kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Was macht eigentlich die “globalisierungskritische” Bewegung? 19. April 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 17:42

 

 

In Syrien herrscht seit beinahe zwei Jahren ein Krieg mit bislang fünfstelligen Opferzahlen, demnächst könnte die Türkei sich mit mehr Streitkräften einmischen als deren NATO-Verbündeten lieb ist. Hisbollah“Kämpfer” und iranische Revolutionsgarden sind bereit involviert. In Libyen stürmen mit der ebenfalls in Syrien aktiven Al Kaida verbundene Terroristen eine US-Vertretung und begehen auf ihre Weise das Jubiläum von 9/11. In Mali zerstören islamistische Banditen Kulturdenkmäler, die auch ein Militäreinsatz nicht mehr retten kann. In Nigeria versuchen islamische Banden, mordend die Sharia durchzusetzen. Islamische “Parteien” im Sudan drohen mit einem Jihad, wird ihre Forderung nach einer islamischen Verfassung nicht erfüllt. Der als Kriegsverbrecher vom Internationalen Gerichtshof (ICC) gesuchte sudanesische Präsident Omar Hassan al-Bashir besucht derweil seinen ägptischen Amtskollegen, den Muslimbruder Mohammed Morsi, ohne seine Festsetzung und Auslieferung befürchten zu müssen. Die Demokratisierung Islamisierung Ägyptens geht einher mit einer “epidemischen” Entrechtung von Frauen, “for many Egyptian women, sexual harassment – which sometimes turns into violent mob-style attacks – is a daily fact of life”.

 

Das “Islamische Erwachen”, unter dieser Bezeichnung wird der “Arabische Frühling” in der Islamischen Republik Iran gefeiert, erstreckt sich nicht nur auf die “islamische Welt”, es versucht, auch unter Gewaltandrohung, in westlichen Demokratien neue Spielregeln zu etablieren. Es gäbe mithin, sollte man annehmen, für eine explizit “globalisierungskritische Bewegung” viele Themen, mit denen sich ihre Abteilung “Globalisierung und Krieg” befassen könnte. Doch was umtreibt attac, welche Veranstaltungen empfiehlt die Bewegung für den Rest des Jahres?

 

“23. Oktober 2012, 19:30 Uhr – Im Münchner Gasteig: DAS ZIONISTISCHE ISRAEL Jüdischer Nationalismus und die Geschichte des Nahostkonflikts – 24. Oktober 2012 Essen, Volkshochschule (Burgplatz 1): Das Problem deutscher Waffenlieferungen in den Nahen und Mittleren Osten – 6. November 2012, 19 Uhr Berlin, Ökumenisches Zentrum WILMA 163: Israels Krieg gegen den Iran – 7. November 2012, 19:30 Uhr – Hannover, Stadtbibliothek: DAS ZIONISTISCHE ISRAEL Jüdischer Nationalismus und die Geschichte des Nahostkonflikts – 21. November 2012, 19 Uhr Essen, Volkshochschule (Burgplatz 1): Israels Demokratie und die Menschenrechte – 18. Dezember 2012, 19 UhrHannover, Pavillon: Bedingungen wirtschaftlicher Prosperität und Entwicklung Palästinas“. Die Juden sind unser Unglück!” erkannte 1879 der deutsche Denker Heinrich von Treitschke; 2012 bestätigen die Fans eines deutschen Dichters, “die ganze Welt hat genug von der gierigen satanischen Juden”. Schön, daß attac das Ziel nicht aus den Augen verliert. {Quelle: www.tw24.net –   07.10.2012 – « « – » »}

 

3 Responses to “Was macht eigentlich die “globalisierungskritische” Bewegung?”

  1. andreas Says:

    die indoktrinäre palästinenserpropaganda an den unis westeuropas läuft schon seit jahrzehnten, nirgendwo sieht man soviele pali-halstücher wie ebendort. gezielt wurden die universitäten unterwandert, die meisten linksgrünen „antifaschisten“ wurden von ihren studentischen pali-kollegen mit dem „die juden sind die neuen nazis“-schmäh gehirngewaschen – von der RAF-sympathie mit arrafat in den 70ern bis zum heutigen slogan, israel sei ein nazistisches apartheidsregime, quasi den neonazis ebenbürtig, hat sich bei vielen politisch noch naiven studenten ein weltbild festgesetzt, das zwangsläufig auch den islam als „indogene kultur“ vom bösen westen, besonders israel bedroht sieht. in ihren augen sollten moslems wie aussterbende oder gepeinigte volkskulturen geschützt werden – so wie z.b. indianerstämme, aborigines oder eskimos. die islamische religionsideologie wird nicht erfasst, weil linke per se a-religiös sind und KEINE religion adäquat einschätzen können. dies würde sie auf rethorisches glatteis führen, auf dem sie eine denkbar schlechte figur abgeben würden. das ahnen sie zwar, können aber aus dieser selbstverordneten denkfalle unmöglich ausbrechen, ohne ihr selbstüberhebliches, plattes, spröde rationelles weltbild nicht zu gefährden (- nur linke können „wahrhaft“ aufgeklärt sein?!)…
    wer die >palis< eigentlich aus eher politisch-"völkischen" gründen unterstützt, kann nicht gleichzeitig kritik am islam üben. in den 70-80ern stellte sich dieses problem nicht so vordergründig, linke symphatisanten glaubten gemeinsame sache mit "vertriebenen" (prä-sozialistischen) arabern zu machen, nicht mit islamischen dschihadisten! dies hat sich für die jüngere linke szene gründlich geändert, da der islam nun unverhüllt zur ideologischen rechtfertigung von terroraktionen bis hin zu staatsumstürzen bedient wird und im mittelpunkt der arabischen propaganda-komitees steht.
    es soll mittlerweile alt-linke (joschka fischer), selbst rechte geben, denen dieser sachverhalt spät, aber doch zu bewusstsein gelangt ist. die jetzige linke generation (so bis 40) ist schon seit schulzeiten unter dauerbeschuss islamischer einflussnahme, ohne je ein eigenens annehmenswertes geschichtsbild erfahren zu haben. ihre eigene kultur wir nur noch als persiflage, alle tradition und ideale verhöhnend dargestellt. nichts "heroisches" gibt es im geschichtsunterricht mehr zu entdecken, selbst die germanische völkerwanderung war "imperialistisch" und "rassisch" motiviert?! sei es durch überzogen selbstkritischen schulunterricht, im (a)sozialen umfeld oder medial von aussen vermittelt, alles "typisch deutsche" ist anrüchig, muss akribisch hinterfragt werden oder wird zur selbstironisierung verpflichtet. die mehrheit der jüngeren deutschen ist zumindest in den städten weitestgehend türko-arabisich imprägniert worden, bis hin zur übernahme migrantischen vokabulars, imponiergehabes, frauen u.schwulen-verachtung sowie deren politisch-religiöser weltbilder.
    wir sollten von daher nicht die moslems aufklären, sondern gerade ihre oft fehlinformierten und naiven unterstützer im linken spektrum! DIE 3/4 millionen moslems könnten uns (fast) wurscht sein, wenn die linken und multikultis endlich zu einer klareren sichtweise der realitäten gelangten. solange aber spezifisch christliche argumente gegen den islam eingebracht werden, wird sich ihr zusammenhalt mit den moslems nur noch verstärken und althergebrachte vorurteile bestätigen. sie meinen tatsächlich, das verachtete kapitalistische system und die (staats)kirche seien EIN gemeinsam agierender kommerziell-faschistoider machtapparat, der statt wie damals die juden nun die unterdrückten palästinenser und moslems allgemein vernichten, ins chaos führen oder zumindest ausgrenzen möchte. dieses meinungsstereotyp ist durchgängig in gebildeteren kreisen anzutreffen – die bildungsferneren formulieren ihren judenhass entsprechend schlichter, denen ist schon die "rasse" an sich verhasst, gaza hin oder her…

    • andreas Says:

      ich füge noch hinzu, dass das verhältnis der multikulti-linken (u.rechten) sowie der bürgerlichen wohlstandsagnostiker zu israel kennzeichnend auch für ihre ignoranz zur situation der nahöstlich-afrikanischen christen ist. von den linken/multikultis schreit kein hahn nach gerechter behandlung für unterdrückte o. drangsalierte christen- ganz im gegenteil. instinktiv werden sie den israelis,zionisten, „rotschild-judentum“ gleichgesetzt und bibel-gläubige geschmäht. was haben überhaupt christen in islamischen ländern zu suchen – sollen sie sich doch als minderheit nicht so aufführen oder besser auswandern. der islam wird als ur-heimisch in der region betrachtet – nicht juden oder gar christen!
      das bekommt man mittlerweile als einheimischer christ in bestimmten stadtgegenden auch immer öfter
      zu hören. in meiner langjährigen stammkneipe wurde mir vermittelt, dass ich als piefke-ösi-mischling überhaupt das letzte sei und weit weniger aufenthaltsrecht hätte als jeder türke oder afrikaner, der hier seit längerem lebt. solche reaktionen bekomme ich meist nur, wenn ich neben dem fast-deutsch-sein auch noch als christ „entlarvt“ werde. dann ists vorbei mit der wiener gemütlichkeit…
      umgekehrt: in berlin verrät mich mein kärntner akzent – da muss ich aufpassen, nicht als vermeintlich bayrisch-katholische sau durchs berliner megadorf gejagt zu werden…


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