kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Terror gegen Kopten erzeugt immer mehr Flüchtlinge 17. April 2013

Filed under: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 17:05

 

Kein Asyl in der Schweiz?

Trotz Verfolgung in Ägypten: Koptische Asylsuchende werden von Schweizer Behörden abgeschoben. 

 

 

 

 

 

In ihrer Sonntagausgabe veröffentlichte die führende ägyptische Zeitung Al-Ahram (Die Pyramiden) Bilder, die bisher von der Zensur der regierenden Muslimbrüder zurückgehalten wurden. Diese beweisen, dass die Vorwürfe gegen christliche Jugendliche haltlos sind. Ihnen wurde vorgeworfen, im nördlichen Kairoer Vorort Chussus Kreuze an die Wand einer islamischen Einrichtung gesprayt zu haben. Dies hatte die neuesten Ausschreitungen und sogar Polizeigewalt gegen die Kopten ausgelöst. Die Bilder im Al-Ahram zeigen dagegen anti-israelische und judenfeindliche Schmierereien. Das einzige Kreuz, das auf ihnen zu sehen ist: ein Hakenkreuz! Diese späte Richtigstellung kann jetzt weder die vier in Chussus ermordeten Christen, noch jene zwei wieder lebendig machen, die bei deren Begräbnis am koptischen Patriarchat getötet wurden, bei einem konzertierten Angriff von Islamisten und Panzerwagen der Polizei auf den Markus-Dom am Ramses-Boulevard, der Kairos Hauptbahnhof mit dem Internationalen Flughafen verbindet. Die koptische Patriarchenkathedrale war 1968 in Anwesenheit des christenfreundlicheren Präsidenten Nasser eingeweiht worden. Da ihre Kuppel die umliegenden Moscheen hoch überragt, ist sie den Muslimbrüdern und ihren noch radikaleren salafistischen Verbündeten ein Dorn im Auge. Nun vergleicht der koptische Patriarch Tawadros II. den Überfall auf seinen Amtssitz mit einem «Angriff auf den Vatikan», den nicht einmal Hitlers SS im Zweiten Weltkrieg gewagt hatte.

 

 

 

 

 

Das kirchliche Oberhaupt von rund 15 Millionen Kopten in Ägypten, die wegen dem islamistischen Druck immer öfter emigrieren, übt heftige Kritik an Staatspräsident Mursi. Dieser habe alle den ägyptischen Christen gegebenen Versprechen und Zusicherungen gebrochen. So auch jetzt die Zusage, endlich für ihre Sicherheit zu sorgen. Es handle sich um einen Christenfeind pharaonischer Dimension. So zeichne sich ein koptischer Exodus aus Ägypten wie einst beim Volk Israel ab. Wie der koptische Kirchenpräsident in Zürich, Maher Kamal, mitteilt, treffen zunehmend christliche Flüchtlinge vor dem Terror der Muslimbrüder auch in der Schweiz ein. Sie werden jedoch von den eidgenössischen Asylbehörden recht stiefmütterlich behandelt. Es gab bisher nur Ablehnungen und Abschiebungshaft, wobei sogar koptischen Priestern der Zutritt zu den Eingesperrten verwehrt wurde. Am Wochenende hat auch der Weltkirchenrat (ÖRK) aus Genf seine «tiefe Sorge über ausufernde Gewalt» gegen die koptischen Christen in Ägypten zum Ausdruck gebracht. {Quelle: www.livenet.de – von Heinz Gstrein}

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Am Papstsitz in Kairo

 

Ein Toter nach Schüssen vor Markuskathedrale

 

Unbekannte eröffneten am Ende einer Trauerfeier in der Kairoer Markuskathedrale das Feuer auf die Teilnehmer und erschossen dabei einen Christen und verletzten 29 weitere. Ein an die Kathedrale angrenzendes Gebäude ging in Flammen auf.

 

 

Ägyptens Präsident Mohammed Mursi ordnete eine Untersuchung der Vorfälle an und erklärte in einem Telefonat mit dem koptischen Papst-Patriarchen Tawadros II., jeder Angriff auf die Markuskathedrale «sei wie ein Angriff auf ihn selbst», berichtete das staatliche Fernsehen. Die Markuskathedrale ist der Kairoer Sitz des koptischen Papstes, der Hauptsitz liegt in Alexandrien. In der Kathedrale im Stadtteil Abbassiya wurde am Sonntag jener vier Kopten gedacht, die tags zuvor bei Ausschreitungen zusammen mit einem muslimischen Jugendlichen ums Leben gekommen waren. Auslöser jener Krawalle waren Graffiti, die auf ein muslimisches Zentrum in Al-Khossousse gesprayt worden waren. Wie die assyrische internationale Nachrichtenagentur Aina am Montag berichtet, seien sowohl Christen aller Bekenntnisse als auch Muslime zum Begräbnis erschienen. Während der Trauerfeier seien die Priester, die die Feierlichkeiten leiteten, nicht mehr in der Lage gewesen, die Kopten zu beruhigen, hiess es weiter: Mehrmals sei in Folge der Gottesdienst unterbrochen worden durch Heulrufe der Mütter der Opfer, Proteste von verärgerten Kopten, die Vergeltung forderten, sowie von Sprechchören, die «Nein zur Verfolgung und Ermordung von Kopten» gerufen hätten.

 

 

 

 

Koptischer Priester schreit mit den Kopten vor dem Kairoer Markus-Dom:

„Nieder mit der Herschaft des Morscheds – Moslembrüder-Führers“!

 

 

 

Zusammenstösse und Brand

 

Als nach Ende der Feier die Teilnehmer die Kathedrale verliessen, eröffneten Unbekannte von Dächern umliegender Häuser das Feuer auf sie, worauf es zu Zusammenstössen kam. Wie es hiess, hätten am Begräbnis teilnehmende muslimische Aktivisten vergeblich versucht, die koptischen Jugendlichen zur Rückkehr in die Kathedrale zu bewegen, um so eine Konfrontation mit den muslimischen Angreifern zu verhindern. 24 verletzte Kopten wurden in ein nahes Spital eingeliefert, einer von ihnen verstarb dort aufgrund einer Kopfwunde. Nachdem ein Molotov-Cocktail in ein zur Kathedrale gehörendes Gebäude geworfen wurde, brach ein Brand aus, der von der Feuerwehr gelöscht wurde. Hunderte Teilnehmer der Trauerfeier hätten sich Berichten zufolge noch in der Kathedrale befunden, wobei viele per Handy Kontakt mit diversen Nicht-Regierungs-Organisationen aufnahmen und berichteten, sie seien in Erstickungsgefahr, heisst es in dem Aina-Bericht.

 

 

 

 

 

In einer Reaktion auf die jüngsten Vorfälle rief Kopten-Papst Tawadros II. zu «Ruhe und Einsatz der Vernunft auf, um die Sicherheit der Nation, der Menschenleben und der nationalen Einheit zu wahren».

 

Die Muslimbruderschaft, deren Kandidat Mohammed Mursi im vergangenen Jahr zum Präsidenten gewählt worden war, verurteilte die Gewalt der vergangenen Tage. Die Vereinigung erklärte, die Unruhen seien «von Leuten geplant worden, die kontinuierlich daran arbeiten, die Gesellschaft zu spalten, damit das Land nicht zur Ruhe kommt.»

Quelle: Kipa – Datum: 10.04.2013
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Vor den Wahlen

 

«Rat der Kirchen Ägyptens» wird aktiv

 

Ägyptens islamistischer Machthaber, Präsident Muhammad Mursi, hat am Wochenende die von ihm ab Ende April in mehreren Etappen angesetzten Parlamentswahlen weiter nach vorn gezogen. Die Opposition ruft zum Boykott der Wahlen auf.

 

Jetzt wird der Urnengang in Kairo und vier weiteren Großstädten schon am 22. April beginnen. Vorgeblich, um nicht mit dem Osterfest der koptischen Christen am 5. Mai zu kollidieren. Eigentlicher Grund für die Eile des sonst gar nicht christenfreundlichen Politmuslims Mursi scheint aber die Notwendigkeit, seinem immer totalitäreren Regime die Tarnkappe parlamentarischer Demokratie überzustülpen. Dann braucht er nicht mehr durch Notverordnungen zu regieren, sondern kann sich mit Zustimmung einer ihm voll ergebenen Volksvertretung schmücken. Das ist extrem wichtig, um seiner wirtschaftlich immer katastrophaleren Herrschaft die finanzielle Unterstützung des Westens zu sichern. Vor allem die USA möchten lieber heute als morgen den von ihnen zum Stabilitätsfaktor aufgewerteten und als «kleineres Übel» beschönigten Muslimbrüdern mit Dollarmilliarden unter die Arme greifen. Solch «unheilige Allianz» mit einer Islamdiktatur wird von Washington schon längst in Pakistan vorexerziert.

 

 

 

Aufruf zum Boykott

 

Kein Wunder, dass die ägyptischen Demokraten angesichts solcher interner und internationaler Konstellation mehrheitlich in die Resignation flüchten. Sofort hat Muhammad al-Baradei, Friedensnobelpreisträger von der Atomenergiebehörde in Wien, zum Boykott dieser «Wahlen auf Weisung» aufgerufen. Als erklärtes Aushängschild der oppositionellen «Nationalen Rettungsfront» (FSN) erklärt er nun in Kairo: «Ich werde nicht Teil eines Schwindels sein!» Auch Ägyptens führender Linkspolitiker Hamdin Sabbahi ruft inzwischen zum Wahlboykott auf. Er lässt es aber nicht bei Worten bewenden wie die bürgerlichen Demokraten. Sein Appell zu Streiks und Demonstrationen wird bisher aber nur in den Textilindustrien des Nildeltas befolgt.

 

 

 

«Unsere wahre Rettung kommt durch Jesus Christus»!

 

Einzig im ganzen Land greifender Widerstand gegen die bevorstehende Wahlfarce der Muslimbrüder geht jetzt von dem neu gebildeten «Rat der Kirchen Ägyptens» aus. In ihm sind zum ersten Mal die allzu lang neben- oder sogar gegeneinander auftretenden evangelischen, katholischen und koptischen Christen vereint: «Unsere wahre Rettung kommt nicht von der säkularen Rettungsfront (FSN), sondern durch Jesus Christus», schrieb am Sonntag das koptische Wochenblatt «Watani». Inzwischen gehen von Fayyum bei Kairo bis nach Nag Hamadi in Oberägypten die Attacken radikaler Islamisten auf Kirchen sowie Häuser und Geschäfte von Christen weiter. {Quelle: Livenet – Heinz Gstrein}

 

5 Responses to “Terror gegen Kopten erzeugt immer mehr Flüchtlinge”

  1. Ibrahim Says:

    IN ÄGYPTEN LÄUFT ÜBERHAUPT NICHTS MEHR! ES SOLLTE EINE NEUE REVOLUTION GEBEN!

    ICH HOFFE DIE ÄGYPTER STEHEN AUF! FÜR EINE ECHTE DEMOKRATIE UND FREIHEIT!

    BETEN WIR DAFÜR! BETET FÜR DIE KOPTISCHEN CHRISTEN IN ÄGYPTEN! ERZÄHLT ALLEN VON

    DER VERFOLGUNG UND DEN ANGRIFFEN!

  2. Erich Foltyn Says:

    der ganze Westen hat eine kontraproduktive Moral, es wird Zeit, daß sie ein Schicksalsschlag trifft, der ihnen eine Lehre ist.

  3. Doris Says:

    Seltene Offenheit
    Meine Hochachtung an Herrn Shukrallah für die Offenheit seiner Worte. Es gab in den letzten Jahren durchaus Versuche, über Filme oder TV-Serien die Problematik in Ägypten unters Volk zu bringen. Aber es waren eben „nur“ die Medien.

    Die Politiker, religiösen Führer, Lehrer und viele Andere haben sich mit dem neu ausgeprägten Islam geschmückt, der nach Ägypten hereingeschwappt war. Kaum einer hat sich ernsthaft mit der Frage beschäftigt, was eigentlich die ägyptische Identität ausmacht.

    Ägypten ist das Ursprungsland der Christen, ob man das nun gut findet oder nicht. Und diese Tatsache zus. mit 8 Mio. Christen bestimmen genau so das Profil des Landes, wie die Geschichte der Pharaonen. Aber leider sind viele dieser kulturellen Wurzeln durch arabische Einflüsse kaputtgeredet worden. Schon die offizielle Bezeichnung „ARE= Arab Republic of Egypt“ zeigt dies auf: denn Ägypter waren niemals Araber sondern nur sog.

    Aber wie schon gesagt, es ist viel kaputt gegangen in den letzten 20 Jahren in diesem Land und die „Regierung“ um Präsident Mubarak beschäftigt sich lieber mit sich selbst und verteilt das Geld ungerechter denn je unter den Befürwortern dieser Diktatur.

    Es geht es schon lange nicht mehr um Qualifikation oder Können, weder in der Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft. Sondern nur noch darum, ob man die richtigen „Freunde“ hat und der richtigen Religion angehört. Diese Haltung wird das Land kaputtmachen. Und Europa schaut zu!

    Aber Schuld daran ist nicht das Volk.

    Wir sind schuld

    Muslimische Intellektuelle und Alltagsrassisten sind mitverantwortlich für den Hass auf die christlichen Kopten.

    Muslimische Intellektuelle und Alltagsrassisten sind mitverantwortlich für den Hass auf die christlichen Kopten.

    http://www.zeit.de/2011/02/Aegypten-Kopten-Muslime

  4. Klotho Says:

    Diese Moslehmbrüder und sonstiges islamistisches Gesocks das sind alles übelste Nazis, Islamonazis.
    Es ist Zeit sie dem öffentlichen Pranger aufzustellen bis sie sich ihrer Untaten und Verbrechen schämen, wenn sie sich überhaupt schämen können.
    Und dann hat das Lügen ein entgültiges Ende.

  5. Klotho Says:

    Solche Verhaltensweisen zeigen ganz deutlich, das die Endzeit angebrochen ist, hier einige Prophezeihungen des Johannes von Jerusalem von 1200

    Strophe 5

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt,
    Wird jeder versuchen, soviel Genuß zu erreichen, wie er kann.
    Der Mann wird seine Frau so oft verstoßen, wie er sich verheiratet
    Und die Frau wird durch hohle Gassen gehen und sich jeden nehmen, der ihr gefällt
    Und Kinder gebären, ohne den Namen des Vaters zu nennen.
    Doch kein Meister wird das Kind führen
    Und jeder wird zwischen allen anderen allein sein.
    Die Tradition wird verloren sein.
    Das Gesetz wird vergessen sein.
    Als ob es die Verkündigung nie gegeben hätte und der Mensch wieder zum Wilden würde.

    Strophe 6

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt,
    Wird der Vater seine Tochter zu seiner Lust nehmen.
    Der Mann den Mann, die Frau die Frau
    Der Alte das Kind.
    Das wird vor aller Augen geschehen.
    Doch das Blut wir unrein werden.
    Das Böse wird sich von Bett zu Bett ausbreiten.
    Der Körper wird alle Fäulnis der Erde aufnehmen.
    Die Gesichter werden gequält, die Glieder abgezehrt sein.
    Die Liebe wird die größte Bedrohung für jene, die sich nur noch über das Fleisch erkennen.

    Strophe 7

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt,
    Wird der, welcher von Schwur und Gesetz spricht,
    Nicht mehr gehört werden.
    Die Stimme dessen, der den Glauben an Christus predigt,
    wird in der Wüste verhallen.
    Doch überall werden sich die mächtigen Wasser der treulosen Religionen verbreiten.
    Falsche Messiasse werden die blinden Menschen um sich versammeln
    Und der Ungläubige wird Waffen tragen wie noch nie zuvor.
    Er wird von Gerechtigkeit und Recht sprechen, und sein Glaube wird glühend und scharf sein.
    Er wird sich rächen für den Kreuzzug.

    Strophe 8

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt,
    Wird das Dröhnen des Todes wie Donner über der Erde krachen.
    Die Ungläubigen werden sich mit den Soldaten der letzten Legionen vermischen.
    Die Gottlosen werden in den Herzen der Heiligen Städte wohnen.
    Einer nach dem anderen wird barbarisch, treulos und wild.
    Es wird keine Ordnung und keine Regel mehr geben .
    Der Haß wird sich ausbreiten wie Feuer in einem trockenen Wald .
    Die Ungläubigen werden die Soldaten massakrieren.
    Die Gottlosen werden die Gläubigen erwürgen.
    Die Grausamkeit wird eines jeden und aller sein, und die Städte werden zugrunde gehen.

    http://www.deltablog.de/prophezeiungen/die-prophezeihung-des-johannes-von-jerusalem.htm

    Solche und ähnliche Prophezeihungen sind in der Bibel und in den Apokryphen zu finden, damit es klar ist wer ein Bündnis mit den satanischen Mächten geschlossen hat, das sind die Islamisten.
    Daher hoffe ich das die Kopten im Geiste mit Jesus Christus sind, auf das sie den satanischen Mächten widerstehen können.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s