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Hochgiftige Post: Gift-Brief an US-Senator abgefangen 17. April 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 16:18

Die Großfahndung nach den Tätern ist jetzt angelaufen. Die Ermittler...

Nur einen Tag nach dem Anschlag von Boston ist ein Brief an einen US-Senator mit gefährlichem Gift abgefangen worden.

 

 

Roger Wicker, republikanischer Senator aus Mississippi (m.) mit Chris Smith aus New Jersey (l.) und Jean Schmidt (Ohio)

 

 

In der Poststelle des US-Kongresses ist ein Briefumschlag mit dem hochgefährlichen Gift Ricin abgefangen worden. Wie die für das Kapitol zuständige Polizei am Dienstag mitteilte, enthielt das Schreiben eine weiße, körnige Substanz. Erste Test hätten ergeben, dass es sich um das tödliche Ricin handele. Der Brief sei in einer Poststelle außerhalb des Kongressgeländes entdeckt worden. In die laufenden Ermittlungen sei auch die US-Bundespolizei FBI eingeschaltet. Wie das Magazin „Politico“ auf seiner Website berichtete, war die in Memphis (US-Bundesstaat Tennessee) abgestempelte Sendung an den republikanischen Senator Roger Wicker aus Mississippi adressiert. Der Brief soll von einem Verdächtigen stammen, der regelmäßig an Gesetzgeber in Washington schreibe, hieß es. Es werde davon ausgegangen, dass es sich um einen Einzelfall handele. Kurz nach den Terroranschlägen vom September 2001 waren mehrere mit dem Milzbranderreger Anthrax präparierte Briefe an Kongressabgeordnete und US-Regierungsstellen verschickt worden. Fünf Menschen kamen damals ums Leben. Seither wird alle an den Kongress gerichtete Post in besonderen Einrichtungen auf mögliche Gefahren untersucht.

 

 

US-Senator Roger Wicker sollte den Giftbrief erhalten. Seit den Anthrax-Anschlägen wird Post an Senatoren geprüft

 

Der Vorfall ereignete sich nur einen Tag nach den tödlichen Bombenanschlägen beim Marathon in Boston. Die Hintergründe des Terroranschlags waren auch am Dienstag noch völlig unklar. „Ich weiß nicht, ob das Zufall ist“, sagte der demokratische Senator Dick Durban „Politico“ mit Blick auf den Giftfund in der Poststelle. „Es ist noch zu früh, um das zu sagen. Selbst für Spekulationen wissen wir nicht genug über Boston“. Ricin ist ein hochgiftiger Eiweißstoff, der aus den Samen des Wunderbaums gewonnen wird. Geringsten Mengen reichen aus, um einen Menschen zu töten. Laut der US-Gesundheitsbehörde CDC „bedarf es einer vorsätzlichen Handlung, um Ricin herzustellen und es zur Vergiftung von Menschen zu verwenden“. {Quelle: www.bz-berlin.de}

 

Im Web:

U.S. Capitol Police über den Giftanschlag

Bericht bei „Politico“

CDC-Informationen über Ricin

(und auf Deutsch)

 

 

 

Als weiteres Todesopfer wurde die 29 Jahre alte Restaurantmanagerin Krystle...

 

Als weiteres Todesopfer wurde die 29 Jahre alte Restaurantmanagerin Krystle Campbell identifiziert. „Sie war eine fröhliche, offene Person. Alle ihre Freunde liebten sie“, sagte ihre Großmutter dem Fernsehsenders CNN.

 

 

 

Kongress: Giftbrief an US-Senator abgefangen

 

In der Poststelle des US-Kongresses ist ein Umschlag mit hochgiftigem Rizin abgefangen worden.

Ob ein Zusammenhang mit den Bombenanschlägen von Boston besteht, ist noch völlig unklar.

Inzwischen wurden alle Todesopfer identifiziert – unter ihnen ist eine Studentin aus China.

 

Washington – Adressiert war der verdächtige Umschlag an den republikanischen Senator Roger Wicker aus Mississippi. Wie die für das Kapitol zuständige Polizei mitteilte, enthielt das Schreiben eine weiße, körnige Substanz. Erste Tests ergaben, dass es sich um das tödliche Rizin handele. Der Brief wurde in einer Poststelle außerhalb des Kongressgeländes entdeckt. In die laufenden Ermittlungen sei auch die US-Bundespolizei FBI eingeschaltet. Der Jurist Wicker diente vier Jahre als Offizier in der US-Airforce und war später als Pflichtverteidiger und Richter tätig. Er hat drei Kinder, die älteste Tochter arbeitet im Kapitol in Washington. Wie das Magazin „Politico“ berichtete, soll der Brief von einem Verdächtigen stammen, der regelmäßig an Gesetzgeber in Washington schreibe, hieß es. Es werde davon ausgegangen, dass es sich um einen Einzelfall handele. Der Vorfall ereignete sich nur einen Tag nach den tödlichen Bombenanschlägen beim Marathon in Boston. Ob ein Zusammenhang besteht, ist unklar. „Ich weiß nicht, ob das Zufall ist“, sagte der demokratische Senator Dick Durban „Politico“ mit Blick auf den Giftfund in der Poststelle. „Es ist noch zu früh, um das zu sagen. Selbst für Spekulationen wissen wir nicht genug über Boston“.

 

Rizin ist ein im Samen der Rizinusstaude enthaltener hochgiftiger Eiweißstoff, der Zellen zum Absterben bringt. Schon wenige Samenkörner können bei einem Erwachsenen tödlich wirken. In der Vergangenheit wurde Rizin aufgrund seiner toxischen Wirkung auf seine Verwendbarkeit als biologische Waffe getestet. Weil es aber nur schwer über die Luft verbreitet werden kann, wurde es als weitgehend untauglich für den Kampfeinsatz eingestuft, wohl aber als adäquat für Anschläge auf Einzelne erachtet. Rizin ist wasser-, aber nicht fettlöslich. Laut der US-Gesundheitsbehörde CDC „bedarf es einer vorsätzlichen Handlung, um Rizin herzustellen und es zur Vergiftung von Menschen zu verwenden“. Kurz nach den Terroranschlägen vom September 2001 waren mehrere mit dem Milzbranderreger Anthrax präparierte Briefe an Kongressabgeordnete und US-Regierungsstellen verschickt worden. Fünf Menschen kamen damals ums Leben. Seither werden alle an den Kongress gerichteten Sendungen auf mögliche Gefahren untersucht.

 

 

Als drittes Todesopfer wurde eine Studentin der Boston University (hier der...

 

Als drittes Todesopfer wurde eine Studentin der Boston University (hier der Campus) identifiziert. Das chinesische Konsulat in New York bestätigte die Nachricht, nannte aber den Namen der jungen Frau nicht. Der Nachrichtenagentur Xinhua zufolge hat die Familie einer Veröffentlichung noch nicht zugestimmt.

 

 

 

Ermittler setzen auf Hinweise aus der Bevölkerung

 

Derweil geht die Suche nach den Tätern von Boston weiter. Die Ermittler setzen dabei auf Hinweise aus der Bevölkerung. „Irgendjemand weiß, wer dies getan hat“, sagte Rick DesLauriers von der Bundespolizei FBI. Der Polizei zufolge hat sich bisher niemand zu der Tat bekannt. DesLauriers präsentierte mehr als 24 Stunden nach der Katastrophe kaum neue Erkenntnisse. „Die Untersuchungen sind noch in der Anfangsphase“, sagte er. Die für die Bomben verwendeten Materialien müssten genau im Labor untersucht werden, sagte er. Es seien Teile von Schnellkochtöpfen gefunden worden. Die Sprengsätze hätten Nägel und Metallkugeln gestreut. Bislang seien rund 2000 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. Mehr als 1000 Fahnder seien mit dem Fall befasst. Für Hinweise auf die Verantwortlichen hat die Feuerwehr 50.000 Dollar Belohnung ausgesetzt.

 

 

 

Alle Todesopfer identifiziert

 

Inzwischen sind alle drei Todesopfer des Terroranschlags identifiziert. Neben dem achtjährigen Martin Richard starb auch die 29 Jahre alte Krystle Campbell. „Sie war eine fröhliche, offene Person. Alle ihre Freunde liebten sie“, sagte ihre Großmutter dem Fernsehsenders CNN. Ebenfalls getötet wurde eine Studentin aus China, die mit Freunden den Zieleinlauf beim Marathon beobachtet hatte. Das chinesische Konsulat in New York bestätigte die Nachricht, nannte aber den Namen der jungen Frau nicht. Der Nachrichtenagentur Xinhua zufolge hat die Familie einer Veröffentlichung noch nicht zugestimmt. Die Studentin hatte die Boston University besucht. Eine weitere Chinesin, die Freundin des Todesopfers, sei bei der Explosion verletzt worden und befinde sich nach zwei Operationen mittlerweile in stabiler gesundheitlicher Verfassung, hieß es weiter. Bei den Explosionen an der Marathonstrecke waren am Montag 176 Menschen verletzt worden. Präsident Barack Obama nimmt am Donnerstag an einem Gedenkgottesdienst für die Anschlagsopfer in Bostons Heiligkreuzkathedrale teil. Die Flaggen an öffentlichen Gebäuden im Land wehen bis Samstagabend auf Halbmast. Bereits am Dienstag hatten Hunderte Menschen bei kurzfristig organisierten Gedenkfeiern in Boston der Opfer der Bombenanschläge gedacht. Mit US-Fahnen und Plakaten versammelten sie sich an verschiedenen Orten der Stadt, um gemeinsam zu singen und zu trauern. In einem Park nahe der Anschlagstelle zündeten viele Menschen Kerzen an und sangen die amerikanische Nationalhymne. {Quelle: www.spiegel.de}

 

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