kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Anschlag auf die koptische Markus-Kathedrale: Papst Tawadros ruft zur Ruhe 10. April 2013

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 20:14

Gnaoven des ägyptischen Sicherheitsdienstes und die Milizen der Moslembruderschaft

 

Kairo/Fidesdienst: Bei dem Anschlag auf die koptisch-orthodoxe Sankt-Markus-Kathedrale in Kairo am Sonntag, den 7. April, der verübt wurde, während dort die Beisetzungsfeier für vier Christen stattfand, die zwei Tage zuvor in al-Khosous ermordet worden waren, sei ein schwerwiegender Vorfall ohnegleichen, doch man müsse „Ruhe bewahren“ und sich um die Sicherheit des Landes und die Nationale Einheit bemühen. Dies betont der koptisch-orthodoxe Patriarch mit Blick auf die Unruhen, zu denen es am Sonntagnachmittag in der Umgebung der Kathedrale gekommen war. Das Oberhaupt der koptisch-orthodoxen Glaubensgemeinschaft, so der der Jugendbeauftragte und Bischof Moussa auf seiner Facebookseite, sei in ständigem Kontakt mit der Regierung und insbesondere den Vertretern des Innenministeriums, im Bestreben möglichst rasch einen Ausweg aus der kritischen Lage zu finden.

 

Bei der Begräbnisfeier für die vier ermordeten Christen in der Kathedrale von Kairo währ es während der liturgischen Feier zu Äußerungen gegen den Präsidenten Mursi und die von den Muslimbrüdern beherrschte Regierung des Landes gekommen. Nach Ende der Feier hatten Heckenschützen, von denen sich viele auf den Dächern der umliegenden Gebäude positioniert hatten, die Gläubigen vor der Kirche mit Steinen und Molotow-Cocktails angegriffen. Dabei gab es einen Toten und 29 Verletzte. Die Unruhen hielten bis zum späten Abend an, wobei anfänglich keine Sicherheitskräfte zu sehen waren. Wie ägyptische Quellen berichten soll Präsident Mursi in einem Telefongespräch mit Patriarch Tawadros diesem versprochen haben, eine Eskalation der interkonfessionellen Konflikte vorzubeugen. Dabei soll er betont haben, dass „jeden Angriff auf eine Kirche als einen persönlichen Angriff auf sich selbst“ empfinde. Der Sekretär der koptisch orthodoxen Synode, Bischof Raphael, teilte unterdessen heute mit, dass sich der Patriarch in Alexandrien aufhält und „seine persönliche Sicherheit sei nicht gefährdet ist“. Auch der Ägyptische Rat der Kirchen verurteilte den Überfall auf die Markus-Kathedrale und betonte, dass mit Angriffen auf Kultstätten eine unantastbare Schwell überschritten werde, weshalb ein „unverzügliches Eingreifen der zuständigen staatlichen Organismen“ gefordert wird. {Quelle: www.glaubeaktuell.net}

 

 

 

 

 

Die unbekannte Geschichte

über das Leid

der ägyptischen Christen

 

 

Tags: Naher Osten ,  Christen Der folgende Artikel ist eine Pressemitteilung der Organisation „Stimme der Kopten“, die versucht, die Welt über die schreckliche Verfolgung der Kopten in Ägypten aufzuklären:   Am Sonntagabend umstellten Polizisten die koptische Sankt Marks Kathedrale in Kairo, dem Sitz des koptischen Papstes, um sie vor einem muslimischen Mob zu schützen, der das Anwesen schon seit Stunden mit Steinen und Molotow-Cocktails bewarf und sogar Schüsse abfeuerte. In der Kirche wurde ein Gottesdienst für acht Christen gehalten, die während einem muslimischen Angriff drei Tage vorher brutal ermordet wurden. Diese Menschen starben, weil Muslime Rache an einem gesamten christlichen Stadtviertel dafür übten, dass ein christlicher Mann versuchte, ein junges christliches Mädchen davor zu schützen, von einem Muslim vergewaltigt zu werden. Dies ereignete sich in einem Vorort von Kairo, Al Khousous, als ein christlicher Mann mit einem Muslim in einen Faustkampf geriet, der gerade dabei war, ein Mädchen zu entführen und zu vergewaltigen. Sehr wahrscheinlich wäre das Mädchen bei einer erfolgreichen Entführung niemals zu ihrer Familie zurückgekehrt.

 

Einige Stunden nach dem Vorfall, in dem der muslimische Mann lebensgefährlich verletzt wurde, kamen Schreie nach Rache unter der muslimischen Bevölkerung des Ortes auf. Es kam zu einem Zustand von Terror und Panik, muslimische Gruppen griffen die Baptistenkirche an und setzten sie in Brand. Auch Häuser und Geschäfte von Christen wurden zerstört und geplündert. Zeugen versuchten, die Polizei an den Tatort zu rufen, doch diese erschien erst, als die Situation sich schon fast beruhigt hatte und acht Christen und ein Muslim zu Tode gekommen waren. Die „Stimme der Kopten“ ruft die westliche Welt dazu auf, die ägyptische Regierung unter Mohammed Mursi genauer zu beobachten und keine Hilfsgelder zu schicken, solange sie nicht die Menschrechte aller ihrer Bürger garantiert. Die Kirchen werden aufgefordert, ihre Opposition zur Unterdrückung der Christen in Ägypten zum Ausdruck zu bringen. {Quelle: www.israelheute.com – Ashraf Ramelah}

 

2 Responses to “Anschlag auf die koptische Markus-Kathedrale: Papst Tawadros ruft zur Ruhe”

  1. Ibrahim Says:

    ES IST ZWINGEND NOTWENDIG DAS DIE POLITIK IN DEN EUROPÄISCHEN STAATEN SICH

    EINMISCHT IN ÄGYPTEN! DORT FINDET EINE VERFOLGUNG EINE GRUPPE VON MENSCHEN STATT

    DIE DORT EINHEIMISCH IST DIE ÄGYPTER DIE KOPTEN DIE CHRISTEN! HELFT IHNEN POLITIK!

    UNTERSTÜTZT DIE MENSCHEN DORT! DIE KOPTEN DIE CHRISTEN BRAUCHEN UNSERE HILFE!

    WAS WÄRE WENN MENSCHEN ANDERER HERKUNFT HIER IN EUROPA ANGEGRIFFEN WÜRDEN?

    DAS SCHREIEN WÜRDE GROß SEIN!

    BETET FÜR SIE!

  2. J...S Says:

    -Diskriminierung erfahren weniger die Muslime im westlichen und mittleren Europa, sondern vielmehr die Nichtmuslime in den vom Islam geprägten Gebieten der Erde, wo es nicht ohne staatlich festgeschriebene, völlig offizielle Nachteile möglich ist, seinen Glauben frei zu wählen (bis auf den islamischen natürlich). Daneben gibt es in Kairo oder Istanbul einen erheblichen inoffiziellen Druck gegen Christen in Form von Mobbing, koranisch (9:29 ins Englische) begründet aus dem Status als „Dhimmi“ (aḏ-ḏimmī): until they pay the jizya [ǧizya] with willing submission, and feel themselves saghiroon (ṣāġirūn), subdued.

    Nichtmuslime darf man, um Allahs Missfallen hier auf Erden stellvertretend auszuüben, als „being brought low, in a state of subjection“, so lauten zwei weitere Übersetzungen der Koransure 9:29, ein Dasein als Erniedrigte, ṣāġirūn, als zu Erniedrigende sinnlich spüren lassen. Vielleicht besinnen sie sich und finden zurück zu jener wahren Religion (al-islām), zu der sie von ihrer fiṭra aufgerufen sind, ihrem natürlichen Hingeschaffensein auf Allahgott hin

    –Wie lächerlich Oberndörfer sich macht, mag dann deutlich werden, wenn man das Wort Muslime durch Vietnamesen, Christen ersetzt, gerne auch durch Kegelbrüder, Evangelikale, Farbenblinde, Motorradfahrer oder Neonazis: „Entscheidend für die Einstellungen der jungen“ Japaner / Christen / der jungen Farbenblinden „zu ihren Aufnahmegesellschaften werden die ihnen gebotenen ökonomischen und sozialen Zukunftschancen sein“, „entscheidend für die Einstellungen der jungen“ Kreationisten / Kegelbrüder / Neonazis „werden die ihnen gebotenen Zukunftschancen sein“. Implizit wird der Bundesrepublik Deutschland vorgeworfen, die Kaste der so genannten Muslime systematisch herabzusetzen. Einwanderer sind für Oberndörfer nicht etwa Iraner oder Indonesier, sondern „Muslime“.

    Hier in der BRD gilt zum Glück das Grundgesetz, selbst für Apostaten und sogar für Frauen. Durchaus anders als in Ägypten oder Afghanistan


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