kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Trauerfeier für koptische Märtyrer verlief nicht friedlich 7. April 2013

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 19:38

Kairoer Markusdom: Trauerfeier für fünf Märtyrer, die am Freitag, den 05. 04.2013 durch salafistische Scharfschützen vor der Kirche in Alkhusous erschossen wurden.

 

 

 

Die Särge werden in den Dom hineingetragen

 

 

 

 

 

Seine Exzellinz Bischof Rafael liest die Namen der Märtyrer vor, die er als Heilige und Fleisch und Blut der Kirche bezeichnet.

 

 

 

 

Bischof Rafael schickt drei Botschaften:

An den Himmel: „Wir glauben an die himmlische Gerechtigkeit – Christus selbst rächt sich fürs Blut der Märtyrer“!

Wütende Jugendliche schreien: „Nieder mit der Herrschaft der Morsched – Moslembrüder-Führers“!

 

An Ägypten, unser land, welches wir niemals verlassen werden – Das ist unser Heimatland: „Nicht durch Blutvergeißen wird ein Land aufgebaut und nicht durch Unsicherheit regieren die Regierungen“!

 

An uns Kopten in Ägypten: „Wir werden unseren Glauben niemals verleugnen. Das Blutvergießen macht unseren Glauben stärker und trotz allem bleiben wir dieselben Christen, die nur Liebe zu allen fühlen. Egal wie man uns hasst, begegnen wir allen mit Liebe“!

 

 

Ausschreitungen in Ägypten

 

Bei „Zusammenstößen“ zwischen Muslimen und Christen in Ägypten sind nahe der Hauptstadt Kairo mindestens fünf Menschen getötet worden. Wie das Innenministerium mitteilte, kamen dabei vier Kopten und ein muslimischer Jugendlicher ums Leben. Neun Menschen seien verletzt worden.

 

 

 

Widersprüchliche Angaben über Anlass des Streits

 

Über den Anlass der Ausschreitungen gibt es widersprüchliche Angaben. Die Gewalt sei am späten Freitagabend ausgebrochen, nachdem christliche Kinder etwas auf die Mauer einer Moschee gemalt hätten, meldet die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich auf Sicherheitskreise. Andere Quellen berichten, junge Muslime hätten umgedrehte Kreuze an eine Hauswand gemalt hatten. Der Streit darüber sei schließlich zu einem Schusswechsel mit automatischen Waffen eskaliert. Die Zusammenstöße hätten sich bis zum Samstagmorgen fortgesetzt. Etwa sechs bis zehn Prozent der 83 Millionen Ägypter gehören der koptischen Minderheit {obwohl wir mehr als 20 Millionen ausmachen} an. Bei gewalttätigen Konflikten zwischen ihnen und der muslimischen Mehrheit im Land sind in der Vergangenheit immer wieder Menschen zu Tode gekommen oder verletzt worden.

 

 

 

 

 

Mit Bischof Rafael rufen die Kopten:

„Das Ist unser Heimatland“!

 

 

 

 

Koptische Christen in Ägypten

 

Etwa sieben bis neun Millionen der 83 Millionen Ägypter sind Christen. Die meisten von ihnen gehören der koptisch-orthodoxen Kirche an. Sie ist die größte christliche Gemeinschaft im Nahen und Mittleren Osten. Ihr Name geht auf eine Verkürzung des griechischen Wortes „aigyptios“ zurück, mit dem man einst die christlichen Nachfahren der Ägypter des Altertums bezeichnet hatte. Weltweit wird die Zahl der Kopten auf etwa zehn bis 15 Millionen geschätzt. Der Überlieferung nach gründete der Evangelist Markus die Kirche in Ägypten vor rund 2000 Jahren. Die eigentliche koptisch-orthodoxe Kirche entstand nach dem Konzil von Chalkedon im Jahre 451. Damals unterlag der Patriarch von Alexandria im dogmatischen Streit um die Natur Jesu Christi. Bis heute ist der Patriarch von Alexandria das Oberhaupt der Kopten, seit 1971 war es Papst Schenuda III. Er starb im März 2012. Als sein Nachfolger wurde Bischof Tawadros bestimmt. Im Zuge der Islamisierung ab 640 traten viele Kopten zum Islam über oder wurden gewaltsam dazu gezwungen. Durch das Erstarken des islamischen Fundamentalismus in den vergangenen 20 Jahren kommt es immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und Kopten in Ägypten.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Neue Proteste gegen Mursi

 

] Unterdessen gingen in Kairo erneut Tausende gegen Präsident Mohammed Mursi auf die Straße. Anlass war der fünfte Jahrestag der Gründung der Jugendbewegung, die 2011 zum Sturz des autokratischen Machthabers Husni Mubarak beigetragen hatte. Die 2008 gestartete Bewegung hatte bei der Wahl 2012 noch Mursi gestützt, sich aber danach von ihm abgewandt. Die Oppositionellen beschuldigen den Präsidenten, sich ähnlich zu verhalten wie sein Vorgänger Mubarak. Mursis Muslimbruderschaft kritisierte die Proteste. Herausfordern könne man den Präsidenten nur bei Wahlen, nicht auf der Straße, erklärte die Organisation. {Quelle: www.tagesschau.de}

 

4 Responses to “Trauerfeier für koptische Märtyrer verlief nicht friedlich”

  1. Ibrahim Says:

    WIESO ZEIGT UNSERE PRESSE NICHTS? DANKE AN DEN SPIEGEL! DANKE DAS SIE WENIGSTENS

    BERICHTEN! WO IST DIE PRESSE UND DIE MEDIEN UND DAS FERNSEHN UND RADIO?

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/gewalt-in-aegypten-fuenf-menschen-sterben-bei-attacke-auf-christen-a-892912.html

    HIER DER BERICHT AUS DEM ZDF ÜBER DIE CHRISTENVERFOLGUNG IN ÄGYPTEN!

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/1867014/Gef%C3%A4hrlicher-Glaube

    BITTE GEBT DIESEN FILM WEITER! IHR SEHT JA DIE VERFOLGUNG IST IM GANG!

    WO SIND DIE MEDIEN WO DAS FERNSEHEN UND DIE BERICHTE DAGEGEN?

    WO SIND DIE MOSLEMS DIE DAS VERURTEILEN?

    • J...S Says:

      @Ibrahim
      WO SIND DIE MOSLEMS DIE DAS VERURTEILEN?

      die klagen sich doch net selbst an ,die sind doch ihres denkens die Herscher in Ägypten !!

  2. Klotho Says:

    Wenn es in Ägypten 20 Millionen Kopten gibt, dann sind es 25 % der ägyptischen Bevölkerung, das ist ein Viertel. Ich habe den Eindruck das der Westen den Antichristen unterstützt und einen heimlichen Krieg gegen alle Christen führt. Denn sonst würden die Statistiken nicht so signifikant gefälscht werden und immer Lügen über die orientalischen Christen verbreitet werden. Anscheinend sind bestimmte Mächte im Westen daran interessiert die orientalschen Christen, welche die wahren Nachkommen Christis sind gänzlich vernichten. Der Antichrist arbeitet im Osten und im Westen, der Gog und Magog und versucht die schwachen Erdlinge zu verführen. Doch diejenigen welche die Wahrheiit des heiligen Geistes empfangen haben, werden die Wahrheit verstehen und erkennen. Sie werden den Verführungen und Lügen des Antichristen nicht erlegen und werden standhaft bleiben. Wir leben nun in der letzten Zeit und die Verführungen Satans und des Antichristen nehmen immer mehr zu. Doch wir sollen der Wahrheit des Jesus Christus vertrauen und uns nicht täuschen lassen.
    John Kerry der derzeitge US- Aussenminister ist ein Freimaurer und gehört dem Orden Skull und Bones an. In der politischen Elite von Europa und USA sind sehr viele Freimaurer, diese Freimaurer verraten Jesus Christus und haben einen Bund mit Satan geschlossen.

    • Emanuel Says:

      Lieber Klotho, das scheint mir die richtige Spur zu sein, die man verfolgen sollte! Leider wird man dann häufig belächelt und als „Verschwörungstheoretiker“ verunglimpft. Die „Bilderberger“ spielen in dem Konzert der Mächtigen auch eine ganz wesentliche Rolle … Augen auf …. und austauschen der Erkenntnisse- das wäre das beste Mittel …. um uns ein wenig zu schützen ….


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