kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Musliminnen reagierten auf die Femen 7. April 2013

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 17:42

Ich bin schon frei“!

 

 

Den Neo-Jakobinerinnen der Allzweckprotestmaschinerie Femen (mehr dazu in unserer kommenden Printausgabe) muss am 4. April ziemlich kalt gewesen sein. Die für das Wetter augenscheinlich unpassend (un-)bekleideten Mitglieder der Deutschland-Niederlassung des – global agierenden PR- und Medienfranchise – nutzten diesen Tag für einen so genanntenbarbusigen Jihad“.  Dass sich die Deutschen Ableger des passiv-aggressiven Protestnetzwerkes [das gelegentlich recht aggressiv mit dem Gesetz aneinander gerät] dabei ausgerechnet eine Moschee im verschlafenen Berliner Stadtteil Wilmersdorf aussuchten, hat der medienwirksamen Aktion mehr als nur eine humoristische Note verliehen. Nach Medienmeldungen wollten die Frauen gegen die angebliche „Unterdrückung der Frau im Islam“ protestieren. Konkret wollten sie damit auch auf die Situation einer tunesischen Bloggerin aufmerksam machen, die sich angeblich in Lebensgefahr befinden soll. Dies wurde allerdings von ihrer Anwältin dementiert.  Dem Happening wurde der Wind wohl auch dadurch aus den Segeln genommen, dass die betroffene Gemeinde nicht – wie es das PR-Drehbuch wohl offenkundig vorsah – wütend reagierte, sondern das Ganze schlicht und einfach verpasste. Wie der in Berlin erscheinende „Tagesspiegel“ berichtete, habe der Imam den halbnackten Auftritt „sprichwörtlich verschlafen und kann deshalb den Polizisten auch nichts erzählen“. Bisher war unklar, ob die Berliner Aktion strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen wird.

 

Muslimische Frauen in aller Welt – und mit den unterschiedlichsten Hintergründen – haben nicht, wie Femen es möglicherweise kalkulierte, mit Begeisterung auf die „Befreiung“ von Außen reagiert. In Deutschland und im Ausland haben muslimische Frauen schnell und souverän auf die Vereinnahmung des Netzwerkes geantwortet, das sich nun allerorten im Kampf für das Gute entblößt.

 

In Deutschland nutzten Musliminnen unter „#MuslimahPride“ die sozialen Netzwerke, auf denen sie ihre organisierte Antwort auf Femen koordinierten. So wurde am Freitag, den 5. April, ein Gegen-Happening vor derselben Moschee veranstaltet, auf denen muslimische Aktivistinnen darauf aufmerksam machten, dass sie sich von den ukranischen Medienlieblingen alles andere vertreten fühlen. „Gestern hat eine kleine Gruppe von FEMEN-Aktivistinnen vor der Berliner Ahmadiyya Moschee gegen die ‚Unterdrückung der muslimischen Frau‚ demonstriert. Das finden wir insofern stark, als dass wir auch gegen Unterdrückung sind. Wir sind nur ein wenig eingeschnappt, dass die Party ohne uns stieg. Gegen die BEVORMUNDUNG der muslimischen Frau“, postete das spontane Bündnis auf Facebook. Auf den Bilder finden sich Slogans wie „There is more than one way to be free“ oder „Islam is my choice“.  Im gleichen Zeitraum wie die Frauen in Deutschland formierte sich international eine ähnliche Gruppe auf Facebook: Muslim Women against FEMEN.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie möchte dokumentieren, dass die Aggro-Demonstrantinnen weder in ihrem Namen sprechen können, noch dass Femen überhaupt ein echtes Interesse am Leid muslimischer Frauen habe, berichtete das englischsprachige online-Medium „Huffington Post“. „Wäre es da nicht“, fragte eine Frau, „auch angebracht, gegen den tausendfachen Mord an syrischen Frauen und Mädchen zu protestieren“?

 

Femen hat unsere Stimme gestohlen und „Femen, ich bin eine starke Frau. Sehe ich so aus, als würde ich Imperialisten brauchen, die mich von Unterdrückung befreien?“, hieß es beispielsweise auf den Plakaten, mit denen Frauen sich unter #MuslimahPride in aller Welt ablichten ließen. Die US-amerikanische Aktivisten Ilana Allazeh sagte „Huffington Post“, dass sie unter anderem den stereotypen Gebrauch von Bilder wie Turbanen und Bärten kritisiere. Für sie sei die Vorstellung eines „Internationalen Tages des barbusigen Dschihad“ rassistisch und beleidige muslimische Frauen. Dass Femen – wie bei anderen Aktionen gegen die Objekte ihrer Kritik – nicht an einem Dialog gelegen zu sein scheint, lässt sich auch aus der Reaktion der Femen-Führerin Schewtschenko ablesen. Ihr Kommentar auf Muslim Women against Femen war eher einfach gestrickt: „Die gesamte Menschheitsgeschichte hindurch haben alle Sklaven geleugnet, dass sie Sklaven sind.“ Eine echte Begegnung zwischen Aggro-Feministinnen und muslimischen Frauen muss wohl auf später verschoben werden.

{Quelle: www.islamische-zeitung.de}

 

8 Responses to “Musliminnen reagierten auf die Femen”

  1. sirius Says:

    Nur meine Lieben; es gibt keine Freiheit zur Sklaverei. Die Scharia ist ein Sklavenhalter und Apartheidgesetz(gegenüber Frauen wie gegenüber Ungläubigen) , das anti-europäisch und gegen die Trennung von Staat und Religion ist.Diese Feststellung ist nicht islamophob. (Islamophobie ist wie Naziphobie),das hat also nix mit einer unbegründeten Angst zu tun.Auch wenn das die Gutmenschen und die Anhänger des Baby-Vergewaltigers Khomeini anders sehen.

  2. sirius Says:

    Ich gratuliere also den Femen hier für diese Aktion.

  3. Ibrahim Says:

    MOSLEMS WAREN NOCH NIE FREI! WEIL ALLES IN IHREM GLAUBEN ZWANG IST!

    UND HAUPTSACHE VERSCHLEIERT ABER GESCHMINKT! DAS SIND MOSLEMFRAUEN!

    Nichts ist frei im Islam!

  4. Bernhardine Says:

    Tolle Freiheit! Diese Mosleminnen kämpfen für ihre Freiheit im Islam, von ihren Ehemännern verprügelt und ggf. zu ihrer Steinigung freigegeben zu werden. Und das möglichst noch auf deutschem bzw. Boden des christlichen Abendlandes.

  5. Klotho Says:

    Die Frauen( die IslamistInnen) meinen wohl genau dieses Oxymoron: Freiheit ist Sklaverei!
    George Orwell war ein brillianter Wortkünstler.

  6. Gästin Says:

    Nö, das seh ich anders: die Frauen wollen das so. Und ich glaube wirklich, dass die nicht „unglücklich“ darüber sind. Ich hab da kein Mitleid noch sonst was. Die ziehen den Lappen auf dem Kopf deswegen an, um der Umwelt (und den „ungläubigen Schlampen“) zu zeigen, dass sie rein u. wir unrein sind.

  7. lesopeso Says:

    Sie wollen sich absondern mit dem Tragen langer Gewänder, damit Moslems Ihnen in Ruhe lassen. Aber dadurch setzen sie diese Testesteron gefüllte Männer die nicht-moselmische Frauen an den Hals.

    Sarrazin hatte mit allen seine Thesen Recht. Ich hoffe man fängt endlich Moslems in ihrer Heimatländer zurückzuführen. Der Wiederaufbau ist beendet und hier haben sie nichts, rein gar nichts verloren.


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