kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Nordkorea verweigert Südkoreanern Einreise in Industriepark 3. April 2013

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 19:05

Einige Südkoreaner mussten wieder umdrehen und andere, die noch in dem Komplex...

Der Konflikt auf der koreanischen Halbinsel spitzt sich weiter zu. Im Streit um den gemeinsam betriebenen Industriekomplex Kaesong auf nordkoreanischem Gebiet erwägt Südkorea nun eine Militäraktion, um die Sicherheit der südkoreanischen Pendler zu gewährleisten.

 

 

Die Order aus Pjöngjang lautet nun, es dürften keine Arbeiter aus dem Süden wie...

 

Seoul:  Nach der Drohung mit der Schließung eines innerkoreanischen Industrieparks an der Grenze untersagt Nordkorea südkoreanischen Pendlern die Einreise. Damit verschärfen sich die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel. Südkorea werde militärische Schritte für den Fall anwenden, dass die Sicherheit der in Nordkorea verbliebenen Südkoreaner gefährdet sei, wurde Verteidigungsminister Kim Kwan Jing von einem Abgeordneten der regierenden Saenuri-Partei zitiert. Das Vereinigungsministerium in Seoul rief das kommunistische Nachbarland auf, das Verbot unverzüglich aufzuheben. Ob Pjöngjang den Gewerbekomplex in der nordkoreanischen Stadt Kaesong, wie am vergangenen Samstag angedroht, komplett schließen will, war zunächst unklar. Den Südkoreanern, die sich bereits diese Woche in Kaesong aufgehalten hatten, war es jedoch möglich, auf eigenen Wunsch über die Grenze zurückzukehren. Bis zum Abend (Ortszeit) kehrten nach offiziellen Angaben 33 von zuvor über 860 Südkoreanern in Kaesong zurück. Pjöngjang hatte am vergangenen Samstag den «Kriegszustand» im Verhältnis zu Südkorea erklärt. Um Investitionen zu fördern, auf die es selber hoffe, müsse Nordkorea Vertrauen schaffen, erklärte das Vereinigungsministerium. «Nordkorea sollte berechenbarer handeln.». {Quelle: www.berliner-zeitung.de}

 

 

 

Doch von Hunderten Südkoreanern sind bislang nur wenige zurückgekehrt. Die...

 

 

 

Sonderwirtschaftszone Kaesong:

Nordkorea riegelt Industriepark ab

 

Zur Sonderwirtschaftszone Kaesong hatten bislang Koreaner auch aus dem Süden Zutritt, die gemeinsame Arbeit ging trotz aller Spannungen weiter – damit ist jetzt Schluss. Die Führung in Pjöngjang verbietet Südkoreanern die Einreise. Die letzte wichtige Verbindung zwischen beiden Staaten ist gekappt.

 

 

Seoul: Der Industriepark Kaesong galt bislang als „letzte Festung des Friedens“ in dem Konflikt auf der koreanischen Halbinsel. Dieses Gebiet war bislang von beiden Staaten gemeinsam betrieben worden, der Betrieb lief trotz des Konflikts weiter. Doch Nordkorea scheint fest entschlossen, auch diese Verbindung zum südlichen Nachbarn beenden zu wollen. Das kommunistische Land verweigert Südkoreanern seit Mittwoch den Zugang zu Kaesong. Zum Zeitpunkt der Bekanntgabe befanden sich 861 Südkoreaner in dem Industriekomplex – sie dürfen das Gebiet aber offenbar verlassen. Wie lange die Sperre dauern soll, war unklar. Das Vereinigungsministerium in Seoul rief das kommunistische Nachbarland auf, das Verbot unverzüglich aufzuheben. Er bezeichnete die Entscheidung Pjöngjangs als „sehr bedauerlich“. Der Industriekomplex Kaesong ist das einzige noch betriebene wirtschaftliche Kooperationsprojekt zwischen beiden Ländern – er wurde 2004 als Projekt der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der beiden Staaten gegründet. Kaesong liegt in Nordkorea etwa zehn Kilometer von der Grenze zu Südkorea entfernt. Nicht nur Hunderte Südkoreaner sind hier in leitenden Positionen tätig: Mehr als 50.000 Nordkoreaner arbeiten für 123 südkoreanische Unternehmen. Billige Arbeitskräfte für den Süden, Deviseneinnahmen für den Norden, das ist seit gut zehn Jahren der Deal in Kaesong. Denn der Komplex bietet dem kommunistischen Staat im Norden eine Möglichkeit, an harte Devisen zu kommen. Die Sonderwirtschaftszone generiert rund zwei Milliarden Dollar an grenzüberschreitenden Handel.

 

 

In der abgeschirmten Anlage herrschte trotz der Spannungen bis zuletzt...

In der abgeschirmten Anlage herrschte trotz der Spannungen bis zuletzt friedliche Betriebsamkeit. Allerdings hatte Nordkorea gedroht, den gemeinsam betriebenen Industriepark zu schließen.

 

 

Südkorea droht mit Vergeltung für Provokationen

 

Pjöngjang verschärft mit der Schließung von Kaesong seine Kriegsdrohungen. Das international isolierte und mit scharfen Sanktionen belegte Land warnte bereits, es werde vor einem Atomschlag nicht zurückschrecken. Am Dienstag kündigte das kommunistische Land an, eine abgeschaltete Atomanlage wieder in Betrieb zu nehmen. US-Außenminister John Kerry betonte, die USA “ werden Nordkorea nicht als Atomstaat akzeptieren„. Die Lage auf der koreanischen Halbinsel ist seit dem dritten Atomtest des Regimes von Kim Jong Un im Februar äußerst gespannt. Pjöngjang hatte dem südlichen Nachbarn wiederholt mit Krieg und Angriffen gedroht – und am Samstag den „Kriegszustand“ erklärt. Südkorea reagierte mit deutlichen Worten: Präsidentin Park Geun Hye kündigte eine massive und rasche militärische Aktion ohne Rücksicht auf politische Überlegungen an, falls Nordkorea seine Provokationen fortsetze. {Quelle: www.spiegel.de}

 

 

 

Lkw in der Nähe der demilitarisierten Zone: Der überschaubare Warenverkehr...

Lkw in der Nähe der demilitarisierten Zone: Der überschaubare Warenverkehr zwischen beiden Staaten lief komplett über Kaesong.

 

 

 

Arbeiterinnen bei der Schuh-Produktion: Die Sonderwirtschaftszone generiert...

Arbeiterinnen bei der Schuh-Produktion: Die Sonderwirtschaftszone generiert rund zwei Milliarden Dollar an grenzüberschreitenden Handel.

 

 

 

"Kaesong ist die letzte Festung. Wenn diese geschlossen wird, ist auch das...

„Kaesong ist die letzte Festung. Wenn diese geschlossen wird, ist auch das letzte Band zwischen Norden und Süden zerschnitten“, ließ die Regierung in Seoul vor wenigen Wochen wissen. Nun ist es so weit gekommen.

 

www.spiegel.de

 

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