kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Was ist „Nächstenliebe“? 31. März 2013

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 21:45

Der Papst küsste von seinem Papamobil aus ein behindertes Kind in der jubelnden Menge

Du sollst deinen Nächsten lieben, wie dich selbst; ich bin der Herr„.

(3. Mose 19:18)

 

Pope Francis Delivers First 'Urbi Et Orbi' Blessing During Easter Mass In St. Peter's Square

 

 

Nächstenliebe wurde nicht erstmals von Jesus gefordert, sondern steht als Gebot bereits im Alten Testament. Jesus war es, der deutlich machte, dass auch unsere Feinde unsere Nächsten sind. Wie „Liebe“ ist auch „Nächstenliebe“ ein schillernder Begriff. Zur Zeit wird in manchen christlichen Kreisen die „Homo-Ehe“ mit der Nächstenliebe in Verbindung gebracht. (Das aber nicht deshalb weil die Nächstenliebe hier allzu wortwörtlich verstanden wird). Es wird gesagt, dass es ein Gebot der Nächstenliebe sei, den Homos die geforderten Rechte, wie die Gleichstellung der Homo-Ehe mit der richtigen Ehe, zu geben, um diesen ein ruhiges, bürgerliches Leben zu ermöglichen, denn mehr wollten sie ja nicht. Alles andere sei unchristliche Unterdrückung einer Minderheit. Das ist so eine ganz typische Argumentation, die immer zu beobachten ist, wenn die Erfüllung menschlicher Wünsche, als Zeichen der Nächstenliebe interpretiert wird. Es steht dann nicht Gott, sondern der (verführte) Mensch und die Erfüllung seiner Wünsche und Bedürfnisse im Mittelpunkt.

 

 

 

 

Weitere Bilder unter

www.sueddeutsche.de

 

 

Folgt man dieser Logik, ist es ein Zeichen des Nächstenliebe, jemandes Suchtverhalten, ungute Neigungen oder Fehlverhalten zu fördern. Aber so kann Nächstenliebe nicht aussehen, auch wenn es opportun ist, vieles zu dulden und durchgehen zu lassen, was man nicht dulden oder durchgehen lassen dürfte. Christliche Nächstenliebe besteht darin, den anderen in seinem Sosein anzunehmen, ihn nicht zu verurteilen oder zu verlästern, ihm gerne alles das zuzubilligen, was man zum Leben braucht, ihm gerne zu helfen, nicht aber Verkehrtes als richtig zu bezeichnen. Das wäre dann keine christliche Nächstenliebe mehr, insbesondere wenn es dazu noch um einen satanischen Angriff auf die göttliche Schöpfungsordnung geht. Und ein solcher liegt vor, wenn total gegen die Natur und damit die göttliche Schöpfungsordnung gehandelt wird, in dem absolut Ungleiches als gleich bezeichnet wird.

 

 

 

 

Das ist eine eklatante Verirrung, die eine Schieflage und langfristig Schaden bewirkt und deshalb keinen Bestand haben kann.

 

Bereits das „Lebenspartnerschaftsgesetz“ ist eine solche Verirrung. Dieses Gesetz hat unter anderem dazu geführt, dass in allen Gesetzen, in denen das Wort Ehepartner auftaucht, nach einem Schrägstrich das Wort „Lebenspartner“ eingefügt wurde. In der Krankenversicherung hat das zum Beispiel zur Folge, dass der Lebenspartner, sofern er nicht selbst versichert ist, beitragsfrei mitversichert ist. Da jeder so leben kann, wie er will, hätte sicher auch das allgemeine Vertragsrecht ausgereicht, das es jedem ermöglicht gegenseitig vertragliche Verpflichtungen einzugehen. Es ist immer wieder höchst erstaunlich zu welchen Verirrungen der gottferne Mensch fähig ist. Da scheint es wirklich keine Grenzen zu geben. Die linkslastigen Parteien in unserem Land denken daran den Begriff der Ehe auf die Homos und Lesben auszuweiten, was von den Berufshomos und Homofunktionären, die stets durch dreiste Forderung auffallen, als „Anerkennung der Realitäten“ begrüßt wird. Ich erinnere mich an frühere Zeiten, als man darüber nachdachte, die DDR anzuerkennen, weil dies den „Realitäten entsprochen“ hätte. Die DDR gibt es längst nicht mehr. Sie war eine Zeiterscheinung, wie es auch das Homogetöse sein wird. In Frankreich gibt es nach wie vor heftige Proteste gegen die Einführung der Homoehe. Und bei uns? Wie immer „dezentes Schweigen“! Dietrich Bonhoeffer sagte: Tatenloses Abwarten und stummes Zuschauen sind keine christlichen Tugenden.

von Jörgen Bauer  –   Mail:  auftanken@evangelium.de

 

 

 

 

Holländische Gestalterteams schmückten die Ostermesse auf dem Petersplatz in Rom mit insgesamt 42.000 Blumen und Pflanzen. Bereits vergangenen Herbst begannen die Vorbereitungen dafür. Foto: BBH

Holländische Gestalterteams schmückten die Ostermesse auf dem Petersplatz in Rom mit insgesamt 42.000 Blumen und Pflanzen. Bereits vergangenen Herbst begannen die Vorbereitungen dafür.

taspo.de

 

 

 

250.000 Menschen feiern mit dem Papst Ostern

 

Mit Jubel wurde Franziskus von den Gläubigen empfangen. Seine Osterbotschaft nutzte er für einen Friedensappell.

 

Hollandblumen auf dem Petersplatz

 

Hollandblumen auf dem Petersplatz

www.florieren.net

 

 

 

Mit rund 250.000 Menschen hat Papst Franziskus am Sonntagmorgen in Rom die traditionelle Ostermesse auf dem Petersplatz gefeiert. Zum Abschluss drehte der der Papst in einem offenen weißen Jeep mehrere Runden auf dem überfüllten Platz vor dem gewaltigen Petersdom. Begeisterte Jubelrufe wie „Viva il Papa – Es lebe der Papst“, „Francesco, Francesco“, „Wir haben dich lieb“ brandeten ihm entgegen. Mehrfach hielt Franziskus an. Er küsste ein Kind und segnete einen Behinderten. In seiner Osterbotschaft machte sich der Papst für Frieden auf der ganzen Welt und einen neuen Geist der Versöhnung stark. Franziskus geißelte nachdrücklich die Kriege und Konflikte in Syrien, Mali und auf der koreanischen Halbinsel. Der Friede in der Welt werde von einem Egoismus bedroht, der den Menschenhandel fortsetze, Gewalt in Drogenkriegen bedeute und die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen. „Friede für diese unsere Erde“, rief Franziskus den Menschen zu. Er bitte Jesus, Krieg in Frieden und Rache in Vergebung umzuwandeln.

 

Papst Franziskus forderte in seiner Botschaft vom Balkon des Petersdomes aus vor allem Frieden zwischen Israelis und Palästinensern und „für das geschätzte Land Syrien, für seine von den Auseinandersetzungen geschlagene Bevölkerung und für die vielen Flüchtlinge“. Wie viel Blut sei vergossen worden und wie viele Leiden müssten noch auferlegt werden, bevor dort eine politische Lösung der Krise gefunden werde, fragte Franziskus. Er erwähnte auch weitere afrikanischen Schauplätze blutiger Konflikte wie Nigeria, Kongo und Zentralafrika. Für Asien wünschte er einen neuen koreanischen Geist der Versöhnung. Seit dem frühen Morgen hatten sich Gläubige und Touristen auf dem Petersplatz vor dem gewaltigen Dom versammelt. Trotz schlechter Vorhersagen blieb das Wetter trocken. Ab und an blitzte sogar die Sonne durch die zahlreichen Wolkentürme auf die bunte Fahnen, Luftballons und Spruchbänder schwenkende Menschenmenge. So festlich der Altar auf den Stufen der Peterskirche mit rotem Samt und Blumen geschmückt war, so einfach gekleidet war der Pontifex: Er trug wie am Abend seiner Wahl den schlichten weißen Talar.

 

Pope Francis Attends Easter Mass and Urbi Et Orbi Blessing in St. Peter's Square

 

 

Der Gottesdienst sowie die anschließende Osterbotschaft und der päpstliche Segen „Urbi et Orbi“ (der Stadt und dem Erdkreis) gilt als der Höhepunkt der Osterfeiern, mit denen die Christen weltweit die Auferstehung Jesu begehen. Bei der feierlichen Osternacht im Petersdom hatte Franziskus die Gläubigen am Vorabend dazu aufgerufen, keine Angst vor dem Neuen, vor den „Überraschungen Gottes“ zu haben. Der 76-jährige Argentinier Jorge Mario Bergoglio war am 13. März zum Nachfolger des Ende Februar zurückgetretenen Benedikt XVI. gewählt worden. Er ist der erste Nichteuropäer seit fast 1.300 Jahren sowie der erste Lateinamerikaner und erste Jesuit auf dem Stuhl Petri. {Quelle: www.bz-berlin.de}

 

 

Ostern im Vatikan

 

 

19 Responses to “Was ist „Nächstenliebe“?”

  1. andreas Says:

    >> Er ist der erste Nichteuropäer seit fast 1.300 Jahren sowie der erste Lateinamerikaner und erste Jesuit auf dem Stuhl Petri. <<
    papst franziskus ist abkömmling eingewanderter italiener – einen südamerikanischen "indianer-pater" hätte man nie gewählt, sonst wären die spanisch-weißen südamerikaner vermutlich ausgerastet…auf jedenfall scheint franziskus der beste islam-versteher zu sein, den wir auf dem päpstlichen stuhl bisher sahen – und das will was heißen…
    es hilft den verfolgten christen in der islamischen welt sicher ungemein, wenn wir hier in europa die moslems endlich willkommen heißen. betrüblich finde ich es, das unsere islamexperten auf petri-stuhle nie in die heißumkämpften konfliktzonen fahren, um vor ort mit den dschihad-kumpels gemeinsam unseren Gott "allah" anzubeten. dort könnten sie auch gleich den christlichen minderheiten bei der beerdigung ihrer angehörigen trost spenden und die letzte salbung vornehmen – und ihnen nebenbei mal so richtig den islam erklären…

    • andreas Says:

      der afro-„amerikaner“ obama ist heimlicher freund der muslims – der „italo“-südamerikaner ist ein unheimlicher freund der muslims. bei dem einen gabs einen verheerenden wirbelsturm vor der (wieder-)wahl, dem anderen ging ein spektakulärer blitzeinschlag im vatikan voraus: bin eigentlich nicht abergläubig, fühle mich aber instinktiv gewarnt!
      warten wir mal ab, was noch so kommt…

  2. Lieber Knecht Christi hast Du echt supi gemacht diesen wundebaren Bericht herein zu stellen eine wahre
    und ein heilige Messe mit unseren Papst Franziskus 1
    Gott beschütze Ihn und führe ihn mit aller Kraft und Liebe die er ihm schenken will und benötigt!

    Tausende Christen feiern Ostern im Heiligen Land
    Tausende Christen aus aller Welt haben am Sonntag im Heiligen Land Ostern gefeiert. In der Grabeskirche in Jerusalem leitete am Morgen der lateinische Patriarch Fuad Twal das Gebet und die anschließende Prozession.
    Jerusalem – Tausende Christen aus aller Welt haben am Sonntag im Heiligen Land Ostern gefeiert. In der Grabeskirche in Jerusalem leitete am Morgen der lateinische Patriarch Fuad Twal das Gebet und die anschließende Prozession.
    Der 72-Jährige ist der höchste Repräsentant der katholischen Kirche im Heiligen Land. Die Grabeskirche, die heiligste Stätte der Christen, steht nach der Überlieferung am Ort der Kreuzigung und Wiederauferstehung von Jesus Christus.

    Nach Angaben des israelischen Tourismusministeriums sind anlässlich der christlichen und der jüdischen Feiertage etwa 150 000 Touristen nach Israel gereist. Die Polizei war auch am Sonntag wegen der Osterfeierlichkeiten in Jerusalem in erhöhter Alarmbereitschaft. Polizeisprecher Mickey Rosenfeld sagte, es sei trotz des großen Gedränges zu keinen besonderen Vorfällen gekommen. Er dementierte auch palästinensische Vorwürfe, die Polizei habe am Karfreitag erstmals seit der Eroberung der Altstadt durch Israel 1967 vor der Grabeskirche den Zugang für gläubige Christen blockiert.

    Die Kirchenoberhäupter Jerusalems riefen in ihrer Osterbotschaft zu Frieden unter den Nationen auf. „Betet vor allem mit uns für die Situation in Syrien, im Libanon, in Palästina und Israel, in Ägypten, im Irak und überall, wo es politische Unruhen gibt“, hieß es in der Botschaft. Auch zu besonderen Gebeten für Opfer von Gewalt und Unterdrückung sowie für Flüchtlinge wurde aufgerufen.

  3. Bazillus Says:

    Es ist ja ein Jammer:
    Es ist nur zu schade, dass Christen Betlehem, Jesu Verfolgung, Jesu Tod und Auferstehung und vor allem die Bergpredigt Jesu vor der Brust haben: Denn diese fordert Christen zu unmenschlichen Höchstleistungen heraus. Es ist ja ein Jammer, ist es nicht bemitleidenswert, dass wir uns ausgerechnet einen Gott ausgesucht haben, der seine Solidarität nicht heldenhaft mit Kriegsmitteln oder mit Problemtotschweigen und göttlichen Befehlen im at-Sinne, sondern mit der Inszenierung seines eigenen Todes in Jesus aus Solidarität zu allen Menschen zur Schau gestellt hat. Ist es nicht ein Jammer, dass Gott ausgerechnet den Weg des Leidens, des Erduldens und der Demut ausgewählt hat, um ihm auf rechte Weise nachspüren zu können? Können wir da den Juden nicht Sympathie entgegenbringen, die noch heute auf einen Messias warten? Können wir ihnen dann verdenken, dass sie Jesus nicht als Gottes Sohn anerkennen wollen. Denn sie argumentieren ja auch, dass Jesus nicht der Sohn Gottes war wie die Muslime. Sie haben nämlich einen echten Vorteil, liebe Islamkritiker, sie brauchen sich nicht an die Bergpredigt zu halten. Sie brauchen sich nicht an den Kreuzestod Jesus zu halten. Und sie brauchen sich insbesondere nicht an ein Gottesbild zu halten, was Jesus geprägt hat. Nein, Jesus hat sogar noch die „Frechheit“ besessen, dass Christen ihm nachfolgen sollen.

    Und weil der Papst diese ‚Regeln kennt und weiß und dann auch noch versucht einzuhalten, wäscht er u. a. muslimischen Jugendlichen im Knast die F´üße und ruft zum Dialog mit dem Islam auf. Darf sich überhaupt ein Kirchenführer, der wie Jesus Christen zu Jesus hin zu führen hat, gegen den Dialog aussprechen? Soll der Kirchenführer den „totalen Krieg“ gegen den Islam ausrufen, damit wir endlich wieder in den Kreuzzug ziehen dürfen? Hätte Jesus ihm da die Bevollmächtigung gegeben? Gerade Jesus, der selbst am Kreuz für seine Lieben gestorben ist, auch für Pilatus, Judas und den Rest der Welt? Jesus, der selbst Petrus, als er zur Waffe griff, ihm dies ausdrücklich untersagt hatte und ihm dafür noch mal eben die Prophezeiung mit auf den Weg gegeben hatte, dass er durch das Schwert umkommen würde?

    Hat er mit dem Dialog gesagt, dass er die islamischen Regeln gutheißt? Er er damit gesagt, die Scharia gutzuheißen? Hat er damit gesagt, dass die Greueltaten an Christen und übrigens auch an Muslimen der anderen Konfession oder an Juden gut zu heißen? Hat er damit gesagt, dass er die Meinungshoheit des Christentums an den Islam abgeben will? Hat er gesagt, dass er die Göttlichkeit Jesu zugunsten dieses Dialoges abschaffen will?

    Wer sagt, dass der Dialog mit Vertretern des Islam am Glauben der Christenheit irgendetwas ändern würde? Haben wir so wenig Vertrauen in den Hl. GEist, dass Dialog schon zum Totschlagsargument zugunsten des Islam gedeutet wird?

    Selbstverständlich weiß der Papst, dass der Zugang des Islam zu Gott ein falscher ist. Soll er deshalb das Gespräch mit dem Islam verweigern? Soll er sich in sein vatikanisches Schneckenhaus zurückziehen, wie das leider Jahrhunderte lang praktiziert wurde? Kann er seine islamischen Gesprächspartner nicht missionarisch zu beeinflussen versuchen?

    Den Geist Christi kann er nur im Dialog vermitteln, wie den sonst, mit Waffen und Getöse, mit Angriffen und Schuldzuweisungen, die jeden echten Dialog von vornherein im Keim ersticken? Hat Jesus seine Jünger nicht ausgesandt mit einer Ritterrüstung und der Kalschnikov oder hat er sie nur gelehrt, das Evangelium zu verkünden und den Staub von den Schuhen abzustrefen, wenn das Wort vom Hausherrn nicht angenommen wird? Wie soll der Papst Jesus vermitteln: ‚Als einen, der zur Waffe greift, wenn er angegriffen wird. Jesus hat ja gerade das Gegenteil vorgelebt. Schade aber auch. Soll er Muslime wie der Koran die Christen als „Ungläubige“ brandmarken, was sie nun eben nicht sind. Andersgläubig sind sie.

    Mist, dass der Papst an die Regeln der Bergpredigt gebunden ist, will er Jesus ernst nehmen. Schade, dass er nicht so auftreten kann wie Islamkritiker, die keine Christen zu führen haben. Es ist ein Jammer, dass er anders agieren muss, will er Jesus ernst nehmen und nicht wie Islamkritiker handeln, die ja Recht haben mit allem, was sie schreiben, und überall, wenn der Schlachtruf „Dialog“ fällt, Verrat wittern.

    Ja, manches ist falsch gelaufen im Dialog. Aber solange Christen Jesus als Gottes Sohn und als Gott bekennen auch gegenüber dem islamischen Gesprächspartner, solange ist weder Hopfen noch Malz verloren.

    Erst wenn irgendein Papst die Scharia gutheißt, die Greueltaten an Christen gutheißt, den Juden- und Christenhass gutheißt oder aber die hl. Dreifaltigkeit leugnet, erst dann trete ich aus der Kirche aus. Nicht, wenn er zum Dialog aufruft. Hier geht es um Menschen. Ja, auch Muslime sind Menschen, die Jesus liebt. Man stelle sich das mal vor!

    Ja, und jetzt kann man mich mal wieder als Appeaser oder Spinner oder als Verräter brandmarken. Das macht mir nichts aus. Denn ich weiß, dass Jesus nicht mit Gewalt, nicht mit Verrat und nicht mit Kalaschnikovs zu vertreten ist, sondern immer mit liebendem Selbstbewusstsein in Demut, ja mit Bekenntnis und der christliche Dialogpartner „Papst“ bekennt Jesus – ich würde sogar sagen – in der Höhle des islamischen Löwen. Schafft Ihr das auch?

    • Emanuel Says:

      Ich habe das Gefühl, das dieser Kommentar von Ihnen, werter Bazillus , haarscharf am Kern des Problems vorbei geschossen ist .
      Wer wird bestreiten, das Christen jedem Nichtchristen die Hand reichen und ihn einladen zum Christentum?
      Niemand bestreitet das !
      Wer ruft auf , das Christen mit Kalaschnikows gegen Nicht-Christen vorgehen ?
      Niemand !

      Aber ein wahrer Christ muss doch eherne Glaubensgrundsätze haben – oder nicht ?
      Geht Ihre „Gesprächs-Verhandlungsbereitschaft denn wirklich so weit, eherne christliche Grundsteine des Glaubens aufzukündigen ????

      Haben Christen nund mit den Moslems denselben Gott – oder nicht ????

      Nein ! Haben sie nicht !

      Wenn wir Jesus Christus als Gott ansehen , dann haben Christen nicht einmal mit den Juden denselben Gott !!!

      Nur darum geht es ! Um ihre schönen Worte oben geht es nicht !!! Das sind leere , inhaltsleere , seelenlose Worte ….

      Wer küsste den Koran ???? Wer baut die Menschheit um im Sinne eines Einheitsbreies ?????

      Wer nicht seine Stimme dagegen erhebt … ist kein Christ mehr !!!!!

    • Emanuel Says:

      … und , werter Bazillus, natürlich haben Sie recht , wenn Sie sagen, wir müssen auch den Moslemen die Hand reichen! Ich kenne viele sympathische und durchaus kritische Mosleme . Was in den Kirchenleitungen , auf den höchsten ebenen zur Zeit offenbar geschieht, mit welchen Absichten und Absprachen auch immer, kann man nicht mehr schweigend mit ansehen … Sie sollen dennoch natürlich nicht aus Ihrer kirchlichen Geminschaft austreten … vielleicht aber in offener Weise mit dem Nächsten reden … Ihre Gefühle mal raus lassen … dem Nächsten nicht das offizielle Gesicht zeigen sondern das wahre …. Das wäre schon ein guter Anfang. Die Kritik der Kirchgänger wird nur gelgentlich- hinter vorgehaltener Hand – geäußert . Offen raus damit – immer in angemessener Form wenn möglich – wäre jetzt angebracht …..Das würde die Kirchen auch wieder füllen – attraktiver machen …. Eine Besinnung muss heute eine RÜCKBESINNUNG sein, wenn sie glaubhaft und authentisch sein soll …. „Modern“ war gestern !!!!

  4. Erich Foltyn Says:

    Nächstenliebe ist eine selbstlose Gratisleistung aus unerschöpflicher Quelle, für die man nur Kirchenbeschimpfungen erntet und für die der Kirche eine Macht unterstellt wird, die ihr jeder herunterreissen darf. Das können Sie ins Lexikon schreiben.

  5. andreas Says:

    retour @bazillus
    werter bazillus – ja glauben sie denn, ich habe NICHT alle ihre bedenken und verweise auf die bergpredigt und dem versöhnungsgedanken Jesu selbst gehabt, bevor ich hier die zugegebenermaßen provokanten statements geschrieben habe?
    das sie bewusst besorgte christen zu verantwortungslosen „islamkritikern“ reduzieren, nachdem sie selbst stets ins selbe horn bliesen, nicht nur hier, finde ich recht bemerkenswert.
    es ist schön, wenn sie sich durch papst franziskus inspiriert fühlen, die greueltaten des islam zukünftig nurmehr mit samtenen handschuhen anzufassen. vielleicht finde ich auch noch dahin…

    zu den papstäusserungen:
    – hat der papst die moslems aufgefordert, auf uns zuzugehen? – natürlich nicht, er erwartet dies wie gewohnt nur von uns, obwohl wir dies seit 30 jahren auf allen ebenen praktizieren!
    – WIR werden ständig dazu angehalten, uns intensiv mit dem islam beschäftigen, nie die moslems mit dem christentum oder gar judentum…
    – zum „dialog“ werden prinzipiell nur wir aufgefordert – die moslems lassen sich höchstens dazu nötigen…
    – seit die päpste im „dialog“ mit der islamischen welt sind, hat die weltweite christenverfolgung stets nur zugenommen und kommt nun scheinbar in ihr baldiges „finale“- in allen ehemaligen ur-christlichen nationen besteht ausrottungsgefahr!
    dort KENNT man den islam und seine verdrängungsstrategien seit 1400 jahren – und unser neuer papst?? „dialog“ wird dort seit eben dieser zeit geführt – mit welchen resultaten?!
    – glauben wir ihre meinung nach an denselben GOTT? sind die BIBEL/JHWH/ JESUS/ der HEILIGE GEIST gleichzusetzen mit Mohamed/Koran/Allah?? wissen sie oder der papst dies zweifelsfrei und und können dies mit allen konsquenzen für alle welt BEZEUGEN ?? haben sie die macht und befugnis von Gott dazu?
    wenn nicht – warum sagen die päpste (und evang. kleriker) dies mit solcher Eindeutigkeit und machen bewusst synkretistische aussagen zur geistigen zwangsjacke für JEDEN gläubigen??
    hat dies der islam dies JEMALS von seinen anhängern gefordert? warum sollte er sich JETZT ändern, wo ihm schon zur antrittsrede franziskus vielerlei „friedens“-angebote gemacht werden, aber keinerlei rechtfertigung für bisherige oder zukünftige schandtaten abverlangt oder auch nur vage an ihr gewissen appelliert wird.
    ist der islam ein kleines ungezogenes kind, das man niemals zur rechenschaft zwingen darf, damit es nicht noch böseren unfug anstellt?
    – wenn unsere vorväter so wie die letzten drei päpste und neuerdings sie gedacht hätten, gäbe es europa seit 500 jahren nicht mehr – sie aber wagen inmitten einer der schlimmsten und gewalttätigsten phasen des islam gegen alle andersgläubigen den „dia-log“?!
    – sie forden eine appeasement-politik, die auf leisen, sanften sohlen daherkommt, um einem wolf ohne schafspelz die weitere okkupation der westlichen welt zu ermöglichen? mit ihrer argumentation gibt es für uns NIEMALS eine rote linie, die nicht überschritten werden darf – für den islam eine einladung sondergleichen…
    – was nicht anders zu erwarten war: natürlich solle, müsse israel sich mit „palästina“ aussöhnen, auf sie zugehen – beileibe nicht etwa umgekehrt. bei wem die schuld für den unfrieden in nahost liegt, wurde einmal mehr subtil formuliert…
    etc, etc…

    und wissen sie, was das schlimmste ist? von nun ab haben wir (christen!!) überhaupt kein widerspruchsrecht mehr gegen die vereinnahmung durch den islam: jetzt wird es bei jeder kritik heissen – ihr verstosst gegen die forderung eures eigenen papstes, Er selbst hat euch anbefohlen, uns anzuerkennen, denn laut Ihm beten wir den GLEICHEN GOTT an!! und der heisst (früher oder später) für ALLE „Allah“??!!
    DAS ALLES ist den worten franziskus inkludiert – und das werden die moslems haarklein in jeder ihnen passenden angelegenheit auszuspielen wissen!! er sagte dies übrigens nicht irgendwann, sondern punktgenau zu Jesu kreuzigung am karfreitag – dafür also hat der Gottessohn gelitten, dass man seinen treuesten nachfolgern (und abertausenden märtyrern) das studium des koran anempfiehlt – die gesammelten worte des anti-christen??
    zur schmach aller, die schwerbeladen das kreuz tragen müssen, das ihnen der islam auferlegt hat, hat noch KEIN PAPST öffentlich der religion des „friedens“ ins gewissen geredet – ganz im gegenteil, man küsst deren vertreter bei jeder gelegenheit: „um den weltfrieden zu erhalten“…
    hat viel genützt bisher, nicht wahr? hatten wir das alles nicht schoneinmal – und war die kirche nicht schon einmal so hilflos und desorientiert wie nun wieder und versucht sich um eines faulen friedens willen mit der zur zeit bösesten macht der erde zu arrangieren??
    DIESE strategie der kirchen ist garantiert eine falsche – verlassen sie sich darauf…
    mit freundlichen grüssen

  6. andreas Says:

    zur geistigen herkunft papst franziskus: SO dachte und denkt man in jesuitenkreisen und darüber hinaus…

    Jesuiteneid: (mittlerweile abgeschwächt, aber nicht vergessen?!)
    Ich ………… (Name des zukünftigen Mitglieds der Jesuiten), werde jetzt, in der Gegenwart des allmächtigen Gottes, der gebenedeiten Jungfrau Maria, des gesegneten Erzengels Michael, des seligen Johannes des Täufers, der heiligen Apostel Petrus und Paulus und all der Heiligen und heiligen, himmlischen Heerscharen und zu dir, meinem geistlichen Vater, dem oberen General der Vereinigung Jesu, gegründet durch den Heiligen Ignatius von Loyola, in dem Pontifikalamt von Paul III. und fortgesetzt bis zum jetzigen, hervorgebracht durch den Leib der Jungfrau, der Gebärmutter Gottes und dem Stab Jesu Christi, erklären und schwören, dass seine Heiligkeit, der Papst, Christi stellvertretender Vize-Regent ist; und er ist das wahre und einzige Haupt der katholischen und universellen Kirche über die ganze Erde; und dass aufgrund des Schlüssels zum Binden und Lösen, der seiner Heiligkeit durch meinen Erlöser Jesus Christus, gegeben ist, er die Macht hat, ketzerische Könige, Prinzen, Staaten, Republiken und Regierungen aus dem Amt abzusetzen, die alle illegal sind ohne seine heilige Bestätigung, und dass sie mit Sicherheit vernichtet werden mögen.

    Weiter erkläre ich, dass ich allen oder irgend- welchen Vertretern deiner Heiligkeit an jedem Platz, wo immer ich sein werde, helfen und beistehen und sie beraten und mein äußerstes tun will, um die ketzerischen protestantischen oder freiheitlichen Lehren auf rechtmäßige Art und Weise oder auch anders auszurotten, und alle von ihnen beanspruchte Macht zu zerstören.

    Ich verspreche und erkläre auch, dass ich nichtsdestoweniger darauf verzichte, irgendeine ketzerische Religion anzunehmen, um die Interessen der Mutterkirche auszubreiten und alle Pläne ihrer Vertreter geheim und vertraulich zu halten, und wenn sie mir von Zeit zu Zeit Instruktionen geben mögen, sie nicht direkt oder indirekt bekanntzugeben durch Wort oder Schrift oder welche Umstände auch immer; sondern alles auszuführen, das du, mein geistlicher Vater, mir vorschlägst, aufträgst oder offenbarst …
    Weiter verspreche ich, dass ich keine eigene Meinung oder eigenen Willen haben will oder irgendeinen geistigen Vorbehalt, was auch immer, selbst als eine Leiche oder ein Kadaver, sondern bereitwillig jedem einzelnen Befehl gehorche, den ich von meinem Obersten in der Armee des Papstes und Jesus Christus empfangen mag. Dass ich zu jedem Teil der Erde gehen werde, wo auch immer, ohne zu murren, und in allen Dingen unterwürfig sein will, wie auch immer es mir übertragen wird …

    Außerdem verspreche ich, dass ich, wenn sich Gelegenheit bietet, unbarmherzig den Krieg erkläre und geheim oder offen gegen alle Ketzer, Protestanten und Liberale vorgehe, wie es mir zu tun befohlen ist, um sie mit Stumpf und Stiel auszurotten und sie von der Erdoberfläche verschwinden zu lassen; und ich will weder vor Alter, gesellschaftlicher Stellung noch irgendwelchen Umständen halt machen. Ich werde sie hängen, verbrennen, verwüsten, kochen, enthaupten, erwürgen und diese Ketzer lebendig vergraben, die Bäuche der Frauen aufschlitzen und die Köpfe ihrer Kinder gegen die Wand schlagen, nur um ihre verfluchte Brut für immer zu vernichten. Und wenn ich sie nicht öffentlich umbringen kann, so werde ich das mit einem vergifteten Kelch, dem Galgen, dem Dolch oder der bleiernen Kugel heimlich tun, ungeachtet der Ehre, des Ranges, der Würde oder der Autorität der Person bzw. Personen, die sie innehaben; egal, wie sie in der Öffentlichkeit oder im privaten Leben gestellt sein mögen. Ich werde so handeln, wie und wann immer mir von irgendeinem Agenten des Papstes oder Oberhaupt der Bruderschaft des heiligen Glaubens der Gesellschaft Jesu befohlen wird.“

    Quelle:
    Ausschnitt aus dem „Schwur der höchsten Weihe“ der Jesuiten, aufgeschrieben im Verzeichnis des Kongresses der Vereinigten Staaten von Amerika (House Bill 1523, Contested election case of Eugene C. Bonniwell, against Thos. S. Butler, February 15, 1913, pp. 3215-16)

    • andreas Says:

      jaja, ich weiß – ist alles schon lange her…
      fragt sich, ob die moslems den hass von den katholiken gelernt haben oder umgekehrt?!…

      • andreas Says:

        liebe katholiken, schwamm über alle auseinandersetzungen, aber seid vorsichtig: dieser papst kann der beste sein, den wir jemals hatten, aber auch das absolute gegenteil ist möglich – wie bei obama!
        menschenkenntnis kann trügen, zur schau getragene demut hat noch immer den grössten eindruck auf das volk gemacht. sie kann echt sein, muss es aber nicht….
        >>an den früchten (worten, taten…) werdet ihr sie erkennen – also an den konkreten folgen bestimmter anweisungen oder handlungen! ob jemand „sympathisch“ oder „authentisch“ erscheint, sollte nicht die nüchterne urteilskraft beeinträchtigen!!

    • Emanuel Says:

      Wahnsinn… da können wir erkennen, mit welcher Sorte Teufel und Satane wir es zu tun haben …. Diese Verblendung werden wir beide nicht ändern können …
      Lass uns einen deutlichen Strich machen zwischen diesen Satanen und den wahren Christen ….

      • andreas Says:

        ach na ja, ist auch schon lange her. klingt natürlich schon recht heftig – möglicherweise gabs sowas aber auch bei protestantischen elitetruppen?
        ich weiß jedenfalls, dass die schweizer reformer übelst im katholischen baden massakriert haben – da hat sich keine seite was geschenkt. aber denkwürdig ist es schon, werde mir den verein mal näher ansehen (link von dir).

  7. andreas Says:

    zur erinnerung für alle kirchen (-„traditionen“) >unvollständige liste<

    Im letzten Kapitel der Bibel werden wir Menschen gewarnt:
    "Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, um euch diese Dinge für die Gemeinden zu bezeugen. Ich bin die Wurzel und der Sproß Davids, der leuchtende Morgenstern. Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst! Fürwahr, ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand etwas zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht; und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott wegnehmen seinen Teil vom Buch des Lebens und von der heiligen Stadt, und von den Dingen, die in diesem Buch geschrieben stehen. Es spricht, der dies bezeugt: Ja, ich komme bald! Amen. — Ja, komm, Herr Jesus! Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen! Amen."
    Offenbarung 22,16-21

    Doch die Römisch Katholische Kirche hält sich nicht an diese Warnung aus Gottes Wort, sondern erfindet..
    300 n.Chr. Gebete für die Toten*
    300 n.Chr. Das Kreuzzeichen machen
    320 n.Chr. Wachskerzen*
    375 n.Chr. Anbetung von Engeln und toten Gläubigen und der Gebrauch von Bildnissen
    394 n.Chr. Die Messe als tägliche Feier
    431 n.Chr. Anfang der Verehrung Marias; der Ausdruck „Mutter Gottes" wurde zum ersten Mal vom Konzil zu Ephesus auf Maria angewandt
    500 n.Chr. Priester unterscheiden sich von gewöhnlichen Menschen durch die Kleidung
    526 n.Chr. Letzte Ölung
    593 n.Chr. Die Lehre vom Fegefeuer, aufgestellt von Gregor I.
    600 n.Chr. Die lateinische Sprache, verwendet bei Gebet und Verehrung, auferlegt von Gregor I.
    600 n.Chr. Gebet zu Maria, toten Heiligen und Engeln*
    607 n.Chr. Der Titel „Papst" oder „Universaler Bischof" wurde Bonifatius III. von Kaiser Phokas gegeben
    709 n.Chr. Das Küssen der Füße des Papstes begann mit Konstantin
    750 n.Chr. Pippin, König der Franken, erteilt den Päpsten weltliche Macht
    786 n.Chr. Anerkannte Anbetung des Kreuzes, von Bildnissen und Reliquien
    850 n.Chr. Weihwasser, vermischt mit einer Prise Salz und von einem Priester gesegnet
    927 n.Chr. Kardinalskollegium eröffnet
    965 n.Chr. Glockentaufe, eingeführt von Papst Johannes XIII.
    995 n.Chr. Heiligsprechung von toten Gläubigen, durch Papst Johannes XV.
    998 n.Chr. Fasten an Feiertagen und während der Karwoche (Osterzeit)
    1079 n.Chr. Verbindliche Einhaltung der Messe
    1090 n.Chr. Der Rosenkranz, mechanisches Beten, erfunden von Peter dem Eremiten
    1184 n.Chr. Die Inquisition, eingeführt vom Konzil zu Verona
    1190 n.Chr. Verkauf von Ablässen
    1215 n.Chr. Transsubstantiation, von Papst Innozenz III. verkündet
    1215 n.Chr. Ohrenbeichte (Sprechen in das Ohr einer Person) von Sünden zu einem Priester anstatt zu Gott, eingeführt von Papst Innozenz III. beim Lateranischen Konzil
    1220 n.Chr. Anbetung der Hostie, verordnet von Papst Honorius III.
    1229 n.Chr. Die Bibel, verboten für Laien, wurde vom Konzil zu Valencia auf die Liste der verbotenen Bücher gesetzt
    1251 n.Chr. Das Skapulier, erfunden von Simon Stock, einem englischen Mönch
    1414 n.Chr. Verbot des Kelches für das Volk durch das Konzil zu Konstanz
    1439 n.Chr. Das Fegefeuer als Dogma erklärt durch das Konzil zu Florenz
    1439 n.Chr. Lehre der Sieben Sakramente bekräftigt
    1508 n.Chr. Das Ave Maria, 50 Jahre später ver-vollständigt und gebilligt von Papst Sixtus V. ca. 1600 n.Chr.
    1534 n.Chr. Ignatius von Loyola gründet den Jesuitenorden
    1545 n.Chr. Tradition als gleichwertige Autorität zur Bibel, erklärt vom Konzil zu Trient
    1546 n.Chr. Apokryphen werden durch das Konzil zu Trient in die Bibel aufgenommen
    1560 n.Chr. das Glaubensbekenntnis von Papst Pius IV. wird zum offiziellen Glaubensbekenntnis
    1854 n.Chr. Unbefleckte Empfängnis der Jungfrau Maria, verkündet durch Papst Pius IX.
    1864 n.Chr. Der „Syllabus Erroris", verkündet von Papst Pius IX. und bestätigt vom Vatikanischen Konzil, verdammt Freiheit von Religion, Gewissen, Rede, Presse und wissenschaftlichen Erkenntnissen, die nicht von der Römischen Kirche gebilligt sind. Es versichert auch die weltliche Autorität des Papstes über alle bürgerlichen Gesetze. 1950 n.Chr. Maria Himmelfahrt (körperliche Auf-fahrt in den Himmel kurz nach ihrem Tod), verkündet durch Papst Pius XII.

    • Emanuel Says:

      o je oje … das alles ist ja noch viel schlimmer , als ich befürchtet habe …. Jetzt kann ich sogar keinem Katholiken mehr empfehlen in dieser satanischen Organisation
      zu verbleiben ….

      • andreas Says:

        sehr lustig, dass allermeiste davon ist auch in der evangelischen und orthodxen kirchertradition enthalten. das sich eine religion ein äusseres kostüm zulegt, d.h. bestimmte riten, traditionen und ansichten weiterentwickelt, muss nicht per se schlecht sein. im laufe von jahrhunderten sammelt sich natürlich einiges an – die religionen werden immer „dicker“…
        vieles dazugekommene ist nur harmloses ornament, aber bei etlichem erscheint mir schon das bibelwort arg entstellt.
        es kommt aber doch immer nur auf den persönlichen glauben an, und der ist in allen konfessionen trotz manchen ballastes so frei wie noch nie – wir wissen ausserdem nicht, wie ein „reineres, besseres“ christentum gegenwärtig aussehen könnte oder organisiert werden könnte. 1000 christen-tausend ansichten, da kann man umgekehrt dankbar sein, das es überhaupt ein paar festgefügte glaubensformen gibt.
        Gott behüte, wenns draussen stürmt und braust, hab ich lieber ein solides kirchendach über mir, als meinen kleinen regenschirm …

  8. Gast Says:

    Nächstenliebe???
    Gibt`s das noch?


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s