kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Abtreibung und Homosexualität: Für Atheisten ist Moral eine Verklemmung 31. März 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 20:14

Der Papst küsste mehrere Babys und Kinder - darunter auch diesen Jungen mit...

Gewissensverweigerung nimmt zu – Tötungsideologen fordern Zwang zum Töten

 

Rom: Jeden Tag, jede Stunde seit 35-40 Jahren fallen Hunderte, ja Tausende Kinder dem abscheulichen Verbrechen der Staatstötung zum Opfer. Eine Massentötung, die mit dem Schutz des staatlichen Gesetzes erfolgt und die politisch oder rassisch motivierten Morde durch die blutigen Ideologien des Nationalsozialismus und des Kommunismus des 20. Jahrhunderts längst in den Schatten stellt. Ideologien, die für ihr Morden nie wagten, das Gesetz zu bemühen. Diese Perversion staatlich lizensierten Tötens blieb der Demokratie, der „Besten aller Regierungsformen“ vorbehalten.   Eine immer größer werdende Zahl von Ärzten verweigert sich jedoch der staatlich gebilligten Mordlogik und erklärt sich zu Gewissensverweigerern. Die jüngsten, etwa vom italienischen Gesundheitsministerium vorgelegten Zahlen besagen sogar, daß die Abtreibungsärzte eine vom Aussterben bedrohte Spezies zu werden scheinen. Italienweit sind mehr als 70 Prozent Gewissensverweigerer, in manchen Regionen sogar mehr als 80 Prozent. An den öffentlichen Krankenhäusern sind die Zahlen noch höher. In der Region Latium mit der Stadt Rom verweigern sich 91 Prozent der Gynäkologen aus Gewissensgründen.

 

In der Stadt und der Provinz Bari in Apulien werden keine Abtreibungen mehr durchgeführt, weil es keinen Arzt mehr gibt, der bereit ist, ungeborene Kinder zu töten.   Abtreibungsentschlossene Frauen müssen in andere Regionen ausweichen oder in Privatkliniken. Aber auch dort gibt es Wartezeiten und Engpässe, da es kaum Nicht-Verweigerer gibt.   „Die Vorsehung hat dem diabolischen Mechanismus der Staatsabtreibung Prügel zwischen die Beine geworfen und das genau durch jene, die als Exekutoren bestimmt wurden, die Ärzte“, so Alfredo De Matteo von Corrispondenza Romana.   Die Abtreibungslobby und die diabolische, dahintersteckende Tötungslogik schäumt vor Wut. Es werden seit einiger Zeit Pläne gewälzt, die Ärzte zum Töten zu zwingen. Das Recht auf Gewissensverweigerung soll eingeschränkt werden, indem der Kindermordwahn unter einer getarnten Chiffre, dem „Selbstbestimmungsrecht der Frau“ als höherrangig durchgesetzt wird. Das „Recht“ ungeborene Kinder töten zu können, soll, wiederum mittels Gesetz, zum Zwang für die Ärzteschaft werden.   Der Spagat zwischen zwei in kategorischem Widerspruch stehenden Grundsatzpositionen wird immer größer. So bekräftigte das von der Regierung eingesetzte Nationale Bioethikkomitee erst vor einiger Zeit das verfassungsmäßige Recht auf Gewissensverweigerung, um gleichzeitig aber auch die Rechtmäßigkeit von Tötungsgesetzen wie dem Abtreibungsgesetz von 1978 (Italien) und die Sicherstellung der Tötungsdienstleistung im öffentlichen Gesundheitswesen als Basisdienst bekräftigte.   In den USA setzte die linksliberale Regierung von Barack Obama bereits schwerwiegende Einschränkungen des Rechts auf Gewissensverweigerung durch. Eine Tendenz, die auch in Europa spürbar wird. Der Staat erlaubt nicht nur das Töten unschuldiger Menschen, er zwingt dazu. {Quelle: www.katholisches.info – Text: Giuseppe Nardi  Bild: Corrispondenza Romana}

 

 

 

 

 

Fanatisch fortschrittliches Amerika

 

Die USA urkonservativ?

Im Gegenteil, schreibt Eric T. Hansen.

Marihuana, Homo-Ehe, Abtreibung – die Liberalisierung kommt mit Wucht.

Langsam liegt den Amis einfach nicht.

 

Meine Lieblingsparabel aus dem Kanon meiner ehemaligen Kirche, der Mormonen, ist die Geschichte vom Frosch. Kommt man aus irgendeinem Grund auf die glorreiche Idee, einen solchen zubereiten zu wollen, gibt es zwei Möglichkeiten. Man kann ihn einfach in einen Topf mit kochendem Wasser werfen. Allerdings ist diese Methode nicht empfehlenswert – weil der Frosch merkt, dass es heiß ist, und sofort flüchtet. Setzt man ihn aber in einen Topf mit kaltem Wasser, den man nur langsam erhitzt, springt der Frosch nicht heraus. Weil er nicht merkt, dass das Wasser immer heißer wird. Bald hat man einen leckeren gekochten Frosch. Die Geschichte zielt natürlich auf die Sünde ab: Fängt man mit einem kleinen Fehltritt an, merkt man gar nicht, dass man bereits auf dem Weg zur Hölle ist. Und hastdunichtgesehen hat der Teufel einen am Schlafittchen. Ein gutes Beispiel ist Marihuana. Viele Forscher glauben, die Droge an sich sei eher harmlos – auf jeden Fall weniger gefährlich als Alkohol – und sollte deshalb legalisiert werden. Dagegen kann man das Frosch-Argument anführen: Cannabis sei eine Einstiegsdroge. Man lässt sich darauf ein, bald liegt man den ganzen Tag lang in einem Crack-Haus herum, und was ist dann mit dem protestantischen Arbeitsethos?

 

 

Während vor einer Woche die Augen der ganzen Welt auf den epischen Kampf zwischen Barack Obama und Mitt Romney  gerichtet waren, hat sich fast unbemerkt einiges im erzkonservativen  Amerika getan: In den Bundesstaaten Washington und Colorado wurde  Cannabis in kleinen Mengen zu Zwecken des Genusses (und nicht etwa zu medizinischen Zwecken wie in Kalifornien) legalisiert; in zwei weiteren Bundesstaaten wurde die Homo-Ehe eingeführt, und die größten Krakeeler gegen Abtreibung im Senat wurden von ihren eigenen konservativen Wählern abserviert. Spätestens seit Reagan ist die ganze Welt der Meinung, Amerika sei ein urkonservatives Land. Das Gegenteil ist wahr: Amerika ist regelrecht fortschrittsfixiert. Vielleicht sogar zu sehr.

 

 

Schon 1973 wurde die Abtreibung in den USA legalisiert.

 

In Deutschland versucht man das seit 1974 vergebens. Abtreibung ist immer noch rechtswidrig, aber seit 1992 straffrei, sofern sie in den ersten zwölf Wochen vorgenommen wird, nach einer Beratung und medizinischer oder psychologischer Indikation beziehungsweise Begründung. In Amerika ist Letzteres nicht nötig, und der Eingriff kann etwa bis zur 24. Woche erfolgen. Die Richtschnur ist nicht, wann ein Leben zum Leben wird oder ob ein Embryo eine Seele hat. Hinter der Regelung steht eine viel pragmatischere Frage: Ab wann ist der Embryo in der Lage, außerhalb des Mutterleibs zu überleben? Um sie zu beantworten, muss man einen Arzt finden, der dazu bereit ist. Zugegeben, in einigen konservativen Gegenden kann das etwas zeitaufwendiger sein.

 

Die Homo-Ehe ist gegenwärtig in sechs Bundesstaaten sowie in Washington, D.C. eingeführt. Und mit der Wahl vor einer Woche kommen zwei neue dazu. In einigen weiteren Bundesstaaten gibt man sich mit der eingetragenen Partnerschaft ab, obwohl diese der traditionellen Ehe nicht gleichgestellt ist. Das gilt wiederum auch für Deutschland: Bis hier die Homo-Ehe kommt, wird es noch lange dauern. Das Überraschende ist, dass zwei Bundesstaaten nun Marihuana als Genussmittel gesetzlich erlaubt haben. Bevor sich die Kiffer freuen, sollten sie aber noch eine Weile lang wach genug bleiben, um sich die Kontroverse dahinter klarzumachen: Diese neuen lokalen Gesetze stehen nämlich im klaren Widerspruch zur Bundesgesetzgebung, können also nur von den höchsten Gerichten durchgesetzt werden. Es wird darauf ankommen, dass es genug nicht zugekiffte Anwälte gibt, die die Sache so weit verfolgen können. Zum Glück ist die traditionelle Droge der Juristen Kokain.

 

 

 

Den Konservativen das Gefühl geben,

sie behielten noch die Kontrolle

 

In Deutschland ist das Kiffen längst erlaubt … oder doch nicht? Entgegen weit verbreiteten Gerüchten gibt es hier kein „Recht auf Rausch“. Allerdings darf laut Verfassungsgericht die Strafe für den Eigengebrauch geringer Mengen von Cannabis nicht sonderlich hoch ausfallen. Für die Justizbehörden lohnt es sich deshalb kaum, Kiffer zu verfolgen. Das Kiffen bleibt also illegal, wird aber geduldet. Erstaunlich viel läuft in Deutschland so. Die Methode, neue und umstrittene Gesetze durch die Hintertür einzuführen, scheint mir hierzulande symptomatisch zu sein. Es ist fast so, als sei „illegal, aber straffrei“ die deutsche Vorstellung von „Freiheit“. Aus gutem Grund: Der Frontalangriff auf bestehende Traditionen bleibt ja oft eher wirkungslos, das ist dann auch manchmal peinlich. Aber so hintenrum ins Auge klappt es dann doch. Fast so, als müsse man den Konservativen das Gefühl geben, sie behielten noch die Kontrolle, auch wenn das faktisch nicht mehr so ist. Bei uns Amis dagegen gibt es immer nur den Frontalangriff: Cannabis in kleinen Mengen zu „dulden“, reicht nicht. Es muss per Gesetzgebung legalisiert werden. Das ist mutig und stark, hat aber zur Folge, dass die Konservativen gedemütigt werden. Und das verdirbt denen auf Dauer die Laune. Die ganze „fortschrittliche“ Gesetzgebung der siebziger Jahre (wir nennen es „liberal“, weil es „alles erlaubt“), angefangen mit den Abtreibungsgesetzen, war und ist für die Konservativen ein Schlag ins Gesicht. Deshalb versuchen sie spätestens seit den achtziger Jahre, die Uhr zurückzudrehen. Ihr Kampf ist kein Kampf für die Erhaltung konservativer Werte, sondern für deren Wiedereinführung.

 

 

 

Soll der Frosch sich ruhig wehren

 

Halten wir fest: Amerika ist im Grunde ein bis zum Fanatismus fortschrittliches Land. Nur, wenn wir tatsächlich mal einen Sprung nach vorn machen, kriegen es die Konservativen mit der Angst zu tun. Sie versuchen jedes Mal, uns wieder zurückzureißen. Doch zu spät: Der Sprung ist getan. Der große Unterschied zwischen Deutschland und den USA ist der aus der Frosch-Parabel: Die Deutschen wollen neue, zeitgemäße Gesetze, führen sie aber langsam, nach und nach, ein. Zuerst kommt die Duldung von Marihuana oder die eingetragene Partnerschaft. Dann wartet man ein oder zwei Generationen geduldig, dann erst kommt die Legalisierung oder die eigentliche Homo-Ehe. In der Zwischenzeit hält man sich bedeckt, damit der Frosch nicht merkt, dass das Wasser immer heißer wird. In Amerika schmeißen wir das verdammte Ding einfach ins kochende Wasser und halten den Deckel drauf, egal wie energisch der Frosch von innen dagegen haut. {Quelle: www.zeit.de}

 

 

 

Die Elite-Uni für Amerikas religiöse Fundamentalisten

 

Am Patrick Henry College bilden christliche Evangelikale den Führungsnachwuchs der USA aus. Ihre Mission lautet: Die „gottlose Nation“ vor den Demokraten retten.

 

Diese Geschichte beginnt mit einer Sünde. Sie handelt von einer kleinen, noch unbekannten Universität in den Vereinigten Staaten, einer Hochschule, deren Absolventen die amerikanische Politik erobern sollen; von ihren Studenten wird sie »Gottes Harvard« genannt. Als deutsche Journalistin melde ich mich vor ein paar Wochen telefonisch bei der Universität und mache einen Besuchstermin aus. 36 Stunden bevor ich losfliege, bekomme ich eine Mail des Uni-Sprechers: In der Vergangenheit habe man schlechte Erfahrungen mit der Presse gemacht, vor allem mit der deutschen. Der Direktor wolle nicht mit mir sprechen, und er wolle auch nicht, dass seine Studenten mit mir sprechen. Das Patrick Henry College, eine Autostunde von der Hauptstadt Washington entfernt, ist ein Brutkasten der evangelischen Elite. Es wurde vor zwölf Jahren gegründet, 340 Leute studieren hier Fächer, die »Regierung« heißen (eine gute Grundlage für zukünftige Abgeordnete und Präsidenten), »Strategic Intelligence« (Agenten) oder »Staatsfinanzen und Steuerwesen« (Finanzminister). Fast 90 Prozent der Studenten haben zuvor noch keine Schule von innen gesehen; sie wurden aus religiösen Gründen zu Hause unterrichtet. Schulen, die im Biologieunterricht Sexualkunde und Evolutionstheorie lehren, sind tabu. Das College hat eine Mission: Amerika vor dem Untergang retten. Vor dem Abgrund, dem entgegen Barack Obama das Land in ihren Augen in den vergangenen vier Jahren gelenkt hat. Junge, konservative Christen sind die Soldaten in diesem Krieg. Am Patrick Henry College werden sie ausgebildet, um eines Tages an der Front zu kämpfen – als Politiker, Filmemacher oder Unternehmer sollen sie die amerikanische Gesellschaft zurückerobern. Manche von ihnen haben Yale und Harvard verschmäht, um hier zu studieren. »An dieser Uni«, so schrieb der       New Yorker       kurz nach ihrer Gründung, »kann man sehen, was geschieht, wenn sich fundamentalistischer Glaube mit politischem Aktivismus mischt«.

 

 

Zum Empfang gibt es ein Buch mit  dem Titel »Gott bei der Arbeit«

 

Ich akzeptiere das Nein des Pressesprechers nicht, will nicht hinnehmen, dass sich ein College mit einer solchen Mission der Öffentlichkeit entzieht. Also begehe ich die Sünde: Online bewerbe ich mich als interessierte Studentin für einen Tag der offenen Tür am Patrick Henry College. Ich gebe mir einen anderen Namen: Elisa Schaefer, setze eine Brille auf und scheitle meine Haare fein. Ich werde eingeladen. Der Campus sieht aus wie eine Hollywood-Kulisse, man könnte hier einen Jane-Austen-Roman verfilmen. Ein roter Backsteinbau mit weißen Säulen, ein Eingangsschild, auf dem »Für Christus und für die Freiheit« steht. Der Boden in der Eingangshalle ist aus Marmor, an der Wand hängt ein Bild von George Washington, dem Gründervater der USA. Am Empfang liegt ein Stapel für mich bereit, oben drauf mein Besucherausweis zum Umhängen, darunter eine Werbemappe und ein Buch mit dem Titel »Gott bei der Arbeit«.

 

In einem Raum mit schweren, dunklen Holzmöbeln und einem Teppich zum Versinken warten 22 Heimgeschulte aus ganz Amerika auf die Eröffnungsrede. Sie sind mit ihren Eltern angereist, manche haben auch ihre Geschwister mitgebracht. Neben mir sitzt Katie aus Texas, die eigentlich anders heißt. Sie ist 15 Jahre alt, höflich und schüchtern, sie sieht aus wie Disneys Teeniestar Hannah Montana. Zusammen mit ihrer Mutter und Großmutter ist sie 2.300 Kilometer mit dem Auto gefahren, um zum Tag der offenen Tür zu kommen. Katie wurde zu Hause unterrichtet, von ihrer Mutter, ging nur in der fünften und sechsten Klasse auf eine staatliche Schule. »Ich habe es dort gehasst«, sagt sie. »Die Lehrer, den Geschichts- und Biologieunterricht. Die ganze Stimmung dort war fürchterlich.« Übernächstes Jahr macht sie ihr Abitur, dann will sie Politik studieren, einen Master in Jura machen und danach als Abgeordnete wirken. Wenn sie von ihrer Zukunft erzählt, dann klingt ihr Leben wie ein Bauplan, den sie entworfen hat; ihr Studium wäre das Fundament.

 

Ein Mann mit müden Augen, grauen Haaren und einem kindlichen Gesicht betritt den Raum, es wird still. »Das hier ist Gottes Projekt«, sagt Michael Farris, der Gründer. Farris ist ein Anwalt aus Virginia, der in die Politik wollte, aber nicht genug Stimmen bekam. Die Kontakte zu einflussreichen Republikanern hat er bis heute. In seiner Eröffnungsrede erzählt er, wie er auf die Idee kam, das Patrick Henry College zu gründen: Eltern, die ihre Kinder zu Hause unterrichtet hatten, suchten nach einem »sauberen« College. Und republikanische Politiker suchten nach ehrgeizigen Praktikanten. Beide fragten ihn – und im Jahr 2000 eröffnete er sein College. Farris ist die Weiche zwischen der abgeschiedenen Welt der heimgeschulten Kinder und der öffentlichen Welt der Politik. In seiner Rede schimpft er über Abtreibung und Demokraten, macht Witze über Schwule und Lesben. Die Gäste lachen. »Ohne Gott kollabiert das ganze System«, sagt Farris. »So, wie wir es schon heute da draußen sehen.« Eine Arbeitslosenquote von 7,8 Prozent; 46 Millionen Amerikaner, die von Lebensmittelkarten leben; sinkende Löhne – für Farris ist bewiesen, dass Amerika fast verloren ist. »Aber diese Generation von Heimgeschulten kann es schaffen«, sagt er. »Kann es schaffen, die Nation zurückzuerobern«.

 

 

Übersicht zu diesem Artikel
Seite 1/3 Vorwärts
  1. Seite 1 Die Elite-Uni für Amerikas religiöse Fundamentalisten
  2. Seite 2 Ihre Schlacht um die Nation sollen die Studenten mit Worten gewinnen
  3. Seite 3 „Wenn du Jesus nicht kennst, gehst du in die Hölle!“

{Quelle: www.zeit.de}

 

One Response to “Abtreibung und Homosexualität: Für Atheisten ist Moral eine Verklemmung”

  1. Abtreibung und Homosexualität: Für Atheisten ist Moral eine Verklemmung

    weilsie das Licht in ihnen vrdrängt haben–

    Die Eltern der Wirklichkeit sind Göttlichkeit und Unsterblichkeit. Die Eltern der Unwirklichkeit sind Knechtschaft und Unwissenheit.

    Wenn wir das göttliche Licht sehen, sind wir glücklich. Wenn wir das göttliche Licht fühlen, werden wir stark. Und wenn wir in das göttliche Licht wachsen, beginnt unser Leben Früchte zu tragen.

    Wenn wir die ungöttliche Nacht sehen, werden wir schwach und kraftlos. Wenn wir die ungöttliche Nacht fühlen, fühlen wir uns unwohl. Und wenn wir in die ungöttliche Nacht wachsen, wird unser Leben bedeutungslos, fruchtlos.

    Erleuchtendes Licht und erleuchtetes Licht; verdunkelnde Nacht und verdunkelte Nacht. Erleuchtendes Licht ist das Licht in uns. erleuchtetes Licht ist das Licht um uns. Verdunkelnde Nacht ist die Nacht vor uns. Verdunkelte Nacht ist die Nacht um uns.
    Es gibt jedoch noch etwas anderes, nämlich Willenskraft, den Willen der Seele, den diamantenen Willen der Seele. Wenn wir auch nur einen Hauch dieser Willenskraft verwenden können, werden wir sehen, dass nicht nur die Tat, sondern auch das Resultat eine immerwährende Wirklichkeit darstellt. Um die Willenskraft der Seele zu entwickeln, müssen wir in ein spirituelles Leben treten. Wir müssen ein selbst-diszipliniertes Leben führen. Ein selbst-diszipliniertes Leben bedeutet keine Einschränkung oder bewusste Qual des Lebens. Ein selbst-diszipliniertes Leben ist ein Leben, das das Licht braucht und vom Licht geführt und geformt werden will. Wenn das Leben diszipliniert ist, werden wir uns nicht wie Tiere benehmen. Wenn das Leben genug diszipliniert ist, wird wirkliche Göttlichkeit wachsen. Wir können dann sagen, Gottverwirklichung oder Selbstentdeckung sei unser Geburtsrecht, und in der Gottverwirklichung erwerben wir die Weisheit der immerwährenden Wahrheit.


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