kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wo war Gott , als dieses oder jenes geschah? 27. März 2013

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 19:44

 

Dieser Tage kam im ZDF die SerieUnsere Mütter, unsere Väter„, in der es um die Zeit des 3. Reiches und den 2. Weltkrieg ging.

 

 

 

 

Eine Thematik mit der man sich immer wieder befasst und mit der ich mich auch persönlich auseinandergesetzt habe.

 

Schon früh ist mir dabei klar geworden, dass die schrecklichen Ereignisse und Erlebnisse, in den 12 Jahren des 3. Reiches, kein spezifisch deutsches Problem sind, sondern dass es die Menschen ganz allgemein sind, die sich schon immer, zu allen Zeiten und überall, zu den schlimmsten Dingen verführen lassen und ließen. Und was mich am meisten erschreckt, ist die Verführbarkeit der Menschen, die bereit sind allem zu glauben und danach zu handeln, besonders wenn es „wissenschaftlich begründet“ wird. Im 3. Reich war das die Rassenideologie. Rassenlehren sind keinesfalls eine deutsche Erfindung, wenngleich diese mit „deutscher Gründlichkeit“ in die Tat umgesetzt wurden. Rassenlehren gehören zu den atheistisch geprägten Ideen des 19. Jahrhunderts, welche von der Wissenschaft in ganz Europa diskutiert wurden, wobei man glaubte, dass es dabei um das „Wohl der Menschheit“ geht. Auch wenn beileibe keineswegs alle vom Rassenwahn befallen waren, waren es doch genügend um das System des 3. Reiches am Leben zu erhalten. Wobei viele Täter bis zum Schluss davon überzeugt waren, etwas „Gutes und Richtiges“ getan zu haben. Das Einzige was es aus den Geschehnissen zu lernen gibt, ist kritisch gegenüber allen Weltverbesserungsideologien zu bleiben, wie sie auch bei uns, unterschwellig und mit anderen Vorzeichen, wieder im Schwange sind, denkt man an Gender, die Homoideologie, die Killermentalität der Abtreibung, die Gleichmachereiideologie, die Selbstverwirklichungsideologie und anderes.

 

 

Deshalb gilt es dem Wort Gottes mehr zu glauben

als allen so Genanntenwissenschaftlichen Erkenntnissenund vordergründig gutmenschlichen Bestrebungen.

 

Aus der Vergangenheit ist auch zu lernen, dass ein Punkt kommt, ab dem eine Umkehr nicht mehr möglich ist, nämlich dann, wenn eine Diktatur ein dichtes Netzwerk gestrickt hat, in dem sich jeder verfängt, der aufmuckt. Deshalb rechtzeitig protestieren, solange das noch möglich ist! Angesichts schrecklicher Ereignisse kommt regelmäßig die Frage, wo Gott war, als dieses oder jenes geschah. Und da ER „nicht eingegriffen“ hat, kann es IHN, nach der Vorstellung vieler Menschen, auch nicht geben. Dieser Vorstellung liegt ein falsches Gottesbild zugrunde, wonach es Gottes Aufgabe ist, stets für, nach unserem Verständnis, angenehme Verhältnisse zu sorgen. Dabei wird vergessen, dass wir in einer gefallenen Schöpfung leben, wir von Natur aus allesamt Rebellen gegen Gott sind und der Satan der Fürst dieser Welt ist, der sich sogar an Jesus Christus, dem Sohn Gottes, austoben durfte. Gott lässt die Menschen gewähren, aber er lässt sie die Folgen ihres Tuns tragen. Gott ist da und allgegenwärtig, und wer schuldig wurde, wird sich im Jüngsten Gericht vor dem Weltenrichter verantworten müssen, und da werden keine Ausreden, wie „Befehlsnotstand“, „wir konnten doch nicht anders“, „wir wollten nur das Beste“ usw. helfen.

 

 

Was allein aus dem Gericht rettet,

ist Einsehen der Schuld, Umkehr zu Gott,

die Bitte um Vergebung und die Annahme des Sühneopfers Jesu Christi,

der für alle menschliche Schuld gestorben und zu unserer Rechtfertigung auferstanden ist.

Was hat das nun mit Hiob zu tun?

 

Hiob befand sich in einer ähnlich schlimmen Lage, wie viele unserer Mütter und Väter, und er hätte allen Grund gehabt, an der Existenz Gott zu zweifeln. In seiner tiefen Not, und aus menschlicher Sicht aussichtslosen Lage, konnte er aber ausrufen: „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt und dass ich IHN sehen werde!“ Und das war, auch in der jüngsten Vergangenheit, vielen eine große Gewissheit und damit Stärkung in der Not. Auch wenn wir hoffen und wünschen verschont zu bleiben, wissen wir nicht, in welche Bedrängnisse wir noch kommen. Wenn wir davor nicht bewahrt werden, dann wolle uns Gott die Haltung eines Hiob schenken.

 Jörgen Bauer

auftanken@evangelium.de

 

3 Responses to “Wo war Gott , als dieses oder jenes geschah?”

  1. carma Says:

    >> Rassenlehren sind keinesfalls eine deutsche Erfindung, wenngleich diese mit “deutscher Gründlichkeit” in die Tat umgesetzt wurden. Rassenlehren gehören zu den atheistisch geprägten Ideen des 19. Jahrhunderts, welche von der Wissenschaft in ganz Europa diskutiert wurden, wobei man glaubte, dass es dabei um das “Wohl der Menschheit” geht. <<

    es gilt, auch aussagen über "rasse/nation" im talmud und im politisch-religiösen "zionismus" einmal dahingehend zu überprüfen. es ist natürlich "starker tobak", soetwas zu äußern – aber eine "mitschuld" am aufkommen nationalistischer dünkelhaftigkeit bis hin zu ausgrenzender religionsrassistischer denkweise um die jahrhundertwende (19/20. jhd.) lässt sich (leider) auch und gerade im polit-judentum bestimmter kreise jener zeit eindeutig belegen. wie so oft hatten hier einige (säkulare?) juden durchaus "pionierarbeit" geleistet! es ist natürlich ein riesiges tabu bis heute, die geistesverwandtschaft des frühen zionismus zur späteren ns-ideologie aufzuzeigen, wiewohl es manches erklären könnte. wo war Gott während der shoa? – diese frage stellen sich nicht nur viele juden bis heute. wo war gott bei der entstehung des talmudischen zionismus? – müsste man aber ebenso fragen…
    über völlig "unschuldige" hätte Gott/JHWH nicht seine zornesschalen ausgeschüttet, darf man laut dem Alten Testament vermuten. es gibt bei Gott selbstverständlich eine kollektivschuld (bis in die dritte generation!), wie nicht nur bedauerlicherweise die juden, sondern ganz besonders auch die deutschen (christen?!) erfahren mussten. die rache Gottes kann erbarmungslos sein, wenn sich
    die frevel eines volkes bis zu Ihm hinauftürmen…
    momentan haben wohl die moslems den "schwarzen peter" gezogen?!

  2. Cassy Says:

    .Ich glaube an Gott …
     
    Gott ist die Liebe. Wenn ich echte Liebe spüre, spüre ich Gott. Ich vertraue Gott mein Leben an. Bei ihm bin ich geborgen.
    den Vater …
    Gott trägt mich; er lässt mich nie fallen. Er ist Leben, Licht und Liebe. Gott ist auch Mutter, Vater und Mutter zugleich. Wir sind seine Kinder, Schwestern und Brüder.
    Bringt eine Mutter es fertig, ihren Säugling zu vergessen? Hat sie nicht Mitleid mit dem Kind, das sie in ihrem Leib getragen hat? Und selbst wenn sie es vergessen könnte, ich vergesse euch nicht! 
    den Allmächtigen …
    Alle Macht kommt von Gott. Er hat mir und den Menschen Macht gegeben. Ich darf (mit Gott) viel machen. Doch ich weiß: Gott macht alles. Er macht alles gut.
    den Schöpfer des Himmels …
    Gott schafft das unendliche Weltall. Alles, was es gibt, das Sichtbare und das Unsichtbare, stammt von Gott. Er hält alles – in Ordnung.
    und der Erde …
    Gott hat uns die Erde, gegeben als Garten. Seine Liebe begegnet uns in allen Geschöpfen. Alle Geschöpfe sind unsere Geschwister.
    und an Jesus Christus …
    Jesus ist der Mensch, auf den alles ankommt. Jesus zeigt uns die wahre Liebe. Er ist der Weg zum Glück auf Erden und in Ewigkeit.
    seinen eingeborenen Sohn …
    Gott hat die Liebe in sich. Liebe muss zwischen zwei sein, allein kann niemand lieben. Gott erzeugt sich selbst: das ist sein Sohn. Vom Vater und vom Sohn geht die Liebe aus: das ist der Heilige Geist. In Jesus verleiblicht sich der Sohn. Wer Jesus sieht, kann Gott sehen und erkennen. Jesus lebte in Palästina.
    unsern Herrn …
    Mein Herr ist der, dem ich diene. Ich diene Gott, der mir in Jesus nahe kommt. Wer Gott dient, wird frei für die Liebe zwischen Menschen. Wer Menschen liebt, dient Gott.
    empfangen durch den Heiligen Geist …
    Jesus ist ein Geschenk der Liebe Gottes. Gott ist zur Welt gekommen ganz aus eigenem Willen. Er will bei uns sein. Wir müssen ihn zu uns und in uns hereinlassen. Durch Jesus erfahren wir: Auch wir Menschen sind füreinander Geschenk der Liebe Gottes. Wenn zwei sich lieben, sind sie immer zu dritt.
    geboren von der jungen Frau Maria …
    Maria war ganz für Gott offen. Sie hat Gott empfangen und Jesus zur Welt gebracht. Wenn ich für die Liebe offen bin, darf ich Gott empfangen und seine Liebe in der Welt verbreiten. Liebe bewirkt immer Liebe.
    gelitten unter Pontius Pilatus …
    Wer Menschen liebt, bekommt auch das Böse in ihnen zu spüren. Wenn ich Menschen liebe, muss ich bereit sein, unter ihnen und unter mir selbst zu leiden. Jesus hat alle Menschen leiden können. Das gibt mir die Kraft, mich und andere zu leiden.
    gekreuzigt, gestorben und begraben…
    Gott nimmt die Bosheit der Menschen auf sich, auch meine Bosheit, die ich bei ihm auslassen (n – darf). Ich brauche mich und andere nicht mehr zu hassen und zu quälen. Ich kann mich und alle anderen lieben. Im Leid und im Tod ist ER bei mir.
    hinabgestiegen in das Reich des Todes …
    Für Gott gibt es keine Toten. Bei ihm leben auch die Verstorbenen. Jesus holt auch die Menschen ab, die ihn auf Erden noch nicht kennengelernt haben. Jesus bleibt die Hoffnung der Verstorbenen.
    am dritten Tag auferstanden von den Toten…
    Der Tod tötet nur das Sterbliche. Vergehen kann nur das Vergängliche. Ewig lebt die Liebe; sie muss durch den Tod hindurch und lebt immer wieder neu. Jesus ist gestorben, er war tot, so wie wir alle tot sein werden. Gott die Kraft der Liebe, hat ihn auferweckt, und er begegnet neu und anders seinen Jüngern.
    aufgefahren in den Himmel… 
    Jesus ist ganz da und doch nicht da; hier – und doch nicht von hier. Liebe kennt keine Grenzen. Jesus ist zum Ursprung der Liebe zurückgekehrt. Von dort aus ist er jedem nah. Er ist bei dir bei mir und bei uns allen.
    er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters…
    Sitzen zur Rechten Gottes heißt: Herr sein. Weil Jesus sich den Menschen und der Welt ganz hingegeben hat, hat Gott ihn zum Herrn der Menschen und der Welt gemacht. Er ist mein Herr, wo ER ist, werde ich sein. Er hat mir bei Gott einen ewigen Platz bereitet.
    von dort wird er kommen…
    Gott ist gekommen, er kommt immer wieder durch den Glauben und durch die Liebe. Wenn etwas zu Ende geht, kommt ER und schafft das Neue. Wenn die Welt zu Ende geht, wird ER kommen und alles neu gestalten. Die Zukunft ist nie ungewiss; ich kann immer Hoffnung haben.
    zu richten die Lebenden und die Toten …
    Er richtet, er macht alles richtig. Wenn ich mich ihm anvertraue und ihm mein Leben lasse, wird er mich richten, so dass am Ende alles richtig ist. Weil sich alle Menschen nach Liebe und Erbarmen sehnen, darf ich hoffen, dass Gott alle rettet.
    Ich glaube an den Heiligen Geist ..

    …, dass er meine Vorurteile abbauen kann.
    …, dass er meine Gewohnheiten ändern kann.
    …, dass er meine Gleichgültigkeit überwinden kann.
    …, dass er mir Phantasie zur Liebe geben kann.
    …, dass er mir Warnung vor dem Bösen geben kann.
    …, dass er mir Mut für das Gute geben kann.
    …, dass er meine Traurigkeit besiegen kann.
    …, dass er mir Liebe zu Gottes Wort geben kann.
    …, dass er mir Minderwertigkeitsgefühle nehmen kann.
    …, dass er mir Kraft in meinem Leiden geben kann.
    …, dass er mir einen Menschen an die Seite geben kann.
    …, dass er mein Wesen durchdringen kann.
    Ich glaube an die Liebe. Wo ich Liebe, Güte, Freundlichkeit erlebe und erspüre, kann ich Gott erleben und erfahren.
    die heiligen christlichen – katholischen Kirchen …
    Menschen, die sich lieben, werden eins. Der Geist Gottes eint die Menschen. Menschen werden eins, wenn Jesus ihre Mitte ist; sie werden die Gemeinde Jesu. Es gibt Ämter die der Ordnung und Einheit dienen, weil der Geist Gottes auch durch sie wirkt. Alle Menschen sollen eins sein und miteinander glücklich leben.
    Gemeinschaft der Heiligen …
    Die Liebe macht mich heil und heilig. Sie hat keine Grenzen, sie eint mich mit den Lebenden und Toten. Wir versammeln uns, damit wir die Einheit spüren und die Kraft der Liebe, die uns Jesus schenkt. Die Verbindung wahrer Liebe kann auch der Tod nicht trennen.
    Vergebung der Sünden …
    Gott liebt mich, wie ich bin. Er liebt mich mit meiner ganzen Schuld. Bei ihm darf ich sein so, wie ich bin, er trägt meine Last. Wenn ich bei ihm bin, werden meine schuld und meine Bosheit in Liebe und Erbarmen umgewandelt. Er vergibt mir, so dass auch ich vergeben kann.
    Auferstehung der Toten …
    Jetzt lebe ich in meinem Körper. Ich brauche meinen Körper, damit ich Liebe empfangen und verschenken kann. Wenn mein Körper stirbt und sein Stoff verwest, bleibt all das erhalten, was ich durch ihn empfangen und verwirklicht habe. In einem neuen, anderen Leib werde ich mich finden, wenn ich den sterblichen zurückgelassen habe.
    und das ewige Leben …
      Das Leben lebt ewig. Das ewige Leben lebt in den vergänglichen Geschöpfen. In jedem Stein, in jeder Blume, in jedem Tier, in Wasser, Brot und Wein, in mir, in dir, in uns – kann ich das ewige Leben, die ewige Liebe, das ewige Du erspüren. So darf ich jetzt schon ewig leben und die Vergänglichkeit bestehen.
    Amen
      „Amen“ heißt: festgemacht, ausgemacht, so ist es. Ich stehe dazu, ich habe mich für Gott entschieden. Ich traue ihm und lege ihm mein Dasein in die Hände. Er gibt mir durch den Glauben Zuversicht und Sicherheit und Lebensstärke.
    12. Das Gesetz der Anti-Autorität.

    Urteile nicht über Dich oder andere.

    Es besagt, daß wir uns nicht in einen Arbeits-Bereich einmischen dürfen, der zu einer anderen Person oder Gruppe gehört. Das ist gültig, wenn wir nicht Teilnehmer an dieser Arbeit sind. Ungeachtet dessen, was wir als Meinung über eine Sache oder eine Person haben, sollten wir es für uns selbst behalten, wenn niemand um Hilfe oder eine Meinung bittet. Direkte Taten, aber auch Worte und sogar Gedanken können unrechtmäßer Einfluss auf etwas oder jemanden sein. Dieses Gesetz ist auch hinsichtlich der eigenen Person gültig
    .


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