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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Moslem wegen Mordes an zwei Kopten zum Tode verurteilt 27. März 2013

Filed under: Koptische Kirche im Ausland,Moslembrüder — Knecht Christi @ 18:42

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Bischof vom Nil spricht Segen

Gemeindeabend mit Bischof Damian von der koptischen Kirche aus Ägypten

 

Der Generalbischof der koptischen Kirche (christliche Kirche Ägyptens) Anba Damian aus dem Kloster Brenkhausen war der Referent des Abends. Anba Damian stellte dabei das Leben der Christen in Ägypten dar. Er zeichnete die Lage der ägyptischen Kirche nach und erläuterte die Traditionen der koptischen Christen. „Das Wort ‚Kopten’ ist gleichbedeutend mit ‚Ägypter’“, erklärte der Bischof und erinnerte die Zuhörern daran, dass Maria und Josef mit Jesus ja schon früh in Ägypten waren.

 

 

 

Der Apostel Markus war der erste Bischof

 

Als Gründer der koptischen Kirche gilt der Überlieferung nach Markus, der Verfasser des Markus-Evangeliums, der im ersten Jahrhundert in Ägypten gelebt haben soll. Nach koptischer Tradition war Markus der erste Bischof von Alexandria, wo er 68 nach Christi als Märtyrer starb. „Dass wir Bischof Damian in Schönhagen haben durften, ist für unsere Gemeinde etwas ganz Besonderes“, freut sich Pastor Carsten Schiller und lobte die die ökumenischen Beziehungen zum Kloster Brenkhausen“. Ein Höhepunkt des Abends war ein koptisches Abendgebet, das Bischof Damian unter Einsetzung von Weihrauch sprach und dabei die Zuhörer und die ganze Kirchengemeinde Schönhagen segnete. Abgerundet wurde der Abend mit landestypischen Spezialitäten, die nach dem Vortrag gereicht wurden. Bischof Damian hatte dazu ein ganzes Küchenteam aus dem Kloster Brenkhausen mitgebracht, das verschiedene ägyptische Speisen vorbereitet und den Zuhören angeboten hatte. Dabei zeigte sich die ausgesprochen gute Gastfreundschaft der koptischen Christen. Kerstin Ahlborn, Vorsitzende des Stiftungsvorstandes, sprach von einem großen Geschenk und dankte dem Bischof und seinem Team“. Zum nächsten Gemeindeabend am Freitag, 26. April, ab 19.30 Uhr wird der Spiritual des Klosters Herstelle, Pater Augustinus, erwartet. Er wird Martin Luther aus katholischer Sicht vorstellen. {Quelle: www.hna.deBild: Bischof am Büffet: Anba Damian (Mitte) von der koptischen Kirche verteilte mit Pastor Schiller nach seinem Vortrag über die christliche Kirche Ägyptens verschiedene Speisen vom Land am Nil}.

 

 

 

 

Moslem wegen Mordes an zwei Kopten zum Tode verurteilt

 

In Ägypten ist ein Muslim wegen Mordes an zwei Christen zum Tode verurteilt worden. Ein Strafgericht im oberägyptischen Sohag erkannte den Mann laut einem Nachrichtenportal für schuldig, im November 2011 bei Unruhen im Dorf Ghraizat einen örtlichen Bauern und einen Händler getötet, weitere verletzt und mehrere Häuser in Brand gesteckt zu haben. Ausgangspunkt war dem Bericht zufolge ein Familienzwist. Das Urteil, das am Montag gesprochen wurde, müsse noch dem Großmufti in Kairo zur Billigung vorgelegt werden.

Der Onlinezeitung zufolge steht der Vorfall im Rahmen wachsender Spannungen zwischen Muslimen und Christen seit dem Sturz von Staatspräsident Hosni Mubarak im Februar 2011. Christen klagten über mehrere Angriffe auf Kirchen durch radikale Islamisten. Vor allem im ländlichen Raum flammten Auseinandersetzungen zwischen Angehörigen der verschiedenen Religionsgemeinschaften immer wieder auf.

 

 

 

 

Mann wegen Mordes an Christen zum Tode verurteilt

 

Im November 2011 hatte ein Muslim in Ägypten zwei Christen getötet und Häuser angezündet. Ein Gericht verurteilte ihn nun zum Tode – die Entscheidung muss aber vom Großmufti in Kairo gebilligt werden.

 

In Ägypten ist ein muslimischer Mann wegen Mordes an zwei Christen zum Tode verurteilt worden. Ein Strafgericht im oberägyptischen Sohag erkannte den Mann laut dem ägyptischen Nachrichtenportal „Egypt Independent“ für schuldig, im November 2011 bei Unruhen im Dorf Ghraizat einen örtlichen Bauern und einen Händler getötet, weitere verletzt und mehrere Häuser in Brand gesteckt zu haben. Ursache des tödlichen Vorfalls war dem Bericht zufolge eine Familienstreitigkeit. Das Urteil, das am Montag gesprochen wurde, müsse noch dem Großmufti in Kairo zur Billigung vorgelegt werden. Der Vorfall steht im Rahmen wachsender Spannungen zwischen Muslimen und Christen seit dem Sturz von Staatspräsident Husni Mubarak im Februar 2011. Vor allem im ländlichen Raum Ägyptens flammen immer wieder Auseinandersetzungen zwischen Angehörigen der verschiedenen Religionsgemeinschaften auf. Auslöser sind häufig Familienstreitigkeiten.

 

 

Kopten leben in Ägypten gefährlich

 

Christen klagten auch mehrmals über Angriffe auf Kirchen durch radikale Islamisten. Besonders die koptische Minderheit lebt in Ägypten gefährlich. Etwa acht Millionen Menschen gehören ihr an. Im Jahr 2011 war es mehrfach zu Unruhen gekommen, bei denen Dutzende Kopten starben. Der dem islamistischen Lager nahe stehende Präsident Mohammed Mursi schlägt offiziell versöhnliche Tone an. So hatte er nach Kritik der christlichen Minderheit die Termine für die Parlamentswahl geändert. Die vierstufige Abstimmung soll laut Mursis Dekret am 22. April beginnen statt am 27. April. Letzterer Termin wäre ins Osterfest der koptischen Christen gefallen. Mursis Büro teilte mit, der Präsident habe rasch auf den Wunsch der „christlichen Brüder“ reagiert. {Quelle: www.welt.de}

 

 

 

 

 

 

Pionierarbeit im Land der Pharaonen

 

Barbara Bordiehn (46) ist gebürtige Moerserin. Doch mit ihrem Mann Thomas (55) lebt sie seit 22 Jahren in Hurghada. Gemeinsam bilden sie Servicekräfte für Hotels und Restaurants im Touristenzentrum am Roten Meer aus. Nun, nach der Revolution, sind sie gespannt, wie es weitergeht.

 

 

Hurghada: „Die Wüste hält vom Schlechten fern“ lautet ein Sprichwort der Beduinen, und es liegt eine Menge Wüste zwischen dem ägyptischen Touristenort Hurghada und Großstädten wie Kairo, Alexandria oder Port Said. Vielleicht ist es so zu erklären, dass Ägypten in den Schlagzeilen gleichbedeutend ist mit dem Chaos der Straßenschlachten und Demonstrationen, während es gleichzeitig am „New Marina Bulevard“ träge und elegant anmutet. Jachten schaukeln im Wind, die Weingläser auf den langen Tischen des Restaurants „B’s at Marina“ funkeln, und natürlich speist man hier auch im März bereits draußen, es sind nahezu 30 Grad. Muss es mehr Gründe geben, seine Heimat vom nasskalten Niederrhein ans Rote Meer zu verlegen? „Wir waren jung, wir hatten noch keine Kinder, das Abenteuer lockte“, sagt die gebürtige Moerserin Barbara Bordiehn (46), die seit 22 Jahren mit ihrem Mann Thomas (55) in Hurghada lebt. Das Paar aus Deutschland hat Pionierarbeit im Land der Pharaonen geleistet und junge Ägypter für Aufgaben im Tourismus ausgebildet. Nebenher führen sie eines der besten Restaurants der Region. Die Anweisungen, die Barbara Bordiehn den Kellnern gibt, sind kurz, knapp und freundlich: „More water please, one more glas of wine“. Der Service ist prompt und perfekt, die Servicekräfte ausschließlich männlich. Gelernt haben sie im Bordiehnschen Ausbildungsrestaurant „Villa Kunterbunt“, nun arbeiten sie in einem der Restaurants oder Hotels vor Ort. „Um die 6000 Servicekräfte haben wir in all den Jahren so fit gemacht“, schätzt Barbara Bordiehn. „Die schwirren heute im ganzen Land herum“!

 

 

 

Kamelsteak mit Chilischokoladensoße

 

Nur Frauen haben sie nicht locken können. Die meisten würden von der Schule weg verheiratet. Dabei haben die deutschen Auswanderer vor Ort schon mit so mancher Tradition gebrochen. Heute gibt es Kamel-Lendensteak mit Chilischokoladensoße. Eigentlich, so wird überliefert, sei Kamelfleisch so zäh, dass man „hundert Jahre braucht, um es zu zerkauen“. Dabei ist es zartrosa und köstlich. 1991, kurz nach dem Golfkrieg, hatte das frisch verheiratete Paar sich aufgemacht. Was für ein Wagnis für die Niederrheinerin, die mal Duisburger Kinderkarnevalsprinzessin war, die in Rheinkamp auf dem Gymnasium Abi gemacht hat, die im Steigenberger in Duisburg Hotelfachfrau gelernt hat. Dort lernte sie ihren Mann kennen, einen renommierten Küchenmeister aus Mannheim, und ging mit ihm in die Wüste.

 

 

Viel zu viel Theorie

 

Viel mehr war Hurghada damals noch nicht. Zunächst waren die Bordiehns im Auftrag der deutschen Gesellschaft für technische Zusammenarbeit unterwegs, sozusagen als Entwicklungshelfer für den ägyptischen Tourismus. Doch bald machten die Bordiehns ihr eigenes Ding, unabhängig von deutschen „Vorgaben mit viel zu viel Theorie“: „Wir hatte es hier mit Wüstenjungs zu tun, die oft kaum lesen oder schreiben konnten. Das geht nur über die Praxis“! Hilfe bekamen sie von ägyptischen Hoteliers, die das Potenzial Hurghadas erkannten. Es ist nicht zuletzt den Bordiehns zu verdanken, dass heutzutage viel weniger Rote-Meer-Urlauber mangels Küchenhygiene Kontakt mit „Pharaos Rache“ – sprich Durchfallerkrankungen – machen. Als Lehrer muss man Kompromisse schließen. Es dauerte, bis die einheimischen Mitarbeiter akzeptierten, dass guter Service nichts mit Sklavenarbeit zu tun habe: „Das merken sie dann, wenn sie plötzlich mehr verdienen als ein einheimischer Arzt“. Wenn man 30 Weine im Angebot habe, muss man verlangen, dass die Bedienung weiß, welche Unterschiede es gebe, sagt Barbara Bordiehn. Also müssen sie die unterschiedlichen Sorten kosten, können aber natürlich als Muslime den Wein wieder ausspucken.

 

 

 

Unsicherheit hat Einzug gehalten

 

Doch die kulturellen Hürden seien nichts im Vergleich zur Unsicherheit, die Einzug gehalten hat nach dem Arabischen Frühling 2011, der zum Sturz des Diktators Hosni Mubarak führte. Die Revolution in Hurghada hat Thomas Bordiehn auf seiner Webseite festgehalten: Zwei Autos fahren mit ägyptischen Flaggen die Hauptstraße entlang. Viel mehr war auch nicht. Trotzdem blieben wegen der Reisewarnungen zunächst mal vier Monate lang die meisten Gäste weg, fatal für eine Stadt, deren Menschen zu 95 Prozent vom Tourismus leben. Nun sind 85 Prozent der Urlauber wieder da, das Ostergeschäft verspricht gut zu werden, aber stabil ist die wirtschaftliche Lage noch lange nicht. „Es wäre schön, wenn wir endlich wüssten, wie es weitergeht“, sagt Barbara Bordiehn mit Hinblick auf die Wahlen, die Ende April beginnen sollen. „Kommen die Islamisten? Gibt es einen Militärputsch? Im Moment bewegt sich hier ja nichts!“ Bis jetzt haben die meisten Hoteliers in der Umgebung keine Leute entlassen, Anbieter wie der Duisburger Reiseveranstalter Alltours haben ihre Bettenzahl sogar aufgestockt.

 

 

 

Altertümer, tolle Landschaft und viel Meer

 

Sie bauen auf Ägyptens Reichtum an Altertümern, toller Landschaft und Meer, der im Widerspruch steht zur Armut im Lande, zu chaotischen politischen und wirtschaftlichen Zuständen. Auch in Hurghada ist der Investitionsstau allgegenwärtig. Handwerker sitzen an den Straßen und warten auf Aufträge, alle hundert Meter steht eine Bauruine aus der Mubarak-Ära, für die korrupte Geschäftsleute sich Fördergelder in die eigene Tasche steckten. Der gestürzte Staatspräsident Hosni Mubarak, der das Land 30 Jahre mit harter Hand regierte, war auch bei den Bordiehns zu Gast. „Da hat er gesessen und drei starke Espresso getrunken. Und ich hatte Angst, dass er ausgerechnet hier einen Herzfinfarkt bekommt“, sagt Barbara Bordiehn. Ein Foto Mubaraks wurde im Gastraum aufgehängt. Nach der Revolution nahm sie das Bild von Mubarak wieder ab und schrieb in drei Sprachen an die Wand: „Hier ist der Platz, an dem das Bild von Mubarak hing.“ Diese Stelle wurde die meist-fotografierte.

 

Der regierende Moslembruder Mohammed Mursi würde sich bei den Bordiehns „nicht wohlfühlen“, glaubt die Gastgeberin. Den Islamisten hält sie für einen „Wolf im Schafsfell“, darin seien sie sich mit ihren ägyptischen Freunden einig. „Der hat sich bei der Kanzlerin Merkel in Berlin auch nicht wohl gefühlt. Und seine Frau habe ich noch nie in der Öffentlichkeit gesehen“! Und doch – in 22 Jahren ist Ägypten zur Heimat der Bordiehns geworden, hier haben sie ihre beiden Kinder großgezogen, die jetzt in London studieren, hier haben sie eine Aufgabe, ihre Freunde, eine Kirchengemeinde, es gibt sogar einen klassischen Chor. Wenn überhaupt, dann hat die musikalische Barbara Bordiehn anfangs ihr Klavier vermisst. Einen Container mit persönlichen Sachen, den sie sich haben nachschicken lassen, haben sie bisher nicht mal ausgepackt. (Infos: www.bordiehn.com)

{Quelle: www.derwesten.deCornelia Färber}

 

6 Responses to “Moslem wegen Mordes an zwei Kopten zum Tode verurteilt”

  1. Emanuel Says:

    Milliardenfonds für Jerusalem

    Gastgeber Qatar gehört zu den schärfsten Kritikern des syrischen Regimes. Die reiche Golfmonarchie macht sich für einen Sturz Assads stark und unterstützt die syrischen Rebellen mit Waffen und Ausrüstung.

    Bereits in den vergangenen beiden Jahren versuchte das kleine Qatar eine immer wichtigere Rolle im arabischen Raum zu spielen. Auch die libyschen Rebellen, die gegen Muammar al-Gaddafi kämpften, hatten von dem Emirat Hilfe erhalten.

    Beim Gipfel der Arabischen Liga am Dienstag regte Qatar zudem die Bildung eines Milliardenfonds für Jerusalem an und stellte einen Grundstock von mehr als 190 Millionen Euro zur Verfügung. Mit dem Geld solle „Jerusalem verteidigt“ werden, sagte der Emir von Qatar, Scheich Hamad Bin Jassim al-Thani.

    Palästinenser-Gipfel in Kairo

    Der Scheich regte an, in Kairo einen Minigipfel abzuhalten, bei dem es um die Aussöhnung zwischen den Palästinenser-Fraktionen gehen solle. Die Autonomiebehörde von Präsident Mahmoud Abbas liegt im Streit mit der islamistischen Hamas, die den Gazastreifen kontrolliert.

    („Die Presse“, Print-Ausgabe, 27.03.2013)

    • Emanuel Says:

      Tolle Freunde haben „wir“ …. Pfui Teufel auf die Geschäftspartner des Westens ….Pfui Teufel auf die im Westen, die ausschließlich ihren persönlichen Profit im Auge und in ihren versteinerten Herzen haben … Ekelerregend sind diese Typen …. und überall stecken sie … vor allem in den höchsten Kreisen … Wohl auch in den Führungsebenen „unserer“ Kirchen ….

  2. Cassy Says:

    –Mann wegen Mordes an Christen zum Tode verurteilt

    Im November 2011 hatte ein Muslim in Ägypten zwei Christen getötet und Häuser angezündet. Ein Gericht verurteilte ihn nun zum Tode – die Entscheidung muss aber vom Großmufti in Kairo gebilligt werden.

    ein Anflug vo Beginn der Gerechtigkeit??

  3. Ibrahim Says:

    ICH HOFFE DAS GOTT DIE KOPTISCHEN CHRISTEN IN ÄGYPTEN SCHÜTZT UND IHNEN GERECHTIGKEIT UND FRIEDEN GIBT! BETEN WIR DAFÜR!

    BETEN FÜR FRIEDEN IN ÄGYPTEN ZWISCHEN ALLEN MENSCHEN! ABER AUCH FÜR DIE ABLÖSUNG

    DER MOSLEMBRÜDER UND SALAFISTEN REGIERUNG! FÜR EINE ECHTE DEMOKRATIE! AMEN!

    BETEN WIR FÜR DEN FRIEDEN UND DIE CHRISTEN IN SYRIEN; IRAK; LIBANON UND ALLEN STAATEN

    VON NORDAFRIKA UND DEM NAHEN OSTEN! AMEN! FÜR FRIEDEN UND GERECHTIGKEIT!

    • Ibrahim beten wir für diese Menschen die nicht an Gott glauben,denn wenn wir sie gewinnen zu Gott-erst dann kann das Licht wirken auf dieser Erde!Solange kein Ausgleich stattfindet wird es immer zu wenig sein an bittenden und betenden Menschen.Amen.

      • Diese Welt steht vor dem baldigen Zorngericht Gottes

        Habt nicht lieb die Welt!“ In einer gottfernen Welt ein Zeugnis für Christus sein.

        Das unabwendbare Gericht des heiligen, allmächtigen Gottes über diese Welt ist eine ernste und wichtige Tatsache, die immer wieder schon in den alttestamentlichen Propheten verkündet wird. An dem großen Tag des Herrn, am Ende der Zeiten, wird der heilige Gott Abrechnung halten mit allen gottlosen Heidenvölkern; Sein Zorngericht wird die ganze Welt, die ganze Erde treffen und verzehren. Es wird so kommen, wie die Propheten des AT und des NT es bezeugt haben: Diese gesetzlose, verdorbene Welt wird einmal durch das Zornesfeuer Gottes vernichtet werden. Dieser Tag kommt gewiß, auch wenn Gott immer noch zuwartet.

        Uns sollte das im Verhältnis zu dieser Welt vorsichtig machen.

        Welches Mädchen würde sich gerne an einen Mann ehelich binden,

        der schon zum Tode verurteilt ist und auf seine Aburteilung wartet?
        So ist es aber,

        wenn wir uns auf eine Liebschaft mit dieser Welt einlassen; sie ist bereits durch Gott zum Tode verurteilt und wartet sozusagen täglich auf die Exekution!
        Sollten wir Kinder Gottes da mit ihr einsmachen und uns auf ihr sündiges Treiben einlassen?

        Wir Kinder Gottes sollten uns durch den Geist Gottes und das Wort der Schrift tiefer enthüllen lassen, wie Gott diese Welt wirklich ansieht. Wie schlimm und böse sind in den heiligen Augen Gottes die Sünden dieser Welt! Etwa ihr trotziger Hochmut und törichter Stolz, mit dem die Menschen meinen, ohne Gott gute und gerechte Verhältnisse auf Erden schaffen zu können. Oder die verblendete Undankbarkeit, mit der Menschen Gutes in ihrem Leben sich selbst, anderen Menschen oder den Götzen zuschreiben, da es doch Gnadengaben Gottes sind. Dann ihr Wahn, die sich selbst zu Gott erheben oder aber Götzen verehren, ob sie nun „Mutter Erde“, „Natur“ oder „Vernunft“ heißen, oder „Allah“ oder Buddha oder Shiva.

        Ja, auch die „guten“ und „edlen“ Seiten der Menschheit, etwa ihre sozialreformerischen Bestrebungen, humanitäre Hilfsaktionen oder „gemeinnützige“ Aktivitäten, sind von Stolz, Selbstgerechtigkeit und egoistischen Motiven verdorben und stehen unter dem Gerichtsurteil Gottes. Wieviel mehr noch die Gesetzlosigkeiten dieser Welt, ihre bewußte oder unbewußte Übertretung der heiligen Gebote und Ordnungen Gottes! Diese Welt ist voll von Gesetzlosigkeit: Lüge, Betrug, Ausbeutung, Übervorteilung anderer, Gewaltausübung, Unterdrückung der Schwächeren – all das sind nicht Ausnahmen, sondern darauf beruht großenteils dieses ganze Weltsystem, und jeder Weltmensch nimmt daran mehr oder weniger teil.

        Die „Kultur“ und „Zivilisation“, auf die sich die Welt soviel einbildet, ist in ihren wirklich hilfreichen Aspekten im Grunde ein Gnadengeschenk Gottes, das durch die Bibel und die Beachtung der Bibel in eine rohe und verderbte Heidenwelt kam. Auf der anderen Seite ist sie vor allem seit der „Aufklärung“ durchsetzt mit widergöttlichen Elementen des antichristlichen Humanismus, Atheismus, dem Irrglauben der „Evolution“ und anderen heidnischen Einflüssen. Besonders die „Wissenschaft“ ist zu einem Bollwerk des Unglaubens und der Gottesleugnung geworden.

        Viele heutigen „Wissenschaftler“ erforschen mit dem Verstand, den Gott ihnen gab, die wunderbaren Gesetzmäßigkeiten, die ein weiser Schöpfergott in Seine Schöpfung legte; sie können nur einen kleinen Bruchteil der Wunder unzulänglich begreifen, die sie sehen – und doch leugnen sie frech die Wahrheit, daß Gott alle Dinge geschaffen hat, und huldigen der Lüge der „Evolution“, die im Endeffekt die „Natur“ zur letzten Ursache alles Seins und damit zum obersten Götzen macht.

        Wenn man bedenkt, welche schrecklichen Sünden gerade im Namen des
        „aufgeklärten Humanismus“

        begangen wurden und werden, daß gerade das

        „aufgeklärte“ 20. Jahrhundert

        die schlimmsten Kriegsgreuel und Massenmorde gesehen hat,
        dazu die Ermordung „unwerten Lebens“,

        der millionenfache Massenmord an
        ungeborenem Leben durch Abtreibung,

        die systematische Auflösung der göttlichen Ordnungen von Ehe und Familie, die Erhebung von Hurerei und Perversion zum gesellschaftlichen Leitbild – dann müssen wir erkennen, wie groß der Zorn Gottes über diese verdorbene Weltsystem ist, und daß das Gericht nicht mehr sehr lange auf sich warten läßt!

        Und dann freut man sich auf ostern um wieder mal frei zu haben und genuesslich zu feiern-und wo sind die Kirchgänge ??Amen Amen


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