kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Bischof Kapellari fällt Pater Tropper in den Rücken 25. März 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 19:34

Predigt-Verbot zu Ostern für Islam feindlichen Pfarrer

 

Nachdem sich der Pfarrer der südsteriischen Gemeide St. Veit am Vogau mehrfach abfällig über Homosexuelle und den Islam geäußert hat, hagelt es jetzt Kritik vom steirische Diözesanbischof Egon Kapellari.

 

Die Diözese verwarnte den südsteirischen Pfarrer Karl Tropper erst jüngst zum wiederholten Mal, weil er  im Pfarrblatt seiner Gemeinde gegen Homosexuelle gewettert hatte: In seinem Text war unter anderem von „Homo-Gestörten“ die Rede. In einem Interview mit der „Kleinen Zeitung“ am Freitag legte er noch einmal nach und bezeichnete unter anderem Homosexuelle erneut als „Perverse“: „Wenn man das nicht mehr sagen darf, muss man als Pfarrer in Pension gehen.“ Tropper wird mit 31. August 2013 in den dauernden Ruhestand treten. Am Montag hat Kapellari noch einmal zu den wiederholten abfälligen Äußerungen Troppers zu Homosexualität und Islam Stellung genommen: „Nach langen Suchungen hat sich die Kirche entschlossen, ihre jetzige Haltung einzunehmen“, so Kapellari. Es habe angesichts der Äußerungen Troppers gegolten, eine Grenze zu ziehen: „So geht’s nicht“.

 

 

 

„Verhetzung im umgangssprachlichen Sinn“

Die Staatsanwaltschaft habe entschieden, dass strafrechtlich gesehen keine Verhetzung vorliege, aber „verhetzt wurde, im umgangssprachlichen Sinn“. Kapellari erklärte, er sei zusammen mit Tropper zum Priester geweiht worden, er habe öfter mit ihm geredet, auch über „solch komplexe Themen“. Tropper sehe offenbar nicht ganz ein, dass er in hohem Maße polarisiere. Es gehe nicht darum schönzufärben, sagte der Bischof am Randes eines Pressegesprächs in Graz.

 

 

 

Predigtverbot für Ostern

Aber wenn der Pfarrer von St. Veit am Vogau sage, der Islam sei „das mieseste von allen“, dann rede er unqualifiziert und das sei nicht zu akzeptieren. Zum Predigtverbot über Ostern – die Predigten hält Generalvikar Heinrich Schnuderl – sagte der Bischof, man habe damit ein Zeichen gesetzt. Auf die Frage, wie es nun mit dem Ende August in Pension gehenden Pfarrer weitergehe, sagte Kapellari: „Der Ausgang ist offen, aber so geht es nicht.“ Bei „Exzessen“ werde er, Kapellari, wieder einschreiten , „wenn er es überreizt“.

{Quelle: www.heute.at}

 

 

 

 

Pater Karl Tropper:

Österreichs Bischöfe sind Versager

 

Karl Tropper, Pfarrer in St. Veit/Vogau,

bekräftigt seine Aussagen über Homosexualität und Islam.

 

Herr Pfarrer, wie das Amen im Gebet wettern Sie jedes Jahr im Frühjahr wieder gegen den Islam oder gegen Homosexuelle. Zuletzt schrieben Sie im Pfarrblatt sogar von Homo-Perversen. Warum?
KARL TROPPER: Das sind doch Perverse. Wenn man das nicht mehr sagen darf, muss man als Pfarrer in Pension gehen.

 

Ist es der richtige Weg, gerade in der Kirche solche verqueren Meinungen über Homosexualität und Islam kundzutun?
KARL TROPPER: Wer sagt es sonst, wenn ich es nicht tue? Das sollten alle Priester tun. Die Bischöfe in Österreich und Deutschland sind Versager, entdecken nicht, was sich zusammenbraut. In 50 Jahren ist Wien eine muslimische Stadt, die Votivkirche wird eine Großmoschee.

 

Zurück zum aktuellen Fall: Warum tut sich gerade die katholische Kirche so schwer mit Homosexualität?
KARL TROPPER: Es ist ein gewaltiges Unrecht. Und es ist pervers.

 

Die Diözese kündigte schon in den letzten Jahren Konsequenzen an. Der Diözesanbischof hatte Sie im Vorjahr schriftlich verwarnt. Hat er Sie auch im konkreten Fall zurechtgewiesen?
KARL TROPPER: Er hat gesagt, ich darf das nicht mehr schreiben. Aber im konkreten Fall wurde ich ja sogar von der Staatsanwaltschaft entlastet ( Anmerkung: Es gab zwei Anzeigen wegen Verhetzung, beide Verfahren wurden von der Staatsanwaltschaft eingestellt).

 

Sie werden mit Ihren Meinungen nicht mehr an die Öffentlichkeit gehen?
KARL TROPPER: Ich gehe nur mehr mit dem Rechtsanwalt nach außen.

Mit dem Anwalt zur Predigt in die Kirche…?
KARL TROPPER: Man kann ja auch etwas schreiben.

 

Sie haben keine Angst vor kirchenrechtlichen Konsequenzen?
KARL TROPPER: Was habe ich Unrechtes getan?

Sie beschimpfen Minderheiten, wettern gegen andere Religionen. Entschuldigen Sie sich nicht?
KARL TROPPER: Nein, wieso?

Weil Sie verhetzen?
KARL TROPPER: Nein.

Meinen Sie nicht, dass Sie mit solchen Aussagen viele Kirchgänger vergraulen?
KARL TROPPER: Meinetwegen braucht niemand in die Kirche kommen.

{Quelle: www.kleinezeitung.at}

 

 

 

 

Der steirische Diözesanbischof Egon Kapellari schiebt Troppers Äußerungen den Riegel vor

 

 

Kapellari zu „wetterndem“ Pfarrer: „So geht’s nicht

 

Bischof Kapellari nimmt erneut Stellung zu den abfälligen Äußerungen des südsteirischen Pfarrers Tropper zu Homosexualität und Islam. Bei weiteren „Exzessen“ des südsteirischen Gottesmannes wolle man einschreiten.

 

Der steirische Diözesanbischof Egon Kapellari hat am Montag noch einmal zu den wiederholten abfälligen Äußerungen des südsteirischen Pfarrers Karl Tropper zu Homosexualität und Islam Stellung genommen: „Nach langen Suchungen hat sich die Kirche entschlossen, ihre jetzige Haltung einzunehmen“, so Kapellari. Es habe angesichts der Äußerungen Troppers gegolten, eine Grenze zu ziehen: „So geht’s nicht“. Die Staatsanwaltschaft habe entschieden, dass strafrechtlich gesehen keine Verhetzung vorliege, aber „verhetzt wurde, im umgangssprachlichen Sinn“. Kapellari erklärte, er sei zusammen mit Tropper zum Priester geweiht worden, er habe öfter mit ihm geredet, auch über „solch komplexe Themen“. Tropper sehe offenbar nicht ganz ein, dass er in hohem Maße polarisiere. Es gehe nicht darum schönzufärben, sagte der Bischof am Randes eines Pressegesprächs in Graz. Aber wenn der Pfarrer von St. Veit am Vogau sage, der Islam sei „das mieseste von allen“, dann rede er unqualifiziert und das sei nicht zu akzeptieren. Zum Predigtverbot über Ostern – die Predigten hält Generalvikar Heinrich Schnuderl – sagte der Bischof, man habe damit ein Zeichen gesetzt. Auf die Frage, wie es nun mit dem Ende August in Pension gehenden Pfarrer weitergehe, sagte Kapellari: „Der Ausgang ist offen, aber so geht es nicht.“ Bei „Exzessen“ werde er, Kapellari, wieder einschreiten , „wenn er es überreizt“.

 

 

Kapellari-Nachfolge: „Maximal noch einige Monate“

 

Weiters hofft der steirische Diözesanbischof Egon Kapellari auf einen baldigen Rückzug von seiner Funktion als Oberhirte der Grünen Mark: „Ich wünsche mir, dass meine Aufgabe hier nicht mehr verlängert wird; ich hoffe, es dauert maximal noch ein paar Monate“, sagte Kapellari am Rande eines Pressegesprächs am Montag in Graz. Genau könne er den Zeitpunkt nicht sagen. Diesen festzulegen ist Aufgabe des neuen Papstes Franziskus, aber „ich bin schon eine Ausnahme im deutschsprachigen Raum“. Eine Entscheidung über Kapellaris Rückzug von der steirischen Kirchenspitze wäre an und für sich zu Beginn dieses Jahres herangestanden, jedoch kam der Rücktritt von Papst Benedikt XVI. dazwischen. Er sehe es als Gnade und auch als Last an, das Amt zu bekleiden. Bis zu einer Entscheidung diene er mit vollem Einsatz und nicht als Provisorium. Sein Wunsch sei es, bald gehen zu dürfen, aber er sei da auch ganz gelassen, so der Bischof im Pressegespräch. Der zurückgetretene Papst Benedikt XVI. hatte Anfang 2001 Kapellari Anfang 2011 knapp nach dessen 75. Geburtstag um Verlängerung seines Wirkens um zwei Jahre ersucht. Der Bischof hatte damals dem vatikanischem Recht gemäß das Angebot der Rücktritts an den Papst gemacht. {Quelle: www.kleinezeitung.at}

 

13 Responses to “Bischof Kapellari fällt Pater Tropper in den Rücken”

  1. Emanuel Says:

    5
    März
    2013

    Der Papst und der Teufel

    „Wir dürfen nicht dem Bösen glauben, der uns einredet, dass wir gegen die Gewalt, die Ungerechtigkeit und die Sünde nichts tun können.“ So lautet die zweite Twitterbotschaft des Papstes von diesem Sonntag. Das Böse: Mehrfach hat Papst Franziskus bereits darüber gesprochen, mehrfach auch den Teufel angesprochen, zuletzt in seiner Predigt am Palmsonntag. Vielen Menschen ist dieser Ausdruck fremd oder fremd geworden. Radio Vatikan hat also Erzbischof Gerhard Ludwig Müller gefragt, was es heute mit dem Teufel auf sich hat.

    „Wir sehen gewaltige Kräfte, die Unheil bewirken, und wir sind davon überzeugt, dass das nicht in der Schöpfung begründet ist, sondern durch den freien Willen des Menschen entsteht“, sagte uns der Präfekt der Glaubenskongregation. So sei es auch mit dem, was wir „Teufel“ nennen: Ursprünglich gut erschaffen sei er durch freie Entscheidung zum Träger des Bösen und zum Versucher geworden, so Müller:

    „Eine gewaltige Macht, die auch über den Menschen herrschen kann und ihn vom Guten, vom Weg zu Gott, abbringt. Das Neue Testament und dort Jesus selber zeichnet ja den Teufel in eine zweifache Richtung. Er ist der Mörder und der Vater der Lüge. Es geht also um eine gewaltige Macht, die gegen das Leben ist, gegen die Liebe ist und gegen die Wahrheit. Wir sehen die Mächte, die oft auch anonym wirken und schwer fassbar sind, aber trotzdem sehr real sind.“

    Es gehe um diejenigen, die um Prestige und Macht willen Kriege mit all ihrem Unrecht und Elend beginnen, so Müller weiter, um falsche Ideologien und Maßstäbe, die den Menschen eingetrichtert würden und die dann verheerende Konsequenzen hätten:

    „Deshalb ist mit Teufel nicht – wie es in der öffentlichen Meinung vielleicht scheinen könnte – so eine mythische Vorstellung gemeint, sondern eine reale Kraft, die das Böse mit bewirkt und die die Menschen auch versucht, das heißt, zum Bösen verleitet.“

    Unterdrückung, Ausbeutung, aber auch Verwüstungen im eigenen Leben, in der Zerstörung von Vertrauen und Mitmenschlichkeit, seien die Folgen, wenn man diesen Verleitungen zur Lüge und Lebensfeindlichkeit nachgebe, so Erzbischof Müller. Als Gemeinschaft und im persönlichen Leben werden wir von Unwahrheit und Lebensfeindlichkeit bedroht, diese Gefahr dürfe man nicht herunter spielen, so Müller, ihr gelte es die Stirn zu bieten:

    „Wir sind als Christen dazu aufgerufen, tagtäglich der Versuchung zur Lüge und Unwahrheit, zum Zerstörerischen und Destruktiven zu widerstehen und umgekehrt zu Botschaftern der Wahrheit und des Lebens zu werden.“

    (rv 25.03.2013 ord)

    aus : ??????

    • carma Says:

      na sehr konkret ist das ja nicht gerade – da scheint einer was zu wissen, traut sich aber nicht, die „bösen, teuflischen“ einflüsse KLAR zu benennen. mit solchem herumgeraune ist niemenden geholfen…

  2. Emanuel Says:

    Kathechese – Weitergabe des Glaubens

  3. Emanuel Says:

    Hier werden tiefe Wahrheiten möglicherweise mit teuflischen Absichten verbunden …. bemerkt ihr das ????

    • carma Says:

      wie jetzt genau? „spucks“ aus…

    • Emanuel Says:

      An Carma !

      Ich versuche es mal. dieser Papst spielt den Bescheidenen und Demütigen … diese Rolle spielt er perfekt. Das kommt doch rüber, ist doch sympathisch. Ich wollte schon einen Antrag auf Aufnahme bei den Jesuiten stellen, so beeindruckend ist das doch, was der Mann da von sich gibt …. Aber jetzt! Womit verbindet er denn sein durchaus christliches Verhalten ????? Er verbindet es doch mit dem ISLAM ! Der sagt doch tstsächlich, das der Gott dieser Teufel DERSELBE !!!!!!!!! ist , den wir , die Christen haben …..!!! DAS IST DOCH DER REINSTE WAHNSINN !!!! Oder hab ichg da was nicht verstanden ????? Das ist doch glatte Höllenlehre vom höchsten Repräsentanten der katholischen Kirche ….. !!!! Also entweder spinne ich jetzt – oder der Rest der Katholiken, die das immer noch nicht erkennen … sind vollkommen verblödet ….

      ch höre besser auf jetzt …

  4. Bernhardine Says:

    Ist Pfarrer Tropper islamfeindlich oder bloß islamkritisch?

    (Übrigens: Ich versuche die idiotische neue deutsche Rechtschreibung, die oft den Sinn entstellt oder verändert, zu ignorieren!)
    Schreibe ich nach der neuen Rechtschreibung z.B. so: „Islam kritisch“, bedeutet das eigentlich, der Islam sei kritisch während islamkritisch bedeutet, daß jmd. dem Islam kritisch gegenüber steht, daß sich jmd. kritisch äußert.

  5. Bernhardine Says:

    OT
    „“Wie ein FAZ-Redakteur seinen journalistischen Ruf aufs Spiel setzt…
    Daniel Deckers (Foto) konstruiert in der FAZ vom 24.3.2013 eine sich formierende konservativen Ablehnungsfront gegen Papst Franziskus, die er mit bekannten Namen des konservativ-kirchlichen Publizismus (u.a. Paul Badde) verknüpft und schließlich auch mit einer vermeintlich hinter der „Vatileaks“-Affäre stehenden „gay lobby“ im Vatikan in Verbindung bringt. Dabei schreckt er auch vor Geschmacklosigkeiten nicht zurück, die einem den Atem verschlagen können:…““
    http://kath.net/news/40675

    +++

    Bergoglio(heute PP Franziskus) war Fluchthelfer
    http://kath.net/news/40667

  6. Erich Foltyn Says:

    mir ist es wurscht, ob man mich als Christ noch weiter ansieht, ich lasse mir das nicht verbieten, meine Meinung zu sagen. Weil die Welt ist in jeder Weise verrottet und sie bedürfen meiner Unterstützung nicht mehr.

  7. Bernhardine Says:

    PFARRER TROPPER GEGEN ISLAM

    „“Montag, 25. März 2013
    Moslemischer Terror
    Wo das Christentum blüht …

    Sabatina James, eine mit dem Tod bedrohte Konvertitin, berichtete bei PFARRER Mag. TROPPER in St. Veit am Vogau/Südsteiermark über ihre Erfahrungen mit dem Islam…““

    Dank an den Organisator, Hw. Mag. Karl Tropper

    Er ist eine mutige und aufrichtige Persönlichkeit. Er wagt das auszusprechen, wo andere feige schweigen – Hochwürden Mag. Karl Tropper, der Pfarrer von St. Veit am Vogau…““
    http://www.kreuz-net.at/index.php?id=138

  8. Kreationist74 Says:

    Bischof Kapellari ist so ein Wenzel von Metternich von heute. Beide sind politisch korrekt zu ihrer Zeit und zögern nicht mit Strafmaßnahmen.

  9. Maria Fellner Says:

    Das Schreckliche an dieser Geschichte ist, dass man unseren hochwürdigsten und äußerst verdienstvollen Pfarrer Tropper anscheinend für diese gelungene Veranstaltung mit Sabatina James beschimpft ( Altersstarrsinn), entmündigt (Predigtverbot zu Ostern), auszugrenzen versucht und demütigt! Etwas anderes kann nicht dahinter stecken, denn er hat sich peinlichst genau an alle bischöflichen Vorgaben gehalten und auch dieses Interview nie gegeben!!!
    Das ist der eigentliche Wahnsinn an der ganzen Angelegenheit. Wenn jemand genau hinschaut, merkt er doch sofort, wie plump das alles zusammengestellt ist! Da hätte so eine geistig hochstehende Persönlichkeit wie Pfarrer Tropper doch nie mitgespielt!
    Gibt es keinen Ehrenkodex für Journalisten?


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s