kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Schönheiten aus Ägypten an der Rems 23. März 2013

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 16:41

Mit langen roten Beinen staksen sie wie Topmodels über die Brühlwiese oder baden ihr in modischen Brauntönen gehaltenes Federkleid in der Rems.

 

Zwei Nilgänse entwickeln sich zu stadtbekannten Schönheiten. Ihre Vorfahren stammen aus Afrika und wurden im alten Theben als Götter verehrt.

 

Waiblingen: Nach dem Eistaucher, der vor einem Jahr im Talauesee nach Fischen jagte, hat Waiblingen nun zwei neue tierische Stars: Die Südlander mit ihren wohlgebräunten Rücken und sonnenbebrillten Augen sind ein Hingucker für Spaziergänger und Hunde-Gassiführer. Edith Demantke vom Army-Shop beim Beinsteiner Tor gehört zu ihren Fans, hat sie schon mehrfach fotografiert und zeigt die Bilder den staunenden Kunden. Vor zwei Monaten fielen ihr die Vögel erstmals beim Bürgerzentrum auf. „Einfach toll“ findet sie die Exoten. Filmclub-Urgestein Heinz Maurer hat die Vögel ebenfalls schon fotografisch festgehalten und fragt sich, „ob die wohl aus der Wilhelma und bei einem Züchter ausgebüxt sind“?

 

Kein Schaden für Einheimische durch den „Großen Schnatterer“

 

So ungefähr vermutet’s auch Bruno Lorinser. Freilich: Kam der Eistaucher unter Ornithologen einer mittleren Sensation gleich, bleibt der Nabu-Vorsitzender bei „Alopochen aegyptiacus“, wie der lateinische Name lautet, absolut cool. Zum Beispiel im Stuttgarter Schlossgarten hat er schon ein weiteres, „ganz entspanntes“ Paar beoachtet. Wahrscheinlich seien nicht die Waiblinger Expemplare selbst, aber ihre Vorfahren aus einem Zoo oder bei einem Züchter entflohen. Die Nilsgänse fühlen sich sichtlich wohl in Europa, und Lorinser geht davon aus, dass das Waiblinger paar über kurz oder lang an der Rems brüten wird. „Das sind Neubürger“. Bald also eine junge Familie. Beim Menschen eine Zielgruppe, die von der Stadt Waiblingen als Neubürger umworben wird. Und die neue Gänsart ist auch dem naturschützer willkommen. Die Nilgänse als Neozoen , also eingewanderte Tiere, schaden seines Erachtens keiner einheimischen Art – im Gegensatz zu manchen Neophyten, eingewanderten Pflanzen wie dem schwer bekämpfbaren indischen Springkraut, das voriges Jahr beträchtliche Flächen entlang der Rems überwucherte. Und im Gegensatz zu Rostgänsen, die am Rhein und besonders in der Schweiz heimische Vögel verdrängen und mittlerweile aktiv bekämpft werden müssen.

 

Wenn Nilgänse heimischen Arten mal Konkurrenz machten, dann handelte es sich um Einzelfälle, meint Lorinser. Graugänse würden sich die Konkurenz ohnehin „nicht gefallen lassen“, seien den Nilgänsen körperlich überlegen. Da an der Rems im Gegensatz zum Max-Eyth-See aber überhaupt keine Graugänse vorkommen, sieht der der Nabu-Chef die Neulinge als Bereicherung für die Remstäler Fauna: „Zu Flussauen gehören Gänse.“ Hauptnahrungsquelle sind niedrige Gräser wie auf der Brühlwiese. Edith Demantke hofft, dass die schönen Tiere nicht bei irgendwem als Braten enden. Respekt ist auf alle Fälle geboten: Die alten Ägypter verehrten die Nilgans als Gottheit. Einer Schöpfungsgeschichte zufolge ging die Welt aus einem Gänsei hervor. Die Gans, die als erste die Urstille durchbrach, hieß der „Große Schnatterer“. {Quelle: www.zvw.deAndreas Kölbl}

 

One Response to “Schönheiten aus Ägypten an der Rems”

  1. Die alten Ägypter verehrten die Nilgans als Gottheit. Einer Schöpfungsgeschichte zufolge ging die Welt aus einem Gänsei hervor. Die Gans, die als erste die Urstille durchbrach, hieß der

    ja leider nutzt dies nun auch nichts mehr dem Lande–denn Gott und nicht Gottheiten regiert die Welt-sein oberstes Gesetzt sollte einkehren in dieses Land–was bisher ausgeblutet wurde–solle Liebe und Demut einkehr halten!!


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