kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Mohamed Mahmoud inhaftiert: Wenn Allah ruft, schweigt der Verstand! 23. März 2013

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 18:01

Pforzheimer Salafist Munir zieht in den Krieg

 

 

Ein Freund markiger Worte ist Munir I. schon seit Jahren. „Ihr Opfer-Hunde, kommt nach Oststadt, dann wisst Ihr, was Ghetto ist“, hat er vor vier Jahren als damals 14-Jähriger in einem Internet-Forum über sein Pforzheimer Stadtviertel geschrieben. Damals wandte sich der Deutsch-Tunesier den Salafisten zu. Und schon damals ist er in seiner Schule, einer Werkrealschule in der Kernstadt, auch wegen seiner religiösen und politischen Überzeugungen aufgefallen. Diese haben sich seitdem weiterentwickelt und führen den heute knapp 19-Jährigen offenbar direkt in den syrischen Bürgerkrieg. Das soll er in seinem Umfeld angekündigt haben – verbunden mit der Bereitschaft, im Dschihad, dem Heiligen Krieg, gegen das Assad-Regime sein Leben zu lassen. Nachdem dem Deutsch-Tunesier daraufhin sein Reisepass abgenommen worden war, habe er ohne Pässe versucht, Deutschland in einem türkischen Fernlinienbus in Richtung Bosporus zu verlassen. In Oberbayern sei er bei der Ausreise deutschen Grenzern aufgefallen, die ihm auch seinen deutschen Personalausweis abgenommen haben sollen. Offenbar ist Munir I. nun ohne gültige Papiere auf dem Weg über die Türkei nach Syrien. Entsprechende Medienberichte werden weder vom baden-württembergischen Landeskriminalamt noch von der Pforzheimer Polizei kommentiert. Also auch nicht dementiert. Was in aller Regel heißt, dass sie im Wesentlichen zutreffen.

 

 

 

Mutter war verschleiert

 

„Von seiner religiös-politischen Orientierung her würde es passen“, heißt es aus dem Umfeld seiner ehemaligen Schule. „Wir haben uns über seine Entwicklung Gedanken gemacht“. Munir I. stamme vermutlich bereits aus einem straff islamischen Elternhaus. „Einmal ist seine Mutter in der Schule gewesen, da war sie verschleiert.“ Allerdings habe die Hinwendung des Jugendlichen zum Islam erst mit etwa 13 oder 14 Jahren auffällige Züge angenommen. „Bis in die siebte Klasse hinein war er ganz normal“. Erst in der achten und neunten Klasse habe er sich zurückgezogen. „Er grenzte sich deutlich von seinem Umfeld ab und auch von den Mitschülern.“ Mit der in Deutschland üblichen Art zu leben, mit einer offenen Gesellschaft, habe er nichts mehr anfangen können. Stattdessen habe er sich der islamistisch orientierten Gruppierung der Salafisten angeschlossen, die in Pforzheim wiederholt auffielen und in der bundesweiten Islamisten-Szene bestens vernetzt sein sollen. Auch Munir I. selbst weist in seinen Internet-Aktivitäten über soziale Netzwerke immer wieder auf die Online-Adresse der Pforzheimer Salafisten hin, die an der Ecke Linden-/Franziskusstraße unter dem Namen Al-Baraka-Moschee ihre Gebetsräume unterhalten. Doch irgendwann müssen die Pforzheimer Glaubensbrüder dem jungen Mann nicht mehr genügt haben, und er orientierte sich nach Nordrhein-Westfalen.

 

 

Zeugniskopie erbeten

 

Dort hat er nach Polizei-Erkenntnissen 2012 in Bonn an Ausschreitungen der dortigen Salafisten teilgenommen, bei denen einer seiner Glaubensbrüder zwei Polizisten mit einem Messer lebensgefährlich verletzte. Und kurz nach dem Jahreswechsel verlegte er nach PZ-Informationen auch seinen polizeilich gemeldeten Wohnsitz nach Nordrhein-Westfalen. Dort muss der Entschluss gereift sein, in Syrien in den Heiligen Krieg zu ziehen. Munir I. versuchte, mit geringem Erfolg, seine Spuren im Internet zu verwischen, indem er sich bei diversen sozialen Netzwerken abmeldete. Und er begab sich offenbar vor anderthalb Wochen ein weiteres, bislang letztes Mal nach Pforzheim: Munir I. hat nach PZ-Informationen an seiner früheren Schule eine beglaubigte Kopie eines Zeugnisses gewollt. Wozu, ist unklar. Zumal er die Schule nach der neunten Klasse ohne Abschluss verließ. {Quelle: www.pz-news.de – Autor: Marek Klimanski}

 

 

 

 

 

 

Austro-Islamist Mohamed Mahmoud verhaftet

 

Zuerst verbrannte er seinen österreichischen Pass vor laufender Kamera, jetzt wurde er verhaftet. Die langjährige Dschihad-Karriere des Austro-Salafisten und Anführers der in Deutschland verbotenen islamistischen Gruppierung „Millatu Ibrahim“, Mohamed Mahmoud alias „Abu Usama al-Gharib“, ist am Donnerstag abrupt unterbrochen worden. Der gebürtige Wiener ägyptischer Abstammung wurde in der Provinz Hatay nahe der syrischen Grenze von türkischen Ermittlern festgenommen. Er wollte mit gefälschten libyschen Papieren nach Syrien ausreisen und sich dort gemeinsam mit anderen Deutschsprachigen islamistischen Kampfgruppen anschließen. Nach Informationen der Tageszeitung Die Presse gehen die Behörden derzeit zwei Spuren nach: Mahmoud könnte sich erstens mit dem ehemaligen Anführer der Terrororganisation „Libysche Islamische Kampfgruppe“ (LIK) sowie Kommandeur des libyschen Militärrates in Tripolis, Abd al-Hakim Balhadsch alias „Abu Abdullah as-Sadiq“, eingelassen haben. Ihm werden gute Kontakte zu dschihadistischen Gruppen wie der Aal-Kaida, den Taliban und der ägyptischen Al-Dschihad-Gruppe nachgesagt. Der hohe Mudschaheddin soll schon vor Monaten Kämpfer nach Syrien entsandt haben. Die zweite plausible Variante ist, dass Mohamed Mahmoud in Kontakt mit der „Dschabhat al-Nusra-Unterstützungsfront für das syrische Volk“ steht. Im Kampf gegen Staatspräsident Baschar al-Assad setzt die dschihadistische Rebellengruppe auf Bombenanschläge und greift auch christliche Rebellen an. Definitiv steht jedoch fest, dass Mahmoud in den vergangenen Monaten mehrfach durch Nordafrika reiste und sich zeitweise auch in Libyen aufhielt.

 

 

 

Karriere als militanter Moslem

 

Im Jahr 2006 trat Mahmoud erstmals öffentlich in Erscheinung, als er mit seiner Organisation „Islamische Jugend Österreichs“ zum Boykott der Nationalratswahl aufrief. Österreichweite Bekanntheit erlangte der Wiener aufgrund radikalislamischer Drohvideos gegen Österreich und Deutschland, die ihm schließlich eine vierjährige Haftstrafe wegen Bildung und Förderung einer terroristischen Vereinigung einbrachten. Nach Verbüßung der vollen Strafe trat Mahmoud fortan unter dem Pseudonym „Abu Usama al-Gharib“ auf. In Videos lobte er den Heiligen Krieg und den Märtyrertod. Im Herbst 2011 zog er nach Berlin und gründete dort gemeinsam mit dem salafistischen Ex-Rapper Denis Cuspert alias „Deso Dogg“ die mittlerweile verbotene Gruppe „Millatu Ibrahim“. Im nordrhein-westfälischen Solingen errichtete die Vereinigung dann in einer örtlichen Hinterhof-Moschee ihr Zentrum. Nachdem das Medieninteresse an den radikalen Salafisten in Solingen wuchs, zog Mahmoud im Frühjahr 2012 zu seiner islamisch angetrauten Ehefrau Miranda K. in den hessischen Ort Erbach. Als ihm die behördliche Ausweisung nach Österreich wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung drohte, setzte er sich im April 2012 nach Ägypten ab. Von dort aus verbreitete der Extremist unter dem Namen „Globale Islamische Medienfront“ (GIMF) deutschsprachige Propaganda.

 

 

 

 

Zuletzt scharfe Terror-Drohung

 

Zuletzt meldete sich der 27-Jährige mit einer spektakulären Hassbotschaft aus seinem Exil zurück. Bewaffnet mit einem AK-47-Sturmgewehr und in Militärkleidung drohte der Austro-Islamist in einem Internet-Video mit Terroranschlägen gegen europäische Städte, Züge und Parlamente. Gleichzeitig zündete er seinen österreichischen Reisepass an, den er vorher zerrissen hatte. Begleitet wurde sein radikales Auftreten mit Bildern von den Anschlägen auf das World Trade Center und den Worten: „So wie das Republiksiegel, auf das ihr so stolz seid, euer Kuffarsymbol (Anm.: „Kuffar“ bedeutet Ungläubige), wird dieses Feuer eure Länder erreichen.“ Das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) sah dennoch „keinen Anlass zu großer Sorge“. Es sei lediglich „ein Buhlen um Aufmerksamkeit, das medial immer wieder durch Berichterstattung belohnt wird“.

 

 

 

Auslieferung nach Österreich wahrscheinlich

 

Mohamed Mahmoud könnte, oder besser gesagt wird bald in das von ihm verhasste Österreich zurückkehren müssen. Denn obwohl er seine Papiere öffentlichkeitswirksam verbrannte, verlor er dadurch nicht die österreichische Staatszugehörigkeit. Sollte die Staatsanwaltschaft Wien also Anklage erheben, – und das ist anhand einer langen Liste möglicher strafrechtlicher Delikte, angefangen von Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung bis hin zu gefährlicher Drohung in terroristischem Kontext, durchaus wahrscheinlich –, wird der militante Salafist mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeliefert. Derzeit wartet man noch auf Unterlagen zu dem Fall und auf die endgültige Klärung, ob es sich bei der festgenommenen Person tatsächlich um den Austro-Islamisten handelt. Auch daran lassen die Umstände aber kaum Zweifel. {Quelle: www.unzensuriert.at}

 

 

 

One Response to “Mohamed Mahmoud inhaftiert: Wenn Allah ruft, schweigt der Verstand!”

  1. Erich Foltyn Says:

    ist ja interessant. Jetzt hat es so ausgeschaut, als ob er den Paß verbrannt hätte, um Österreich zu kränken. Dabei ist er eh noch Österreicher. Vielleicht lernt er es dann, daß der Wille Allahs unergründlich ist. Aber dann hat Österreich zwar einen Menschen belehrt, aber wieder nur einen und die Milliarden anderen wissen weiter von nix.


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