kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wunder der Schöpfung: Der «Schulterblick» der Eule 21. März 2013

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 20:45

Ohne sich die Halsschlagader abzudrücken, kann die Eule ihren Kopf um 270 Grad drehen.

 

Sie hat 14 Halswirbel, doppelt so viele wie der Mensch. US-Forscher fanden nun heraus, weshalb die Eule ihren Kopf überdrehen kann.

 

Die Eule kann ihren Hals um 270 Grad drehen. «Eigentlich müssten sie dabei tot zu Boden fallen, weil sie sich die Blutzufuhr zum Gehirn abschnüren», sagt Philippe Gailloud von der amerikanischen Johns Hopkins University School of Medicine in Baltimore laut der Webseite «wissenschaft.de». Er und seine Kollegen haben dieses Rätsel gelöst. Die Halsschlagader der Eule führe durch die Wirbellöcher des Rückgrats in den Schädel und versorgt den Kopf mit Blut. Das sei nicht aussergewöhnlich. Den Unterschied mache die Grösse der Wirbellöcher. Diese sind zehnmal grösser als die Ader und lassen ihr Spielraum, wenn der Kopf gedreht wird, während beim Menschen die Halsschlagader genau in die Wirbellöcher eingepasst ist, schreibt «P.M. Online». Bei der Eule hat das obere Ende der Halsschlagader zudem eine Ausbuchtung, falls es eng werden sollte. Zum Kopf des Vogels verlaufen zusätzlich Ersatz-Arterien, die einen vollständigen Ausfall der eingeklemmten Hauptader überbrücken würden.

 

 

 

 

 

Der Schützenfisch ist ein genialer Mathematiker

 

Er ist ein Rechengenie und Stratege unter Wasser, der Schützenfisch. Um Insekten zu jagen, muss er den Brechungswinkel des Lichts und den Wellengang exakt berechnen können. Ebenso die Stelle, an der das Beuteobjekt ins Wasser fällt.

 

 

Mit einem scharfen, gezielten Wasserstrahl macht der Schützenfisch Beute.

 

Er spukt dieses «Geschoss» aus dem Wasser heraus auf Insekten, die auf Blättern oder Grashalmen sitzen, die in der Nähe der Wasseroberfläche herunterhängen. Um diese Tiere treffen zu können, muss er einiges berechnen. Die Schussabgabe wird aus drei Gründen erschwert. Heimtückisch ist das Licht, das an der Wasserkante bricht – hier muss der flinke Wasserpistolero den Brechungswinkel berücksichtigen. «Denn er sieht im Wasser gar nicht die korrekte Stelle, an der das Insekt sitzt», bilanziert der Biologe Reinhard Junker, Mitarbeiter der Studiengemeinschaft «Wort und Wissen». «Sondern das Insekt sitzt etwas verschoben. Doch der Schützenfisch kann das berechnen. Um zu treffen, muss er deshalb auf etwas anderes zielen». Dazu kommt ein zweites Kunststück: «Er kann sogar leichte Wellen mit berücksichtigen.» Trotz dieser Hindernisse und der Verzerrung ist der gewiefte Fisch in der Lage, sein Ziel zu treffen.

 

 

 

Keine Zwischenstufe möglich

 

Und das ist noch nicht alles, was der vorwiegend in Ostasien und Australien vorkommende Fisch einkalkulieren muss. Die dritte Rechenaufgabe bescheren ihm seine Artgenossen, denn diese versuchen, ihm die Beute abzujagen. «Er berechnet deshalb auch, wohin er sich bewegen muss, um als erster da zu sein, somit schwimmt er gleich los, wenn er den Wasserstrahl abgegeben hat, um vor den anderen beim Beuteobjekt zu sein». All dies geschieht in Bruchteilen von Sekunden. Reinhard Junker: «Eine solche Fähigkeit kann nur fertig da sein, es geht nicht über eine Auslese, die mit «Versuch und Irrtum» abgewickelt wird, weil dazu nicht nur die nötige Anatomie sondern auch das mathematische Können vorhanden sein müssen. Zwischenstufen sind nicht möglich, sondern nur ein geplantes Ganzes».

 

 

 

 

 

Ausgeklügelte Schöpfung

Wüstentiere trinken Nebel

 

Es gibt Wüstentiere, die ihren Wasserhaushalt dadurch bestreiten, dass sie Tautropfen einsammeln können, die sich am frühen Morgen in der Luft ansammeln. Sie haben sonst nichts zu trinken, können sich aber auf diese Weise mit einem Kanalsystem auf Haut oder Flügeldecken über Wasser halten.

 

Er ist keine Schönheit, der «Dornteufel». Und sein wissenschaftlicher Name «Moloch horridus» trägt auch nicht gerade zur Vertrauensbildung bei. Bei genauerem hinsehen entpuppt sich dieses 20 Zentimeter lange Wesen jedoch als Wunder der Schöpfung. Ohne sein Stachelmeer würde dieses Wüstentier sogar verdursten: die Spitzen sind Kondensationspunkte für Wassertröpfchen. Diese Wasserhäppchen werden über ein ausgeklügeltes Kanalsystem zum Maul geleitet. Mit einem ähnlichen System aus Erhebungen und Rinnen ausgestattet ist der in namibischen Trockengebieten lebende «Nebeltrinker-Käfer». Das mit wissenschaftlichem Namen «Stenocara» genannte Insekt entzieht dem Wind mit seinen Flügeln Feuchtigkeit, die nach dem gleichen System wie beim Dornteufel als Trinkwasser gesammelt und zum Mund geführt wird. Über die beiden Wüstentiere sprachen wir mit dem Biologen Reinhard Junker, Mitarbeiter der Studiengemeinschaft «Wort und Wissen».

 

 

Reinhard Junker, wie funktioniert dieses Flüssigkeits-System?

 

Reinhard Junker: Die Flügeldecken des Stenocara sind besonders strukturiert. Dort wo dieses Tier lebt, ist es grässlich trocken, die einzige verfügbare Flüssigkeit sind kleinste Nebeltröpfchen. An winzigen Erhebungen der Flügeldecken können diese Tautröpfchen kondensieren und sich sammeln, bis sie so gross sind, dass sie seitlich herunterkullern. So gelangen sie in mit Wachs ausgekleidete Miniatur-Kanäle. Durch den Kapillareffekt fliessen sie zum Mund des Käfers. Er kann also schön abwarten, bis ihm das Wasser in den Mund läuft. Es ist nicht vorstellbar, wie sich ein solches Kanalsystem von selbst entwickeln soll, denn es kann nicht kreuz und quer verlaufen, sondern muss ausgeklügelt sein. Die ganzen Flügeldecken sind damit durchsetzt, so dass insgesamt die ganze Flügeldecke benutzt werden kann, um Tautröpfchen zu sammeln, die über das Kanalsystem zum Maul des Käfers geführt werden. Beim Dornteufel und beim Stenocara handelt es sich um ein detailliertes Grundsystem, das auf Körperbedeckungen zweier Tiere verwirklicht wurde, die nicht miteinander verwandt sind.

 

 

Und das könnte sich nicht durch die Evolution so ergeben haben?

 

Es ist eine äusserst ausgeklügelte Einrichtung, die sehr viel Feinarbeit braucht. Die Grössen müssen ebenso stimmen wie die Kanaldurchmesser, die Wachsauskleidung und die kleinen Hubbel, an denen das Wasser gesammelt wird. Diese aber dürfen nicht mit Wachs ausgekleidet sein. Das gleiche gilt für das System, das alles zusammenführt, damit es beim Maul endet – auch bei diesem System müssen sehr viele Details gleichzeitig vorhanden sein. Vorstufen können da nicht funktionieren. Da wäre der Käfer längst verdurstet, wenn er sich das hätte allmählich erwerben sollen. Es ist ein System, bei dem gilt: alles oder nichts.

 

 

 

 

Adler bleibt Adler

Fliege bleibt Fliege

 

Im Erbgut ist bereits bestimmt, dass sich ein Tier oder eine Pflanze wandeln kann. Man spricht von «Mikroevolution». Dennoch scheint die Gleichung «viel Mikroevolution gleich Makroevolution» nicht aufzugehen. Denn der gegebenen Variabilität sind Grenzen gesetzt, die anscheinend nicht überschritten werden können.

 

Manche Menschen sagen, sie würden die Evolution «sehen». Veränderungen lassen sich tatsächlich beobachten; man spricht dann von «Mikroevolution». Doch «Mikroevolution und Makroevolution sind zwei völlig verschiedene Begriffe», sagt der Biologe Reinhard Junker. Mikroevolution umschreibe oft eine Änderung innerhalb einer Gattung, zum Beispiel wenn ein Vogelschnabel in Länge und Biegung variiert. Hier liegt der Unterschied zur Makroevolution: In der Mikroevolution nämlich ist der Aufbau der Gleiche; Muskeln und Nerven steuern den letztlich identischen Bewegungsapparat. «Durch Makroevolution müsste sich der Bau grundlegend ändern und zu völlig neuen Funktionen und Bauplänen führen».

 

 

Im Wandel

 

Solche mikroevolutiven Änderungen können zum Beispiel durch Zucht geschehen, etwa indem Extremitäten betont werden. Im Vergleich zum Ausgangsmaterial ändert sich am Erbgut der teilweise künstlichen Kreuzungen allerdings nichts Grundsätzliches. Wandlungen gibt es jedoch auch in der freien Natur. «So etwa, wenn sich eine Vogelart auf einer anderen Insel ansiedelt, wo sie andere Nahrung vorfindet. Darwinfinken etwa weisen verschiedene Schnabelformen aus, manche für Insekten, andere fürs Knacken von Körnern», berichtet Junker.

 

 

 

Vielfalt innerhalb des Grundtyps

 

Die Darwinfinken änderten nach einigen Trockenjahren die durchschnittliche Schnabeldicke. Diejenigen mit einer bestimmten Schnabelform überlebten besser und zeugten mehr Nachkommen. Etwas Neues ist daraus nicht entstanden. Einzig wurde ausgelesen aus dem, was im Erbgut bereits vorhanden war. Auslesen heisst nicht erschaffen. «Die heutige Vielfalt an Enten beispielsweise stammt alle von einem Grundtyp ab. Wesen, die ohne menschliches Zutun fruchtbare Nachkommen hervorbringen, gelten als biologische Art. Es gibt auch Kreuzungen zwischen verschiedenen Arten wie Pferd, Zebra und Esel. Die daraus entstehenden Mischlinge sind aber meistens unfruchtbar. Sie können aber zu einem Grundtyp zusammengefasst werden, denn die Kreuzbarkeit zeigt ihre Zusammengehörigkeit. Solche Grundtypen kann man deutlich voneinander abgrenzen. Mikroevolution läuft innerhalb dieser Grundtypen ab».

 

 

 

Kein Flug zu neuen Ufern

 

Neues kann einzig durch koordinierte Änderungen im Erbgut erfolgen, und dieses wiederum muss auch an die Nachkommen weitergegeben werden können. Jahrzehntelang forschten Genetiker und versuchten, Lebewesen zu verändern und zu zeigen, dass Evolution funktioniert. Sämtliche Ergebnisse brachten aber Argumente, die gegen die Entstehung von Neuheiten sprechen. Intensiv geforscht wurde etwa mit der sogenannten Fruchtfliege («Drosophila»). Zahllose Tiere wurden verändert: Andere Augen oder Borsten, unterschiedliche Flügel und so weiter. Manchmal gerieten ganze Körperteile an falsche Stellen, Beine statt Antennen oder Flügel anstelle der Schwingkölbchen, ohne die diese Fliege flugunfähig ist. «Aber niemals wurde – auch nicht nach langer Zeit – eine komplexe neue Struktur auch nur andeutungsweise erzeugt: es war einzig Variabilität ohne Höherentwicklung», schildert Junker. Auch seien keine neuen Grundtypen entstanden. Das Argument, dass die Zeit zu kurz sei, kann nicht angeführt werden, da die Forscher über tausend Generationen mit Millionen Individuen züchteten und Tausende Mutationen auslösten. Aufgetreten sind einzig schon vorhandene Bausteine. In der Regel wirkten die Mutationen degenerierend – Neues zu schaffen war eine unüberschreitbare Grenze.

 

 

Downgrade

 

In der Literatur wird hervorgehoben, dass wenige positive Veränderungen für neue Lebensformen sorgten, während die schädlichen sozusagen ausgemustert werden. Berichtet wird oft von zwei Beispielen. Zum einen flugunfähige Insekten, wie etwa flügellose Fliegen auf manchen Inseln. Sie haben sich durchgesetzt, weil Fliegen mit Flügeln bei Wind mehrheitlich aufs Meer hinausgeweht wurden. Zum anderen der blinde Höhlenfisch aus der Gruppe der Salmler. Manche leben in einer Tiefe, in der es stockfinster ist. Bei denen bildeten sich – über Generationen – die Augen zurück. Seine Artgenossen in helleren Gewässern sehen dagegen ganz normal. Beide Veränderungen basieren aber auf einem Verlust und können nicht als vorteilhafte Mutationen angesehen werden. Positive Änderungen seien kein Zufall, sondern vorprogrammiert; also im Erbgut enthalten. «Das ist nicht evolutiv, sondern vorgedacht. Etwa bei der Eidechse Brauner Anolis. Wenn Bäume in ihrer Umgebung andere Astdicken haben, ändert diese Eidechsenart innerhalb weniger Generationen die Länge der Hinterbeine. Das ist ein Programm, das auf die Umwelt reagiert. Es braucht nicht neue Konstruktionen.» Hier findet also nicht Makroevolution, sondern Mikroevolution statt.

 

 

 

 

Keine neuen Organe

 

So bestehen die Panzer der Schildkröte aus rund fünfzig Knochenelementen. Diese kommen bei der Eidechse ebenso wenig vor wie Vogelfedern. Junker: «Das sind unterschiedliche Materialien und Bauteile. Eines kann nicht aus dem anderen entstehen. Manche dieser Teile benötigten Muskeln, und die brauchen Blut und Nerven zur Steuerung. Diese Faktoren müssten aber von selbst entstehen, um der Makroevolution gerecht zu werden». Mutation schaffe zudem keine neuen Organe. Dafür brauche es viele aufeinander abgestimmte Änderung, da würden ein oder zwei Zufallstreffer schlicht und einfach nicht reichen.

 

 

 

Hörner und Panzerplatten

 

Der Wasser-Hahnenfuss zum Beispiel hat unterschiedliche Blätter. Die Luftblätter der im Wasser wachsenden Pflanze sind ganz anders gestaltet als die Blätter im Wasser. Je nach Lage der Blätter wird ein anderes Programm abgerufen. «Das ist programmierte Variabilität. Die zeigt auch der Mistkäfer, der je nach Grösse Hörner bildet oder nicht. Das Erbgut ist dabei das Gleiche, nur werden je nach Situation verschiedene, darin enthaltene Informationen abgerufen oder nicht». Oder die Fischgattung der Stichlinge. «Sie sind ausgestattet mit einem unterschiedlichen Ausmass an Panzerplatten. Dies hängt von vier Steuergenen ab und steht im Zusammenhang mit dem Salzgehalt im Wasser». Das Ganze erinnert an die Bibelstelle in 1. Mose 1,25: «…, jedes nach seiner Art». Das Wort «Art» komme in diesem Vers dreimal vor, zehnmal im Schöpfungsbericht, erklärt Junker. Innerhalb der geschaffenen Arten sind grosse Variationen möglich. Die Unterschiede zwischen verschiedenen Arten desselben Grundtyps können erheblich sein und ein Ausmass annehmen, das scheinbar nur durch Makroevolution entstehen kann. Tatsächlich handelt es sich dabei aber um vielseitiges Erbgut. Makroevolution dagegen konnte nie nachgewiesen werden. Die Versuche, diese zu belegen, führten eher zu der Diagnose, dass es sie nicht gibt.

 

Vergleichen Sie dazu auch: Ein erstaunlicher Blick aufs Auge
* Reinhard Junker ist Biologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter bei «Wort und Wissen». Junker publizierte verschiedene Bücher, so etwa gemeinsam mit Siegfried Scherer das Standardwerk «Evolution – Ein kritisches Lehrbuch» oder «Leben – woher?». Die Informationen zu diesem Artikel stammen zum einen aus einem Vortrag von Reinhard Junker, sowie aus dem Buch «Leben woher?»

{www.jesus.chvon Daniel Gerber Quelle: Jesus.ch}

 

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