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Koma-Saufen: Über 4000 Kinder und Jugendliche landen jährlich im Krankenhaus 21. März 2013

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 17:48

 Gesundheitsministerin schickt Sucht-Experten ins Krankenhaus

 

 

Düsseldorf. Mehr als 4000 Kinder und Jugendliche müssen jährlich in NRW wegen einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt werden. Gemeinsam mit Sucht-Experten und Krankenkassen verstärkt das Gesundheitsministerium jetzt den Kampf gegen das sogenannte Koma-Trinken. Speziell geschulte Fachkräfte suchen Minderjährige mit Alkoholvergiftung nun direkt im Krankenhaus auf, sagte Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) am Montag. Zwar sei der Alkoholkonsum bei Kindern und Jugendlichen seit einigen Jahren prinzipiell rückläufig. „Beim Koma-Trinken ist aber leider noch keine Trendwende in Sicht“. Die Krankenkassen haben sich bereiterklärt, die Kosten für Einzel- und Gruppengespräche zur Frühintervention zu übernehmen. Jährlich stellen die gesetzlichen Kassen in NRW 50 Millionen Euro zur Verfügung, um Sucht vorzubeugen. Die Landesregierung stellt rund 13,7 Millionen Euro bereit. Das schon vor Jahren bundesweit erprobte Modellprojekt zur Prävention und Frühintervention bei exzessivem Alkoholkonsum Jugendlicher wird zunächst an 13 Standorten – unter anderen in Wuppertal und Düsseldorf – umgesetzt. Elf weitere, darunter in Solingen, Remscheid und Velbert, sollen in das Netzwerk eingebunden werden.

 

 

 

 

 

„Beim Koma-Trinken ist leider noch keine Trendwende in Sicht“

 

Dort unterstützen Sucht-Fachkräfte die Minderjährigen und ihre Eltern in konkreten Problemsituationen. Neben Einzelberatungen gibt es Gruppengespräche, in denen die Jugendlichen lernen sollen, alters- und geschlechtsspezifische Risiken des Alkoholkonsums besser einzuschätzen. „Wir wollen mit unseren Präventionsmaßnahmen die Zahl der Krankenhauseinweisungen von Kindern und Jugendlichen mit einer Alkoholvergiftung deutlich verringern und vor allem auch die Zahl der Wiederholungsfälle reduzieren“, sagte Andreas Hustadt vom Verband der Ersatzkassen NRW. „Wir müssen unseren Kindern und Jugendlichen dabei helfen, einen verantwortungsvollen Umgang mit der Alltagsdroge Alkohol zu lernen – hier sind auch Elternhaus und Schule besonders gefordert“, so Steffens. Nach „Leben ohne Qualm“ hat das Gesundheitsbündnis nun bereits das zweite Projekt am Start. {Quelle: www.wz-newsline.de}

 

 

 

 

Riesige Sauf-Party sorgt für Chaos

 

www.blick.ch

 

 

 

 

 

 

Vortrag im Krankenhaus

 

Bramscher Mediziner meint:

Alkohol ist zu billig zu bekommen

 

 

 

 

Bramsche – „Alkohol: Fluch oder Segen?“ Unter dieser Überschrift referierte Prof. Dr. Michael Müller, Chefarzt der Abteilung Innere Medizin der Bramscher Niels-Stensen-Klinik, auf Einladung des Fördervereins. Er stellte dem möglichen Nutzen des Alkoholkonsums die Gefahren des Konsums zu großer Mengen gegenüber und plädierte vor allem im Hinblick auf Jugendliche für eine Verteuerung alkoholischer Getränke. Als Einstieg wählte Müller einen historisch-kulturellen Rückblick auf den Konsum von Alkohol. Studien an Primaten hätten zum Beispiel gezeigt, dass die Aufnahme von Alkohol bereits vor 25 Millionen Jahren stattgefunden habe, erläuterte der Mediziner. Ein bedeutender Schritt, der den Alkoholkonsum nachhaltig beeinflusste, sei außerdem die Erfindung der Destillation im 11. Jahrhundert gewesen.

 

Mit Blick auf die Nutzen- und Gefahrenanalyse des heutigen Konsums von Alkohol empfahl Müller eine differenzierte Herangehensweise. Ratschlägen wie „zu jeder Mahlzeit ein Glas Wein“, um das Herzinfarkt- oder Schlaganfallrisiko zu senken, erteilte er eine klare Absage. Es sei zwar nachgewiesen, dass mäßiger Alkoholkonsum in diesen Bereichen durchaus präventiv wirke. Im Gegenzug verursache diese Methode jedoch andere gravierende Probleme wie Organschäden oder die Steigerung des Krebsrisikos in der weiblichen Brust, dem Enddarm und der Speiseröhre. Studien hätten darüber hinaus gezeigt, dass mäßiger Alkoholkonsum sich zwar positiv auf koronare Herzerkrankungen auswirken könne, die Gesamtsterblichkeit dadurch allerdings nicht abnehme. Um einschätzen zu können, wann die Alkoholgrenzwerte für eine gesundheitliche Gefährdung erreicht werden, machte Müller einige Angaben. Bei Männern liege der Grenzwert bei 20 bis 40 und bei Frauen zwischen 10 und 20 Gramm, das ungefähr 0,5 Litern Bier oder 0,25 Litern Wein entspräche.

 

 

 

 

Bezogen auf den allgemeinen gesellschaftlichen Konsum von Alkohol plädierte Müller für eine Anhebung des Preisniveaus. Speziell für Jugendliche sei es zu einfach, an Alkohol zu kommen. Seine Analyse: „Alkohol ist zu billig.“ Als Vorbild nannte er Schweden. Dort hat eine zehnprozentige Preiserhöhung den Konsum um 3,8 Prozent sinken lassen. Da die Folgekosten von Alkoholmissbrauch bei etwa 80 Milliarden Euro pro Jahr lägen, sei dies ein überlegenswertes Mittel, um dem „erheblichen gesellschaftlichen Problem“ entgegenzuwirken, schlussfolgerte der Arzt. Auf den Punkt brachte Müller seine Ausführungen am Ende mit einem Zitat des Philosophen Paracelsus: „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist“. {Quelle: www.noz.de}

 

One Response to “Koma-Saufen: Über 4000 Kinder und Jugendliche landen jährlich im Krankenhaus”

  1. issachai Says:

    Deutschland hat ein Alkoholproblem..

    ..Auf umgerechnet fast zehn Liter reinen Alkohol bringt es jeder Deutsche durchschnittlich pro Jahr. Vor allem Komatrinken nimmt zu, warnt das Jahrbuch Sucht 2010. Deutschland liegt weltweit unter den Top fünf.
    Bleiben Sie immer up to date und erhalten Sie die neusten Gesundheits-Nachrichten von FOCUS Online auch auf Facebook.und lesen Sie den Artikel weiter.Ich bin schon Fan⁄⁄Ich möchte Twitter-Follower werdenNein, ich möchte kein Facebook-Fan werden
    Die Deutschen trinken zu viel – immer öfter sogar, bis sie ins Koma fallen. Jeder Bundesbürger nahm 2008 im Durchschnitt umgerechnet 9,9 Liter reinen Alkohol zu sich. Das geht aus dem Jahrbuch Sucht 2010 hervor, das die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) jetzt vorstellte. Auch wenn der Verbrauch im Vergleich zu 2007 gleich blieb: „Es ist natürlich viel zu hoch“, sagte DHS-Geschäftsführer Raphael Gaßmann. Das Problem der Medikamentenabhängigkeit wird nach Ansicht der Experten ebenfalls größer.

    Deutschland liegt beim Alkoholkonsum weltweit in der Spitzengruppe. Nach Luxemburg, Irland, Ungarn und Tschechien kommt Deutschland auf Platz fünf. Die DHS beruft sich auf einen Vergleich der Weltgesundheitsorganisation WHO unter 34 Ländern von 2003, der im vergangenen Jahr veröffentlicht wurde.

    Drastisch nimmt das Komatrinken zu: Rund 109 300 Menschen kamen 2008 mit akutem Rausch ins Krankenhaus. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes doppelt so viele wie im Jahr 2000. Rund 1,5 Millionen Menschen in Deutschland gelten als alkoholabhängig. Die DHS sieht eine regionale Häufung bei Krankenhausfällen eher in Bayern als im Norden. Der Umgang mit Alkohol könne dort ein anderer sein, sagte Raphael Gaßmann. Er fordert eine groß angelegte Kampagne gegen Alkohol.

    Dreimal so viele Komatrinker unter 18 Jahren
    Von Komatrinken sind vor allem Jugendliche, aber auch Senioren betroffen. Im Jahr 2008 mussten rund 25 700 Kinder und Jugendliche ins Krankenhaus gebracht werden, eine Steigerung um fast das Dreifache im Vergleich zu 2000. Noch deutlicher ist der Anstieg unter Senioren. Rund 430 Menschen zwischen 80 und 85 Jahren wurden eingeliefert, mehr als dreimal so viele wie im Jahr 2000.

    Dagegen sank der Pro-Kopf-Verbrauch an Zigaretten 2008 von 1112 auf 1068 Stück – also von 3,0 auf 2,9 Zigaretten pro Tag. „Wir haben eine veränderte gesellschaftliche Einschätzung zum Rauchen“, sagte DHS-Geschäftsführer Raphael Gaßmann. Das Rauchverbot in Gaststätten und in der Bahn, die höhere Tabaksteuer und das Werbeverbot in Zeitungen, Zeitschriften und im Internet hätten dazu beigetragen. Bis zu 140 000 Todesfälle gebe es aber noch immer durch das Rauchen

    Ohne Glaube zu Gott verfällt die Jugend mehr und mehr,…..

    wer
    er hat sie erzogen–Mütter ohne glauben zu Gott..

    .


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