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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Salafisten in Deutschland: Wie gefährlich sind sie wirklich? 20. März 2013

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 17:21

PEPSI-Scheich Abu Ismail ist sauer auf Morsi wegen Verhaftung seiner Rechten Hand Gamal Saber – Verlassen dann die Euro-Salafisten Ägypten? 

 

 

Frömmigkeit“ bis ins  Detail macht sie so gefährlich

 
Nach der Festnahme von vier Salafisten in Nordrhein-Westfalen, die  Anschläge auf Mitglieder der rechtsextremen Splitterpartei Pro NRW geplant haben  sollen, sind viele Menschen verunsichert. Wie sich jetzt herausstellte, wäre  einer der mutmaßlichen Attentäter beinahe Polizist geworden. Es stellt sich die  Frage, wie gefährlich sind Salafisten und welche Ziele verfolgen sie in  Deutschland? Laut dem Saarbrücker Islamforscher Dr. Gerd-Rüdiger Puin  geht von den etwa 4.500 in Deutschland lebenden Salafisten ein enormes  Gefährdungspotenzial aus. „Salafisten sind Leute, die in Worten und Taten dem  nacheifern, was von dem Propheten überliefert ist“, sagt Puin ‚rtlaktuell.de‘.  Ihr äußerliches Auftreten muss sich demnach von Juden und Christen abgrenzen.  Deshalb tragen sie Bärte, Häkelmützen und lange Gewänder, die bis zum Knöchel  reichen. „Arabische Salafisten kennen die Überlieferungen des Propheten. Diese Frömmigkeit bis ins Detail macht sie für demokratische Gesellschaften – aber  auch den Islam selbst – so gefährlich.“
 
 
 
 

„Ihr Programm weist sie als Feinde der Demokratie  aus“

 

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) bezog in Sachen  Salafismus ebenfalls klar Stellung: Diese strebten „in aggressiv-kämpferischer  Weise eine Veränderung unserer Gesellschaft an, bei der die Demokratie durch ein  salafistisches System und der Rechtsstaat durch die Scharia (islamische  Rechtsprechung) ersetzt werden“ sollen. Zur Erreichung dieses Ziels  betreiben Salafisten Missionarsarbeit in Deutschland, z.B. in Form von  Koran-Verteil-Aktionen auf öffentlichen Plätzen. Wer dieses Angebot nicht  annimmt und auch sonst keinem Glauben angehört, „ist in den Augen der Salafisten  ein ‚Kuffar'“ (Ungläubiger). Daraus beziehen sie jegliche Legitimation“, warnt  Islamexperte Puin, „den Kampf auch in dieses Land zu führen.“ Zwar gebe es viele  Salafisten und Fundamentalisten, die mit Gewalt nichts am Hut haben, doch eine  gewisse Avantgarde sehe den Dschihad (‚Heiliger Krieg‘) als 6. Säule des Islam  an. Ein Verbot salafistischer Vereine, wie es Innenminister Friedrich  erst kürzlich gegen vier Vereine ausgesprochen hatte, ist laut Puin nicht die  Lösung des Problems. Er unterstellt Politik und Justiz eine gewisse Naivität und  Bequemlichkeit. „Ihr Programm und ihre Schriften weisen sie ganz klar als Feinde  der Demokratie aus. Das Problem ist: es interessiert sich niemand dafür.“ So  fordert Puin mehr Forschung aber gleichzeitig auch mehr Aufklärung auf dem  Gebiet des Salafismus. {Quelle: www.rtl.de}

 

 

 

 

 

 

 

Mutmaßliche Islamisten sollen Terror-Nachwuchs angeworben haben

 

 

Zwei Männer sollen junge Muslime radikalisiert und für den islamistischen Terror angeworben haben. Am Dienstag begann der Prozess gegen sie. Doch er könnte vorerst ins Leere laufen.

 

STUTTGART: Zwei mutmaßliche islamistische Terror-Anwerber müssen sich seit Dienstag vor dem Stuttgarter Landgericht verantworten. Den Männern im Alter von 32 und 35 Jahren wird die Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Laut Staatsanwalt Marcus Höschele haben sie sich im Umfeld der Ulmer Islamistenszene mit anderen zu einer Organisation zusammengeschlossen. Ziel sei gewesen, eine radikale Einstellung bei jungen Muslimen zu fördern und diese für den »Dschihad« (Heiliger Krieg) zu gewinnen. Den Angeklagten drohen Strafen von bis zu fünf Jahren Haft. Der 32-Jährige sitzt unter anderem wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft (Az.: 18 KLs 3 Js 61328/10). Von 2007 bis Februar 2010 sollen die Angeklagten mehrere Männer mit Stipendien an eine Sprach- und Koranschule in Ägypten vermittelt haben, wo diese nach Ansicht der Staatsanwaltschaft weiter radikalisiert wurden. Vier der Angeworbenen seien von dort aus in Terror-Lager unter anderem in Pakistan gegangen.

 

Nach Verlesen der Anklage beantragten die Verteidiger, den Prozess auszusetzen. Sie verwiesen auf ein früheres Gerichtsverfahren gegen drei andere Männer der selben Organisation. Dieses Verfahren war bereits im Dezember 2010 ausgesetzt worden, weil die 7. Staatsschutzkammer den Leiter der Sprachschule in Ägypten als Zeugen vernehmen lassen möchte – per Rechthilfe-Ersuchen. Das Ersuchen ist nach wie vor auf dem Weg, die Fragen sind noch nicht beantwortet. Der Rechtsbeistand des 32-jährigen Angeklagten wies darauf hin, dass der Zeuge auch für das neue Verfahren wichtig sei, unter anderem um mögliche Verbindungen der Schule zum Salafismus oder zu Terrorgruppen zu hinterfragen. Höschele dagegen sagte, die Beantwortung der Fragen sei »von weit untergeordneter Bedeutung«. Es gebe zahlreiche Zeugen, die dazu berichten könnten. Die Entscheidung des Gerichts zu dem Antrag steht noch aus. Das Verfahren soll am kommenden Montag fortgesetzt werden. Es sind zunächst 36 weitere Termine bis zum 9. Oktober geplant. {Quelle: www.gea.de}

 

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