kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Islamische Terroristen töten französische Geisel in Mali 20. März 2013

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 17:51

Bundeswehrsoldaten im afghanischen Kundus singen zum vierten Advent (Foto von 2009)

Kirche schreibt für Bundeswehr Gesangbuch um

 

Viele Männer scheitern an den hohen Tönen der gängigen Kirchenlieder. Die Protestanten reagieren – und bringen speziell für die Bundeswehr ein neues Gesangbuch heraus. Mit tiefer gesetzten Melodien.

 

In der Kirche wird hoch gesungen. Die Melodien der Lieder sind so gesetzt, dass die Gemeinde oft bis zum zweigestrichenen D, zuweilen gar zum Es oder E hinaufmuss. Womit besonders Männern viel abverlangt wird. Manchmal zu viel. Wo sie die Mehrheit sind, kann der Gemeindegesang an der Höhe scheitern und in die Knie gehen. Und in der Bundeswehr bilden sie eine große Mehrheit: 90 Prozent der 180.000 Zeit- und Berufssoldaten sind männlichen Geschlechts. Darauf nimmt die evangelische Kirche nun musikalisch Rücksicht: Im neuen Gesang- und Gebetbuch „Lebensrhythmen“ für Soldatinnen und Soldaten hat das Evangelische Kirchenamt für die Bundeswehr die Melodien tiefer gesetzt, um, wie es im Vorwort heißt, „unserer doch stark männlich geprägten Gemeinde entgegenzukommen“. Statt in die Höhe geht es daher in den Keller, etwa in Paul Gerhardts Morgenlied „Die güld’ne Sonne voll Freud und Wonne“. Normalerweise steht die Melodie von Johann Georg Ebeling in F-Dur, sodass zivile Gemeinden das zweigestrichene D schaffen müssen – passenderweise bei „unsern Grenzen“ –, dafür aber bei der Zeile „Mein Haupt und Glieder, die lagen darnieder“ nicht tiefer als bis zum C hinuntermüssen.

 

Doch für die Herren Soldaten sowie die offenbar zum Alt neigenden Soldatinnen wurde die Melodie nun um gleich eineinhalb Töne nach unten transponiert, nach D-Dur. Daher ist als Spitze nur noch das bequem zu erreichende H vorgesehen. Hingegen darf beim „Darniederliegen“ nach Herzenslust auf dem kleinen a herumgebrummelt werden. Rücksicht nimmt die Kirche in dem Büchlein übrigens auch, als man der Glaubensferne vieler Soldaten Rechnung trägt, von denen 40 Prozent keiner christlichen Kirche angehören. Im Anhang steht ein Glossar, das erläutert, was es denn auf sich hat mit diesem Christentum: was eine Konfirmation ist und ein Abendmahl, und was überhaupt Glauben, nämlich „nach der Bibel eine Beziehung. An Gott glauben heißt, sich auf ihn einzulassen, ihm rückhaltlos zu vertrauen.“ So kann die Militärzeit der Beginn einer wundervollen Beziehung werden. {Quelle: www.welt.de}

 

 

Philippe Verdon wurde bereits im November 2011 im Osten von Mali verschleppt

 

 

 

Terroristen töten französische Geisel in Mali

 

Im November 2011 wurde der französische Geschäftsmann Philippe Verdon in Mali entführt. Jetzt behaupten Al-Qaida-Terroristen, sie hätten den Mann getötet – weil er ein Spion war.

 

Die Terrororganisation al-Qaida im islamischen Maghreb (Aqmi) hat angeblich eine französische Geisel in Mali getötet. Wie die mauretanische Nachrichtenagentur Ani unter Berufung auf einen Sprecher der Terrororganisation berichtete, wurde der Mann wegen des französischen Eingreifens in dem westafrikanischen Land „hingerichtet“. Der Sprecher mit dem Namen „al-Qairawani“ erklärte, der „Spion“ Philippe Verdon sei am 10. März getötet worden. Der Geschäftsmann Verdon war zusammen mit einem anderen Franzosen im November 2011 aus seinem Hotel im Osten von Mali verschleppt worden. Der Sprecher des französischen Außenministeriums, Philippe Lalliot, sagte, sein Ministerium überprüfe die Meldung. Man habe keine zusätzlichen Informationen. Frankreich hatte am 11. Januar militärisch in Mali eingegriffen, um ein Vordringen von Islamisten zu stoppen, die zuvor den gesamten Norden des Landes unter ihre Kontrolle gebracht hatten. Etwa 4000 französische Soldaten sind im dem afrikanischen Land inzwischen stationiert. Sie durchkämmen das Buschland um Timbuktu und Gao auf der Suche nach islamistischen Rebellen.

 

Frankreichs Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian: „Immer wieder greifen die französischen Truppen Ausbildungslager und Versammlungsorte der Aufständischen an“. Paris spricht von mehreren Hundert getöteten Islamisten seit Beginn der Intervention. Truppen der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (Ecowas) verstärken das französische Kontingent. Sie erhalten logistische Unterstützung von der Bundeswehr. In der Vergangenheit waren bereits mehrere Franzosen in der Gegend entführt worden. Frankreich soll nach Informationen einer US-Diplomatin in einem Fall 17 Millionen Dollar für vier französische Geiseln an islamistische Gruppen in der Sahelzone gezahlt haben – mit Folgen. „Ein Teil des Geldes hat es den Islamisten ermöglicht, Waffen zu kaufen“, behauptet die ehemalige US-Botschafterin in Mali, Vicky Huddleston. Frankreich habe das Geld über Mittelsmänner gezahlt, die jeweils einen Anteil erhalten hätten. Ein großer Teil der Summe sei jedoch am Ende an die extremistische Gruppe Aqmi geflossen. Frankreich hatte aber immer bestritten, überhaupt ein Lösegeld gezahlt zu haben. {Quelle: www.welt.de -Von Matthias Kamann}

 

Partner in Mali: Vertreter wichtiger Stämme des Nordens mit Verteidigungsminister Thomas de Maizière

 

Wie die Bundeswehr Malis kümmerlicher Armee hilft

 

Die Deutschen und ihre europäischen Partner sind entschlossen, Mali zu stabilisieren. Sie schicken Militärausbilder. Doch bereits die Frage, wer geschult wird, ist ungeklärt – geschweige denn wie?

www.welt.de

 

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