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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Papst Franziskus: Kraft und Zärtlichkeit 19. März 2013

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 22:38

Die meisten kommen aus dem Staunen über Papst Franziskus nicht heraus. Man muss kein Prophet sein um vorherzusagen, dass dieser Mann bald vielerorts anecken wird.

 

Papst Johannes Paul II. wollte man sehen, Papst Benedikt XVI. hören. Was seit einer Woche in Rom geschieht, hat einigen wenigen Hören und Sehen vergehen lassen. Die meisten aber kommen aus dem Staunen über Papst Franziskus nicht heraus. Für die päpstlichen Zeremoniare und die vatikanischen Sicherheitsbeamten sind es harte Tage. Der Karneval sei vorbei, so beschied der Papst schon wenige Minuten nach seiner Wahl all jene, die in den acht Jahren des Pontifikats von Papst Benedikt sich nicht genug an weißen Spitzen, rotem Leder und allerlei Kopfputz ergötzen konnten. Stattdessen ein schlichtes weißes Gewand, ein blechernes Kreuz und dazu Schuhe, die schon die staubigen Straßen der Armen gegangen sind. Schluss auch mit der höfischen Aura der Unnahbarkeit. Der Mann, der sich mit dem Namen Franziskus eine fast utopische Last auferlegt hat, hält es bislang mit nur wenigen der vielen Titel des Papstes. „Stellvertreter Christi“ ist nicht darunter. Als Bischof von Rom lässt er sich auf den Straßen der Stadt sehen, als Diener der Diener Christi bittet er um das Gebet für seinen Dienst.

 

 

 

Niemals Angst vor Zärtlichkeit

 

Welche Konturen dieser annehmen wird, ist in den Worten seiner Predigt hinreichend deutlich geworden. Was bei Papst Johannes Paul II. der Kampf gegen die „Kultur des Todes“ war und bei Papst Benedikt das Eintreten für die „Ökologie des Lebens“, das kommt bei Papst Franziskus in einer ebenso kraftvollen wie zärtlichen Sprache daher: der Mensch als Bewahrer der Schöpfung, unter den Menschen Achtsamkeit und Freundschaft und niemals Angst vor Zärtlichkeit und Güte, um jedem Menschen den Horizont der Hoffnung zu öffnen. Christliche Sondermoral ist das nicht, sondern Weltethos – doch eines, das sich nicht in wohlklingenden Floskeln erschöpft. Man muss kein Prophet sein um vorherzusagen, dass dieser Mann bald vielerorts anecken wird, allen voran in den sich aufgeklärt dünkenden liberalen Gesellschaften des Westens. Denn die Zweifel an der „Nachhaltigkeit“ des westlichen Lebensstils erschöpfen sich nicht in sorgenvoller Betrachtung von Verbrauchsstatistiken materieller Ressourcen. Auch die repressive Toleranz ist längst im Begriff, ihre Kinder zu fressen – so es sie noch gibt. Auf dem Petersplatz spricht einer von Herz zu Herz: „Nur wer mit Liebe dient, weiß zu behüten“. {Quelle: www.faz.net – Von Daniel Deckers}

 

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15 Responses to “Papst Franziskus: Kraft und Zärtlichkeit”

  1. carma Says:

    dieser papst macht bisher genau das, was die ex-katholischen „reformer“ (evangelische) seit 500 jahren wünschen – bis auf einige dogmendifferenzen gibts für die evangelischen also nicht mehr viel zu protestieren. ob sie wohl eines tages wieder geschlossen zu den „katholischen“ zurückkehren?!
    jedenfalls nimmt papst franziskus allen kritikern den wind aus den segeln…

  2. Erich Foltyn Says:

    was heißt hier anecken, jeder Papst wurde nach Strich und Faden vom Mob verbal fertig gemacht, der die überwiegende Mehrheit der Europäer ist, weil sie wollen die Kirche vollständig abschaffen, denn sie fühlen sich selbst als die große Alternative, dabei haben sie nicht einmal ein Benehmen, daß sie sich in der Straßenbahn neben jemand hinsetzen können.

  3. Ein gesandter Gottes :Papst Franziskus

    Gottes Gnade

    Die hebräischen Worten „chen“ und „chäsad“ können neben „Gnade“ auch mit „Huld, Gunst, Barmherzigkeit, Liebeserweis und Erbarmen“ übersetzt werden.
    Gnade hat grundsätzlich etwas mit „unverdient“ zu tun und bezieht sich auf etwas, das einem an sich nicht zusteht. Vor allem in Bezug auf Schuld, die nicht wieder gut gemacht werden kann, wird dieses Wort gebraucht. Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme.

    Eph. 2,8-9
    Seligkeit kann somit nur als Gnadengeschenk Gottes unter Buße im Glauben angenommen werden, sich aber nicht verdient werden!

    Mose rief einst aus: HERR, HERR, Gott, barmherzig und gnädig und geduldig und von großer Gnade und Treue, der da Tausenden Gnade bewahrt und vergibt Missetat, Übertretung und Sünde, aber ungestraft lässt er niemand, sondern sucht die Missetat der Väter heim an Kindern und Kindeskindern bis ins dritte und vierte Glied!

    2 Mose 34,6b-7

    Gott ist gnädig, aber auch gerecht. Daher kann er Schuld nicht ungestraft lassen. Das größte Gnadengeschenk ist somit Jesus Christus, der für unsere Schuld starb, damit wir durch ihn von Sünden und der dadurch resultierenden Bestrafung befreit werden können, weil ER diese Schuld für uns auf sich genommen hatte und sich an unserer Statt strafen ließ! Aber er (Jesus) ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.

    Jesaja 53,5
    der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit,

    Psalm 103,4

    Gott kann seine Gnade aber auch zurückziehen, wenn wir uns dessen unwürdig erweisen!
    Dies zeigte Jesus auch in einem Gleichnis, in dem ein Mann erst begnadigt wurde, weil er aber selbst seinen Mitmenschen gegenüber keine Gnade zeigte, wurde die Begnadigung wieder zurückgezogen: Da hatte der Herr Erbarmen mit diesem Knecht und ließ ihn frei und die Schuld erließ er ihm auch. Da ging dieser Knecht hinaus und traf einen seiner Mitknechte, der war ihm hundert Silbergroschen schuldig; und er packte und würgte ihn und sprach: Bezahle, was du mir schuldig bist! Da fiel sein Mitknecht nieder und bat ihn und sprach: Hab Geduld mit mir; ich will dir’s bezahlen. Er wollte aber nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis er bezahlt hätte, was er schuldig war. … Du böser Knecht! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich gebeten hast; hättest du dich da nicht auch erbarmen sollen über deinen Mitknecht, wie ich mich über dich erbarmt habe? Und sein Herr wurde zornig und überantwortete ihn den Peinigern, bis er alles bezahlt hätte, was er ihm schuldig war. So wird auch mein himmlischer Vater an euch tun, wenn ihr einander nicht von Herzen vergebt, ein jeder seinem Bruder.

    Matth. 18,27-35

    Daher warnt auch Judas in seinem Brief vor der Irrlehre der „billigen Gnade“, die als Vorwand zu einem sündigen und letztlich gottlosen Leben von manchen Menschen vorgebracht wird: Denn es haben sich einige Menschen eingeschlichen, über die schon längst das Urteil geschrieben ist; Gottlose sind sie, missbrauchen die Gnade unseres Gottes für ihre Ausschweifung und verleugnen unsern alleinigen Herrscher und Herrn Jesus Christus.

    Judas 4

    Letztlich ist aber alles was uns Gott zur Verfügung stellt Gnade: Das wir überhaupt leben dürfen und nicht gleich bei der ersten Sünde getötet werden ist Gnade. Das wir Gesundheit, Luft zum Atmen, was zum Essen etc. haben, ist auch nicht selbstverständlich sondern ein Gnadengeschenk Gottes, der ja alles geschaffen hat und es uns somit mit Recht wieder entziehen könnte!
    Daher wird das Wort „Gnade Gottes“ auch z.B. für Gottes Wegweisung gebraucht: So kam ich heute zum Brunnen und sprach: HERR, du Gott Abrahams, meines Herrn, hast du Gnade zu meiner Reise gegeben, auf der ich bin,

    1. Mose 24,42
    Lass mich am Morgen hören deine Gnade; denn ich hoffe auf dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehen soll; denn mich verlangt nach dir.

    Psalm 143,8
    Auch ist allgemein Gottes Hilfe und Segen eine Gnadengabe: Tu wohl an Zion nach deiner Gnade, baue die Mauern zu Jerusalem.

    Psalm 51,20
    Wenn ich sprach: Mein Fuß ist gestrauchelt, so hielt mich, HERR, deine Gnade

    Psalm 94,18
    Ich will der Gnade des HERRN gedenken und der Ruhmestaten des HERRN in allem, was uns der HERR getan hat, und der großen Güte an dem Hause Israel, die er ihnen erwiesen hat nach seiner Barmherzigkeit und großen Gnade.

    Jesaja 63,7

    Daher sollten wir Gott auch immer wieder für seine Gnade danken: Ich danke meinem Gott allezeit euretwegen für die Gnade Gottes, die euch gegeben ist in Christus Jesus,

    1. Kor. 1,4

    Neben dem Dank sind wir aber auch aufgerufen all die „Gnadengaben“ die uns Gott gewährt auch zu seiner Ehre zu gebrauchen: Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes:

    1. Petrus 4,10
    Wohl dem, der Gottes Gnade zu schätzen gelernt hat und sich bewusst ist: Alles was ich bin und habe ist unverdiente Gnade. Das sollte uns auch vor Hochmut bewahren und uns zu demütigen Dienern Gottes machen!

  4. Emanuel Says:

    Werter Bazillus und werter Carma !

    Falls es der Knecht erlaubt, möchte ich ein paar persönliche Dinge senden …

    Meine Mutter liegt im Sterben .. Sie hat das biblische Alter von 92 Jahre erreicht und ich war heute bei ihr im Krankenhaus am Abend ..
    Sie kann kaum noch atmen und sprechen .. Sie sagte mir , sie hätte große Angst …..Meine Mama ist alt aber der Gedanke, das sie stirbt, ist unglaublich quälend für sie und für mich , ihren Sohn …

    Ich sagte ihr, sie brauche keine Angst zu haben .. Sie war immer ein guter und ehrlicher Mensch .. sie war bis vor kurzer Zeit fit und bis jetzt vollkommen bewußtseinsklar,
    (sie nennt mir heute noch Telefonnummern aus dem Kopf).. Ich sagte ihr, sie käme in den Himmel ! Sie müsse jetzt keine Angst haben ….

    Sie sagte : „Hoffentlich“

    Ich sagte ihr, das ich sie am Freitag nach Hause hole und dann die ganze Zeit bei ihr bleiben werde .. Sie hielt immer meine Hand und sagte … Danke .. Danke …

    Werter Bazillus … werter Carma … was könnt ihr mir raten ? Was soll ich meiner Mutter mitgeben, von christlicher-katholischer Seite … falls sie morgen noch lebt ..???

    • Ralf Hummel Says:

      Wenn ich Ihnen einen Tipp geben darf, halten Sie Ihrer Mutter die Hand, bis sie friedlich hinüberzieht und erzählen Sie ihr, dass sie endlich das sieht, was sie schon immer glaubte. Ich gehe davon aus, dass Ihre Mutter eine gläubige Frau ist.

      • Emanuel Says:

        Ja danke Ralf .. Sie nimmt meine Hand immer , wenn ich bei ihr sein kann …. Es ist schlimm, zu beobachten, wie das Leben aus dem Körper der Mutter langsam entweicht ….

  5. Emanuel Says:

    Vielleicht schafft unser Papst es ja, die Menschen auf den richtigen Weg zurück zu führen .. Seine Art gefällt mir sehr gut .. ..ist er authentisch .. ?

    Wenn er die ganze Wahrheit und Liebe des wahren Christentums will …. wird er mit Sicherheit in dieser Welt „scheitern“ .. Dieser Erste und Letzte wird für „diese Welt“ nicht „tragbar“ sein … Sämtliche Strukturen, alles Eingespielte versagt … wenn er authentisch und wahrhaft ist … Ich denke , er wird uns nicht mehr lange erfreuen können …

    Seine Feinde sind zu mächtig – fürchte ich … und seine Gefolgschaft, zu ohnmächtig .. befürchte ich ….

  6. Mia Says:

    Sehr geehrter Herr Emanuel,

    jetzt hab ich endlich mal wieder Zeit hier reinzuschauen und was muss ich dann da lesen? Nein, das ist nicht bös gemeint. Das mit Ihrer Mutter tut mir sehr, sehr leid. Ich weiß, was es bedeutet, einen todkranken Menschen zu pflegen und zu betreuen, zu begleiten. Aber ich bin mir sicher, dass Sie das schon schaffen werden. Und ich finde es sehr gut und richtig von Ihnen, dass Sie sie in der Situation begleiten und ihr zeigen, dass Sie für sie da sind.
    Auch meine Mutter ist sterbenskrank, Krebs, im späten Stadium, und ich habe auch schon darüber nachgedacht, wie man das wenn es soweit ist, angehen wird. Sie ist zwar erst 60 aber der Glaube hilft ihr immens. Bei ihr wird auf jeden Fall ein Priester geholt, für Gespräch, Beichte, Krankensalbung, Hl Eucharistie. Für nach Ostern hat sie auch schon ein Gespräch mit einem Priester vereinbart, damit sie sich einmal aussprechen kann über Dinge, die ihr einer „vom Fach“ besser erklären kann. Den Rosenkranz hat sie immer neben dem Bett und ein Bild vom Barmherzigkeits Jesus und eins von Maria. Dann hat sie da Weihwasser und eine geweihte Kerze, diverse Gebete, Gebetsbüchlein und das Hl. Öl von Manduria von der immerwährenden Salbung …
    Jeden Abend beten wir gemeinsam einen Rosenkranz und andere Gebete.

    Was das Katholische betrifft und meinen persönlichen Glauben zu diesen Dingen, bei Ihnen, (obwohl ich gar nicht gefragt bin, bitte entschuldigen Sie mich, aber das hat mich betroffen gemacht, mit Ihrer Mutter) ich persönlich finde es nämlich ehrlich gesagt, zu wenig, nur dabei zu bleiben… ich finde schon, dass ein Priester angebracht wäre, bei Ihrer Mutter, insbesondere die Hl Beichte mit Sterbesakramenten … Ich werde dann bei meiner Mutter auch einen Priester bitten, zu kommen, die kennen sich da meistens aus und können besser mit Menschen in solchen Situationen umgehen. Die sind da geschult und können besser auf Fragen eingehen. Die meisten Sterbenden sind nach einem Gespräch mit einem Priester viel ruhiger und gelassener. Ich habe schon gehört, viele starben danach mit einem Lächeln auf den Lippen.
    Aber ich weiß ja nicht, ob Ihre Mutter katholisch ist. Wenn nicht, können Sie sie ja trotzdem fragen, ob sie nicht mit einem Priester reden möchte. Manchmal bedeutet das den Menschen sehr viel, wenn Sie so große Angst haben und möchten dann mit jemandem „vom Fach“ sprechen. Gerade Priester in Krankenhäusern sind da gut geschult, was Sterbende und ihre Sorgen betrifft. Aber ich weiß nicht, wie Ihre Mutter da ist, das werden Sie selber besser wissen. Für mich halt, klingt die große Angst nach starken Zweifeln und der Suche nach Gott, nach Halt, ob man alles richtig gemacht hat, … ob Gott einen will, was einen da erwartet, was da kommt.

    Ich würde auf jeden Fall mit ihr gemeinsam beten.
    Es gibt eigene Gebete für die Sterbestunde. Das beruhigt auch und gibt auch Ihnen als Begleitenden viel. Und der Barmherigkeitsrosenkranz, zum Beisp. der der Hl. Faustine von Jesus mitgeteilt wurde ist ein sehr guter Rosenkranz für die Sterbestunde.

    Wenn sie nicht mehr beten kann und Sie ihn leise über ihrer Mutter beten, gilt es auch als ob sie gebetet hätte. Versprochen hat Jesus selbst, dass jeder, der diesen Rosenkranz betet, gerettet sein wird, weil er an die Barmherzigkeit Gottes appelliert, welche stärker ist, als seine Gerechtigkeit. Es sollen auch sehr viele Bekehrungen und Wunder mit diesem Rosenkranz einhergehen. Und er ist eher kurz. Ich selbst bete diesen RK sehr oft, gerade auch für Sterbende. Meine Mutter betet ihn mittlerweile täglich, ist ganz gierig drauf:

    „Jesus lehrte Sr. Faustina einen besonderen Rosenkranz und versprach: »Jeder, der ihn betet, wird Meine Barmherzigkeit im Leben und besonders in der Todesstunde erfahren. Sollte es der verstockteste Sünder sein, … falls er nur einmal diesen Rosenkranz betet, wird ihm die Gnade Meiner unendlichen Barmherzigkeit zuteil.
    Wird er bei einem Sterbenden gebetet, besänftigt sich der Zorn Gottes, und eine unermeßliche Barmherzigkeit umfängt mit Rücksicht auf das schmerzliche Leiden des göttlichen Sohnes diese Seele«.“

    http://www.barmherziger-jesus-herz-mariens.de/index.php?id=12

    http://www.gott-ist-barmherzig.at/component/content/article/75-barmherzigkeitsrosenkranz.html

    http://www.internetgebetskreis.com/gebete/barmherzigkeitsrosenkranz/

    „Jede Seele, die dieses Rosenkranzgebet betet, verteidige ich in der Stunde des Todes wie Meine Ehre. (…) Wenn dieses Gebet bei Sterbenden gebetet wird, besänftigt sich der Zorn Gottes und unergründliche Barmherzigkeit umfängt die Seele“ (Tagebuch, 811).

    Dieses Gebet betet man auf dem Rosenkranz. Am Anfang:

    „Vater unser im Himmel, geheiligt werde Dein Name, Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft, und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. Amen.
    Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir, du bist gebenedeit unter den Frauen und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.
    Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.
    Ich glaube an Gott, den Vater den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn. Empfangen durch den Hl. Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben. Hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, er sitzet zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters zu richten die Lebenden und die Toten. Ich glaube an den Hl. Geist, die Hl. katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.
    Große Perlen (1 x): Ewiger Vater, ich opfere Dir auf den Leib und das Blut,
    die Seele und die Gottheit Deines über alles geliebten Sohnes,
    unseres Herrn Jesus Christus, um Verzeihung zu erlangen für unsere Sünden
    und die der ganzen Welt.
    Kleine Perlen (10 x): Durch Sein schmerzvolles Leiden habe Erbarmen
    mit uns und mit der ganzen Welt.
    Zum Schluss (3 x):
    Heiliger Gott, heiliger starker Gott, heiliger unsterblicher Gott,
    habe Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt“ (Tagebuch, 476).

    Herr Jesus hat der Heiligen Faustina gesagt: „Ich ersehne, dass diese Barmherzigkeit sich durch dein Herz auf die ganze Erde ergießt. Wer sich dir nähert, soll nicht ohne Vertrauen auf Meine Barmherzigkeit, die Ich so sehr für die Seelen ersehne, fortgehen. Bete, soviel du kannst, für die Sterbenden, erflehe ihnen Vertrauen auf Meine Barmherzigkeit, denn sie bedürfen des Vertrauens am meisten und haben es am wenigsten“ (Tagebuch, 1777).

    Jesus: „Ich Selbst werde sie in der Stunde des Todes verteidigen wie meine Ehre. Wären auch ihre Sünden schwarz wie die Nacht – wenn der Sünder sich an meine Barmherzigkeit wendet, erweist er mir die größte Ehre und wird zum Lob Meines bitteren Leidens.“

    „Wenn eine Seele Meine Güte preist, erzittert der Satan vor ihr und flieht bis auf den Grund der Hölle.“

    „Mit den Seelen, die sich zu Meiner Barmherzigkeit flüchten, und mit denen, die anderen von meiner großen Barmherzigkeit künden und sie rühmen, werde ich in der Todesstunde nach Meiner unendlichen Barmherzigkeit verfahren.“

    „Mein Herz leidet, dass selbst auserwählte Seelen nicht verstehen, wie groß Meine Barmherzigkeit ist. Ihr Umgang ist in einem gewissen Sinne Misstrauen. Wie sehr verletzt das Mein Herz! Denkt an mein bitteres Leiden. Und wenn ihr Meinen Worten nicht glaubt, so glaubt wenigstens Meinen Wundmalen.“ (Auszüge aus dem Tagebuch von Sr. Faustyna)

    http://www.faustyna-barmherzigkeit.com/

    Dann gibt es noch das stellvertretende Reuegebet für die Sterbenden:

    Gebet

    „Milliarden- und Millionen Mal mein Jesus Barmherzigkeit. Barmherzigkeit mein Jesus, für jeden Sterbenden bis zum Ende der Welt. Milliarden- und Millionen Mal opfern wir das kostbare Blut und die Bluttränen dem himmlischen Vater auf, für jeden Sterbenden bis zum Ende der Welt und bedecken ihn mit dem kostbaren Blut und dem unbefleckten Herzen Mariens und mit ihren Bluttränen, das der böse Feind keine Gewalt über die Sterbenden hat.“

    „Mit dem Satz: „Wir bedecken jeden Sterbenden mit dem Unbefleckten Herzen Mariens… “ empfehlt ihr jeden Sterbenden der Liebe Meiner Mutter. Dann ist die Mutter Gottes da und die Teufel müssen alle fliehen.“ Heilandsworte.

    Kurze Gebete für Sterbende den Sterbenden vorzubeten:

    Mein GOTT, ich glaube an Dich; ich hoffe auf Dich; ich liebe Dich über alles mit meiner ganzen Seele, meinem ganzen Herzen und allen meinen Kräften. Ich liebe Dich, weil du unendlich gut und liebenswürdig bist. Weil ich Dich liebe, darum ist es mir von ganzem Herzen leid, dass ich Dich beleidigt habe. Sei mir Sünder gnädig Amen.

    Mein Gott, ich liebe Dich! In Deine Hände, Herr, empfehle ich meinen Geist! Herr, Dein Wille geschehe!

    Jesus, Maria, Josef, euch schenke ich mein Herz und meine Seele! Jesus, Maria, Josef, stehet mir bei im letzten Streit! Jesus, Maria, Josef, lasst meine Seele mit euch im Frieden scheiden!

    Und ich würde unbedingt ein Bild vom Barmherzigkeits Jesus in ihre Hände geben, damit sie ihn anschauen kann. Das beruhigt oft auch schon.

    http://www.barmherzigkeit-gottes.de/Jesus__ich_vertraue_auf_Dich/jesus__ich_vertraue_auf_dich.html

    Ich wünsche Ihnen viel Kraft, Mut und Gottvertrauen und Ihrer Mutter alles, alles Gute, Gottes Segen und Barmherzigkeit. Ich werde sie beide heute in meine Gebete einschließen.

    Vertrauen Sie ruhig auf den Herrn dann wird alles gut.

    • Emanuel Says:

      Vielen Dank , liebe Mia … sehr liebenswürdig von Ihnen , mir beizustehen.

      Ich bin emotional am Bett meiner Mutter allerdings wie gelähmt … kann selber kaum etwas sprechen… eine alte Frau ist sie, aber geistig völlig klar.
      Sie hat die letzte Nacht überstanden und mir heute erzählt, das sie die Pfleger heute morgen deutlich und „laut“ hat sprechen hören. Diese hätten gesagt, sie sei schon tot ! Sie konnte sich wohl nicht äußern. Erst ein Pfleger, den sie mag, der später dazu kam, hätte sie dann „zurückgeholt“ ..Er hätte sie etwas gekniffen und sie laut angesprochen .. wohlgemerkt , der Pfleger mag meine Mutter und sie ihn wojhl auch .. Sie beschrieb mir diesen Zustand von heute morgen als ganz eigenartig … sie habe die Gespräche laut und deutlich vernommen .. obwohl sie sonst ein wenig schwerhörig ist.

      Ja , sie liegt in einem katholischen Krankenhaus … Elisabeth-Hospital … ich werde sie morgen fragen, ob ich einen Seelsorger des Hauses holen soll ..

      Nur – oft geht so etwas nach einem unpersönlichen Ritual ab … und meine Mutter spürt das sofort – ob jemand von Herzen kommt oder unbeteiligt seine Arbeit tut ….

      Aber – ich werde Ihre Vorschläge gleich morgen im Krankenhaus besprechen …

      Nochmals …

      Vielen Dank für die Anteilnahme

      • Mia Says:

        Lieber Herr Emanuel,

        das ist alles sehr berührend, aber irgendwie auch schön, weil Sie sich so um Ihre Mutter sorgen und kümmern. Das ist etwas sehr Schönes, ja Großartiges. Ihre Mutter wird das sicher zu schätzen wissen und froh sein, dass sie einen so liebevollen Sohn hat.

        Ich bin mir sicher, dass auch Ihre Präsenz, ohne dass Sie etwas sagen, wichtig ist für Ihre Mutter. Hauptsache Sie sind bei Ihr. Und Ja, leider ist das Personal oft gestresst. Weil meine Mutter auch viel im Spital ist, kenn ich das. Aber wie Sie auch fest gestellt haben, gibt es auch immer wieder Ausnahmen. Besser man konzentriert sich auf diese.
        Und viele aus dem Personal bauen vielleicht eine Distanz auf, weil es auch für sie schwierig ist, wenn jemand „geht“. Meine Schwester arbeitete im Altersheim, musste das dann aber aufgeben, weil es für sie unerträglich wurde, dass fast jede Woche Menschen, sie sie kannte und gern hatte, starben. Darum kann ich auch das Personal ein bisschen verstehen, solange es nicht zu kalt wird.
        Aber schön, dass es zumindest einen „guten Engel“ unter dem Personal Ihrer Mutter gibt, der über sie wacht. Danke Herr!

        Wenn ich Ihnen einen Rat geben darf, genießen Sie einfach die letzte Zeit, die Ihnen beiden noch miteinander bleibt, in vollen Zügen. Genießen Sie jeden Augenblick, in dem Sie noch bei ihr sitzen, jeden Blick, den Sie noch auf sie werfen, jedes Wort, das Sie noch mit ihr sprechen dürfen. Das sind wundervolle Geschenke. Nicht jeder hat diese Möglichkeit, sich so von seinen Lieben zu verabschieden. Und sie beide hatten das Geschenk, viel Zeit miteinander verbringen zu dürfen und dann auch noch in so einer guten liebevollen Beziehung zueinander. Das ist großartig, denken Sie bitte immer daran und dass das nicht selbstverständlich ist. Versuchen Sie diese Zeit nicht als Last, sondern als wunderbares Gottgegebenes Geschenk zu sehen. Dann werden Sie auch anders auf sie zugehen und reagieren. Und es wird nicht so weh tun, sondern Ihnen Freude bereiten. Ihre Mutter wird das dann auch spüren und es wird dann auch für sie leichter werden. Zeigen Sie ihr, dass Sie ihr nicht verübeln, wenn sie geht. Lassen Sie sie sanft los.
        Ich wünsche Ihnen, dass Sie einen tollen Priester finden, der die richtigen Worte für Ihre Mutter wählt. Ich selbst rufe immer den Hl Antonius an, wenn ich was finden will, egal ob geistig oder physisch. Und bei mir funktioniert es immer. Ich bete dann zum Dank ein Vater Unser, oder zünde ihm eine geweihte Kerze an.

        Jedenfalls, Ihnen und Ihrer Mutter nochmal viel Kraft, alles, alles Gute und eine schöne, letzte gemeinsame Zeit auf Erden miteinander. Denn irgendwann treffen sie sich ja wieder, es ist ja nicht für immer.

        (Sie könnten ihr ja sagen, dass Sie sich für sie freuen, dass sie endlich Jesus begegnen darf und, dass sie dann den oder die von Ihnen grüßen soll und, dass Sie sie sozusagen vorausschicken, damit sie Sie dann abholt, wenn Sie dann auch gehen dürfen.)

  7. Ralf Hummel Says:

    @ Emanuel

    Ich gehe regelmäßig in den Gottesdienst, weil ich in meiner Gemeinde Jugendleiter bin. Aber es kommt nicht darauf an, ob Sie in die Kirche gehen oder nicht. Ihr Innen- bzw. Seelenleben ist wichtig. Sie können auf den Knien rutschen und stundenlang beten und ihren Nächsten hassen. Wenn Sie schreiben, dass Ihre Mutter ein guter und ehrlicher Mensch war und das Gebot der Nächstenliebe,
    Gutes zu tun an Nachbarn, Freunden und Bekannten, Gegnern und sogar Feinden, gehalten hat, ist das sehr viel und hat für den Sohn Gottes eine hohe Bedeutung. Wobei Nächstenliebe nicht völlige Selbstaufgabe bedeutet, im Gegenteil, es ist dem Menschen sogar geboten, ein gewisses, gesundes Maß an Eigenliebe zu haben.

    Eine Kollegin hat mir erzählt, dass sie ihrer Oma beim Sterben die Hände gehalten hat, damit sie friedlich ins Jenseits ziehen konnte.

    • Mia Says:

      Da muss ich leider widersprechen. Früher fand ich auch, dass es egal ist, wenn man nicht in die Kirche geht und ärgerte mich genauso wie Sie über die „Scheinheiligen“ zu denen ich selber aber genauso oft gehöre. Denn seien wir ehrlich, wer von uns hat schon einen Heiligenschein. Wir sind doch auch nicht besser, auch wenn wir immer nur bei den anderen die Sünden zählen, weil uns die besonders ins Auge stechen.

      Jedenfalls habe ich erst vor einiger Zeit kapiert, worum genau es eigentlich in der Hl Messe geht und sehe das Ganze jetzt anders. In der Hl Messe geht es um die Kreuzigung, die aufgrund unserer ständigen Sünden immer wieder auf Neue stattfinden muss. Wir sehen sie halt nicht. Aber wenn der Priester das Hl Messopfer feiert, dann wird Jesus jedes Mal zwar für uns unsichtbar, für uns und unsere Sünden gekreuzigt. Und das ist sein Wille, weil sonst Milliarden von Seelen verloren gehen würden. Und wenn Jesus schon so für uns gelitten hat, dann denke ich mir, werde ich wohl hoffentlich wenigstens einmal in der Woche meinen Arsch in eine Kirche bewegen können, um zuzugeben, dass er auch wegen mir gekreuzigt wurde, und um aus Dank dabei zu sein und auch, um ihn nicht alleine zu lassen. Ich empfinde das so, als ob ich unter dem unsichtbaren Kreuz anwesend bin und zu ihm halte und mich auch ein wenig schäme, weil es auch meinetwegen ist.
      Ich habe ihn jahrelang im Stich gelassen, allein, am Kreuz hängen lassen, jahrelang war ich zu bequem, faul, stolz, hatte millionen Ausreden, warum ich nicht zur Messe gehen müsse. Hab sogar saublöd darüber geredet, andere aufgewiegelt!
      Heute, wo ich vieles erlebt und kapiert habe, schäme ich mich dafür. Ich bin mir 100% Prozent sicher, dass der Herr damals auch die Zukunft und uns gesehen hat. Wie enttäuscht, traurig und wütend muss Er auch über uns gewesen sein, wie schwer muss das für ihn gewesen sein, da zu leiden, NUR FÜR UNS, die wir so undankbar und selbstgerecht, eingebildet sind. Ich stelle mir manchmal vor, dass der Herr damals auch mich gesehen hat, und wie ich keine Lust hatte, anwesend zu sein, und dass Er sich heute aber um so mehr freut, weil ich nicht mehr so eingebildet bin und eingesehen habe, dass die Messe um mein eigenes Seelenheil gefeiert wird, weil es auch meine Schuld ist, warum
      Er
      verspottet (meine Sünden des Stolzes, Neides und der Kälte andere gegenüber),
      angespuckt (meine Sünden der Intoleranz, Respektlosigkeit und des Spottes),
      gegeißelt (meine Sünden der Gewalt in Wort und Tat, und der Rücksichtslosigkeit),
      entkleidet (meine Sünden der Schamlosigkeit, Diebstahl)
      gekreuzigt (meine wiederkehrenden Sünden des Stolzes, der Uneinsicht und Todsünden) wurde.
      Für mich ist das mehr als Grund genug, beschämt, aber auch freudig ob der wunderbaren Güte des Herrn, in die HL Messe zu gehn.

      Aber das ist meine persönliche Meinung. Ich finde es schön, wenn andere auch zur Messe gehn, aber im Endeffekt muss jeder sich selber entscheiden ob er das macht und selber vor Gott verantworten, wenn Er dann vor uns steht und uns fragt, wo wir denn waren. Niemand darf zur Hl Messe gezwungen werden. Das ist IMMER ein freiwilliger Akt. Sonst gilt es sowieso nicht.

      • Mia Says:

        Ach so, sorry, hab erst grad kapiert, dass Sie das in Bezug auf die Mutter vom Herrn Emanuel meinten. Dann ist das natürlich anders. In Bezug darauf finde ich, haben Sie komplett recht. Im Endeffekt zählen sicher die guten Werke, Gedanken, Reue. Wenn das nicht passt, kann einer noch so viel beten und zur Messe gehn und es wird alles nix nützen. Und umgekehrt, auch wenn einer nie in die Messe gegangen ist, aber gütig und barmherzig war, wird Gott ihn doch freudiger aufnehmen als manchen Dauerbeter. Da gibt es grad im Neuen Testament diese schöne Stelle mit den beiden Typen, die in der Kirche waren. Der eine, ein Pharisäer, der ganz stolz nach vorne ging in die erste Reihe und sicher war, zu den Besten zu gehören und der andere, ganz hinten, ganz demütig, den Gott dann aber bevorzugte. Die ersten werden die Letzten sein und die Letzten die Ersten. „Sammelt euch Schätze für den Himmel, wo weder Motte noch Wurm sie zerstören können“ oder so.

        Ich hatte das so aufgefasst, dass Sie prinzipiell und dann noch als Jugendleiter, nichts von der Messe halten und nur aus „verpflichtenden“ Gründen aber nicht aus persönlicher Überzeugung zur Messe gehn. Und sowas fände ich schlimm, sehr schlimm. Da ist es besser nicht zu gehn, als in einer Spotthaltung. Leider hatte ich schon Diskussionen in diese Richtung, grad auch mit Leuten, die einen regelrechten Abscheu, Hass auf die Kirche, Messe zu haben schienen, und darum hab ich jetzt zu schnell und falsch interpretiert.

        Mein großer Fehler. Ich entschuldige mich bei Ihnen.
        Das kommt davon, wenn man zu schnell liest. Habs zum Glück nochmal in Ruhe gelesen und kapiert, wies gemeint war. Ich bitte Sie um Entschuldigung.

  8. carma Says:

    lieber emanuel- das tut mir sehr leid für deine mutter und auch für dich. das ist wohl die schwierigste situation im leben – den tod unserer angehörigen erleben zu müssen ist wie selbst zu sterben…
    ich kann leider wenig anraten, da ich selbst mit bangen dieser situation entgegensehe und noch nicht weiß, in welchem zustand, v.a. spirituell meine eltern sein werden. bisher waren sie überzeugte materialisten/rationalisten wie die meisten durchschnittsbürger – über das thema religion, tod und „danach“ machen sie einen großen bogen und hoffen wie die meisten auf plötzliche „umnachtung“. vielleicht gibts einen Gott- wäre ein netter trost, oder eben nicht – dann ists eh wurscht, sich gedanken zu machen?!
    wird auf jeden fall schwierig werden …
    sorry, das ich dir daher keinen „rat“ geben kann, auch, weil es eine sehr intime und individuelle situation ist – du wirst sicherlich das richtige machen, wenn du deine mutter liebst und kennst…
    mitfühlend LG-carma

    • Emanuel Says:

      Vielen Dank , lieber Carma, tatsächlich bin ich auch ratlos und sprachlos, wenn ich meine Mutter so sehe… Das Leben entschwindet aus ihrem Körper… Ich werde sie heute abend fragen, ob ich den Krankenhaus-Seelsorger bestellen soll …

      LG

      Emanuel


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