kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

KOSOVO: VORPOSTEN IM KAMPF UM DAS WELTUMFASSENDE KALIFAT 19. März 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 19:34

 

Es besteht die Möglichkeit, dass die nächsten Parlamentswahlen im Kosovo dieses Jahr stattfinden könnten und eine echte Veränderung in Europa bringen könnten. Es wäre das erste Mal, dass die Islamische Bewegung zur Vereinigung, oder LISBA, ihre albanisch-sprachige Abkürzung, an den Wahlen teilnehmen würde.

 

 

Die Partei wurde im Februar 2013 registriert. Sie hat bereits den Beginn einer groß angelegten Kampagne angekündigt, die über die Grenzen des Kosovo hinaus die ganze muslimische Welt umfassen soll. Dies ist die erste durch und durch islamische Partei auf dem Balkan, die sich das Ziel gesetzt, hat den Balkan Teil des Islamischen Kalifats zu machen (1). Es war schwer die Kosovo Albaner bis vor kurzem als Islamisten zu bezeichnen. Die albanische Ethnie hat ihre Wurzeln nicht in der Religion wie es der Fall zum Beispiel ist bei den Serben, Bulgaren, Griechen oder Kroaten. Pashko Vasa, bekannt als Vaso Pasha oder Vaso Pasha Shkodrani, war ein albanischer Autor, Poet und Publizist der Albanischen Nationalen Bewegung, und Gouverneur des Libanon von 1882 bis zu seinem Tod. Er sagte, Die Religion der Albaner ist Albanismus“. Dieses Satz ist ein gutes Beispiel, dass beweist, dass die albanische Ideologie tatsächlich keinen religiösen Hintergrund damals hatte.

 

 

 

 

Die Liga zur Verteidigung der Rechte der albanischen Nation, allgemein besser bekannt als die Liga von Prizren, war eine albanische politische Organisation gegründet 1878 in Prizren, in der Provinz des Osmanischen Reiches Kosovo. Sie verfolgte die gleiche Ideologie. Die Liga verbreitete ihre Aktivitäten über die Grenzen Albaniens hinaus, indem sie die Länder des Balkans abdeckte, die die Albaner als ihre ansahen: Serbien, Kosovo, Mazedonischer Debar und Skopje, das griechische Janina. Abdul Bey Frashari sagte 1881 vor der Versammlung der Albanischen Liga in Prizren: „Wir werden Albaner sein und Albanien schaffen“. Die Umfragen in den Jahren 1990 bis 2000 zeigten, dass die Mehrheit der Kosovo Muslime dem moderaten Sufismus angehörten.

 

Nach der einseitig erklärten Unabhängigkeit 2008 begann die massive Verbreitung der Radikalisierung.

 

Die Resultate der von Oktober bis Dezember 2006 in Übereinstimmung mit dem United Nations Developement Program durchgeführten Studie wurden im März 2007 veröffentlicht. Nur 2,5% der Kosovo-Albaner dachte die Vereinigung mit Albanien wäre die beste Lösung für die Kosovofrage. Im Gegenteil, 96% wollten einen unabhängigen Staat in den gegenwärtigen Grenzen (2). Nach einer Umfrage des Gallup Balkan Monitor vom Januar 2010 unterstützte die Mehrheit der Albaner und „Kosovaren“ die Idee eines Groß-Albaniens. 74,2% sagten im Kosovo Ja, 70,5% unterstützten diese Idee in Albanien. 47,3% der Befragten im Kosovo und 35% der Befragten in Albanien denken, dass eine Vereinigung innerhalb der großen ethnischen Grenzen in naher Zukunft möglich wäre (3).

 

Die Zahlen zeigen, dass ein gefährlicher Umdenkprozess am Laufen ist und der verstärkt von Islamischen Fonds, Instituten und anderen Strukturen den Kosovo heute überflutet. Sie investieren Hunderttausende Dollars in die Errichtung von Moscheen, religioöse Bildung und andere Projekte. Es gibt eine schleichende Islamisierung der Kosovo-Albaner. Priština hat 22 Moscheen für 200.000 Einwohner, und die Zahl wächst ständig. Saudische Wahabiten und die Muslim Brüder sind besonders aktiv, die letzteren sind beliebter geworden, nachdem sie die Macht in Ägypten erlangt haben. Die Schaffung der islamisch-fundamentalistischen LISBA ist keine Überraschung, wie die steigende Popularität der Selbstbestimmungs- Bewegung, die die Errichtung eines Groß-Albaniens als Ziel offen erklärt.

 

Die Islamische Vereinigungs-Bewegung hat zwei Führer. Ihr Kopf ist Arsim Krasniqi, aber Fuad Ramiqi ist beliebter. Sie haben stillschweigend ihre Funktionen geteilt. Krasniqi ist für das Management verantwortlich, während Ramiqi die internationalen Aktivitäten kontrolliert. Die Partei der Demokratischen Aktion, eine bosniakisch-nationale politische Partei in Bosnien und Herzegowina, ist ein enger Verbündeter der LISBA. Sie wurde im Mai 1990 von Alija Izetbegovic gegründet, der ein Manifest mit dem Titel „Islamische Deklaration“ in den 1970er Jahren veröffentlicht hatte. Er propagierte die Idee eines vereinten transnationalen Islamischen Staates auf Grundlage des Korangesetzes: „Der Islam ist Liebe und Leidenschaft geworden…Jener der gegen den Islam aufsteht wird nichts als Hass und Widerstand ernten…In einer dieser Thesen für eine islamische Ordnung haben wir festgestellt, dass es eine natürliche Funktion des islamischen Ordnung ist, alle Muslime und muslimischen Gemeinschaften in der ganzen Welt in eins zusammenzuführen. Unter den gegenwärtigen Umständen, bedeutet dieser Wunsch den Kampf die Schaffung einer großen Islamischen Föderation von Marokko bis Indonesien, vom tropischen Afrika bis nach Zentralasien“. Er sagte ebenfalls, „Es gibt keinen Frieden oder Koexistenz zwischen dem islamischen Glauben und den nicht-islamischen sozialen und politischen Institutionen“. 

 

 

Die Bewegung ist sehr nah an gleichen Typ von albanischen Organisationen in Mazedonien, von welchen einige immer offener radikalisiert erscheinen. Fuad Ramiqi genießt die Unterstützung im Nahen Osten, besonders nachdem er an der „Gaza Freedom Flotilla“ 2010 teilnahm. Er involvierte sich das erste Mal in die Politik als er an den Protesten teilnahm, die gegen das rechtliche Kopftuchverbot für Mädchen in öffentlichen Schulen gerichtet waren. Jetzt haben seine politischen Aktivitäten ein größeres Betätigungsfeld über den Kosovo hinaus und über den ganzen Balkan verteilt bekommen. Ferid Agani, Kopf und Gründer der Gerechtigkeits-Partei, ist eine weitere wichtige Figur der poltischen Szene im Kosovo. Sie sehen sich als die Verbündeten der Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung (Adalet ve Kalkınma Partisi, AKP) des türkischen Premierministers Recep Tayyip Erdogan. Sie bekamen bei den letzten Kosovo Parlamentswahlen im Dezember 2010 drei Sitze. Die Partei hat sich seitdem signifikant radikalisiert, mittlerweile bedient sich Ferid Agani immer öfter der Straßenproteste.

 

Europa sieht sehr wohl

die wachsende Gefahr der Verwandlung des Kosovo

in ein Instrument zur Schaffung eines Großalbaniens und europäischen Kalifats.

 

Miroslav Lajcek, stellvertretender Premierminister, Außenminister und Minister für europäische Angelegenheiten der Slowakischen Republik, hat kürzlich seine Bedenken geäußert gegenüber der islamischen Offensive. Der deutsche Außenminister Guido Westerwelle schloss sich an und sagte, dass die nationalistische Gesinnung unter Kontrolle gestellt, und mit größerer Verantwortung und Beachtung behandelt werden soll. Aber die Wurzel dieses Problems ist, dass der Westen Geisel seines eigenen Kosovo Projekts ist. Als Beispiel nehmen wir jene die sich kritisch gegenüber der albanischen Radikalisierung zeigen: Miroslav Lajcek und Guido Westerwelle. Der erste war Leiter des Büros der Hohen Repräsentanten in Bosnien und Herzegowina. In jenen Tagen leugnete er hartnäckig, dass der „Kosovo Präzedenzfall“ eine Gefahr für den Balkan darstellen würde. Ihm zufolge, gab es nichts Gemeinsames zwischen Bosnien und Herzegowina und dem Kosovo. Westerwelle hat den Ruf führender Anwalt der albanischen Separatisten im Kosovo und dementsprechend Gegner von Serbien zu sein, dem Land, das er unter Druck setzt umgehend die Unabhängigkeit des Kosovo anzuerkennen.

 

Während die Europäer ihre geopolitischen Interessen verfolgen, verwandeln sich der Balkan, und im Besonderen der Kosovo, rapide in einen wichtigen Vorposten jener Kräfte, die den Kampf führen zur Errichtung eines weltumfassenden Kalifats.

 

(1) http://www.weeklystandard.com/blogs/kosovo-radical-islamists-new-political-offensive_701196.html

(2) – (4) UNDP: Early Warning Report. März, 2007, Seite 16.

(5) http://www.balkan-monitor.eu/

{www.cfp.co.at –  Pyotr Iskenderov – Strategic Culture Foundation}

 

3 Responses to “KOSOVO: VORPOSTEN IM KAMPF UM DAS WELTUMFASSENDE KALIFAT”

  1. El Loco Says:

    Ich denke,die Kopten sollten Agypten verlassen.Wer so schlecht über die Mosleme hetz,der verwirkt das Dasein in Agypten und woanders.Geht doch zu euren Brüdern nach Europa,snst werden wir mit Gewalt das machen..Mhammed hat schon gewusst,sass ihr Verbrecher seid und gegen Mitmenschen hetz.Nazi zu sein,steckt in euren Adern.SIehe Atombombe-Lateinamerika+die Indianer,die habt ihr beim Kaffee und Kuchen bekehrt..Wenn ich in Ägypten was zu sagen hätte,würde euch alle nach Europa verfrachten..

    • mcglagan Says:

      Fragt sich wohl, wer hier die Nazis sind….merkt ihr Moslems und Türken eigentlich nicht, dass ihr die Neo-Faschisten seid ?

  2. Eje Says:

    Moslems alle (!!!) raus aus Europa – Sofort!!!!! Sonst ist es zu spät!


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s