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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die Hetze geht los: Der Papst verteufelt die Nichtgläubigen 18. März 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 18:48

 

Ist der Vatikan ein besseres Altersheim für den neuen Papst

 

 

 

Diese Frage werden sich wohl viele Christen gestellt haben bei der Papstwahl. Jetzt haben wir wieder einen neuen Papst,doch leider wieder einen alten Mann. Wenn man die Kardinäle so gesehen hatte die den neuen Papst gewählt haben,so hat es den Anschein gehabt als wäre es ein besserer Rentnerclub. Ich hätte mir einen jungen Papst gewünscht,der die Kirche von Grund auf erneuert hätte,doch der heilige Geist spielte da anscheinend nicht mit.. Ist das Papst-Amt nur ein Amt das alte Männer ausführen können,ich glaube das nicht. Als Jesus noch auf der Erde weilte, hat er sich bestimmt nicht nur  mit alten Apostel seine Zeit verbracht. Ein Mensch, der das Alter von über Siebzig überschritten hat,baut Geistig und Körperlich ab ,und das ist  auch  menschlich ,auch ein Papst bleibt da nicht verschont. Die Aufgaben in unserer Kirche sind in der heutigen Zeit so groß,das ein Mensch im hochen Alter diese Aufgaben  als Papst nicht gewachsen sein kann. Vielleicht war es im Mittelalter zeitgemäß, aber in der heutigen Zeit sollte ein Papst jung und dynamisch sein um so eine Aufgabe bewältigen zu können. Ein jeder Mensch der das hohe Alter erreicht hat,sollte die paar Jahre die er noch zu leben hat , genießen dürfen. Doch unsere Kirche tut sich in dieser Frage noch sehr schwer.

 

Selbst ein junger Papst wenn er seine Kirche neu reformieren wollte hätte da mit seine Probleme. Das Amt des Papstes sollte man nicht in den Händen von alten Kardinälen überlassen,sondern von jungen Kardinälen oder Bischöfen die dieser Aufgaben gewachsen wären. Das der neue Papst Franziskus der erste ein Reformer sein wird ,da habe ich meine Bedenken. Die Kirche müsste mal mal mit der Zeit gehen und was das Alter eines Papstes anbelangt neue Richtlinien einführen. Es würde der heutigen Kirche sehr gut tun. Dem neuen Papst wünsche ich für sein schweres Amt viel Erfolg,und ich hoffe das er erst mal im Vatikan aufräumen wird,denn da ist einiges schief gelaufen. Du bist Petrus der Fels und auf diesem Felsen will ich meine Kirche bauen hört sich gut an, doch der Felsen fängt an  zu bröckeln . Das die Kirche wieder auf festen Felsen stehen wird , das soll die Aufgabe des neuen Papstes sein. {Quelle: www.augsburger-allgemeine.de}

 

 

Papst Franziskus streichelt in der Audienz für die Vertreter der Medien den Blindenhund eines Journalisten

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Papst verteufelt die Nichtgläubigen

 

Von allen Seiten hört man nur Lobeshymnen über den neuen Papst Franziskus, es werden seine menschenfreundliche Güte und Bescheidenheit gerühmt. Große Hoffnungen werden auf seine Reformbereitschaft und Weltoffenheit gesetzt. Für einen großen Teil der Menschheit scheint die Zuwendung des neuen Papstes jedoch nicht zu gelten. Gleich in seiner ersten Predigt hat er nämlich unzweideutig klar gemacht, auf welcher Grundlage er sich die Erneuerung der Kirche vorstellt, und was dabei diejenigen von ihm zu erwarten haben, die seinen Glauben nicht teilen: die Verteufelung im Namen einer fundamentalistisch ausgelegten religiösen Absolutheitsamspruchs. “Wer nicht zu Gott betet, betet zum Teufel”, rief Franziskus aus und erklärte damit alle Nicht-Gottgläubigen auf einen Schlag zu Dienern des Satans. Ginge es mit rechten Dingen zu, müsste der Gute Hirte im Vatikan für diese Beleidigung und Diffamierung einer ganzen Menschengruppe eigentlich mit Anzeigen wegen Volksverhetzung überzogen werden.

 

Gleich zu Anfang seines Pontifikats wird deutlich, wie sich Franziskus die Reform seiner Kirche vorstellt: Die Reihen sollen fest geschlossen werden hinter einem aggressiver vor sich hergetragenem Kreuz, das gegen die diabolische “Weltlichkeit” mit ihren Versuchungen von Reichtum, Genuss und diesseitiger Lebensfreude gehalten werden soll. Nicht zufällig hat der Papst den Armuts- und Bußprediger Franz von Assisi zu seinem Vorbild auserkoren. Dass diese Wahl seines Namenpatrons überall gerühmt wird, hinterlässt ein schauriges Gefühl: Sollen etwa Verzicht und Selbstgeißelung, welches die Maximen des  mittelalterlichen Predigers gewesen sind, als moralische Leitbilder der modernen Welt gelten? Dass die Ungläubigen zu Werkzeugen Satans erklärt werden, kennt man sonst eigentlich nur aus dem Munde fundamentalistischer islamischer Hassprediger. Und tatsächlich scheint der Papst diese wesentlich weniger schlimm zu finden als die Glaubenslosen, teilen die Islamisten mit ihm doch immerhin die Überzeugung, über uns herrsche ein Allmächtiger im Himmel. Welch ein Trost immerhin, dass die Stigmatisierung der Gottlosen durch das katholische Kirchenoberhaupt heutzutage nur rhetorisch bleibt und für diese nicht mehr den Gang auf den Scheiterhaufen zur Folge hat. Und dass, anders als im Fall des Islamismus, auch nicht mit Terrorattacken gegen die vermeintlichen Diener des Teufels zu rechnen ist. Gleichwohl, der neue Papst täte gut daran, seine ungeheuerliche Attacke gegen die Nichtgläubigen zu korrigieren und klarzustellen, dass seine vermeintliche Liebe zu den Menschen auch jenen gilt, die nicht an ein gütiges höheres Wesen glauben wollen oder können. {Quelle: freie.welt.de}

 

 

 

 

Große Kirche, große Schwierigkeiten

 

Der neue Papst und die Probleme der Weltkirche

Es gibt viel zu tun für Papst Franziskus, und es gibt viele Wünsche an ihn. Etwa dass die Ortskirchen in Rom eine Stimme bekommen und dass der Konzilsgeist der 1960er-Jahre wiederbelebt wird.

 

Die Kardinäle im Konklave haben einen der Ihren zum Papst gewählt, der vom anderen Ende der Welt kommt. Das sagt der neuen Papst Franziskus selbst. Und vielleicht ist diese Distanz zu Rom eine große Chance, um die Herausforderungen in der Kurie selbst anzugehen. Der Deutsch-Italiener Marco Politi ist als Publizist einer der besten Kenner des Vatikans: „Das Problem ist, dass heute die Kirche nicht mehr nach dem tridentinischen Modell gelenkt sein kann. Denn in einer globalisierten Welt, in der die Kirche nicht mehr nur europäisch ist, kann dieses absolutistische Modell nicht mehr arbeiten. Das Problem hatte schon das Zweite Vatikanische Konzil angetastet, in dem man von der Kollegialität sprach, also von einem Mitarbeiten und Mitlenken der Bischöfe in der Weltkirche. Das kann nicht nur ein Mann an der Spitze entscheiden“. Das sieht Katharina Bosl von Papp ganz ähnlich. Sie ist Direktorin des Päpstlichen Missionswerks im Bistum Hildesheim. Und sie verweist auf eine Idee des jungen Joseph Ratzinger, der in den 60er-Jahren eine neue Kollegialität der Bischöfe gefordert hatte: „Wir bräuchten patriarchale Zentren auf der Welt. Das könnten die kontinentalen Ortskirchen sein. Er machte den Vorschlag: Wieso ist nicht der Vorsitzende der jeweiligen Bischofskonferenz aus Afrika, Asien, Lateinamerika ein Repräsentant, der in einem bischöflichen Rat den Papst berät? Dann könnte man auch den Apparat der Kurie zurückfahren und man wäre näher am Puls der Menschen. Das hat er als Papst nicht umgesetzt, aber das wäre die Chance eines neuen Papstes.“. Mit einem derartigen kollegialen Konsultationsgremium könnte man – so Marco Politi- differenzierter auf die unterschiedlichen Probleme einer Weltkirche reagieren: „Und andererseits kann man sich auch nicht vorstellen, dass man zu einer Wiedervereinigung der christlichen Konfessionen kommt, wenn in Rom ein absolutistischer Papst herrscht“.

 
Der römische Publizist erwartet von Papst Franziskus vor allem mehr Kommunikation, mehr Zuhören, mehr Austausch: „Wenn man die Probleme noch nicht mal diskutiert, dann werden sie immer schlimmer und es wird immer schwieriger, sie zu lösen“. Zu den Baustellen, die Benedikt, der 16., hinterlassen hat, gehört die Pius-Bruderschaft. Hier müsse eine klare Entscheidung getroffen werden, sagt Marco Politi. Die konservative Splittergruppe müsse zentrale Positionen des Zweiten Vatikanischen Konzils wie Gewissensfreiheit, Religionsfreiheit, Ökumene und die Beziehungen zu den Juden endlich anerkennen.  „Viele Bischöfe sind verbittert, dass man so viel Energie diesem Problem gewidmet hat, wo es doch nicht um die lateinische Messe geht, sondern um die Grundsätze des Konzils, und die große Mehrheit der Bischöfe sind doch im Konzilsgeist aufgewachsen“. Dass der neue Papst aus Südamerika kommt, freut besonders Bernd Klaschka. Er ist Geschäftsführer des Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat. Und er hat jahrelang als Priester in Mexiko gearbeitet. Klaschka hofft, dass Papst Franziskus vor allem die Arbeit der Laien stärken wird. Denn die Gemeinden in Lateinamerika umfassen manchmal bis zu 100.000 Menschen: „Da kann ein Priester nicht immer präsent sein, sondern die Gläubigen selbst versammeln sich selber, hören das Wort Gottes, lesen es und fragen, was können wir für unser Leben daraus mitnehmen, auch für das gesellschaftliche Leben“.

 

Katharina Bosl von Papp, die in Hildesheim auch Leiterin der Abteilung Weltkirche ist und die jahrelang in Peru gelebt hat, erwartet vom neuen Papst, dass Franziskus vom römischen Zentralismus abrückt, damit die Kirchen vor Ort ihre Probleme eigenständig angehen können. „In Lateinamerika würde man sich wünschen, dass die Entscheidungen der Ortskirchen wieder stärker auch respektiert werden“. Zum Beispiel die Entscheidung, Wortgottesdienste ohne Priester zu feiern. Früher fanden selbst die Kontinentalsynoden in Rom statt. Dass sich beim letzten Mal die lateinamerikanischen Bischöfe im brasilianischen Aparecida getroffen haben, wertet die 46-Jährige Theologin als positives Zeichen. „Also es ist ein Signal zu sagen: Lass die Kirche im Kontinent im Dorf, wertet die Ortskirchen wieder auf, Rom muss nicht alles regeln“. Eine der wesentlichen Aufgaben für den neuen Papst aus Buenos Aires sieht Katharina Bosl von Papp darin, dem starken Anwachsen evangelikaler Bewegungen entgegenzutreten. „Eine der großen Herausforderungen in Lateinamerika ist sicher der Erfolg der Pfingstkirchen, auf die die Menschen Antworten erwarten. Sie erwarten sich einen Papst, der nah bei den Menschen ist, vielleicht auch ein etwas herzlicherer Typ, der der Volksfrömmigkeit nahe steht und der sehr nahe ist an der Situation der Menschen, die doch immer noch geprägt ist von großer Armut“.
Das starke Anwachsen vor allem der amerikanisch geprägten Pfingstkirchen beschäftigt auch die Katholiken in Afrika. Doch in dem so unterschiedlich geprägten Kontinent erwarten die Katholiken ebenfalls Antworten des neuen Papstes auf die Bedrohung des Friedens durch Bürgerkriege, auf die Auseinandersetzung mit dem Islam und auf den Kampf gegen Aids. Auch hier setzt Katharina Bosl von Papp auf die Erfahrungen der Kirchen vor Ort, die beispielsweise in der Frage der Verwendung von Kondomen weitaus undogmatischer sind als der Vatikan. Das gilt übrigens auch für den Zölibat. Der wird nicht so heftig kritisiert wie zum Beispiel in Europa, weil er vielen Afrikaner vollkommen fremd ist. „Das ist ein Teil eines Katholizismus, der sehr eurozentristisch daherkam über Jahrhunderte und wo die Frage der Inkulturation des Christentums in lokale Kulturen und lokale Traditionen immer noch etwas ist, was noch nicht abgeschlossen ist“. Statt offen gegen den Zölibat zu rebellieren, werden Beziehungen von Priestern oft stillschweigend akzeptiert. Und in Asien benötigt der neue Papst hohe Glaubwürdigkeit und ein diplomatisches Geschick. Denn bis auf die Philippinen sind die Katholiken in allen größeren asiatischen Staaten in einer Minderheitensituation. Besonders schwierig ist die Situation in China, wo es neben der staatlich protegierten katholischen Kirche eine von Rom unterstützte Untergrundkirche gibt.  „Da ist zuletzt das sino-vatikanische Verhältnis Richtung Gefrierpunkt gegangen durch diese Bischofsernennungen, die Rom nicht anerkennt, da sind die Diplomaten gefragt“. Es gibt also viel zu tun für den Neuen. Schon bei seinem ersten Auftritt unmittelbar nach seiner Wahl am Mittwochabend hat Papst Franziskus die Gläubigen auf dem Petersplatz in Rom gebeten, für ihn zu beten. {Quelle. www.dradio.de – Von Michael Hollenbach}

 

22 Responses to “Die Hetze geht los: Der Papst verteufelt die Nichtgläubigen”

  1. Wolf Says:

    Zitat: “ Die Kirche müsste mal mal mit der Zeit gehen…“

    Bitte was??? Was ist denn „die Zeit“, was verkörpert sie, welche Impulse „formen diese Zeit?
    Nicht die Kirche muß mit der Zeit gehen, sondern die Zeit muß wieder Kirchenkonform gemacht werden, um nicht alles einschließlich der Kirche, des Glaubens mit ihren detruktiven Strömen in den Strudel des Vergänglichen zu ziehen. In dieser Zeit, mit der die Kirche gehen soll, ist die Verführung Satans allgegenwärtig. Nicht mit der Zeit gehen, sondern auf alte Werte besinnen.

    • Erich Foltyn Says:

      nein, man kann nicht 300 Millionen Kirchenfeinde glücklich machen, die Zustände, die durch die Homoehe-Priesterinnen aufgekommen sind, das ist keine Kirche mehr, sondern ein Sexclub. Und es ist an jeder Ecke ohnehin ein Sexshop, was sollen die paar Christen da noch modernisieren ? Gestern schrieb einer einen Leserbrief, aus dem man entnehmen konnte, daß er noch nie einen Armen gesehen hat und er kann sich nicht vorstellen, für was dann die Kirche ist. Richtig ist vielmehr, daß es ihnen allen viel zu gut geht, früher haben die Leute gesagt „es muss wieder einmal ein Krieg kommen“, damit die Leute zur Besinnung kommen. Aber da es heute verpönt ist, sich einen Krieg zu wünschen, werden die nie zur Besinnung kommen. Und das hat gar nix mehr mit christlicher Sexualmoral zu tun, sondern was die Leute von der Kirche wollen, ist einfach nur mehr widerlich.

      Und die koptische Presse soll jetzt nicht auf die Gegenseite überwechseln. Weil ich versteh keinen Spaß. Ich hab nämlich schon an Kardinal Schönborn geschrieben, der nächste Papst soll ein Lateinamerikaner sein, weil die Menschen sind nicht mehr würdig eine Kirche zu haben. Und die Kirche soll lieber schrumpfen auf ein paar Insider, als das weiter mitmachen. Man kann nicht 500 Millionen Kirchenfeinde durchfüttern. Sogar Jesus ist da weiter gezogen und mehr wie kreuzigen kann man ja niemand.

  2. Emanuel Says:

    Selten derart viel Dreck auf einem Haufen gesehen – gelesen …. Dummheit und Primitivität vereint im „heutigen „jungen“ und modernen „mit der Zeit gehenden“ Menschen

    Das kommt davon , wenn man weder kalt noch warm … sondern einfach lau (schwul) ist …. und das dann noch als der heutigen Zeit angepasst und intellektuell gewünscht
    ansieht — nicht wahr , lieber Carma … Mag sein , das ich hier radikal erscheine … aber ohne direkte Nennung der Kernpunkte, kommen nur die Lauen weiter…
    und zu denen werde i c h nicht gehören … da fühle ich mich zur Zeit eher den „Jesuiten“ hingezogen …. Wenn ich nicht wüßte, dass sie eine „üble Rolle“ in der Weltpolitik spielen …. oder besser gesagt, wenn es nicht mit Sicherheit ausgeschlossen ist, das die Jesuiten „im Geheimen“ eine üble Rolle in der Welt spielen könnten …..

    ja – wenn das mit Sicherheit ausgeschlossen wäre, dann könnten die Jesuiten meine neue religiöse Heimat werden ……Nicht kalt – nicht warm sondern ….. ist nichts für mich

    Kein Bock auf Scheinheiligkeit ! Kein Bock auf Schauspielerei und Betrügerei für meine egozentrischen Ziele und finanziellen Wünsche ..

    kein Bock mehr auf „SKLAVENDASEIN „

    • carma Says:

      mir wär lieber, du würdest deinen überhitzten glaubenseifer im eifrigen bibelstudium ein wenig abkühlen – zelotentum und pharisäer-gehabe waren nicht Jesus ding!
      wenn man bedenkt, das du nach eigenbekunden erst seit 5 jahren den weg zum Herrn suchst, die wichtigsten glaubensbekenntnisse noch am erforschen bist und, wie ich annehme, dich keiner gemeinde/konfession zugehörig fühlst, bist du mitunter schon recht forsch (und respektlos) gegenüber anderen. das permanente hinterfragen von allem und jedem kann auch zum selbstzweck werden, um sich nicht für ein AKTIVES christsein entscheiden zu müssen- und das findet überall in der welt immer noch in den Tempeln/Gotteshäusern/Gemeindeversammlungen statt. auch wenn der ritus verschiedenlich interpretiert wird und man nicht allem zustimmen mag, ist die gemeinsamkeit der gläubigen in der gemeinschaft mit Gott fast so wichtig wie der Glaube selbst. Gott will uns nicht als einzelgängerische „esoteriker“, die ihr spiritueller „egoismus“ in die isolation führt!
      es gibt ca. zwei millarden „christentümer“/“gottesbilder“, die sich individuell voneinander unterscheiden – glücklicherweise, denn sonst drohte eine starre glaubensdiktatur: die Bibel ist nicht „Mein Kampf“ oder der koran!!
      – wann hast du eigentlich das letzte mal am gemeinsamen Abendmahl, Gebet oder sonstigen kirchlichen Aktivitäten teilgenommen? – DA spielt die musik, mein lieber emanuel – nicht (nur) hier!!

      > PS: ich glaub viel mehr an Gott als du- ätsch! was nun, wie kannst du mir das gegenteil beweisen?? geht eben nicht, deshalb sollte man anderen nichts leichtfertig unterstellen…wenn du dies endlich einmal beherzigen könntest, würde sich dein heiliger zorn auf alle vermeintlichen „abweichler“ oder „miss-versteher“ ein wenig legen – und das würde keineswegs „lauheit“ im glauben bedeuten, wie du fälschlicherweise annimmst. „lauheit“ bedeutet zweiflertum und „wurschtigkeit“ – sich nicht entscheiden zu können, ob man für oder abseits von Gott sein leben ausrichtet.
      wer Gott in sein leben aufnimmt, muss aber nicht permanent darüber rechenschaft ablegen, mit welcher >intensität< und peniblen genauigkeit er dies tut – einjeder nach seinem maß und vermögen.
      glaubensperfektionismus und unnachgiebigkeit kann ebenso auf falsche wege führen wie falsche ansichten/überzeugungen: der weg der "goldenen" mitte, der ausgewogenheit, milde und herzensgüte ist dem christsein angemessen, nicht unentschiedenheit oder falscher eifer, die noch vom eigenen "ego"/pseudo-"selbst" markiert sind!!
      mit den allerherzlichsten grüssen – es lässt sich schon recht unterhaltsam mit dir streiten, was ja durchaus einen wert an sich darstellt…

      • Emanuel Says:

        Jetzt muss ich lachen … Danke , lieber Carma, du hast ja wieder einmalwirklich recht ! Ich weiß auch nicht, was mich da manchmal reitet …. Womöglich sind es die bösen Geister selber, die ich vorgebe, zu bekämpfen … Keine Ahnung … aber mein Problem, nicht in und mit der Kirche aufgewachsen zu sein, ist gleichzeitig auch meine Stärke: Nämlich den Geist noch relativ „frei“ zu haen und nicht in – wie auch immer geartete „Irrlehren“ gefangen zu sein …. Wie der neue Papst es so schön rüber bringt … Das Wesentliche an der Lehre ist die „tätige Nächstenliebe“ … Was das ist, darüber gibt es ja leider unter uns Christen auch keinen Konsens .. aber immerhin ..

        Ich werde deine Ausführungen jetzt Ernst nehmen und mal auf die suche nach einer „Gemeinde“für mich gehen …

        PS:

        Und ich werde versuchen, niemandem mehr zu Nahe zu treten … hab`viele Probleme zur Zeit .. die werde ich vermutlich immer wieder mit den Weltthemen vermengen …

        Tschau tschau und Danke für dein „Verständnis“

  3. vigilantia Says:

    „Wer sich heute mit dem Zeitgeist verheiratet, ist morgen verwitwet.“ Ich begrüße es, dass der Heilige Vater sich nicht dem unbeständigen und oft teuflischen Zeitgeist anpasst, sondern sich an der Lehre Jesu orientiert und sein Wort verkündet. Dafür steht die Kirche (ecclesia), dazu wurde Petrus berufen. Nichts anderes ist von Relevanz. Was glauben denn diese „Journalisten“, wenn sie meinen, Papst Franziskus Vorschriften machen zu wollen? Ich freue mich über unseren neuen Heiligen Vater, der am Altbewährten festhält, für den nur das Evangelium zählt, denn er steht in der Nachfolge Jesu. Das hat er bereits klargestellt. Papst Franziskus braucht unsere Gebete!

    • carma Says:

      abwarten – mit vorschusslorbeeren sollte man vorsichtig sein…

      • carma Says:

        an emanuel – ging mir durchaus ähnlich, hab mich auch erst in neuerer zeit für gemeindebesuche aufraffen können, aufgrund 1001 zweifel und vermeintlich „attraktiveren“ events.
        zur zeit hab ich auch mächtig troubles um die ohren, daher würde ich mir zumindest hier eine entspanntere umgangsart wünschen – also viel glück und sag bescheid, falls man mit irgendeinem rat behilflich sein kann…

      • Emanuel Says:

        ……schon geschehen .. hope y see it ..

        danke dir

    • Schon recht eigenartig–dass extrem viele Kritiker Gott spielen wollen..oder??

      Ich frage mich des öfteren,wenn Gott schon den Menschen IHRE Sünden vergibt–

      warum bloss ist der <Mensch so kleinlich im verstehen und vergeben —

      Wenn ich schon so reich an Wissen und Herzensgüte und Nächstenliebe bin,warum macht der Mensch sie
      nicht dem Unwissenden, unreinen, ungläubigen zugänglich ,und reicht ihm nicht die Hand ,,damit er ihn emporhebt auf seine Stufe??ch grüße diesen Tag mit meiner Verpflichtung zur Liebe.
      Und wen will ich lieben? Ich liebe meine Quelle, die mir das Leben verliehen hat. Mit tiefer Dankbarkeit anerkenne ich, wie herrlich ich erschaffen bin, in Anlage und Aufbau so vielfältig und wunderbar, dass die Vorstellungskraft es nicht erfassen kann. Ich erkenne, wie fair und empfänglich ich bin, so sehr, dass meine Gedanken und meine Überzeugungen mich zu heilen vermögen und mich froh und leistungsfähig machen können, dass sie aber auch imstande sind, das erstaunliche Gebilde zu zerstören, das ich von meinem Schöpfer empfangen habe. Ich liebe meine Quelle, die mir das Leben und alle Möglichkeiten verliehen hat. Ich erkenne, dass mich meine Quelle mit zahlreichen Möglichkeiten der Wahl und der Erfahrungen ausgestattet hat. Ich kann das Gute oder das Böse, Freude oder Traurigkeit wählen. Dafür liebe ich meine Quelle, und so lange ich liebe, werde ich die Möglichkeiten der Wahl erkennen. Erfüllt von meiner Liebe bin ich dankbar für das, was ich bin.
      Ich grüße diesen Tag mit meiner Verpflichtung zur Liebe.
      Und wie werde ich reden? Ich mache es zu meiner Pflicht, Lob zu finden und auszudrücken für meine Feinde, und sie werden zu Freunden. Niemand ist ein Feind, es sei denn, er wurde verletzt. Ich bin dazu geboren, Liebe zu geben und Vorbild zu sein für alle, die andere verletzen. Niemand ist böse, es sei denn, er fühlt Schmerz; meine Liebe lindert Schmerzen. Ich will meine Freunde ermutigen, und sie werden zu meiner Familie zählen. Immer will ich nach Gründen für ein Lob suchen, niemals nach Ausflüchten, um üble Nachrede zu entschuldigen. Wenn ich versucht bin, Kritik zu üben, werde ich mir in die Zunge beißen; wenn ich zum Lobe bewegt bin, werde ich dafür sorgen, dass es gehört wird.

      Sprechen nicht die Vögel, der Wind, das Meer und die ganze Natur mit Musik das Lob ihres Schöpfers? Kann ich nicht mit der gleichen Musik sprechen, um zu offenbaren, dass Er mich nicht armselig erschaffen hat? Ich muss wissen, dass alle Menschen so wunderbar geschaffen sind wie ich, und dass es so wie mir auch den anderen schwer fällt, diese Schönheit und Vollkommenheit zu zeigen. So will ich denn meine Quelle lieben, indem ich ihr Schöpfungswerk in allen Menschen und in der ganzen Natur liebe. Ich will hinfort stets an dieses Geheimnis denken, und es wird mein Leben verändern.

  4. Erich Foltyn Says:

    ich bin bestimmt nicht der Großinquisitor vom Mittelalter, aber was die Leute in den letzten paar Jahren für einen Veitstanz abgezogen haben in ihrer sexuellen Belästigung anderer, das ist schon wirklich das Ende von allem. Er kann nicht pempern, ohne daß ihm ganz Österreich die Steigbügel hält und ohne daß vorher die Kirche vollkommen abgeschafft werden muss und dabei wehe wenn er es nicht macht, da kommt die Ministerin in die Volksschule und verteilt Kondome unter die Kinder. Und nach 2 Jahrzehnten der Erneuerung der Kirche ist es ihnen noch gar nicht aufgefallen, daß sie erneuert wurde. Sie wissen nicht einmal was die Kirche ist, dabei haben sie sie vor der Nase stehen, wie sollen sie dann wissen, was der Islam ist und warum die Moslems ein Kopftuch aufhaben ? Und dann sitzen sie auf ihrem fetten Hintern und bestellen sich Leistungen von der Kirche, nachdem sie bereits ausgetreten sind. Und alles wird von den Journalisten unterstützt. Es ist eine Meute von hunderten Millionen, die Tag und Nacht nix anderes zu tun haben, als über den Papst her zu fallen. Also das hat nix mehr mit Religion oder Atheismus zu tun, sondern das ist eine Besessenheit von etwas was unerreichbar ist und das ist gegen jedes menschliche Benehmen. Das hat mit Glauben nix mehr zu tun, das sind angeborene Charakterfehler.

  5. Emanuel Says:

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/1377496/Gibt-es-intelligentes-Leben-in-der-Eurozone?_vl_backlink=/home/wirtschaft/eurokrise/1356757/index.do&direct=1356757

    Schnell sichern , eh er wegzensiert wird … Wahnsinniger Artikel mal wieder, der Hoffnung macht, das nicht alles verloren ist .. auch die Kommentare dazu mal lesen ….

  6. Christina Says:

    Als ob „Jugend“ alleine ein Qualitätsmerkmal wäre! Manche sind mit 70 fitter als 20-jährige Couchpotaoes. Papst Bennedikt hat in hohem Alter 3 wunderbare wissenschafltiche Bücher über Jesus geschrieben. Ich weiss nicht, ob Franziskus ein guter Papst wird, jedenfalls sieht er körperlich fit aus, und scheint nicht verweichlicht zu sein.

  7. Bernhardine Says:

    In Mailand gibt es eine Gruppe von Mohammedanern, die dem neu gewählten Papst Franziskus raten zum Islam zu konvertieren. Diese Worte sind an den neuen Papst gerichtet von einem gewissen Osama El Santawy. Nach diesem Kerl, sollte der Papst
    sich Allah unterwerfen!
    …und erkennen, daß Jesus nur einer der Propheten war, dem vorletzten…
    http://dolomitengeistblog.wordpress.com/2013/03/19/eurabia-italienische-muslimepapst-franziskus-soll-sich-allah-unterwerfen/
    (Hinter und unter dem Massenmörder Mohammed, dem bisexuellen Kinder- und Leichenschänder, gell!)

    • carma Says:

      tss, der papst wird sich für das angebot höflich bedanken – die moslems träumen ja so manches, und das seit 1400 jahren…

      • Wolf Says:

        …und wer am Tag „im Nachthemd“ herumläuft wie die Musels , den kann man eh nicht für voll nehmen…:-))


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