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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Bosbach polterte bei Jauch über Salafisten 18. März 2013

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 16:26

Salafisten dürfen weiter Spenden für den Dschihad in Syrien sammeln 

Veranstaltung in der Stadthalle: Benefiz oder Propaganda?

 

Offiziell ist es eine Benefizveranstaltung für Syrien, die am Ostersonntag in der Stadthalle stattfinden soll. Doch nicht wenige Indizien sprechen dafür, dass ausgerechnet der hohe christliche Feiertag in Bad Godesberg für eine Propagandaveranstaltung islamischer Fundamentalisten genutzt werden könnte.

 

 

BAD GODESBERG:  „Islamic Events nennt sich der Veranstalter, der für den 31. März zu einer „Benefizaktion für Syrien“ einlädt. Beginn in der Stadthalle soll um 12 Uhr sein. Neben Vorträgen, Musik und Speisen, so ist es auf Plakaten zu lesen, wird auch ein Kinderprogramm mit Hüpfburg angeboten. Für Männer und Frauen soll die Veranstaltung in getrennten Räumen stattfinden, wie dies auch teilweise in Moscheen praktiziert wird. Zweck des Treffens ist laut Plakat die Sammlung von Spenden für Hilfsbedürftige. „Spende! Und sei es nur mit einer halben Dattel“, heißt es dort. Mit von der Partie ist auch der Verein „Ansaar Düsseldorf“, eigenen Angaben zufolge ein Hilfsbund für notleidende Muslime in Syrien, Somalia, Marokko, Burma, Indonesien und Deutschland, wo er jedoch hauptsächlich in der „Da’wa“, dem Aufruf zum Islam, aktiv sei. Mit drastischen Bildern aus dem syrischen Bürgerkrieg wirbt der Veranstalter in einem Video auf der Plattform Youtube für seine Aktion. Der Urheber des Films ist im Internet auch mit anderen Sequenzen präsent, in denen er namhafte Protagonisten aus dem Milieu der fundamentalistischen Salafisten in Szene setzt. Und auch im sozialen Netzwerk Facebook wird bereits eifrig die Werbetrommel für die Oster-Veranstaltung gerührt. Vorträge, Versteigerungen und Hennabemalung werden da für den 31. März versprochen. Und einige Überraschungsgäste.

 

Die könnten es nach Informationen des General-Anzeigers in sich haben. Wie der GA erfuhr, werden an dem Tag führende Repräsentanten des politischen Salafismus in der Stadthalle erwartet, unter ihnen Ibrahim Abou Nagie aus Köln, einer der Köpfe der Gruppe „Die wahre Religion“. Auch mit dem Konvertiten Pierre Vogel, ebenfalls ein guter Bekannter aus der rheinischen Salafistenszene, werde gerechnet, so heißt es. Beide, Abou Nagie und Pierre Vogel, hatten schon Mitte Januar in Berlin unter dem Deckmantel einer angeblichen Benefizveranstaltung für notleidende Muslime in Syrien eine islamistische Propagandaveranstaltung abhalten wollen. Auch ihre Bonner Mitstreiter Abu Abdullah und Abu Dujana hatten sich in Berlin angesagt. Nach Protesten und Medienberichten sagte der Betreiber des ursprünglich gemieteten Saales in Berlin-Kreuzberg den Extremisten dann aber wieder ab. Anders in Dortmund, wo bereits im Dezember eine erste salafistische Spendenaktion für Syrien stattgefunden hatte. Mit dabei auch dort: Abou Nagie, Abu Dujana und Abu Abdullah. Thema war laut Medienberichten zwar offiziell die Situation der Notleidenden in Syrien. Am Rande sei es jedoch immer wieder um den vermeintlichen Kampf gegen die Muslime und den Islam auch in Deutschland gegangen. Wörtlich wurde Abou Nagie in Zeitungsberichten mit den Worten zitiert: „Alle unsere Geschwister in Syrien sind Gotteskrieger. Und derjenige, der hier spendet, rüstet einen Gotteskrieger auf“! Stadthallen-Pächter Thomas Weiermann hat sich vor Abschluss des Mietvertrages beim Staatsschutz rückversichert, wie der dem GA berichtet: „Man hat mir mitgeteilt, dass seitens der Sicherheitsbehörden keine Bedenken bestehen. Darauf verlasse ich mich“, so der Gastronom. Prinzipiell enthalte er sich einer inhaltliche Bewertung der Veranstaltungen in seiner Halle, so lange nicht gegen geltendes Recht verstoßen werde. Auf Nachfrage des General-Anzeigers heißt es bei der Bonner Polizei: „Wir haben die Veranstaltung im Blick„.

 

 

 

Netzwerke funktionieren trotz Verbots

 

Sollten wie im Dezember in Dortmund auch am Ostersonntag in der Stadthalle tatsächlich Redner wie Abou Nagie und Abu Abdullah auftreten, dann erhielten dort Hauptprotagonisten der Gruppe „Die wahre Religion“ (DWR) eine Bühne. Anders als die drei salafistischen Vereine, die Innenminister Friedrich am Mittwoch verboten hatte, ist DWR weiterhin zugelassen. Sie steckt hinter den Koranverteilungen in Städten wie Bonn. Beim Innenministerium hatte es auf Anfrage zuletzt geheißen, man habe die Gruppierung „im Blick“. Nach GA-Informationen wird ein Verbot überprüft. Wie berichtet, bestehen ideologische Übereinstimmungen und personelle Verbindungen zwischen DWR und der trotz Verbots weiterhin aktiven Gruppierung „Millatu Ibrahim“. Von der engen Zusammenarbeit zeugen Videobotschaften, darin enthaltene Sympathiebekundungen und Grüße sowie gemeinsame Auftritte wie auch etwa am 5. Mai in Lannesdorf. Eine inhaltliche Nähe von DWR scheint es auch zu der am Mittwoch verbotenen Gruppe DawaFFM zu geben, die hauptsächlich in und um Frankfurt angesiedelt ist und dort „Islamunterricht“ gibt. Wie Vertreter von DWR war auch sie am 5. Mai bei den Ausschreitungen mehrerer hundert Salafisten in Lannesdorf zugegen. Später kursierte im Internet ein von DawaFFM produzierter Film, der die Straßenschlachten mit der Polizei in Bonn zu glorifizieren versuchte. Als Begründung für das Verbot der Gruppe „An-Nussrah“ erklärten die Behörden am Mittwoch, diese werde als Ableger und „Überbleibsel“ der bereits im Juni 2012 aufgelösten Vereinigung Millatu Ibrahim angesehen. Auch dies eine Parallele zur „Wahren Religion“. {Quelle: www.general-anzeiger-bonn.de}

 
 
 
 

Nach Zusammenbruch am Samstag:

Bosbach polterte bei Jauch über Salafisten

 

Am Samstag war er bei einer Veranstaltung zusammengebrochen, am Sonntagabend saß er bei Günther Jauch im Studio: Wolfgang Bosbach. Der Salafisten-Diskussion bei Jauch wegen hätte er sich das allerdings nicht antun müssen.

 

Den Günther Jauch entließ seine Zuschauer weitgehend ratlos in die Nacht: Die Debatte um gefährliche radikale Salafisten und den Kampf der Regierung gegen sie blieb chaotisch und konturlos. Das eigentliche Thema der Sendung verfehlte sie fast vollständig. Wenn es also Erkenntnisse aus der gestrigen Talkrunde bei Günther Jauch zu ziehen gibt, dann sind es wohl nur zwei: erstens, die dass hochkomplexe gesellschaftliche Themen sich nicht in ein 60 Minuten-Fernsehformat am späteren Sonntagabend pressen lassen. Und außerdem die, dass CDU-Mann Wolfgang Bosbach gesundheitlich hart im Nehmen ist.

 

 

 

35.000 Islamisten in Deutschland

 

„Im Namen Allahs – was tun gegen Deutschlands Gotteskrieger?“ hatte Jauchs Redaktion die Sendung betitelt. Es ging um Salafisten und die Gefahr durch die radikalisierten und gewaltbereiten unter ihnen. Erst vor wenigen Tagen verhinderten Ermittler ein Attentat auf einen NRW-Politiker, das radikale Islamisten verüben wollten. Eine bundesweite Razzia fand statt, mehrere salafistische Vereine wurden verboten. Jauch wollte in der Sendung klären, warum gerade die Salafisten eine große Anziehungskraft auf junge Menschen ausübten – zunehmend auch auf Deutsche, die oftmals keinerlei muslimische Wurzeln haben. Diese Frage blieb jedoch weitestgehend unbeantwortet. Einige Fakten lieferte Wolfgang Bosbach (CDU), Vorsitzender des Bundestags-Innenausschusses, der Talkrunde zu Beginn: Etwa 35.000 Islamisten gebe es in Deutschland. Die Salafisten seien dabei die am stärksten wachsende Gruppe. Natürlich seien nicht alle Salafisten Terroristen, sagte Bosbach, aber: Alle gefassten Terroristen der vergangenen Jahre hätten Kontakt zu Salafisten gehabt. „Das macht diese Gruppe so gefährlich“. Dass etwa tausend Menschen in Deutschland in jedem Jahr zum Islam konvertierten, ergänzte der „Zeit“-Journalist und Islamismus-Experte Yassin Musharbash. Dazu gehöre ein persönlicher Bruch in der Biographie, eine Zeit der Sinnsuche. „Der Salafismus liefert hier einfache Antworten auf komplizierte Probleme“, sagte er. {Quelle: www.rp-online.de – VON OLIVER HAVLAT}

 

 

 

 

Im Kampf gegen die Hassprediger

 

Bundesinnenminister Friedrich bläst zum Kampf gegen die Salafisten. Er will sie ausweisen, egal ob straffällig geworden oder nicht. Die Hassprediger indes wandern nach Ägypten. Hier lesen sie den Koran, vernetzen und radikalisieren sich.

 

Salafisten preisen die Scharia, sie verabscheuen Alkohol, Musik und das westliche Denken. Deutsche Sicherheitsbehörden sehen sie als wachsende Gefahr und knöpfen sich salafistische Gruppierungen vor. Die radikalen Islamisten operieren aber zunehmend von Ägypten aus.

Arid Uka wollte seinen Beitrag zum Dschihad leisten, zum «Heiligen Krieg». Am 2. März 2011 erschoss er in einem Bus am Frankfurter Flughafen zwei amerikanische Soldaten und verletzte zwei andere lebensgefährlich. Nur eine Ladehemmung seiner Pistole verhinderte, dass er noch mehr Menschen tötete.

 

 

Friedrich will Salafisten ausweisen

 

Es war der erste islamistisch motivierte Terroranschlag auf deutschem Boden. Der junge Mann war kein Mitglied einer Terrorgruppe, sondern ein Einzeltäter. Er hatte sich die Wut gegen die westliche Ordnung im Internet einflüstern lassen – auch durch Videos des salafistischen Vereins DawaFFM. Die Gruppierung ist von nun an verboten. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat den Kampf gegen die Hassprediger nun aufgenommen und DawaFFM und zwei weitere Vereine namens Islamische Audios und An-Nussrah aufgelöst. Der Vorwurf von Innenressort und Verfassungsschutz: Die Gruppierungen lehnen die Werteordnung des Grundgesetzes ab, sie wenden sich gegen Demokratie- und Rechtsstaatsprinzip, wollen statt dessen die Gesetze der Scharia einführen und hetzen vor allem im Internet gegen Menschen mit anderem Glauben. Friedrich sagte heute beim kleinen CSU-Parteitag in München, dass er islamische Extremisten und Hassprediger aus Deutschland ausweisen wolle, auch wenn sie nicht straffällig geworden seien. Einen entsprechenden Gesetzentwurf will der Minister im Mai den Innenministern vorlegen. So werde es möglich sein, neben extremistischen Verbrechern auch Salafisten und Hassprediger, wenn sie unangenehm auffallen, des Landes verweisen zu können. Zuvor waren in NRW vier mutmaßliche Salafisten festgenommen worden.

 

 

Großrazzien gegen den Heiligen Krieg

 

Polizisten durchforsteten bereits vergangene Woche in Nordrhein-Westfalen und Hessen einen Vereinsraum und rund 20 Wohnungen, um Laptops, Telefone, Propagandamaterial und Geld der Gruppierungen zu beschlagnahmen. Schon im vergangenen Sommer hatten Beamte an 80 Orten in sieben Bundesländern Wohnungen, Vereinsräume und eine Moschee durchsucht. Friedrich hatte damals den Verein Millatu Ibrahim verboten. Dessen Anführer Mohammed Mahmud setzte sich rechtzeitig nach Ägypten ab. Laut Verfassungsschutz ist er inzwischen auf dem Weg in den Dschihad. Auch ein anderer führender Salafist aus Deutschland wurde dort aufgespürt: der frühere Berliner Rapper Denis Cuspert.

 

 

Salafisten suchen Zuflucht in Ägypten

 

Verfassungsschützer beobachten mit Sorge, dass immer mehr deutsche Salafisten nach Ägypten ausreisen. Das Land sei das «Reiseziel Nummer Eins» für Dschihadisten aus Deutschland geworden, sagt Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen. Die Zahl ist zuletzt sprunghaft angestiegen: 2011 waren es noch etwa zehn, 2012 dann 60, also sechs Mal so viele. Mahmuds Ausreise habe eine Sogwirkung entfaltet, sagt Maaßen. Ägypten sei zu einer Drehscheibe für islamistische Extremisten geworden. Von dort gehe für viele weiter in Dschihad-Gebiete – nach Syrien, Mali oder Somalia. Gefährlich wird es vor allem, wenn sie noch radikaler nach Deutschland zurückkehren. Seit dem Sturz von Langzeitpräsident Husni Mubarak gewinnt das neue, islamistische Ägypten an Attraktivität für dschihadistische Kämpfer – oder für solche, die es mal werden wollen. Mit dem Zusammenbruch des Polizeistaates gewannen die bis dahin unterdrückten radikalen Islamisten an neuen Freiheiten.

 
 
 
 

Rückzug um den Angriff zu proben

 

Deutsche Konvertiten reisen regelmäßig nach Ägypten – der Bekannteste ist der salafistische Prediger Pierre Vogel. Den meisten geht es darum, Arabisch zu lernen, den Koran zu studieren und sich mit anderen Islamisten zu vernetzen. Für manche ist es aber auch ein Ort, um sich zu radikalisieren und abzudriften in den «Heiligen Krieg». Ägypten bietet genügend Rückzugsorte: Viele Gegenden sind nur über unbefestigte Straßen erreichbar. In abgelegenen Dörfern haben oft islamischen Scheichs das Sagen und nicht staatliche Behörden. Gerade im schroffen Gebirge der Halbinsel Sinai finden Milizionäre viele Unterschlupfmöglichkeiten. {Quelle: www.news.de}

 

One Response to “Bosbach polterte bei Jauch über Salafisten”

  1. Bernhardine Says:

    Den dreisten Salafisten-Filmfritzen kennen wir doch!
    Ibrahim Abu Nagies Haus- und Hoffotograf Sabri Ben Abda

    „“Nach Kundgebung in Kreuzberg
    Salafisten hetzen mit Video gegen unsere Polizei!…

    Berlin – Wir sehen eine Szene aus einem Video, aufgenommen am 13. Januar am Rande einer Salafisten-Kundgebung in Kreuzberg: Polizisten haben eine Familie gestoppt, eine Uniformierte durchsucht eine Frau.

    Die Hetz-Videos stammen nach BILD-Informationen von Sabri Ben A., er gilt als enger Vertrauter des radikalen Predigers Ibrahim Abou Nagie…““
    http://www.bild.de/regional/berlin/salafismus/hetz-video-gegen-berliner-polizei-29580380.bild.html


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