kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Veränderung in Kuba: «Das Evangelium ist lebendiger als je zuvor» 16. März 2013

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 16:44

In Kuba wird die Veränderung immer greifbarer: Zum grossen Lobpreis-Kongress kamen rund 13‘000 Christen zusammen, der erste offizielle christliche Buchladen wurde eröffnet. Christen auf der Insel sprechen vom «neuen Zeitalter des Glaubens».

 

Von der Karibikinsel hört man sehr unterschiedliche Dinge. Menschenrechtsorganisationen wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) sehen eine deutliche Verschlechterung der Situation, seitdem Raúl Castor vor genau fünf Jahren die Führung des Landes übernahm. Auch christliche Organisationen berichten immer wieder, dass Christen aufgrund ihres Glaubens ins Gefängnis kommen. Doch andere Berichte erzählen von deutlichen Verbesserungen in der Religionsfreiheit. Pastor Víctor Gonzáles, Leiter der Baptisten-Konvention Kubas, erklärte gegenüber dem christlichen Nachrichtenportal Mundo Cristiano, dass sich die Dinge nach 30 Jahren der Christenverfolgung in den vergangenen Jahren dramatisch verändert haben. «Ich denke, die kubanische Regierung glaubt, dass die Gute Nachricht unserem Land wohl tut», so Gonzáles.

 

 

 

«Neues Zeitalter des Glaubens»

 

Dies bestätigt auch die erstmalige Durchführung des dreitägigen Lobpreis-Kongresses Mitte Februar in Santiago im östlichen Teil der Insel (Livenet berichtete). Insgesamt 13‘000 Christen aus ganz Amerika konnten an dem Kongress teilnehmen. «Dieser einzigartige Event ist der Beweis für die Welt, dass das Evangelium in unserem Land lebendiger ist als je zuvor», erklärte Karel Matos, Pastor und Koordinator der Veranstaltung. Kuba wird für ihn immer evangelischer, deshalb wünsche er sich, «dass Kuba auf die ‚evangelische Weltkarte‘ gesetzt wird, vor allem der östliche Teil der Insel.» Es habe ein «neues Zeitalter des Glaubens» begonnen, sagten die Organisatoren.

 

 

 

Erster evangelischer Buchladen

 

Dies «neue Zeitalter» nutzt auch Rubén Ortiz, Pastor einer Baptistengemeinde in Santiago de Cuba. Durch eine neue Regelung der Regierung für Kleinunternehmen erhielt er die Lizenz zum Verkauf von christlichen Büchern und eröffnete die erste christliche Buchhandlung der knapp 500‘000 Einwohner umfassenden Stadt. «Auch in Santiago kann man die Erweckung der kubanischen Christen erleben, für die das eine Gebetserhörung ist», sagt der Pastor. Den Verkauf von christlicher Literatur und Material für die Sonntagsschule, welches teilweise in Kuba selbst herausgegeben wurden, sei etwas, das man in dem Land seit 50 Jahren nicht mehr gesehen habe, so die Initianten des Projektes. {Quelle: www.jesus.ch – von Rebekka Schmidt Quelle: Livenet / Mundo Cristiano – Kubas neue Freiheit}

 

 

 

 

Kubanische Christen<br/>Quelle: cbn.com

 

 

Christen feiern öffentliche Gottesdienste

 

Die etwa 1 Millionen Christen auf Kuba dürfen aufatmen:

Nach Jahrzehntelanger Verfolgung und Unterdrückung brechen in der Karibikinsel neue Freiheiten auf.

Kubas Präsident Raul Castro versprach bereits im Hinblick auf den angekündigten Besuch des Papstes die Freilassung von 2‘900 teilweise alten und schwachen Gefangenen, von denen einige bereits entlassen wurden (Livenet berichtete). Und die Offenheit der Regierung geht noch weiter: Zu Weihnachten und auch im vergangenen Monat (Januar 2012) durften die Kirchen Kubas im ganzen Land Gottesdienste auf öffentlichen Plätzen feiern.

 

 

 

Offene Türen

 

Mit Chorgesang, Predigt und Gebet dankten sie Gott für diese Möglichkeit und konnten sogar öffentlich Glaubensinteressierten von Jesus Christus weitersagen. Seit Jahrzehnten haben die Christen auf der Insel für diese Offenheit der Regierung gebetet. Sie hoffen, dass nun ein neues Zeitalter der kubanischen Kirche anbricht. «Ich glaube, die Führenden des Landes haben verstanden, dass die Gute Nachricht von Jesus Christus ein Segen für die kubanische Familie und unsere ganze Nation ist,» erklärte Dr. Victor Samuel Gonzalez, Präsident der Baptistenvereinigung Westkubas, dem christlichen Nachrichtenportal CBN. «Aus diesem Grund öffnen sie langsam die Türen und erlauben uns Christen, unseren Glauben öffentlich zu bezeugen,» sagt Gonzalez weiter, «und wir danken Gott dafür»!

 

 

 

«Mitten in der Erntezeit»

 

Die neue Offenheit gegenüber Christen und ihrem Glauben hat die verschiedenen Kirchen Kubas vereint und gestärkt. Es werden Unterschiede überwunden und gemeinsame Gottesdienste gehalten. Oscander Rodríguez, Journalist in La Habana, sagte gegenüber Mundo Cristiano: «In jedem dieser öffentlichen Gottesdienste konnte man spüren, dass wir als Kirche Kubas zusammen stehen. Die Dinge, die uns vorher trennten, wie die Liturgie oder verschiedene Arten der Anbetung, sind nach und nach zerbrochen. Die evangelische Kirche ist dadurch sehr gestärkt». Auch Rodriguez hofft, dass dies der von den Christen ersehnte Durchbruch in Kuba ist: «Wir haben viele Erwartungen. Wir sind mitten in der Erntezeit des Evangeliums und sind gespannt, was Gott noch tun wird, denn wir wissen, dass für Gott nichts unmöglich ist»! {Quelle: www.jesus.ch – von: Rebekka Schmidt Quelle: Livenet.de / CBN News / Mundo Cristiano}

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Erstmals auf der Insel

Lobpreis-Kongress in Kuba

 

Zum ersten Mal findet in Kuba der dreitägige Lobpreis-Kongress «Adoración 24/7» statt. Über 6‘000 Teilnehmer aus ganz Amerika werden vom 21. bis 23. Februar in der Stadt Santiago erwartet.

 

«Unser Ziel ist es, das Leben von Leitern, Pastoren und ganz allgemein Christen zu prägen, die Gott in Geist und Wahrheit anbeten möchten, damit dadurch ihr Leben, ihre Familie, ihre Gemeinde und ihre ganze Umgebung verändert wird», erklärt Steve Cordon, Leiter des Kongresses. «Adoración 24/7» bietet den Teilnehmern viele Workshops und Schulungen zum Thema «Lobpreis und Anbetung» und endet am Samstag mit einem gemeinsamen Lobpreisabend. Zu den Rednern zählen Pastor Frank López aus Miami, die bekannte Sängerin Ingrid Rosario und der Organisator Steve Cordon aus Guatemala. Es ist das erste Mal, dass eine Veranstaltung dieser Art auf der Karibikinsel stattfindet. Obwohl Kuba auf dem Weltverfolgungsindex von Open Doors nicht mehr zu den 50 Ländern mit der stärksten Christenverfolgung zählt, werden immer wieder Fälle bekannt, in denen die Religionsfreiheit eingeschränkt wurde.

 

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