kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kommentar „Papst Franziskus I.: Türkei hofft auf bessere Verbindung zur muslimischen Welt“ 16. März 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 19:48

 

Am vergangenen Mittwochabend um 19.07 Uhr war es soweit: Weißer Rauch stieg aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle. Die Katholische Kirche hat ein neues Oberhaupt. Derzeit freuen sich nicht nur mehr als eine Milliarde Katholiken weltweit über den neuen Mann aus Argentinien. Auch in der Türkei beobachtet man das Geschehen im Vatikan genau. Franziskus I. – das ist klar – wird vor allem von Nicht-Christen einer eingehenden Prüfung unterzogen. Noch immer sind die Äußerungen des emeritierten Papstes Benedikt XVI. im Jahr 2006 in der muslimischen Welt nicht vergessen. Das als Papstzitat von Regensburg bekannt gewordene Diktum, das von einer Reihe von Vertretern des Islams als „Hasspredigt“ heftig kritisiert wurde, wirkt bis heute nach. Und das, obwohl Joseph Ratzinger während seiner achtjährigen Amtszeit viel für den interreligiösen Dialog getan hat.

 

 

 

Papst Franziskus I. ist Hoffnung für den Weltfrieden

 

 

Nun hat also ein Argentinier das Pontifikat inne. In den Istanbuler Cafés, so berichtet an diesem Donnerstag das Nachrichtenmagazin euronews, wurde die Botschaft aus Rom mit vorsichtigem Optimismus aufgenommen. Auch am Bosporus haben die Menschen das erste Erscheinen von Jorge Mario Bergoglio auf dem Balkon des Petersdoms am TV mitverfolgt. „Ich hoffe, der neue Papst lässt die Menschen nicht den vorherigen wieder herbeisehnen. Ich glaube, dass dieser Wechsel dem Weltfrieden dienlich sein wird. Auch für die muslimische Welt wird er besser sein“, zitiert das Nachrichtenmagazin einen Türken auf offener Straße. Auch Benedikt XVI. machte nach der Kontroverse vor sieben Jahren mehrere Besuche in islamischen Ländern, einschließlich der Türkei, um so erneut Brücken zu bauen. Doch für einige, so heißt es weiter, sei der Schaden bereits angerichtet. „Wir sind Muslime, wir begrüßen diese Art von Aussagen nicht. Wir können uns nicht in ihre Angelegenheiten einmischen. Doch ich hoffe, dass dieser Papst anders als der vorherige sein wird“, so ein weiterer Cafébesucher.

 

 

 

 

 

Schon kurz nach Bekanntwerden des Rücktritts von Benedikt XVI. (mehr hier) formulierte der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu seine Hoffnungen und Wünsche. Insgesamt hoffe man auf eine enge Zusammenarbeit mit den Muslimen, um gemeinsam gegen Islamophobie zu kämpfen. So sei es nach Ansicht von Davutoğlu nun extrem wichtig, welche Haltung der neue Pontifex zu den Themen zunehmender Rassismus in Europa sowie Islamophobie einnehme (mehr hier). „Wir legen größten Wert auf religiöse Toleranz für die Sicherung des Friedens im Nahen Osten und in der Welt“, stellte Davutoğlu in diesem Zusammenhang noch einmal heraus. „ [Wir hoffen, dass] er eine Haltung zugunsten einer engen Zusammenarbeit mit den Muslimen haben wird. Derzeit gibt es eine Notwendigkeit für eine solche Position in Europa mehr als je zuvor.“ Das Pontifikat, so der Außenminister, habe nicht nur eine religiöse Rolle, sondern spiele derzeit auch eine sehr wichtige politische Rolle in der Welt (mehr hier).

 

 

Mehr zum Thema:

 

Vatikan: Der neue Papst kommt aus Argentinien
Vatikan: 20 weitere Spitzel wollen vor Papst-Wahl reden
Hoffen auf den neuen Papst: Davutoğlu wünscht sich Kooperation gegen Islamhass

www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de

 

 

 

Kommentar vonKopten ohne Grenzen

 

Da sind sie wieder:

Das Fordern, das Diktieren, das mit „Zweierlei Maß messen“,

das Lügen, die Unfähigkeit zur Selbstkritik.

 

Der türkische Außenminister: Insgesamt hoffe man auf eine enge Zusammenarbeit mit den Muslimen, um gemeinsam gegen Islamophobie zu kämpfen. So sei es nach Ansicht von Davutoğlu nun extrem wichtig, welche Haltung der neue Pontifex zu den Themen zunehmender Rassismus in Europa sowie Islamophobie einnehme (mehr hier). „Wir legen größten Wert auf religiöse Toleranz für die Sicherung des Friedens im Nahen Osten und in der Welt“, stellte Davutoğlu in diesem Zusammenhang noch einmal heraus. „ [Wir hoffen, dass] er eine Haltung zugunsten einer engen Zusammenarbeit mit den Muslimen haben wird. Das Fordern: Kampf gegen Islamophobie. Der Gebrauch  dieses von unserer linken Selbsthasserelite kritiklos übernommene Totschlagsarguments ist bereits in den politischen Herzen grundgelegt und wurde in den „Kampf gegen Rechts“ einverleibt. Schließlich muss die muslimische Wählerstimme geschützt werden. Warum der Islam so ein schlechtes Image hat, liegt nicht an mangelndem Wissen über den Islam, sondern gerade am intensiven Wissen über den Islam in seiner ausgrenzenden Form. Die arabische Eiszeit lässt Bände sprechen. Die Taten von Muslimen in der Türkei, im gesamten arabischen Raum, in Nigeria, in Afghanistan und Pakistan lassen leider nur allzu deutlich erkennen, dass die Islamophobie eben keine echte Phobie ist, sondern eine realitätsbezogene Angst vor den Kräften dieses Islam, denen mit keiner militätrischen Strategie beizukommen ist, weil Terror in jeder Form der Listenschmiede gegen Ungläubige in dieser Religionsideologie im Wort Gottes eingekeimt und eingepflanzt ist. Wie die Türkei mit Christen umgeht, so können wir eher von Christophobie als von Islamophobie sprechen, bei Licht betrachtet.

 

Das Diktieren: EXTREM wichtig, „welche Haltung der Papst zum Rassismus und Islamophie einnehme“: Rassismus, auch wieder so ein Totschlagsargument. Religiöser Rassismus ist  gerade im Koran grundgelegt. Alle Nichtmuslime (außer Eingottchristen, also Christen, die die Dreifaligkeit ablehenen) sind laut Islam, weil Koran – zu verstehen als unabänderbares Wort Gottes – Ungläubige und Höllenanwärter. Ich denke, einen größeren religiösen Rassismus gibt es hier auf Erden nicht. Da sollte sich der Außenminister der Türkei erstmal an die eigene islamische Nase fassen, wenn er solche Schlagworte in den Mund nimmt. Aus seinen Worten schwingt mit: Der Papst hat, sonst… Der Papst muss, sonst… Der Papst soll, sonst… Herr Davutoglu sollte sich als Berater des Papstes anbieten, damit er ihn genauso gut beraten kann, wie er dies bei seinem Chef bislang zustandegebracht hat. Vielleicht tritt der Papst unter seinem Einfluss noch zum Islam über.

 

Mit Zweierlei Maß messen: Dieser Mann fordert wie selbstverständlich von anderen, in diesem Fall vom Papst, den „zunehmenden Rassismus“ zu bekämpfen, hält aber seine eigenen Landsleute nicht dazu an, mit dem Tottreten von anderen nichtgläubigen jungen Männern in anderen Ländern Europas aufzuhören und die Beendigung des poltiischen Ungläubigenhasses sowohl im eigenen Land als auch in den türkischen Außenbezirken der verschiedenen europäischen Ländern, verwaltet von der türkischen Religionsbehörder der ATIB oder DITIB oder anderen zu fordern.

Warum fordert er die Führer der islamischen Welt – im Übrigen auch seinen eigenen Chef, den Herrn Erdogan,  nicht auf, sich gegenüber Juden und Christen endlich wenigstens zivilisiert zu benehmen.

 

Oh, ich vergaß: Islam und Zivilisation tun sich ja sehr schwer. Der Papst wird keine Muslime verfolgen. Er wird sich gegen jegliche Verfolgung von Muslimen,  Christen und allen Menschen aussprechen. Wie wäre es, wenn der türkische Außenminister  von seinen eigenen „geistlichen“ Oberen fordern wurde, dass sich  die islamischen (geistlichen) Führer  endlich einmal gegen Juden- und Christenverfolgung in jeweils ihren  eigenen Ländern nicht nur aussprechen würden, sondern auch veranlassen würden, dass sich die politischen Islammarionetten, die sich islamische Politiker nennen,  die unter ihnen politisch agieren, für die Sicherheit von Christen und Juden (soweit es letztere in islamischen Ländern überhaupt noch gibt ) in Regierungsverantwortung  befindlich, sorgen würden. Da kommt von ihm, dem türkischen Außenminister überhaupt nichts. Vom Papst kann Übermenschliches gefordert werden, von islamischen Führern wird nichts gefordert, wie auch, sind sie doch diejenigen, die die koranischen Dogmen des Ungläubigenhasses mit all seinen Konsequenzen in die Tat, nämlich in die politische Praxis umsetzen in ihren Ländern.

 

Das Lügen: „Wir legen größten Wert auf Toleranz für die Sicherung des Friedens im Nahen Osten“. Wir sehen dies in der Türkei selbst, wie sowohl mit Christen dort und christlichen Bauwerken, also mit Kirchen in der Türkei und auf Nordzypern umgegangen wird. Frieden kann wohl nur gesichert werden, wenn Christen auf einen Bevölkerungsanteil von weniger als 1 % gehalten werden. Israel wird nunmehr als Feind angesehen. Im Syrienkonflikt spielt gerade die Türkei eine mehr als dubiose politische Rolle, die den Frieden in immer fernere Weite rücken lässt, unterstützt von blinden westlichen Christen hassenden Politclowns, die noch immer nicht die Folgen des von ihnen so hofierten und unterstützten islamischen Winters gecheckt haben, während sie ihre Bevölkerungen mit der Einreise von überwiegend männlichen jungen Muslimen beglücken, von denen niemand weiß, ob sie dem radikalen Islam angehören. Dann wundert man sich, dass der Salafismus, der wahre Islam, einen solchen Zulauf erhalt.  Von Toleranz nicht die geringste Spur. Dieses Wort wurde von der Türkei  (vom Islam) genauso wie andere abstrakte Begrifflichkeiten wie Liebe und Frieden nur in ihrem islamischen kanalisierten Sinne instrumentalisiert und damit pervertiert. Von anderen „hoffen“, als „extrem wichtig“ einzustufen, beides eingepackt als türkisch-islamische Forderung, aber selbst nicht einen Millimeter vom eigenen Standpunkt abrücken ist im Grunde die bewährte Taktik des Islam, nämlich diese Dinge zu artikulieren im Sinne von „Angriff ist die beste Verteidigung“, die erst gar keine Kritik aufkommen lassen.

 

Die Unfähigkeit zur Selbstkritik: Naja aus dem zuvor Gesagten ist diese objektive Untugend  (jedoch als islamische Tugend zu verstehen – auch eine islamische Begriffsumdeutung -),  halt die direkte Folge. Der Islam lässt keinerlei Kritik an seinen selbsternannten Größen zu. Mohammed ließ seine Kritiker töten aus gutem Grund. Hätte er dies nicht gemacht und anderen Kritikern mit diesen Untaten eindringlich vor Augen geführt, was passiert, wenn dieser Herr kritisiert wird, wäre der Islam schon damals zerfallen wie eine faule Frucht. Somit kann nur die Gewalt nach innen in Form von Einpflanzen des absoluten insbesondere unhinterfragbaren Gehorsams im Glaubensleben, begleitet von der  religiös begründeten rechtlichen Frauenunterdrückung und der Bestrafung wegen religiös motiverten „Sünden“ wie z. B. Konversion zu einer anderen Religion und nach außen hin mit der Legalisierung des Waffengangs, wenn die Zeit der Überlegenheit des Islams in einem „Ungläubigenland“ gekommen ist sowie der Bestrafungsforderung , wenn der Islam kritisiert wird, das äußere Gebäude des Islam aufrechterhalten.

 

Wie sollte der Islam auch sachliche Kritik zulassen können, wenn islamische Politiker gottgleich im Auftrag ihres Gottes quasi die Dogmatisierung des Koran politisch umsetzen müssen. Unsachliche Kritik kann der Islam letztlich leicht abschmettern, weil dort immer Hass mitschwingt. Aber vor nichts hat der Islam soviel Angst, als sich mit sachlicher Kritik und der Aufklärung in der Mitte der Gesellschaft auseinandersetzen zu müssen. Dann würde das islamische Kartenhaus einschließlich des islamischen Janusgottesbildes nämlich leicht in sich zusammenfallen. Darum ist die Unfähigkeit zur Selbstkritik im Grunde der  gewollte, der instrumentalsierte religionsideologische Selbstschutzpanzer des Islam, den zu durchbrechen unbedingt und mit allen Mitteln aus islamischer Sicht unbedingt verhindert werden muss. Letztlich ist das nackte Angst. Wer die Diskussion verhindert, der hat zu verbergen. Dieser Angstselbstschutzpanzer wird mit lautstarken Forderungen nach der strafrechtlichen Sanktionierung der Islamkritik verstärkt, damit die Zensur der religiösen Diktatur auch wirksam greifen kann.

 

Meinungsfreiheit und echte Religionsfreiheit, die einander unbedingt bedingen, kann sich der Islam, ist er einmal in politischer Verantwortung nicht leisten.

Freiheit passt nicht in das Bild einer Religion, die nur von diesen Gewaltstrukturen nach innen und außen hin mit geistigen Ketten zusammengehalten und  mit geistiger und wenn es gerade opportun ist mit physischer Gewalt getragen wird.

 

12 Responses to “Kommentar „Papst Franziskus I.: Türkei hofft auf bessere Verbindung zur muslimischen Welt“”

  1. @-Meinungsfreiheit und echte Religionsfreiheit, die einander unbedingt bedingen, kann sich der Islam, ist er einmal in politischer Verantwortung nicht leisten.

    hallo guten Abend Knecht Christi _der Islam wird noch von Gott gezwungen werden,,wartet ab…
    @Freiheit passt nicht in das Bild einer Religion,
    Gott wird diese Freiheit einfordern

    • Bazillus Says:

      Werte Frau Grasser,
      ich denke, dass der werte Knecht Christi mit dem Kommentar zunächst einmal eine Bestandsaufnahme abgeliefert hat, sozusagen den Jetzt-Zustand. Wie Gott selbst damit umgeht, können wir eh nicht ergründen. Immerhin hat der das Leid des Holocaust, das Leid der Juden und der verfolgten Christen bis heute zugelassen. Er hat nicht direkt eingegriffen. Er hat uns durch sein Nichteingreifen bewusst gemacht, wohin es führen kann, IHN in seiner Jesus-Lehre zu verlassen.

      Von Zwang Gottes war da keine Spur feststellbar. Ich glaube, das ist auch nicht Gottes Art, etwas mit Zwang zu erreichen. Seine Größe will in freiwilligem Bewusstsein erkannt und er will freiwillig geliebt werden. Mit Zwang erreicht er dieses nicht. Er hätte Luzifer zwingen können, ihn zu lieben. Aber Liebe braucht echte Freiwilligkeit .Wir wünschen uns bei diesen eklatanten Missständen die für uns sichtbare Macht Gottes, der da basta sagt und dann so handeln würde wie wir. Aber das hat wohl bislang noch nicht so recht geklappt. Christen wurden bereits im alten Rom verfolgt und mit dem Islam hat sich die Christenverfolgung hier auf Erden erst so richtig etabliert. Gott hätte schon mehrmals die Möglichkeit gehabt, einzugreifen, vielleicht hat er dies auch, jedoch nur für uns verborgen. Jesus selbst hat uns Verfolgung vorausgesagt, sogar Glaubensuntaten, indem er sagte, dass diese religiösen Untäter meinen,Gott einen Gefallen zu tun, wenn sie seine Anhänger töteten. Und viele Glaubensgeschwister in islamischen Ländern haben genau dieses zu erleiden. Da hilft Gott – so wie ich das sehe – jedem Einzelnen und schenkt ihm seinen Beistand, sonst würden sie ihren Glauben schon längst verloren haben, aber eben nicht – zumindest nicht nach außen sichtbar – der Christenheit insgesamt, indem sich z. B. der Islam endlich auf seine Mekka-Vers-Religon zurückziehen würde und sich damit zum Besseren erneuern würde. Auch das muss m. E. freiwillig geschehen und viele Muslime würden auch konvertieren, wenn sie nicht die Apostasiestrafen fürchten würden.

      Und da gebe ich dem werten Knecht Christi Recht: Der Islam kann sich Freiwilligkeit nicht leisten, da diese den Prinzipien des Absolutheitsanspruchsgehorsamsglaubens in arge Bedrängnis und Argumentationsschwierigkeiten bringen würde. Er würde in sich zerfallen.

      • Patriot Says:

        @ Bazillus sagt:

        …..Da hilft Gott – so wie ich das sehe – jedem Einzelnen und schenkt ihm seinen Beistand, sonst würden sie ihren Glauben schon längst verloren haben,…..

        Ich kenne mittlerweile sehr viele Kopten in Deutschland, auch aus Ägypten, aber ich habe noch keinen einzigen traurigen Kopten gesehen. Ich denke, wie Sie auch Bazillus, dass Gott seinen Beistand und seinen Kindern aus dem Tal der Finsternis hilft.

      • Emanuel Says:

        Genau das nenne ich „den freien Willen“- den der Herr in uns gepflanzt hat … Immer wieder, jede Sekunde unseres Lebens, müssen wir uns entscheiden :

        Für den Herrn oder gegen IHN ….!!!! Im täglichen Kampf entscheidet sich, WER AUSERWÄHLT IST ……

      • issachai Says:

        @Bazillus Sg:Herr –
        ich denke dass Grasser .nicht im wörtlichen Sinne sagen wollte ,
        mit gezwungen von Gott–sondern es ist sein Wille –dass letztendlich alle zu einem Gott Vater gelangen werden ..nach Hause zu ihm,….so wie er es bzw. sein Plan für die Menschen ist—ob er nun Moslem oder Atheist sei ,das leben ist so langfe danach ausgerichtet bis alle dorhin gelangen,..

        hallo guten Abend Knecht Christi _der Islam wird noch von Gott gezwungen werden,,wartet ab…
        @Freiheit passt nicht in das Bild einer Religion,
        Gott wird diese Freiheit einfordern

        …@Immerhin hat der das Leid des Holocaust, das Leid der Juden und der verfolgten Christen bis heute zugelassen

        Die Menschen haben es zugelassen sich selbst–

        @der Islam wird noch von Gott gezwungen –

        ich denke Grasser –hat nicht so unrecht–denn Gott Vater hilft denjenigen die zu Gott stehen und ihn lieben und kann sowohl eingreifen,,danach,…

        .

  2. —Papst Franziskus: Kirche darf Gott nicht aus dem Blick verlieren

    Rom (
    – Der neue Papst Franziskus hat die katholische Kirche davor gewarnt, Gott aus dem Blick zu verlieren. Ohne die Verkündigung Jesu werde die Kirche eine mitleidige regierungsunabhängige Organisation, sagte das neue Oberhaupt der katholischen Kirche in seiner ersten Messe als Papst. Es gehe um Bewegung. Das sei nicht immer einfach. Die Ansprache dauerte wenige Minuten, Franziskus redete frei.
    Die Messe beendete offiziell das Konklave

    Freunde Freunde sein lassen
    Zum Abschluss eine kleine Anekdote, die über den C.H. Spurgeon, einer der bekanntesten Prediger des 19. Jh, erzählt wird. Er wurde einmal gefragt, wie er die Erwählung Gottes und den freien menschlichen Willens für sich in Einklang bringt. Er antwortete: „Das würde ich gar nicht versuchen. Freunde brauche ich nicht in Einklang zu bringen.“
    Die guten Aspekte der Souveränität Gottes genießen
    Damit zeigt sich eine grundlegende Eigenschaft der biblischen Sicht auf Gottes Erwählung. Sie ist kein Ärgernis sondern Grund zur Freude. Dass ich glaube, dass ich gerettet bin, dass ich dieser Rettung sicher sein kann, dass es christliche Gemeinschaft gibt – all das ist nur möglich, weil Gott sich in seiner Souveränität dazu entschieden hat. Für Paulus & Co. ist Gottes Prädestination keine Drohung, sondern eine Mut machende Zusage. Gottes Souveränität spricht für den Menschen, nicht gegen ihn.

    Das zeigt, wie sehr Gottes Erwählung dem Menschen zugewandt ist. Sie entspringt einem Gott, der seine Geschöpfe liebevoll im Blick hat und sich wie ein Vater um seine Kinder kümmert – keinem unpersönlichen Schicksal. Vor diesem Hintergrund ist es nicht mehr beängstigend, dass er alles mitbestimmt. Jedes Ereignis meines heutigen Tages liegt in Gottes Hand, alles muss sich in seinen guten, liebevollen Plan mit dieser Welt und seinen Menschen einfügen. Oder wie Paulus schreibt: „Eines aber wissen wir: Alles trägt zum Besten derer bei, die Gott lieben; sie sind ja in Übereinstimmung mit seinem Plan berufen.“ (Rö 8, 28). Gottes Erwählung ist tröstlicher, seelsorgerlicher Zuspruch.

    Gottes Erwählung kann mir zudem in schweren Zeiten versichern, dass mein Glaube Bestand haben wird. Da Gott unwandelbar auserwählt, kann nichts und niemand diesen Beschluss Gottes zu meiner Rettung erschüttern (Rö 9,23-28). Erwählung hat folglich direkt mit meiner Heilsgewissheit zu tun. Das kann mich ungemein entlasten. So hängt meine Rettung nicht an meinem Wollen oder Bemühen, sondern an Gottes Erbarmen (Rö 9, 16). Alles liegt an Gottes Zuwendung, nicht daran, dass ich alles richtig mache.

    Somit kann ein gesundes Verständnis von Gottes Erwählung auch meine Einstellung zu persönlicher Schuld in einen gesunden Zusammenhang stellen: Da Gott mich erwählt hat, kann ich von mir aus nichts dazu tun, um vor Gott gut dazustehen. Auch nicht, indem ich versuche, perfekt zu sein. Ich brauche es nicht aus mir selbst versuchen, denn Gottes Gnade ist ohnehin frei (Rö 3, 24). Wenn ich mich verändere, dann nur mithilfe des Heiligen Geistes

    Das ist eine Einstellung zu Gottes Erwählung, die der Heilige Geist schenken kann und Gottes Vorsehung nicht als Problem ansieht. Es ist Gottes Sicht auf das, was aus menschlicher Sicht wie ein Widerspruch scheint. Dieser göttliche Blickwinkel auf seine Erwählung hat einiges für sich: Er schränkt Gottes Unabhängigkeit nicht ein, ehrt die Verantwortlichkeit des Menschen und sieht Gottes weise und liebevolle Wahl nicht als Feind, sondern als Freund an. Eine gute Wahl.

    http://www.mehrglauben.de/vertiefen/hintergruende-verstehen/praedestination-und-verantwortung-wer-waehlt-hier-wen/15-1001-48

    • Emanuel Says:

      Gott oh Gott … Das ist ein Gedanken-Wirr-Warr wie es schlimmer und höllischer nicht sein kann …. Quinitessenz … ich darf leben , wie ein Schwein, betrügen wie eine Sau … und morden , wie ein Irrer … letzten Endes „verzeiht der Herr mir , wenn ich nur „katholischen Glauben“ vorspiele … alle meine Sünden eh ….

      Es fällt mir schwer auf deutlichere Worte zu verzichten … aber ich erkenne immer mehr … mit gewissen Typen „Mensch“ darf man sich n i c h t e i n l a s s e n …..

      Finger weg von solchen „Genien“ …..

      • carma Says:

        ist das nicht eine ur-protestantische lehre luthers? – nur die gnade Gottes erwählt seine jünger, „gute taten“, das (a)soziale wirken des menschen in der welt hingegen hat kaum oder keinerlei einfluss auf Gottes auslese…
        hier wurden schon viele katholische dogmen heftigst kritisiert, auch von mir – die evangelisch-calvinistischen glaubensauffassungen gehören auch mal dringend gründlich geprüft!!

  3. Bazillus Says:

    Ja, da fordert die Türkei genau das von anderen, was sie selbst nicht im Entferntesten gewährt, nämlich Toleranz. Sie selbst setzt Maßstäbe der Intoleranz und darf sie, von keinem anderen Land kritisiert, in die Tat umsetzen, fordert aber, obwohl sie selbst diese Intoleranz bis zum Exzess lebt, von anderen genau das, was sie selbst nicht bereit sind zu geben und ihren Minderheiten bewusst vorenthält. Das nenne ich zutiefst verlogen und allmachtsbesessen.

    • issachai Says:

      .Frieden sollt ihr bringen, wohin ihr auch kommt. In Frieden sollt ihr gehen, wenn ihr scheidet.
      Gott segne eure Herzen und Münder, dass ihr spürt und sagt, was dem Fremden dient.
      Er segne eure Augen und Hände, dass ihr seht und tut, was den Frieden mehrt.
      Der Herr, euer Gott, segne euren Weg. Ein Weg des Friedens soll es sein. Er geleite euch zum Ziel eurer Reise.
      Den Frieden Christi möget ihr finden an diesem Tag und am Ende eures Lebensweges. Amen

      .Patriot Sagt:
      17. März 2013 at 18:47

      in Deutschland, auch aus Ägypten, aber ich habe noch keinen einzigen traurigen Kopten gesehen.

      Kopten kommen alle aus Ägypten-Kopten sind Ägypter–

      Niemand ist traurig der Gott im Herzen trägt,…
      seine tiefe Liebe trägt er im Herzen Jesus Christus
      @patriot…dem stimme ich zu:ich kenne auch einen besonderen Kopten“stark im Glauben zu Gott .

      • Bazillus Says:

        Werte/r Issachai,
        vollkommen richtig: Das ist christlich-jesuanischer Friedensdrang, der auch gut ist. Suchet den Frieden und jaget ihm nach ist eine Aufforderung. Aber: Realitäten dürfen nicht verschwiegen werden. Reine Friedensappelle sind wirkungslos, wenn sie nicht aus dem Herzen kommen desjenigen, der sie ausspricht und nicht in die Herzen derjenigen gelangen, die sie nicht einlassen. Frieden setzt auf beiden Seiten guten Willen voraus. Wenn dieser gute Wille aber auf einer Seite nicht verhanden ist und er ist da nicht vorhanden, wo bewusst mit zweierlei Maß gemessen wird, werden Friedensappelle leider ungehört bleiben.

        Auch stimme ich Ihnen von Herzen zu, dass Gott für alle Menschen einen guten Plan hat. Aber dieser Plan Gottes muss aber erst auch von ihnen erkannt werden. Wenn jedoch dieser Plan bewusst abgelehnt wird, so z. B. von Atheisten, wie sollen diese zu Gott gelangen!? Sie haben sich hier entschieden. Vielleicht haben sie in der Sterbestunde noch eine Chance, sich für Gott zu entscheiden. Bei Gott ist kein Ding unmöglich.

        Ich glaube, dass kein Mensch verloren geht, der die uneigennützige Liebe gelebt hat und damit der Spur Gottes folgt. Menschen jedoch, die aus welchen Gründen auch immer, Hass in Religion, ins Privatleben und in ihr Herz eingelassen haben, werden erkennen müssen, dass das nicht und niemals der Weg Gottes war, ist und sein wird. Hassverkünder sind Seelen, die dem Heiligen Geist zuwiderhandeln. Diese Sünden werden laut Jesus nicht verziehen.

  4. Emanuel Says:

    Bazillus Sagt:
    20. März 2013 at 06:22

    Werter Bazillus … So ist es … genau so sehe ich das auch … Danke für diesen kurzen – aber dennoch allumfassenden Kommentar ..

    (Es ist unwichtig , wie ich die Dinge sehe, aber wenn jemand wie Sie, mit dieser großen Erfahrung und diesem gr0ßen Wissen – etwas so ausdrückt, wie ich es fühle …
    dann kann mein Weg – mein Suchen … nicht ganz so falsch sein ….)

    LG

    Emanuel


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