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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

USA, Großbritannien und Frankreich bilden in Jordanien syrische Rebellen aus 15. März 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 20:29

Ausbilder aus dem Ausland unterweisen syrische Rebellen in Jordanien in moderner Kriegführung, heißt es in europäischen Medienberichten.

 

Einige Quellen behaupten, die so ausgebildeten Kämpfer sollten einmal nach Assads Abgang den Kern der neuen Sicherheitskräfte stellen, aber diese Vermutung wird durch die Art der ihnen vermittelten Kampffertigkeiten nicht gestützt.

 

In den letzten drei Monaten wurden bereits an die 200 Personen in den beiden Lagern, die sich im Osten bzw. Süden Jordaniens befinden, ausgebildet, berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Die militärische Ausbildung konzentriert sich dabei auf den Einsatz von Panzerabwehrwaffen, berichtet das Magazin weiter unter Berufung auf Teilnehmer und Organisatoren der Schulungen. Nach weiteren Informationen sollen insgesamt mehr als 1.200 Kämpfer der Freien Syrischen Armee (FSA), jener bewaffneten Oppositionsstreitmacht, die gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad kämpft, ausgebildet werden. In dem Artikel heißt es weiter, einige der Ausbilder trügen Armeeuniformen, aber es bleibt offen, ob sie für private Söldnerfirmen oder das amerikanische Militär tätig waren. Im vergangenen Oktober bestätigte das Pentagon, eine kleine Gruppe von amerikanischen Spezialeinheiten und Militärberatern habe im Sommer in Jordanien die Streitkräfte des Landes im Zusammenhang mit einem möglichen Einsatz in Syrien beraten und unterwiesen. Ein solcher Einsatz könnte stattfinden, sollten in Syrien Chemiewaffen eingesetzt werden. Berichten zufolge wurden gleichzeitig auch ausgewählte Gruppen syrischer Rebellen ausgebildet.

 

Die britische Tageszeitung The Guardian meldete am vergangenen Freitag, die USA stünden mit diesen Bemühungen nicht allein, sondern würden von Großbritannien und Frankreich unterstützt. Ausbilder aus diesen Ländern hielten sich ebenfalls in Jordanien auf, um die syrischen Rebellen auszubilden. Bisher haben sich die Verteidigungsministerien der drei Länder nicht zu den Berichten über die Ausbildung der FSA in Jordanien geäußert. Aber ein solches Vorgehen würde weder im Widerspruch zu den amerikanischen Plänen, die syrische Opposition mit nichttödlichen militärischen Gütern zu unterstützen, noch im Gegensatz zum britischen Verständnis des gegen Syrien verhängten EU-Waffenembargos stehen. »Zu einer technischen Unterstützung in diesem Sinne können auch Hilfestellungen, Unterweisungen und Ausbildung dahingehend gehören, wie die Sicherheit in den Gebieten, die nicht länger vom Regime kontrolliert werden, aufrecht erhalten werden kann. Derartige beratende Maßnahmen betreffen auch die Abstimmung zwischen der Zivilbevölkerung und den Militärräten und das Problem, wie man die Zivilbevölkerung schützen, die Risiken für sie verringern und die allgemeine Sicherheit in einer Übergangsphase gewährleisten kann«, erklärte der britische Außenminister William Hague am vergangenen Mittwoch vor dem britischen Parlament.

 

Ein Gesprächspartner des Spiegel in Brüssel erklärte, das EU-Waffenembargo gegen Syrien, auf das man sich Anfang März verständigt hatte, sei »absichtlich schwammig« gehalten. Wenn es um technische Unterstützung gehe, hänge die Antwort auf die Frage, was dies eigentlich bedeute, davon ab, wen man frage. Die Briten und Franzosen etwa würden sich da weiter als andere aus dem Fenster hängen. Im Prinzip sollte die Unterstützung dem Schutz der Zivilbevölkerung dienen, aber wie man bereits in Libyen sehen könne, könne man das auf verschiedene Weise auslegen, sagte er weiter. In Libyen nahm das Eingreifen des Westens in die Angelegenheiten des Landes mit der Errichtung einer Flugverbotszone, die angeblich die Zivilbevölkerung in dem Bürgerkrieg schützen sollte, seinen Anfang und endete mit dem Einsatz einer alliierten Streitmacht, die den Aufständischen bei der Erstürmung der Hauptstadt Tripolis und damit beim Sturz des Machthabers Oberst Muammar al-Gaddafi half. Gaddafi selbst wurde später von einer Miliz ohne rechtsstaatliche Ermittlungen und ein Gerichtsurteil brutal ermordet. Heute gilt Libyen als staatliches Territorium mit einer nominellen Zentralregierung¸ das von unkontrollierbarer Gewalt geprägt ist, die immer wieder zwischen bewaffneten Rebellengruppen und lokalen Beduinenstämmen aufflackert.

 

Auch der jordanische Geheimdienst beteiligt sich an der Ausbildung der syrischen Rebellen und ist eifrig bemüht, die radikalen Islamisten (Salafisten) von den gemäßigteren Kräften zu trennen, denen eine weitergehende Ausbildung durch ausländisches Personal zuteil werden soll. Die ausländischen Ausbilder wählen bevorzugt frühere Offiziere aus, die von der regulären syrischen Armee übergelaufen sind. »Die Amerikaner trauen uns nun mehr als den Türken, weil es den Türken vor allem darum geht, sich Vorteile für ein Vorgehen gegen die Kurden zu verschaffen«, sagte ein jordanischer Experte in Amman gegenüber dem Guardian. Berichten zufolge zeigen sich die Amerikaner von den bisherigen Ergebnissen der Hilfslieferungen an die syrischen Oppositionsgruppen, die über die Türkei liefen, enttäuscht. Ankara habe entweder absichtlich zugelassen, dass die islamistischen Extremisten bei den Aktivitäten der Rebellen an der nördlichen Kampffront in Syrien praktisch die Führung übernahmen, oder es zumindest nicht verhindern können. Auch Saudi-Arabien und Bahrain gelten als weitere wichtige Unterstützer der Rebellen, die der syrischen Opposition vor allem über Jordanien Hilfe zukommen lassen.

 

Ende Februar erklärte der frisch gebackene amerikanische Außenminister John Kerry, die USA wollten die syrische Opposition mit Rüstungsgütern und anderer technischer Hilfe im Wert von 60 Mio. Dollar unterstützen. Dies schließe gepanzerte Fahrzeuge, nichttödliche militärische Ausrüstung und andere technische Güter mit ein. Der Guardian berichtete, eine geringe Anzahl britischer Spezialeinheiten sei bereits in Jordanien stationiert, um auf diese Weise sofort intervenieren zu können, sollte sich der Westen für ein direktes Eingreifen in Syrien entscheiden – und weil sie nun schon einmal da sind und auf ihren Einsatzbefehl warten, bilden sie eben die Rebellen in moderner Kriegstaktik aus. Die britische Zeitung erklärte aber beschwichtigend, das Ausmaß und die Intensität der Ausbildung sei nicht so umfassend. Der Spiegel berichtete weiter, aus den insgesamt mehr als 10.000 FSA-Kämpfern solle im Rahmen des Ausbildungsprogramms etwa ein Dutzend kampfstarke Einheiten gebildet werden. Und im Guardian hieß es, diese Einheiten seien notwendig, um nach dem Verschwinden Assads die öffentliche Ordnung und Sicherheit im Land wiederherzustellen. Aber auch wenn der Guardian es so darstellt, als handele es sich hier eher um die Ausbildung einer polizeilichen Einsatztruppe zur Wiederherstellung von Ruhe und Ordnung in Syrien nach dem Krieg und nicht um die Aufstellung kriegsentscheidender Streitkräfte, spricht die Ausbildung an Panzerabwehrwaffen doch eine andere Sprache.

 

Ein jordanischer Regierungsvertreter, der namentlich nicht genannt werden wollte, drückte seine Hoffnung aus, die Streitmacht könne auch Jordanien zugute kommen, sollte das Flüchtlingsproblem völlig außer Kontrolle geraten und es zu einer Massenflucht Hunderttausender zusätzlicher Flüchtlinge nach Jordanien kommen. Eine solche Entwicklung könnte tatsächlich eintreten, sollten die öffentlichen Versorgungssysteme in der südsyrischen Stadt Dar‘a zusammenbrechen. In einem solchen Fall könnte bis zu einer Million verzweifelter Menschen versuchen, in Jordanien Zuflucht zu finden. Bisher hat Jordanien Berichten zufolge bereits mehr als 320.000 syrische Flüchtlinge aufgenommen. Seit Beginn des Konflikts in Syrien vor mehr als zwei Jahren kamen auf beiden Seiten bis zu 70.000 Menschen ums Leben, berichten syrische Aktivisten. Mehr als eine Million Menschen wurden zu Flüchtlingen und versuchten, in den Nachbarstaaten Zuflucht zu finden. {Quelle: info.kopp-verlag.de}

 

8 Responses to “USA, Großbritannien und Frankreich bilden in Jordanien syrische Rebellen aus”

  1. .Habe da was leckeres gefunden, sucht bei youtube nach “Umgestaltung der Welt”. Jede Woche kommt eine neue Sendung raus zum momentanen Geschehen in der Welt. Das ganze wird unter einem anderen Winkel belichtet als wir es kennen.

    ….grotesk das man uns hier selbst klappmesser verbietet und diese arabischen terroristen da bekommen raketenwerfer und andere kriegswaffen. wir werden von schwerst kriminellen gangstern regiert und ausgebeutet! sorry da ist kein lichtblick mehr für mich!

    .

  2. carma Says:

    die moslems wollen es (sunniten wie schiieten), obama will es, die eu will es (mehrheitlich) – und auch russland: das dürfte wohl das nächste „ding“ nach syrien (eventuell iran) werden: die schaffung „palästinas“ und vermutlich die (teil-)besetzung jerusalems/israels? – wie würde israel in diesem falle reagieren? was sagt die bibel??
    http://de.ria.ru/politics/20130314/265726155.html

  3. Bernhardine Says:

    Mit der AOK-Karte nach Syrien!
    Hajan, der Dschihadist aus Kassel
    http://www.spiegel.de/fotostrecke/hajan-m-gotteskrieger-aus-kassel-fotostrecke-94272-3.html
    …dort, in Syrien, hat er ein Bein gelassen, nun hockt er im Rollstuhl. Kann er seine AOK-Karte im Ausland benutzen? Wer zahlte ihm die notwendige Amputation???

  4. Bernhardine Says:

    Mohamed Mahmoud, der Fettwanst aus Wien, zuletzt Deutschland, dann in den islamischen Frühling Ägyptens geflüchtet:
    Letztes Update am 16.03.2013, 00:01
    Artikel drucken
    Radikaler Salafist droht mit Feuersturm in Heimat
    http://kurier.at/chronik/wien/wien-radikaler-salafist-droht-mit-feuersturm-in-heimat/5.634.747
    In Ägypten hat er abgenommen, gab dort wohl keine lecker Palatschinken und Kaiserschmarrn!

    • carma Says:

      er ist beleidigt, weil er bei uns nicht terrorist werden durfte – was moslems zurecht an der freien meinungsäusserung im westen zweifeln lässt?!


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