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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Pakistan: Die Blasphemiegesetze fordern ein neues Opfer 15. März 2013

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 18:48

Ein Blasphemievorwurf hat zur Verhaftung eines mittellosen Strassenkehrers geführt, worauf Dutzende christlicher Familien fluchtartig ihre Häuser verlassen haben. Dem Festgenommenen droht nun die Todesstrafe.

 

 

 

 

Pakistan: 2,000-strong mob burns down over 150 homes in Christian colony in search of ‚blasphemer‘

ibnlive.in.com

 

 

 

 

Die Christen leben im Stadtteil Joseph Colony seit der Teilung Britisch-Indiens in die Staaten Pakistan und Indien im Jahr 1947. Die meisten von ihnen sind mittellose Analphabeten und arbeiten als Bedienstete bei ihren muslimischen Nachbarn. Nun sind sie auf der Flucht, sie haben alles verloren und ihr Stadtteil ist vollständig zerstört. «Seit Jahren leben wir in der ständigen Angst, der Blasphemie angeklagt zu werden», gesteht uns einer der Bewohner. In Pakistan steht auf die Beleidigung des Propheten Mohammed die Todesstrafe. Bereits ein Blasphemievorwurf genügt, um Massenunruhen auszulösen. Deshalb werden diese Art von Anschuldigungen oft genutzt, um zum Beispiel einen lästigen Nachbarn loszuwerden. Genau dies geschah im Jahr 2010 mit Asia Bibi. Die fünffache Mutter wurde zum Tode verurteilt und ist nach wie vor inhaftiert. Die Übergriffe vom vergangenen Wochenende in Lahore hatten eindeutig die Vertreibung der Christen aus dem Stadtteil und die Plünderung ihrer Häuser zum Ziel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Christ, Savan Masih, der als Strassenkehrer arbeitete, befindet sich nun im Gefängnis und ist nach dem Paragraphen 295-C des pakistanischen Strafrechts der Blasphemie angeklagt. Das Haus, das er mit seinen drei Kindern und seinen Eltern bewohnte, wurde wie alle anderen Behausungen im Stadtteil niedergebrannt. Während zwei Tagen haben Tausende von Aufrührern dieses Quartier von Lahore regelrecht leer geplündert. Als es den Polizeikräften nicht gelang, die Angreifer in Schach zu halten, haben sie selbst den Bewohnern angeraten, die Flucht zu ergreifen, um ihr Leben zu retten! Am Montag hat dann die Nationalversammlung doch noch auf die Vorfälle reagiert. Sie hat ihre Sitzung unterbrochen, um die Übergriffe zu verurteilen. Vier Polizeioffiziere wurden ihrer Ämter enthoben, weil sie nicht für ausreichend Schutz der Christen vor den Angriffen gesorgt hatten. Ausserdem wurden 150 Tatverdächtige festgenommen. Die Behörden versprachen den Bewohnern vom Stadtteil Joseph Colony, deren Häuser zerstört wurden, eine finanzielle Entschädigung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pakistani police officials examine the burnt out houses of members of the Christian community attacked by Muslim demonstrators during a protest over alleged blasphemous remarks by a Christian in a Christian neighborhood in Badami Bagh area of Lahore on March 9, 2013 (AFP Photo / Arif Ali)

 

 

 

 

 

 

 

 

Kenia: Danken wir Gott für die friedlich abgelaufenen Wahlen

und beten wir zusammen mit den kenianischen Christen für die Zukunft des Landes.

 

Am 4. März 2013 wurde Uhuru Kenyatta mit 50,07% der Stimmen zum neuen Präsidenten des Landes gewählt. Doch das sehr knappe Wahlergebnis ruft unter den Christen Besorgnis hervor. Sie befürchten, es könnte, wie dies nach den Präsidentschaftswahlen von 2007 der Fall war, zu Unruhen kommen. Ausserdem ist der neue Präsident wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt. Ihm wird eine massgebliche Beteiligung an der Eskalation der Gewalt nach den Wahlen von 2007 vorgeworfen. Im Juli wird er vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag erscheinen müssen. Es wird erwartet, dass der Prozess mindestens zwei Jahre dauern wird. Zusätzlich zu diesen politischen Herausforderungen häufen sich in den vergangenen Monaten die Angriffe auf die Christen. Es wurden mehrere gezielte Mordanschläge sowie Übergriffe auf Kirchen verübt. Unser Monatsheft vom April wird Kenia ebenfalls zum Thema haben.

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15. März 2013

 

3 Responses to “Pakistan: Die Blasphemiegesetze fordern ein neues Opfer”

  1. .Kenia: Danken wir Gott für die friedlich abgelaufenen Wahlen
    und beten wir zusammen mit den kenianischen Christen für die Zukunft des Landes

    Ja genauso..
    .Worte zum Nachdenken und zum Weiterschenken
    In der Hauptstadt seines Landes, lebte ein guter und gerechter König. Oft verkleidete er sich und ging unerkannt durch die Straßen, um zu erfahren, wie es um sein Volk stand.
    Eines Abends geht er vor die Tore der Stadt. Er sieht aus einer Hütte einen Lichtschein fallen und erkennt durch das Fenster: Ein Mann sitzt allein an seinem zur Mahlzeit bereiteten Tisch und ist gerade dabei, den Lobpreis zu Gott über das Mahl zu singen. Als er geendet hat, klopft der König an der Tür: „Darf ein Gast eintreten?“ „Gerne“, sagt der Mann, „komm, halte mit, mein Mahl reicht für uns beide!“ Während des Mahles sprechen die beiden über dieses und jenes. Der König – unerkannt – fragt: „Wovon lebst du? Was ist dein Gewerbe?“ „Ich bin Flickschuster“, antwortete der Mann. „Jeden Morgen gehe ich mit meinem Handwerkskasten durch die Stadt und die Leute bringen mir ihre Schuhe zum Flicken auf die Straße“.

    Der König: „Und was wird morgen sein, wenn du keine Arbeit bekommst?“ „Morgen?“, sagte der Flickschuster, „Morgen? Gott sei gepriesen Tag um Tag!“

    Als der Flickschuster am anderen Tag in die Stadt geht, sieht er überall angeschlagen: Befehl des Königs! In dieser Woche ist auf den Straßen meiner Stadt jede Flickschusterei verboten! Sonderbar, denkt der Schuster. Was doch die Könige für seltsame Einfälle haben! Nun, dann werde ich heute Wasser tragen; Wasser brauchen die Leute jeden Tag.

    Am Abend hatte er so viel verdient, dass es für beide zur Mahlzeit reichte. Der König, wieder zu Gast, sagt: „Ich hatte schon Sorge um dich, als ich die Anschläge des Königs las. Wie hast Du dennoch Geld verdienen können?“ Der Schuster erzählt von seiner Idee Wasser für jedermann zu holen und zu tragen der ihn dafür entlohnen konnte. Der König: „Und was wird morgen sein, wenn du keine Arbeit findest?“ „Morgen? Gott sei gepriesen Tag um Tag!“

    Als der Schuster am anderen Tag in die Stadt geht, um wieder Wasser zu tragen, kommen ihm Herolde entgegen, die rufen: Befehl des Königs! Wassertragen dürfen nur solche, die eine Erlaubnis des Königs haben! Sonderbar, denkt der Schuster, was doch die Könige für seltsame Einfälle haben. Nun, dann werde ich Holz zerkleinern und in die Häuser bringen. Er holte seine Axt, und am Abend hatte er so viel verdient, dass das Mahl für beide bereitet war. Und wieder fragte der König: „Und was wird morgen sein, wenn du keine Arbeit findest?“ „Morgen? Gott sei gepriesen Tag um Tag!“

    Am anderen Morgen kam dem Flickschuster in der Stadt ein Trupp Soldaten entgegen. Der Hauptmann sagte: „Du hast eine Axt. Du musst heute im Palasthof des Königs Wache stehen. Hier hast du ein Schwert, lass deine Axt zu Hause!“

    Nun musste der Flickschuster den ganzen Tag Wache stehen und verdiente keinen Pfennig. Abends ging er zu seinem Krämer und sagte: „Heute habe ich nichts verdienen können. Aber ich habe heute Abend einen Gast. Ich gebe Dir das Schwert…“ – er zog es aus der Scheide – „…als Pfand! Gib mir, was ich für das Mahl brauche.“ Als er nach Hause kam, ging er zuerst in seine Werkstatt und fertigte ein Holzschwert, das genau in die Scheide passte.

    Der König wunderte sich, dass auch an diesem Abend wieder das Mahl bereitet war. Der Schuster erzählte alles und zeigte dem König verschmitzt das Holzschwert. „Und was wird morgen sein, wenn der Hauptmann die Schwerter inspiziert?“ „Morgen? Gott sei gepriesen Tag um Tag!“

    Als der Schuster am anderen Morgen den Palasthof betritt, kommt ihm der Hauptmann entgegen, an der Hand einen gefesselten Gefangenen: „Das ist ein Mörder. Du sollst ihn hinrichten!“ „Das kann ich nicht“, rief der Schuster voll Schrecken aus. „Ich kann keinen Menschen töten!“ „Doch, du musst es! Es ist Befehl des Königs!“ Inzwischen hatte sich der Palasthof mit vielen Neugierigen gefüllt, die die Hinrichtung eines Mörders sehen wollten. Der Schuster schaute in die Augen des Gefangenen. Ist das ein Mörder? Dann warf er sich auf die Knie und mit lauter Stimme, so dass alle ihn beten hörten, rief er: „Gott, du König des Himmels und der Erde: wenn dieser Mensch ein Mörder ist und ich ihn hinrichten soll, dann mache, dass mein Schwert aus Stahl in der Sonne blitzt! Wenn aber dieser Mensch kein Mörder ist, dann mache, dass mein Schwert aus Holz ist!“

    Alle Menschen schauten atemlos zu ihm hin. Er zog das Schwert, hielt es hoch – und siehe: es war aus Holz. Gewaltiger Jubel brach aus. In diesem Augenblick kam der König von der Freitreppe seines Palastes, ging geradewegs auf den Flickschuster zu, gab sich zu erkennen, umarmte ihn und sagte: „Von heute an, sollst du mein Ratgeber sein!“

  2. ..Kenias Nachbarn sind auf alles gefasstWährend der Wahlen in Kenia wollen die Nachbarländer auf Nummer sicher gehen. Unruhen wie vor fünf Jahren könnten auch ihre Versorgung in Gefahr bringen. Erste Anzeichen gibt es: Die Preise steigen schon.

    „Die Meinung der Ältesten verdient Respekt“ – das ist ein Grundsatz, der in Ostafrika immer noch trägt. Und Ugandas Präsident Yoweri Museveni hat nicht nur den Vorsitz der Ostafrikanischen Gemeinschaft inne: Überdies ist er dienstältester Präsident in dem Staatenbündnis, zu dem neben Uganda und Kenia auch Tansania, Ruanda und Burundi gehören. Zu den Abstimmungen, die am Montag (04.03.2013) in Kenia abgehalten werden, wählt Museveni seine Worte mit Bedacht: „Ich wünsche ihnen Segen. Ich denke, die Kenianer werden eine friedliche Wahl abhalten, denn es nützt niemandem, Unruhe zu stiften.“

    .http://www.dw.de/kenias-nachbarn-sind-auf-alles-gefasst/a-16639057.


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