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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Linke stehen Salafisten bei: Den Märtyrer spielen 15. März 2013

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 19:05

Nach Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen: Salafisten könnten Anschlagsserie geplant haben

 

Zufällig hat eine Abhöraktion die Ermittler auf die Spur radikaler Islamisten geführt. In einer Bonner Wohnung fanden sie nicht nur eine scharfe Schusswaffe und Chemikalien, sondern auch eine Namensliste. Darauf rot markiert: Mitglieder der islamfeindlichen Splitterpartei „Pro NRW“. Vier in Nordrhein-Westfalen festgenommene militant-radikale Salafisten hatten möglicherweise eine Serie von Attentaten geplant. Darauf deutet eine Liste hin, die neben einer scharfen Schusswaffe und mehr als 600 Gramm einer vermutlich sprengstofffähigen Substanz in der Bonner Wohnung eines Salafisten gefunden wurde. Auf der Liste befanden sich Namen von Mitgliedern der NPD, der Piratenpartei und von der von Islamhassern betriebenen, rechtspopulistischen Splitterpartei „Pro NRW“. Nur die Namen der Pro-NRW-Aktivisten waren rot markiert, unter ihnen der von Parteichef Marcus Beisicht. Die Verdächtigen, die zwischen 23 und 43 Jahre alt sind, wurden am Donnerstagnachmittag dem Haftrichter vorgeführt. Gegen sie wurde Haftbefehl erlassen. Sie schweigen bislang zu den angeblichen Mordplänen.

 

 

Staatsschutz belauschte Islamisten

 

Eher zufällig war die Dortmunder Staatsanwaltschaft auf die Spur der angeblichen Attentäter gestoßen. Die Ermittler hatte vor etlichen Wochen nach Hinweisen aus der Szene ein Verfahren gegen mehrere radikale Islamisten eingeleitet, die angeblich einen Bankraub oder Raubüberfälle planten. Ein Verfahren wegen der „Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat“ wurde begonnen. Einer der Verdächtigen war Tyfun S. aus Hessen, der in der Szene der Gotteskrieger einen Namen hat. Er soll Kontakte zu den Sauerland-Attentätern gehabt haben und mit etlichen Dschihadisten gut bekannt sein. Der Staatsschutz der Essener Polizei belauschte ihn. Durch Abhöraktionen stießen die Beamten auf drei Männer, die im Zusammenhang mit dem Dortmunder Verfahren nicht genannt worden waren. Einige der Männer, zu denen zwei deutsche Konvertiten gehören, sollen sich über die Macher von „Pro NRW“ empört haben, die sich im vergangenen Jahr mit Salafisten Straßenschlachten geliefert hatten. Die Staatsschützer verwanzten das Auto, mit dem Tyfun S. häufiger unterwegs war. Bei einer Tour am späten Dienstagabend bekamen die Ermittler ein Gespräch mit, in dem über den „Kopf“ von „Pro NRW“ gesprochen wurde. „Wenn er weg ist, dann kriegen die anderen Angst“, sagte einer der Islamisten. Sie sprachen dann über das Auto von Beisicht und das Kennzeichen seines Wagens. Die Verfolger vermuteten, dass ein Anschlag bevorstehe.

 

 

„Sucht Informationen über ihre Wohnorte, ihre Arbeitsplätze“   

 

 

Da sich die beiden Salafisten in der Nähe von Beisichts Wohnung im Rheinland aufhielten, wurde der Wagen gestoppt und die Insassen wurden am Mittwochmorgen gegen ein Uhr in der Früh von einem Spezialkommando festgenommen. Bei ihnen wurden keine Waffen sichergestellt. Ermittler schließen nicht aus, dass die beiden Männer eine Observation geplant hatten. Unmittelbar nach der Festnahme wurden Wohnungen in Essen-Kray und in Bonn durchsucht. Ob tatsächlich Attentate geplant waren oder ob es sich um Phrasendrescherei von Hardcore-Islamisten handelte, wird sich möglicherweise bei den Ermittlungen herausstellen. Schon seit einiger Zeit tauchen im Internet Aufrufe von Islamisten gegen „Pro NRW“ auf. Ein „Abu Ibrahim“ erklärt in einem Video: „Lauert und sucht einzelne Personen der Pro NRW im Geheimdienstverfahren auf, sammelt genug Informationen über ihre Wohnorte, über ihre täglichen Routen, ihre Arbeitsplätze“. Und dann: „Schlagt zu!“. Die Feinde sollten getötet werden, um den Propheten zu rächen.

 

 

 

Etwa 100 gewaltbereite Salafisten in Deutschland

 

Islamhasser von „Pro NRW“ hatten vor Moscheen Mohammed-Karikaturen gezeigt. Auch ein „Abu Assan Al-Almani“ rief unter Verweis auf Aktionen von „Pro NRW“ zu Anschlägen in Deutschland auf. Deshalb hatte das Bundeskriminalamt im September vergangenen Jahres vor möglichen Anschlägen durch fanatisierte Einzeltäter gewarnt. Islamkritische Aktionen, so steht es in BKA-Analysen, könnten „Tat-Impuls“ für Terroraktionen sein. Zu den angeblich 600 gewaltbereiten Islamisten in Deutschland werden etwa hundert Anhänger der Salafisten gezählt. Der politische Salafismus ist die am schnellsten wachsende radikal-islamistische Bewegung in Deutschland. Auch der Frankfurter Flughafenattentäter Arid U., der 2012 zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt wurde, soll dem Salafismus nahe gestanden haben. Spekulationen, einer der vier Männer stehe in Verbindung mit einem gescheiterten Anschlag auf den Bonner Hauptbahnhof, werden von Sicherheitsbehörden dementiert. {Quelle: www.sueddeutsche.de}

 

 

 

 

 

 

 

Linke stehen Salafisten bei: Den Märtyrer spielen

 

Markus Beisicht, „Pro NRW“-Chef, bekommt dank durchgeknallter Salafisten die Aufmerksamkeit,

die er sich ersehnt hat. Er kündigt weitere Aktionen an.

 

KÖLN taz: Applaus brandet auf. „Markus, Markus“-Rufe hallen durch den Raum. Während die TV-Nachrichten über einen angeblich vereitelten Mordanschlag auf ihn berichten, lässt sich „Pro NRW“-Chef Markus Beisicht von seinen Anhängern feiern. Sie seien „stolz, einen solchen Vorsitzenden zu haben, den mutigsten Politiker Europas“, schwärmt „Pro NRW“-Generalsekretär Markus Wiener auf der Versammlung am Mittwochabend in Köln. Beisicht fühlt sich sichtlich wohl in der Märtyrerpose. „Die Religion des Friedens hat sich mal wieder entlarvt“, sagt der 49-jährige Rechtsanwalt mit getragener Stimme. „Man muss solche Ereignisse verarbeiten, aber eins kann ich jetzt schon sagen: Wir werden nicht kapitulieren!“ Das hatte auch niemand erwartet. Schließlich ist der frühere „Republikaner“-Funktionär schon seit gut einem Vierteljahrhundert im politischen Rechtsaußengeschäft – und jetzt endlich verschaffen durchgeknallte Salafisten ihm und seiner „Bürgerbewegung“ die öffentliche Aufmerksamkeit, die er sich immer ersehnt hatte.

 

Möglich gemacht hat das ein bemerkenswerter Strategiewechsel. Seit ein paar Jahren camoufliert die „Pro-Bewegung“ ihre rassistische Ausrichtung als vermeintlich harmlose „Islamkritik“. Wie es dazu kam, erläuterte „Pro NRW“-Chef Beisicht vor fünf Jahren in bemerkenswerter Offenheit in der rechten Wochenzeitung Junge Freiheit: „Wir haben nach Inhalten Ausschau gehalten und waren anfangs selbst überrascht, welche außerordentliche Resonanz wir mit dem Thema gefunden haben“. Wo es früher platt und einschlägig „Ausländer raus!“ hieß, geht es seitdem „gegen Islamisierung und Überfremdung“ und für das „Abendland in Christenhand“. Der Holocaust-Überlebende und scharfe Islamkritiker Ralph Giordano bezeichnet denn die „Pro-Bewegung“ auch als eine „zeitgenössische Variante des Nationalsozialismus“, der es darum gehe, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu schüren.

 

Dass ihre Hetzkampagnen wütende Reaktionen von radikalislamistischen Fanatikern hervorrufen könnten, war einkalkuliert. So hatte Beisicht im Frühjahr vergangenen Jahres angekündigt, der anstehende Landtagswahlkampf in Nordrhein-Westfalen werde auf „maximale Provokation“ ausgelegt sein. Seine selbst ernannte „Bürgerbewegung“ werde „bis an die Schmerzgrenze“ gehen. Was er damit meinte: Mit der berühmt-berüchtigten Mohammed-Karikatur des dänischen Zeichners Kurt Westergaard im Gepäck marschierte die bräunliche Truppe vor Moscheen und anderen islamischen Einrichtungen auf. Unter dem Schutz von Meinungsfreiheit und Demonstrationsrecht sowie gut gesichert von Polizeigroßaufgeboten. Gewalttätige Ausschreitungen von Salafisten in Solingen und Bonn waren die Folge – und ein im Internet verbreiteter Mordaufruf gegen Pro-NRW-Mitglieder. Beisicht bereut nichts: „Was wir im Landtagswahlkampf gemacht haben, war absolut richtig, da haben wir nichts zurückzunehmen.“ Damit sei es gelungen, „die Medienblockade zu durchbrechen und dieser Gesellschaft eine Diskussion regelrecht aufzuzwingen über die Gefahren des islamischen Extremismus“, sagte er am Mittwochabend. „Eins ist klar, da muss sich keiner Sorgen machen: Wir machen weiter.“ {Quelle: www.taz.de – von Pascal Beucker}

 

 

 

 

Salafisten planten Anschlag auf Pro-NRW-Chef in Leverkusen:

 Islamisten ist „jedes Mittel recht“

 

Leverkusen (RP): Der Landesvorsitzende der rechtsextremen Partei „Pro NRW“ steht nach dem gescheiterten Anschlag von Islamisten unter Polizeischutz. Der Chef des NRW-Verfassungsschutzes warnt: „Fanatische Salafisten schrecken vor nichts zurück.“

www.rp-online.de – von C. SCHWERDTFEGER, G. VOOGT UND R. ZILLES

 

 

 

 

Haftbefehle gegen Salafisten

 

Dortmund: Gegen vier Salafisten, die Anschläge auf Mitglieder der rechtsextremen Partei Pro NRW geplant haben sollen, sind am Donnerstag Haftbefehle erlassen worden.

www.stern.de

 

2 Responses to “Linke stehen Salafisten bei: Den Märtyrer spielen”

  1. …Linke stehen Salafisten bei: Den Märtyrer spielen

    und das ist erst der Anfang ,oder Wie===


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