kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ein Koran fällt aus einer Tasche und die Welt brennt 13. März 2013

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 19:01

Auf dem Tempelberg in Jerusalem ist es zu schweren Ausschreitungen gekommen. Ursache: Eine angebliche „Koran-Schändung“ durch die Israelis.

 

Bei näherem Hinsehen erkennt man das Muster, das man schon vom dänischen „Karikaturen-Streit“ kennt:

Ein unbedeutender Zwischenfall wird so lange durch Mundpropaganda skandalisiert, bis daraus ein Flächenbrand wird.

 

Auf dem Tempelberg in Jerusalem ist es zu schweren Zusammenstößen zwischen Palästinensern und israelischen Soldaten gekommen. Nach dem Freitagsgebet, hatten palästinensische Demonstranten Steine gegen israelische Sicherheitskräfte geworfen. Es sollen nach palästinensischen Angaben auch Gummigeschosse seitens der Israelis zum Einsatz gekommen sein. Über die Anzahl der Verletzten gibt es zunächst widersprüchliche Angaben. Die israelische Polizei erklärte in einer Mitteilung, dass die 100 Angreifer vermummt waren und Brandsätze einsetzten. Es ist dies eine fast schon alltägliche Meldung aus dem Nahen Osten. Wenn man den Vorfall genauer betrachtet, erkennt man, wie Flächenbrände entstehen, wenn der Islam für die Politik instrumentalisiert wird.

 

 

Wie kam es dazu?

 

Anfang der Woche fanden sich zunächst vereinzelt, dann immer massiver, Meldungen in den arabischen und den türkischen Zeitungen, dass es im Innenhof der Al-Aqsa Moschee zu einer verheerenden Beleidigung der Muslime in aller Welt gekommen sei. Die „Al-Aqsa Foundation“ – die spirituelle Betreiber-Gesellschaft des drittwichtigsten Heiligtums im Islam, empörte sich: Ein israelischer Polizeioffizier soll mehrere palästinensische Mädchen im Innenhof der Al-Aqsa Moschee tätlich angegriffen haben. Bei den Handgreiflichkeiten sei der Koran auf den Boden gefallen. Der Soldat sei dann auf dem Koran herumgetreten und habe ihn durch die Gegend geworfen – und ihn damit geschändet, erklärte Mahmud Abu Atta, Chef der Medienabteilung der „Al-Aqsa Foundation“.

 

 

Wir kennen auch keine Lösung für diesen Irrsinn!

 

 

Der Assistent des Generalsekretärs der Arabischen Liga, Mohamed Sobeih, sah in der Aktion der israelischen Polizei eine Aggression gegen alle Muslime. „Die Muslime müssen nun geschlossen auftreten“, zitierte die palästinensische Nachrichtenagentur WAFA den den Assistenten. Der Generalsekretär der Organisation für islamische Zusammenarbeit (OIC), Ekmeleddin Ihsanoglu, verurteilte die „brutale kriminelle Attacke“ und „Entweihung der heiligen Stätte“. Er sieht das Recht auf freie Ausübung der Religion verletzt, berichtete die Nachrichtenagentur Bahrain. In einer Mitteilung am vergangenen Montag, meldete sich auch der jordanische Minister für religiöse Angelegenheiten, Abdul Salam Abadi, zu Wort. Die „abscheuliche Untat gegen den heiligen Koran“ müsse Folgen haben. Er rief alle islamischen Staaten und die UN zum Handeln auf. Wenn man jedoch bei der Polizei in Jerusalem nachfragt, stellt sich der Fall ganz anders dar. Es habe, ein Handgemenge am Eingang zum Tempelberg gegeben. Bei dem Versuch diese Krawalle aufzulösen „fiel ein Koran zu Boden, welcher aus der Tasche einer in die Krawalle involvierten Frau stammt“. Die Polizei habe niemanden provoziert, so die Jerusalemer Polizei in einer Mitteilung in der israelischen Zeitung Maariv. Der Sprecher der israelischen Polizei, Micky Rosenfeld, schildete den Deutsch Türkischen Nachrichten den Vorfall einen Tag nach dem Geschehen. Rosenfeld sagte, dass die Polizei die Vorwürfe sofort überprüft habe, weil man wisse, wie gefährlich solche Auseinandersetzungen werden können.

 

 

 

Wörtlich schriebt Rosenfeld: „Am vergangenen Sonntag besuchte eine Gruppe von jüdischen Frauen den Tempelberg. Derartige Besuche sind nicht ungewöhnlich, da der Tempelberg auch als Touristenattraktion dient. Einige arabische Frauen saßen auf einer Bank und versperrten damit den Zugang zum Tempel. Sie sind darauf aus gewesen, die jüdischen Frauen davon abzuhalten, den Tempelberg zu betreten. Ein israelischer Polizeibeamter schob die Bank und die arabischen Frauen zur Seite. Dabei ist ein Koran zu Boden gefallen, der sich in einer der Taschen der Frauen befand. Der Polizist hat den Koran umgehend aufgehoben und den arabischen Frauen gegeben. Es hat weder eine Schmähung noch eine Geringschätzung der Bücher gegeben. Alle anderen Behauptungen sind falsch und unkorrekt“. Der Fall wurde dennoch in den arabischen Medien zwei Tage lang hochgekocht. Eine unrühmliche Rolle spielten die türkischen Zeitungen, die in der Sache munter mitmischten. Die Sabah titelte „Hässlicher Angriff gegen die Al-Aqsa Moschee“. Proteste gegen Schmähung des Koran durch israelischen Soldaten hören nicht auf“, schrieb die Zaman. Stellungnahmen der israelischen Polizei waren in den Berichten nicht zu finden.

 

Die westlichen Medien berichteten nicht über den Vorfall. Es schien, als würde es bei einem verbalen Strohfeuer bleiben. Am Freitag begannen die Ausschreitungen. Beobachter sehen hinter den vermummten Gewalttätern eine organisierte Bewegung. Sie will das Feuer am Lodern halten. Israel hat sich in den besetzten Gebieten nie besonders geschickt verhalten. Viele Gewaltaktionen gegen die Palästinenser stoßen auf Abscheu bei einer klaren Mehrheit der israelischen Bevölkerung. Auch administrative Maßnahmen werden sofort in alle Richtungen gedeutet, wie jüngst bei der Einführung von getrennten Bussen für Palästinenser und Israelis (mehr hier). In Jerusalem selbst sind die Behörden viel vorsichtiger: Denn hier leben Israelis und Palästinenser zusammen. Die Stadt ist wie ein Pfannkuchen: Es versuche einer einmal, das Gelbe vom Weißen zu trennen. Um den Frieden einigermaßen zu wahren, gibt es sogar für die ultra-orthodoxen Juden ein modernes Ghetto: Sie leben im Stadtteil Mea Sharim, freiwillig wie im Mittelalter, nach ihren archaischen Regeln.

 

Wie schon beim dänischen „Karikaturen-Streit“ zeigt sich auch hier dasselbe Muster: Ein kleiner Zwischenfall, wie er in jedem Dorf passieren kann, wird zum Funken für einen Flächenbrand. Was wirklich genau geschehen ist, weiß am Ende keiner mehr. Die Globalisierung der Nachrichten durch das Internet wird nicht dazu genutzt, nachzufragen, was genau passiert ist. Sie wird genutzt, um eine Geschichte aufzublasen. In gut orientalischer Art werden Motive ausgeschmückt und blumig überhöht. Am Ende starrt die Fratze der Religions-Schänder die Welt an. Israelische, amerikanische und, wenn nötig, auch dänische Fahnen brennen. Und ehe man sich versehen hat, haben die Ideologen jede Menge Geiseln genommen: Bei den islamisch-politischen Organisationen sind das die Juden und die Westler. Bei den genervten Westlern sind es die harmlosen Muslime in Bochum oder Nantes, die von dem Vorfall überhaupt nichts mitbekommen haben. Wir kennen auch keine Lösung für diesen Irrsinn. {Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de}

 

19 Responses to “Ein Koran fällt aus einer Tasche und die Welt brennt”

  1. Bernhardine Says:

    Der Rauch ist weiß wir haben einen Papst!!!

    • carma Says:

      ich tippe auf scola…

    • Bernhardine Says:

      Jorge Mario Kardinal Bergoglio SJ (* 17. Dezember 1936 in Buenos Aires, Argentinien) ist Erzbischof von Buenos Aires. Franziskus I.

      • carma Says:

        super wahl – in jeder hinsicht. scheint ein echt netter und humorvoller „typ“ zu sein….
        alle romanischen länder europas, die „latinons“ nordamerikas und von mexiko bis zur antarktis, inklusive der phillippinos – die „hausmacht“ der katholischen welt, was ihre anhängerzahl angeht – dürfen sich freuen, natürlich auch die katholiken des nordens.
        das war wirklich klug vom Heiligen Geist -die überraschung ist perfekt!! vom ersten eindruck her scheint „ex“-bergoglio zumindest der spontanste u. sympathischste der auswahlkanditaten zu sein…

    • ..Kampf gegen Armut – und Homo-Ehe
      Trotz seines Strebens, Distanz zu der Politik zu halten, kollidierte Bergoglio in den vergangenen Jahren mehrfach mit den Regierungen von Néstor und Cristina Kirchner. Er kritisierte mehrfach Korruption und Armut scharf. Erst vor wenigen Wochen warnte er vor der „alltäglichen Übermacht des Geldes mit seinen teuflischen Folgen von Drogen und Korruption sowie dem Handel von Menschen und Kindern, zusammen mit der materiellen und moralischen Misere“.

      Außerdem wandte er sich 2010 frontal und erfolglos gegen die Legalisierung der Homo-Ehe in Argentinien. Als Bergoglio die Gesetzesvorlage zur gleichgeschlechtlichen Ehe als „Teufels-Manöver“ bezeichnete, antwortete Staatschefin Cristina Kirchner, diese Kritik erinnere an die Zeiten der InquiEr wird oft auch „Kardinal der Armen“ genannt, dazu passt der von ihm erwählte Papstname. Mit „Franziskus“ setzte er das erste Zeichen – er nennt sich nach dem Heiligen Franz von Assisi, der von 1181/82 bis 1226 lebte. Dieser Name steht für ein Leben in Armut und an der Seite der Armen. Als Sohn eines wohlhabenden Tuchhändlers in Assisi (Mittelitalien) verzichtete Franziskus auf allen Reichtum und gründete einen Bettelorden, der eine Erneuerung der katholischen Kirche bewirkte. Seinen Namen hat noch keiner der bisher 265 Päpste gewählt. „Franziskus“ gibt einen ersten Hinweis, in welche Richtung der neue Pontifex die kriselnde Weltkirche mit ihren 1,2 Milliarden Mitgliedern führen will.

      Der Erzbischof von Buenos Aires und Primas Argentiniens bevorzugt ein möglichst unauffälliges Auftreten in der Öffentlichkeit. So konnte er bereits als Kardinal öfters in der U-Bahn auf dem Weg in die Kathedrale an der Plaza de Mayo beobachtet werden. Auch in Rom geht er lieber in einem dunklen Mantel und ohne Kardinalshut.

      sition

    • carma Says:

      – Nun wird ein ganzer Teil von Christen durch die Verbreitung der Bündnis-Theologie zunehmend verunsichert. Dadurch stellt sich die Frage, ob die überwiegende Mehr-heit der bibeltreuen Bewegung im deutschsprachigen Raum die Bibel in der Israel-frage falsch verstanden und ausgelegt hat. Aus diesem Grund möchte ich einige bib-lische Belege anführen, die deutlich machen, dass Israel nach wie vor Gottes auserwähltes Volk ist und von der Bibel her eine
      grosse Zukunft hat. …

      • Emanuel Says:

        Lieber Carma !

        Is -ra- el oder Jish -ra – el bedeutet „Kämpfen oder Streiten für Gott“ … Selbstversändlich ist jeder Mensch, der „streitet für Gott“ also sich bemüht , um Gott – sich anstrengt, für Gott = Jish-ra-el -von Gott auserwählt .. Nur : Lieber Freund – Gottes Licht leuchtet für jeden Menschen in genau der selben Art und Weise ! Ist dir das denn noch nicht einmal bewußt ???? Wir entscheiden, ob wir Jish-ra-el sind – Jeder Einzelne – Wer sich für den Herrn entscheidet – ist logischerweise „auserwählt“ …

        Ich glaube die Göttlichen Wahrheiten“ sind zu schwierig für die Masse der Menschen …. Ihr müsst euch in eurem egoistischen Denken immer „Führer“ vorstellen, die euch ins „gelobte Land“ bringen … und zur Not- um dabei zu sein, hängt ihr euch an Juden … denen ist es ja „versprochen“ … Was für ein Wahnsinn .. so etwas wirklich zu glauben ….

        Das „gelobte Land“ gibt es nicht im gesamten Universum …. geschweige denn – auf dieser teuflisch beherrschten Erde ..Jeder Denkende muss das doch erkennen … zumal gute Christen auch demgemäß „reden“ – Kanaan ist im Himmelreich .. Das Himmelreich ist der Herr …. Nix kapiert … ????

    • Emanuel Says:

      „Kinder des Fleisches (Israel als Volk)“

      Dies Fehlinterpretation gleich zu anfang des Artikels, reicht bereits – um zu erkennen , wie falsch er ist !

      Selbst verständlich sind „Kinder des Fleisches nicht „Israel als Volk . So ein Schwachsinn !

      Kinder des Fleisches sind alle Menschen, die im reinen Materiellen denken und ihr Leben allein daran ausrichten …

      Beim Weiterlesen des Artikels wird das deutlich , wenn vom Gegenteil die Rede ist ….

      Nur ein Beispiel dafür, das man niemals auf Erden mit diesen haarsträubenden neuzeitlichen Bibelauslegungen, wirklich Denkende überzeugen kann, das der christliche Glaube der einzig wahre Glaube ist.

      • carma Says:

        werter emanuel – leider gehst du auf die texte der links, die manches erklären, nicht ein.
        weder hänge ich den juden am rockzipfel noch bin ich vorbehaltloser „fan“ des zionismus als rein politisch verstandenem programm. das verhältnis gottes zu den israeliten, die „auswählung“ bzw. auslese aus diesem volk ist SEINE, nicht meine sache!
        ich „verstehe“ deine „heilige wut“ auf dieses völkchen, weil sie deinen verständlichen wunsch zum EinGott-glauben, erfüllt in JESUS, durch ihr festhalten an JHWH in frage stellen, aber für eifersucht oder gar verteufelung gibt es keinerlei grund. letztlich haben wir selbst das problem, wie wir Jesus und JHWH zusammenbringen, ohne den Ein-Gott-glauben anzuzweifeln. die trinitarische „einsicht“ kannten die christen der frühzeit noch nicht, ergo erst recht nicht die juden. warum hätten sie sich mit einer begrifflichkeit abmühen sollen, die selbst die meisten christen (laien) bis heute intellektuell überfordert? man muss doch zugeben, dass v.a. wir christen eine handvoll „magischer“ dogmen erschaffen haben, die man blind glauben muss oder ein jahrelanges studium der begriffsdeutungen erzwingen. das soll nicht bedeuten, das die glaubensgrundsätze falsch wären – einfach zu verstehen sind sie allerdings nicht. ob das so sein muss, weiß ich nicht.
        bitte lese den link, den ich hier nochmal reinstelle, weil er die symbolik des „verworfenen“ judentums/israels gut darstellt. um mehr geht es mir im verhältnis zum judentum nicht – ich bin eben nuneinmal keiner – allenfalls im erweiterten (geistigen) sinne. aber ich habe auch keine berührungsängste oder gar pyhsischen ekel, den ich manchmal bei dir rauszuhören glaube. du hast ihnen letztens sogar die moslems vorgezogen, gegen die du längst nicht mit dem gleichen eifer polemisierst. dein feindbild scheinen die juden und katholiken zu sein – ungezählte kommentare deinerseits bezeugen dies, notfalls lege ich sie dir gesammelt vor. hernach tust du so, als ob du kein wässerchen trüben könntest und überhaupt alles nicht so gemeint sei. ich mag vergessen – der Herr nicht!!

        http://www.endzeitzeichen.org/Jesus%20und%20der%20Feigenbaum.pdf

        ein PI-kommentar: >> Der Antisemitismus ist für mich einer der klaren Indizien dafür, dass es einen Teufel, dass es unsichtbare böse Mächte gibt. Wie sonst soll man es sich erklären, dass angefangen im Alten Ägypten (2. Buch Mose) bis heute immer wieder Mächte dieses schon rein zahlenmäßig aus menschlicher Sicht völlig unbedeutende Volk Israel verfolgen und ausrotten wollen?
        Warum scheren sich so viele Aggressoren um dieses 13-Millionen-Volk? (Anmerk. von mir –
        0,2% der weltbevölkerung!!). Ganz einfach: aus Israel kommt der Erlöser, Jesus der Messias, aus Israel kamen die Schreiber des Alten und des Neuen Testaments und am Ende, so ist es prophezeiht, wird einmal ganz(?) Israel Jesus annehmen und die Welt zu Gott führen. Kein Wunder also, dass der Teufel zusieht, Israel zu vernichten. Zum Glück verspricht Gott in der Bibel vielfach, dass er das gewiss nicht zulassen wird, soviel die Muslime (und Anti-Israeliten) auch gegen Israel toben.<<
        Belassen wir es vorerst dabei, ich werde deine einstellung wohl nicht abändern können, und du meine ganz gewiss auch nicht…
        trotzdem lg

  2. Erich Foltyn Says:

    man müßte die Leute weltweit aufklären, daß viele bezüglich des Koran ganz anderer Ansicht sind und daß sie das sein lassen sollen.

    • Emanuel Says:

      klären wir uns besser erst einmal über die Bibel auf …

    • …Erich Foltyn Sagt:
      13. März 2013 at 21:32

      ja lieber Herr Erich!

      viele kennen den Koran überhaubt nicht!

      stimmt–wenn man sich dazu mit Mitmenshen unterhällt–heists-hm kenne ich nicht-ist doch eh ähnlich wie die Bibe,oder sind ganz normale keute-
      tja Überaschungen kommen dann ganz plötzlich,wenn man nicht auf der Hut ist–was ja und Christen die Bibel sagt.

      • .soory der Fehler–
        stimmt–wenn man sich dazu mit Mitmenshen unterhällt–heists-hm kenne ich nicht-ist doch eh ähnlich wie die Bibel,oder sind ganz normale Leute-

        wenn man nähmlich die gebote Gpttes lebt und sich an die Bibel hällt ,,dass alleine wäre schon der Hinweis genug —

  3. carma Says:

    Teherans früherer Konsul in Oslo sagt in einem Interview, das islamische Regime sei “willens, viele Länder zu vernichten“ …

    Ein iranischer Diplomat, der sich 2010 in Norwegen abgesetzt hat, warnte Israel, dass die Iraner die Bombe gegen den jüdischen Staat einsetzen würden, falls sie diese erhalten. In einem Interview mit dem israelischen Kanal 2 TV, sagte Mohammad Reza Heydari, ehemals iranischer Konsul in Oslo, der sich dort vor drei Jahren absetzte und politisches Asyl erhielt: „Wenn dem Iran mehr Zeit gegeben wird, dann wird er das nötige Wissen erwerben, um eine nukleare Bombe in Jahresfrist zu bauen.“ Nachgefragt, ob der Iran die Bombe gegen Israel einsetzen würde, sagte er: „Wenn der Iran zu dem Punkt gelangt, an dem er eine Atombombe hat, dann wird er sie mit Gewissheit einsetzen, gegen Israel oder gegen irgendein anderes Land (das als Feind betrachtet wird).“
    Heydari — der sich absetzte, kurz nachdem er aufgefordert worden war, seinen Sohn auf Photos zu identifizieren, die während der Proteste nach den Wahlen 2009, bei denen Ahmadinejad erneut ins Amt kam, aufgenommen worden waren — sagte, dass das Regime in Teheran darauf abzielen würde, zwei oder drei Bomben zu entwickeln. Es würde nukleare Waffen als “Versicherung“ betrachten, um sein Überleben zu garantieren.

    Die Regimeführer „glauben, wenn sie eine nukleare Bombe erwerben, dann werden (die anderen) anfangen, sich ihnen gegenüber wie zu Nord Korea zu verhalten“, sagte Heydari. „Tatsächlich ist der hauptsächliche Beweggrund der Führer ausschließlich die eigene Sicherheit und nicht die von irgendjemandem sonst“, fügte er hinzu.

    „Sie sind geschäftig dabei, sich in ideologischer Hinsicht auf die Ankunft des verborgenen Imam vorzubereiten und bereiten den Boden dafür auf praktische Weise vor; zu diesem Zweck sind sie willens, viel Blut zu vergießen und viele Länder zu zerstören.“

    Heydari, der früher am Imam Khomeini International Airport in Teheran als Stellvertreter des iranischen Außenministeriums stationiert war, sagte, dass er während seiner dortigen Arbeit beobachtet habe, wie Hisbollah Gruppen unter der Aufsicht der Revolutionären Garden in den Iran kamen, dort ausgebildet wurden und zurück in den Libanon gesandt wurden. Weiter sagte er, dass Hisbollah mit terroristischen Einrichtungen im Irak und Afghanistan enge Verbindungen hat, ebenso wie mit den Taliban und Al-Kaida.

    Heydari, der anschließend als iranischer Diplomat in Georgien, Deutschland und schließlich in Norwegen im Dienst war, sagte, ihm sei bekannt, dass Zivilflugzeuge aus Südamerika im Iran eintrafen, die keine Passagiere hatten, dafür aber mit Waffen und Material für das nukleare Programm voll waren. Er sprach in dem Interview davon, dass Venezuela für den Iran Uran Einkäufe getätigt habe, das anschließend in den Iran transportiert wurde.
    „Venezuela kauft also das Uran von einem anderen Land, und dann senden sie es mit zivilen Flugzeugen in den Iran“, sagte Heydari. Er ging davon aus, dass das Uran von „der Mafia“ gekauft wurde.
    Er sagte, dass ihm während seiner Zeit als Diplomat gesagt worden war, dass er versuchen solle, westliche Nuklearwissenschaftler gegen hohe Gehälter zu gewinnen und dass er persönlich Dutzende von Treffen mit nordkoreanischem, im Nuklearsektor ausgebildeten Personal vermittelt habe, das im Iran eingesetzt wurde. Er sagte, dass der Iran diplomatische Post nutzt, um Material, das sich auf sein nukleares Programm beziehe, zu transportieren.
    „Wenn die USA und die westlichen Länder glauben, dass der Iran zur Achse des Bösen gehört, wie George Bush sagte, und dass er internationalen Terroristen hilft, dann müssen sie dieses Regime absetzen“, sagte Heydari. Er sagte, dass es möglich wäre „den Iranern zu helfen“ mit ausreichenden Sanktionen, wie dem Schließen aller iranischen Botschaften im Ausland und indem iranische Minister unter Androhung ihrer Verhaftung daran gehindert werden, das Land zu verlassen. Damit Ergebnisse erreicht werden können, sagte er, müsse der Iran „wie das Apartheidregime in Süd Afrika“ behandelt werden.
    Heydari schilderte seinen Aufstieg im Außenministerium und sagte, dass er als loyal dem Regime gegenüber betrachtet wurde, weil er am Iran-Irak Krieg teilgenommen hatte und verwundet worden war. Er sagte weiter, dass, obschon er selbst kein religiöser Man war, er und die anderen Regierungsangestellten angewiesen worden waren, „die religiösen Prinzipien einzuhalten“, mehrfach am Tag zu beten, die Fastenzeiten zu halten, sich Bärte wachsen zu lassen und sich „wie Hisbollah Männer zu kleiden.“
    Er sagte, dass er allmählich zu erkennen begann, dass er „nicht allein“ war — dass viele andere Angestellte im Außenministerium nur vorgaben, dem Regime gegenüber religiös und ideologisch loyal zu sein.
    2008 wurde er als Konsul nach Norwegen versetzt. Im Jahr 2010 setzte er sich ab und blieb seitdem in Oslo an einem Ort, der von den norwegischen Behörden streng bewacht wird. Im Verlauf des Interviews, gab Heydari an, dass fünf weitere iranische Diplomaten sich kürzlich – in Brüssel, London, Genf, Mailand und Paris – abgesetzt hätten.

    Das Interview wurde von einer iranischen Frau vermittelt, die vor 13 Jahren nach Israel ausgewandert ist, und durch die norwegischen Sicherheitsbehörden arrangiert. Es fand in einem Hotel in Oslo statt.
    Heydari gab zu, dass seine Verwandten, die noch immer im Iran leben, ihn gebeten haben, sich nicht öffentlich zu äußern, aber er sagte, dass er die Verpflichtung habe, zu sprechen, und dass er nichts dagegen habe, dass das Interview in Israel ausgestrahlt wird

    • Emanuel Says:

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      …ohne Worte …

      • carma Says:

        und wenns im titel heißen würde: die schweiz, nahost und der „rest der welt“, wäre dir nichts ungewöhnlich vorgekommen, oder?! alleine diese schrullige bemerkung weist dich als antisemit in fleisch und blut aus – es trieft geradezu die abgrundtiefe abscheu aus deinen worten, wann immer du dir freien lauf erlaubst. danach bekommst du regelmäßig deine christlichen gewissensbisse – schon scheiße, dass die juden möglicherweise an den gleichen Gott glauben, gell?
        vielleicht kannst du einem herrn bazillus mit deinen swedenborgschen schalmereien „heiligen geist“ vortäuschen – DEINE EIGENEN WORTE sprechen eine ganz andere sprache…
        ich gebs auf, dich noch „kapieren“ zu wollen!!


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