kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Koptischer Christ in libyschem Gefängnis gestorben 12. März 2013

Filed under: Koptenverfolgung,Moslembrüder — Knecht Christi @ 20:45

Auf Facebook ist dieses Bild weit verbreitet: „Der Kopte Ezat Hakim wurde in Libyen wegen angeblicher Missionstätigkeit bis zu Tode gefoltert. Die salafisten standen in Deutschland, der Schweiz und Österreich auf offener Straße und verteilten ihren Koran, Bücher und CD’s gratis„!

 

 

عزت حكيم

 

Zahlreiche Verhaftungen

wegen angeblicher

Verbreitung des Christentums

 

Kairo/Frankfurt am Main – 12. März 2013: Der 45-jährige ägyptische Kopte Ezzat Hakim Attalah starb nach Angaben der Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) vergangenen Sonntag in einem Gefängnis in der ostlybischen Stadt Benghazi. Attalah war am 28. Februar mit vier weiteren Kopten wegen angeblicher „Verbreitung des Christentums“ verhaftet worden. Die IGFM beklagt unter Berufung auf Quellen vor Ort, dass er in Folge von Folter in der Haft verstarb. Auch die größte ägyptische Tageszeitung, die staatliche „Al-Ahram“ spricht von der „Ermordung“ des Kopten. Nach Angaben der IGFM sind in Libyen seit Februar zahlreiche ägyptischen Christen verhaftet worden. Rund 100 ägyptische Kopten sollen zur Zeit wegen angeblicher „Verbreitung des Christentums“ oder „illegaler Einwanderung“ in libyschen Gefängnissen inhaftiert sein.

 

In keinem der Fälle soll es Hinweise darauf geben, dass die Opfer tatsächlich in irgendeiner Weise missioniert hätten. Wie die IGFM betont, sei unabhängig davon auch das Recht auf Mission nach der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen ein Bestandteil des Rechtes auf Religionsfreiheit. In Libyen seien Kopten verhaftet worden, bloß weil sie eine einzelne Bibel und ein Heiligenbild in ihrem persönlichen Besitz hatten, so die IGFM weiter. Wir fordern die ägyptische Regierung auf, sich stärker für den Schutz ägyptischer Staatsangehöriger in Libyen einzusetzen. Der verstorbene Kopte hatte in Libyen legal gearbeitet und hinterlässt eine Witwe und zwei Kinder. In Kairo kam es nach Berichten über den Foltertod Attalahs zu Protesten vor der libyschen Botschaft in Kairo. {Quelle: www.igfm.de}

 

 

 

 

 

Kriselnde Wirtschaft

IWF bietet Ägypten Überbrückungskredit

 

Nach Angaben des Finanzministeriums Kairo hat der Internationale Währungsfond (IWF) Ägypten einen Überbrückungskredit angeboten. Damit soll dem Land geholfen werden, bis sich die kriselnde Wirtschaft wieder erholt hat.

 

Kairo/Washington: Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Ägypten nach Angaben aus Kreisen des Finanzministeriums in Kairo einen Überbrückungskredit zur Stabilisierung der kriselnden Wirtschaft angeboten. Die Regierung prüfe den Vorschlag, habe jedoch noch keine Entscheidung getroffen, sagte der Insider am Montag der Nachrichtenagentur Reuters. Der Kredit sei nicht als Ersatz für geplante umfangreichere Hilfen in Höhe von 4,8 Milliarden Dollar gedacht. Eine Sprecherin des IWF hatte zuvor erklärt, ein vorläufiger Kredit könne vergeben werden, während Ägypten ein umfangreiches Reformprogramm in Stellung bringe. Am Sonntag hatte Ägypten allerdings die Idee eines Überbrückungskredites zurückgewiesen und erklärt, nur die größere Summe werde helfen. Seit der Revolution im vorletzten Jahr sind die Währungsreserven Ägyptens um fast zwei Drittel zusammengeschrumpft. Die Zentralbank muss ihre Dollar-Bestände rationieren. Die Regierung in Kairo hatte sich eigentlich im November mit dem IWF auf den Milliarden-Kredit verständigt. Dieser wurde jedoch auf ihre Bitte hin nach dem Ausbruch neuer Krawalle im Land ausgesetzt. Nun möchte Ägypten neue Verhandlungen aufnehmen. Der IWF-Sprecherin zufolge ist kein Datum für neue Gespräche angesetzt. {Quelle: www.handelsblatt.com}

 

 

 

2 Responses to “Koptischer Christ in libyschem Gefängnis gestorben”

  1. Koptischer Christ in libyschem Gefängnis gestorben

    war etwas anderes zu erwarten–

    Ein 45-jähriger ägyptischer Christ ist am vergangenen Sonntag in Bengasi nach schwerer Folter im Gefängnis gestorben. Das haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die österreichische Stiftung „Pro Oriente“ an diesem Dienstag berichtet. Der Ägypter sei – wie viele andere koptische Christen auch – festgenommen worden. Der Grund: eine angeblich betriebene „Abwerbung vom Islam“, Proselytismus. Die IGFM hat die ägyptische Regierung zum Handeln aufgefordert. Seit mehr als einem Monat laufe die Verhaftungswelle von Christen in Libyen; rund 100 Christen seien inzwischen wegen angeblicher Verbreitung des Christentums oder illegaler Einwanderung in Haft. Genaue Zahlen konnte die IGFM jedoch nicht nennen, da die Dunkelziffer wahrscheinlich höher sei.
    Der Vorsitzende der Menschenrechtsorganisation „Egyptian Union for human rights“, Naguib Gabriel, hatte sich nach Beginn der Verhaftungen laut der Stiftung „Pro Oriente“ mit dem ägyptischen Außenminister und dem Generalsekretär der Arabischen Union in Verbindung gesetzt. Er sagt: „Wenn der ägyptische Staat weiterhin inaktiv bleibt und seine Pflichten versäumt, die Freilassung der in Libyen verhafteten Kopten zu bewirken, werden wir uns an den UN-Menschenrechtsbeirat wenden.“
    Die Verhaftungen in Bengasi reihen sich in eine Kette von Attacken auf Christen ein

  2. Bernhardine Says:

    …und warum demonstrieren in unseren Straßen keine Türken und andere Moslems gegen Salafisten?
    Weil „Islamisten“ die wahren und frommen korangläubigen Moslems, also Vorbilder sind.
    Zu Massendemonstrationen gegen „Islamisten“ rufen auch keine Parteien, Gewekschaften, Sozialverbände, Schulen, Studentenverbände und Kirchen auf. Man weiß dem Islam Ehre zu erbringen!
    http://www.bild.de/politik/inland/salafismus/razzia-gegen-radikale-salafisten-in-deutschland-29481852.bild.html


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