kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

„Kirche in Not“ präsentiert neue Webseite: www.christenverfolgung.org 12. März 2013

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 20:10

Hold on to Jesus“ – Jugendliche beten für Nigeria

 

 

Über 1500 Jugendgruppen machen mit bei jährlichem „Shockwave“ Event

 

(KELKHEIM, 6. März 2013): Letztes Wochenende war „Shockwave“: Jedes Jahr beteiligen sich mehr christliche Jugendgruppen an dem alljährlich von Open Doors initiierten Jugend-Gebets-Event für verfolgte Christen. Die „Gebetswelle“ wurde in diesem Jahr allein in Deutschland von über 1500 Gruppen aus unterschiedlichen Konfessionen mitgetragen. Auf diese Weise setzten sie sich ein für Christen in Nordnigeria, die wegen ihres christlichen Glaubens massiv benachteiligt und verfolgt werden.

 

 

 

Bewegende Einblicke

 

Interessierte Jugendgruppen konnten sich im Vorfeld ein kostenloses Materialpaket inklusive Film, Infos und Gestaltungstipps für ihr Event zuschicken lassen. Für die Durchführung vor Ort waren sie selbst verantwortlich. Der diesjährige Filmbeitrag enthielt neben aktuellen Informationen zahlreiche Interviews mit betroffenen Christen in Nigeria. Sie gaben bewegende Einblicke in ihren oft gefährlichen Alltag, berichteten von dramatischen Erlebnissen und nahmen die jugendlichen Beter mit in eine völlig andere Welt. „Ich finde es sehr beeindruckend zu sehen, wie Menschen in anderen Ländern auf Verfolgung reagieren, das sind echte Vorbilder für mich“. Eine Jugendgruppe hatte sogar Besuch von zwei nigerianischen Asylbewerbern, die ähnliche Erlebnisse hinter sich hatten wie die Christen im Film. „Unsere Jugendlichen waren sehr bewegt, da flossen manche Tränen“, schildert eine Teilnehmerin die gemeinsame Zeit. Ein junger Mann aus Düren bemerkte: „Wenn man Interviews mit Leuten hört, die mitten im Kampf stehen, die Familienmitglieder verlieren, erkennt man, wie real das ist … und dann wird das Gebet für sie auch zu einem Herzensanliegen“.

 

Die Gestaltung des Abends sah je nach Jugendgruppe sehr unterschiedlich aus: Hier war es eine fast reguläre Jugendstunde, dort ein Jugendgottesdienst oder auch eine Gebetsnacht – entscheidend ist die Identifikation mit den Geschwistern, die in dem Filmbeitrag genau darum baten: „Wenn Du mir Geld, Nahrung oder Kleidung gibst, wird das in unserer Situation nicht viel helfen. Aber wenn Du für mich betest, werde ich Dir das nie vergessen!“, so einer der aus Sicherheitsgründen anonym gezeigten Nigerianer. Doch die prekäre Lage der Christen in Nigeria löste nicht nur Betroffenheit aus, wie die Rückmeldung einer anderen Teilnehmerin verdeutlicht: „Zu wissen, dass wir Teil einer SO großen Gemeinschaft, einer so großen Familie, der Familie Gottes, sind und füreinander zu beten, erfüllt mich mit ganz großer Freude und viel, viel Zuversicht“.

 

 

 

Dringend benötigte Solidarität per Gebet und Video

 

Christen im Norden Nigerias stehen seit Jahren unter konstantem Druck, der sich immer wieder auch in brutalen Gewaltakten gegen Kirchen und Einzelpersonen entlädt. Hunderte kamen allein im vergangenen Jahr bei Angriffen der islamistischen Boko Haram ums Leben. Die extremlistische Splittergruppe will den Norden des Landes vollständig dem Islam unterwerfen und dafür alle Nicht-Muslime vertreiben. Christliche Leiter und Pastoren berichten von wachsenden Schwierigkeiten, besonders Jugendliche von Racheakten gegen Muslime abzuhalten und zur Vergebung aufzurufen. „In dieser Situation ist entscheidend, dass wir ihnen signalisieren: Wir stehen hinter euch, ihr könnt auf uns zählen!“, erklärt Markus Rode, Leiter von Open Doors Deutschland die Bedeutung der Gebetsaktion. Um das zu verdeutlichen, haben sich die Initiatoren etwas besonderes ausgedacht: Beteiligte Jugendgruppen sollen ein Kurzvideo mit genau dieser Botschaft drehen. Die Videos werden im Internet veröffentlicht und den Jugendlichen in Nigeria zugänglich gemacht, damit die Ermutigung auch ankommt.

 

Ermutigungsbotschafter   

„Aftershock“ – Fortsetzung schon geplant

 

Auch nach dem Shockwave Wochenende steht Nigeria weiter im Fokus: Am 26. April findet unter dem Motto „AfterShock – Hold on to Jesus“ eine Fortsetzung im Kongress Palais in Kassel statt. Ab 19 Uhr startet hier ein Jugend-Worship-Event, bei dem mit Stephen ein Nigerianer sprechen wird. „Er setzt sich für eine Generation junger Christen ein, damit sie in der Verzweiflung die Hoffnung bewahren und dem Hass mit der Liebe Jesu entgegentreten“, freut sich Organisatorin Inge Rinklin auf das Event. Wer es an diesem Abend nicht nach Kassel schafft, kann sich das Event per Livestream in die heimische Gemeinde holen.

Alle Infos hierzu sind unter AfterShock erhältlich.   Für Fotos und Interviews mit Markus Rode wenden Sie sich bitte an unser Pressebüro.   Kontakt Presse Open Doors Deutschland e.V. Postfach 1142 D-65761 Kelkheim T +49 6195 – 67 67 180 F +49 6195 – 67 67 181 E pressebuero@opendoors.de I www.opendoors.de   Über Open Doors

www.opendoors.de

 

 

 

 

 CSI Schweigemarsch 2013

koptisch.wordpress.com

 

 

 

 

KIRCHE IN NOT präsentiert neue Webseite:

www.christenverfolgung.org

 

Christ sein war noch nie so gefährlich wie heute. Alle fünf Minuten wird auf der Welt ein Christ wegen seines Glaubens getötet. Nie zuvor sind so viele Christen diskriminiert, bedroht und verfolgt worden. Weltweit sind laut Erzbischof Dominique Mamberti bis zu 200 Millionen Christen betroffen und die Tendenz ist steigend. Mit der neuen Webseite www.christenverfolgung.org möchte KIRCHE IN NOT verstärkt auf dieses Unrecht aufmerksam machen. Bereits seit Jahren dokumentiert das internationale Hilfswerk Verstöße gegen die Religionsfreiheit in seinem alle zwei Jahre erscheinenden Bericht „Religionsfreiheit weltweit“, der kostenlos angefordert werden kann. Die neue Webseite ist ein weiteres Medium, um den verfolgten und bedrohten Christen eine Stimme zu geben.

 

Christen verschiedener Konfessionen sind zwar nicht die einzige Religionsgruppe, die wegen ihres Glaubens benachteiligt wird; weltweit leiden sie aber am meisten unter religiöser Diskriminierung oder Verfolgung. Von 100 Menschen, die weltweit wegen ihres Glaubens ermordet werden, sind 75 Christen. Aufgrund dieser Zahlen müssen wir von der wohl größten Christenverfolgung aller Zeiten sprechen. Herbert Rechberger, Nationaldirektor von KIRCHE IN NOT – Österreich: „Neben den vielfältigen pastoralen Aufgaben unseres Hilfswerkes wollen wir auch immer wieder auf die schwierige Situation unserer Mitchristen hinweisen, die in vielen Ländern diskriminiert und verfolgt werden. Daher haben wir eine Webseite erstellt, auf der neben aktuellen Berichten auch Videos, Gebete und vieles mehr zu finden sind. Wir dürfen dieses weitverbreitete Unrecht nicht verschweigen“.

 

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