kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Welche europäischen Staaten können sich eigentlich in der Bibel wiederfinden? 11. März 2013

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 22:22

Der Hl. Apostel Paulus

Der Apostel Paulus kannte viele Regionen Europas und hat dafür gesorgt, dass in ihnen das Fundament des christlichen Abendlands gelegt wurde.

 

 

Zypern

Apostelgeschichte 11, 19; 13, 1-12;

1. Mose 10, 4f.; Jesaja 23, 12

 

Spätestens seit 58 v. Chr. gibt es jüdische Gemeinden auf Zypern; christliche Missionare fanden dort also einen gut bereiteten Boden. Infolge der ersten Christenverfolgung, ausgelöst durch die Steinigung des Stephanus, flohen viele Christen nach Zypern. Mit Barnabas, einem Zyprioten, verkündigte Paulus auf der Insel die Frohe Botschaft des Evangeliums; eine Episode erzählt, dass Paulus einen Zauberer mit Blindheit schlug, woraufhin sich der römische Statthalter Sergius Paulus zum christlichen Glauben bekehrte. Möglich ist, dass der im Alten Testament erwähnte Ort Kittim Zypern meint. (Apostelgeschichte 11, 19, 1. Mose 10, 4f., Jesaja 23, 12) – Zitat: »Die aber zerstreut waren wegen der Verfolgung, die sich wegen Stephanus erhob, gingen bis nach Zypern«.

 

 

 

Malta

Apostelgeschichte 27, 41-28, 11

 

Als römischer Gefangener wurde der Apostel Paulus nach Rom gebracht; die Fahrt von Caesarea aus fand im Winter statt und dauerte mehrere Monate. Lustig war diese Seefahrt gar nicht: Stürme peitschten die Wellen des Mittelmeers hoch, schließlich strandete das Handelsschiff auf einer Sandbank vor der maltesischen Insel Gozo. In der dortigen Steilküste wird heute eine Höhle gezeigt, in der Paulus die erste Zuflucht gefunden haben soll. In einer Grotte in der Stadt Rabat, heute von einer Kathedrale überbaut, soll sich Paulus ebenfalls aufgehalten und die Gastfreundschaft der Malteser genossen haben. (Apostelgeschichte 27, 41) – Zitat: »Als wir gerettet waren, erfuhren wir, dass die Insel Malta hieß«.

 

 

 

Griechenland

Daniel 8, 21; Apostelgeschichte 17, 16ff; 18, 4; 20, 2.21; Römer 1, 16

 

Heute steht Griechenland kurz vor dem Konkurs. In biblischen Zeiten war es eine geachtete Weltmacht, die mit Geisteskraft und militärischer Stärke am Fundament des Abendlands mitbaute. Die Ptolemäer und Seleukiden, Nachfolgestaaten des antiken Griechenlands, kämpften lange um die Vormacht im Nahen Osten. In eine Vision nennt der Prophet Daniel den bedrohlichen König Griechenlands »Ziegenbock«. Apostel Paulus, der aktivste Missionar der frühen Christenheit, war griechisch geprägt. Der fromme Jude verband den christlichen Glauben mit griechischem Denken. Er fühlte sich in besonderer Weise berufen, den Griechen die Frohe Botschaft zu verkündigen. Das Evangelium ist seiner Überzeugung nach »eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben, die Juden zuerst und ebenso die Griechen«. Paulus reiste nach Griechenland, gründete Gemeinden in Philippi und Korinth, in Ephesus und Thessalonich, »lehrte in der Synagoge an allen Sabbaten und überzeugte Juden und Griechen.« Sehr eindrücklich seine Rede auf dem Areopag in Athen. (Daniel 8, 21, Apostelgeschichte 17, 16ff, Römer 1, 16) – Zitat: »Ihr Männer von Athen, ich sehe, dass ihr die Götter in allen Stücken sehr verehrt«.

 

 

Italien/ Vatikanstadt

Römer 1, 13; 15, 22ff.; Apostelgeschichte 27, 1; 28, 17ff

 

In Rom gründete sich früh eine christliche Gemeinde. Apostel Paulus kannte einige der Verantwortlichen; in einem langen Brief, dem »Römerbrief«, unterrichtete er sie aus der Ferne in christlicher Theologie; er schreibt von der Rechtfertigung aus dem Glauben, vom Verhältnis von Juden- und Heidenchristen und vom christlichen Umgang mit der »Obrigkeit«. Etwa im Jahr 59 wurde er als Gefangener nach Rom gebracht. Dort durfte er predigen, blieb »zwei volle Jahre in seiner eigenen Wohnung und nahm alle auf, die zu ihm kamen, predigte das Reich Gottes und lehrte von dem Herrn Jesus Christus mit allem Freimut ungehindert«. Auch Petrus starb der Legende nach in Rom; auf seinem vermeintlichen Grab errichtete Kaiser Konstantin die erste Grabeskirche, den Vorläufer des heutigen Petersdoms. Vatikanstadt, der kleinste weltweit anerkannte Staat, pflegt diese nicht biblische Tradition. (Römer 1, 13, Apostelgeschichte 27, 1) –  Zitat: »Als es aber beschlossen war, dass wir nach Italien fahren sollten«.

 

 

Albanien

Römer 15, 19ff.; 2 Timotheus 4, 10

 

Das heutige Albanien wurde in neutestamentlichen Zeiten von den Stämmen der Illyrer bewohnt. Bis dorthin habe er Missionare ausgesendet, schreibt Paulus den römischen Christen. Für ihn war es eine »Ehre«, »das Evangelium zu predigen, wo Christi Name noch nicht bekannt war«. (Römer 15, 19ff., 2 Timotheus 4, 10) –  Zitat: »So habe ich von Jerusalem aus ringumher bis nach Illyrien das Evangelium voll ausgerichtet«.

 

 

 

Türkei

Apostelgeschichte 22, 3

 

»Paulus war Türke.« Dieser Satz stimmt, wenn man die heutige Nationalität seines Geburtsorts Tarsus nennt, der damals zu Griechenland gehörte. In der Apostelgeschichte schreibt er: »Ich bin ein jüdischer Mann, aus Tarsus in Zilizien.« In der reichen Hafenstadt gab es damals eine große jüdische Diasporagemeinde, und so kann Paulus von sich sagen: Ich wurde »mit aller Sorgfalt unterwiesen im väterlichen Gesetz zu Füßen Gamaliels und war ein Eiferer für Gott.« Die Türkei ist die Wiege der frühen Christenheit; in vielen Orten im Süden und Westen entstanden christliche Gemeinden, zu den bekanntesten zählen Kolossai und Ephesus. (Apostelgeschichte 22, 3) – Zitat: »Ich bin ein jüdischer Mann, aufgewachsen in Tarsus in Zilizien«.

 

 

 

Spanien

Römer 15, 23f

 

Paulus plagte das Fernweh nach Spanien – nicht aus Urlaubs-, sondern aus missionarischen Gründen. Das ist einer Bemerkung aus dem Römerbrief zu entnehmen. (Römer 15, 23f) – Zitat: »Nun aber habe ich seit vielen Jahren das Verlangen, zu euch zu kommen, wenn ich nach Spanien reisen werde«.

{Quelle: www.sonntagsblatt-bayern.de – von Uwe Birnstein}

 

7 Responses to “Welche europäischen Staaten können sich eigentlich in der Bibel wiederfinden?”

  1. carma Says:

    hintergründe zur „spaltung“ von juden und christen: >> http://de.wikipedia.org/wiki/Judenchristen

  2. Tzimis Says:

    an türken und der türkei ist nichts christlich und die geschichte wird mal wieder getürkt, es muss heißen in dem gebiet in dem das staatsgebiet der heutigen türkei liegt.

  3. Emanuel Says:

    Nur die allerletzten, heruntergekommenen perversen Ignoranten .. finden sich im „Westen“ … Diese – unsere Staaten – sind das allerletzte geworden- vollkommen pervertiert und wirklich dem Tode geweiht … Sie verbünden sich mit den perverseten Dreckschweinen dieser Erde … !!! Es ist ekelhaft … zu ihnen zu gehören , ist die schlimmste Verdammnis der tiefsten Höllen …..

  4. Emanuel Says:

    An eurem „Spiegel“ könnt ihr schon erkennen , wie krank ihr seid .. krank , pervers , vollkommen abartig in euren Gedanken – und noch perverser in euren Taten ..

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-rebell-ruft-in-terrorvideo-auf-deutsch-zum-dschihad-auf-a-888134.html


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