kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

„Gott ist Tot“, schrieb Nietzsche… man könnte es meinen! 11. März 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 18:19

Was wollte er damit aussagen? „Es gibt keinen Gott“! Oder meinte er, wenn man das egoistische Leben der Menschen betrachtet, dann kommt einem der Gedanke, dass es für viele Gott gar nicht gibt? Den „Übermenschen“ kritisierte er, der sich selbst als Gott hinstellt.

 

Mal ehrlich – viele rufen es heute auch: Gott ist Tot – es lebe der Zeitgeist, dem der Glaube an Gott, an seine Gebote, entgegensteht. Viele wollen heutzutage mitbestimmen was in der Kirche geschehen soll, aber wohin führt es? Der Mensch schüttelt die Inzuchtnahme ab – will vieles erleben, ausprobieren und geht immer wieder über die erlaubte Grenze. Ja selbst Sünde existiert nicht mehr. Beichten, Buße tun, bereuen – ist nicht modern genug. Außerdem ist Gott ja barmherzig – ein liebender Gott. Ist Gott aber nicht auch ein Gerechter – der diejenigen liebt die ihn, Gott fürchten? Fürchten bedeutet nicht, Angst haben vor Gott, sondern aus Ehrfurcht vor diesem höheren Wesen vor diesem Gott, das Böse lassen. „Wen Gott liebt, den züchtigt er“, heißt es in der Schrift. In Zucht nehmen – seine Leidenschaften kreuzigen – sich unter das Kreuz Jesu stellen, so könnte man es ausdrücken. Aber wie sieht es aus?

 

Erst stirbt der Glaube an Gott und dann hat der Antichrist das sagen. Er hüllt die Menschen in Nebel unter dem  Schein der Nächstenliebe. Nächstenliebe deutet er allerdings so: Du darfst dich vergnügen, du darfst leben wie im Schlaraffenland. Du brauchst dir keine Zucht auferlegen – das will Gott nicht. Und die Bibel – ist ein Märchenbuch. Jesus ist nie am Kreuz gestorben. Von daher ist er auch nicht von den Toten auferstanden. Historiker finden kein Gehör. Ehrliche Priester und Bischöfe werden nicht mehr ernst genommen. Katholisch bedeutet für einige nicht mehr dass sie an das glauben, was sie im Glaubensbekenntnis sprechen. Davon überzeugt sind. Bei manchen Katholen ist ihr Glaube ein bunter Salat geworden, in den viel von Naturreligion, Buddhismus und Esoterik ect. hineinkommt. Sie basteln sich ihn zusammen, wie sie ihn brauchen. Und wenn einem dann die katholische Kirche zu streng, zu altbacken, zu wenig dem Zeitgeist entsprechend vorkommt, verlässt man sie eben. Ich kenne einige die der festen Meinung sind: die Bibel wurde umgeschrieben, dazu gehören leider auch vereinzelt, Priester und denen glaubt man. „Die Bibel wurde umgeschrieben von der Kirche“, heißt es, um die Menschen zu unterdrücken. Dazu gehört auch die Angstmache vor dem Fegefeuer, der Hölle.

 

Warum stellen sich diese Personen, oft Gott geweihte Personen, auf die Seite des Antichristen?

 

Die Moral, die goldene Regel die es eigentlich in jeder Glaubenrichtung gibt, hat stark abgenommen, die Gewissen werden betäubt vom Glanz der Welt. Jeder zimmert sich seinen Glauben, seinen Gott zusammen. Manchmal wurde leider ein Götze daraus, wenn einer überhaupt langt. Was ist so schwer daran sich in das zu fügen, was Jesus gelehrt hat? Und was ist so schwer daran, zu hoffen, zu glauben dass es ein Leben nach dem Tode gibt?Die Kirche, der neue Papst soll offen werden und vieles erlauben – abändern für jene, die sich in der Kirche so wohl fühlen wollen, wie in der Welt. Doch ist dann Gott nicht tot? Niemals! Er wird nicht schweigen. Er warnt vor dem Abfall des Menschen! Und wenn man nicht darauf hört – kommt das böse Erwachen. Gott sei Dank, gibt es noch Menschen die sich in Zucht nehmen. Aber all jene leiden derzeit unter den schlauen Sprüchen selbst von Kirchenleuten, Klerikern. Einer, der als wirklich tot gilt, ist Satan. Er existiert nicht, darf nicht existieren. Doch wenn sich einer freut an der Vehrkehrtheit des Menschen, an der Abkehr von Gott, an der Abkehr des Gewissens, an bösen Taten und Lügen – dann ist es Satan, der bereits viele Antichristliche Anhänger hat.

 

„Wird der Herr noch Glauben finden, wenn er wiederkommt“? Das Beispiel der 10 Jungfrauen – die kein Öl mehr hatten, fällt mir gerade ein. Die Lampe sollte immer brennen, dazu benötigt sie Öl. Die brennende Lampe steht für das Licht, für den Glauben, für Christus. Das Öl ist die ständig zu sich nehmende Nahrung, das Wort Gottes, nachdem man lebt. Das ausgegangen Öl kann man nicht erwerben, da man den Glauben nicht kaufen kann. Ich weiß, dass ich mit diesem Blogeintrag nicht auf offene Ohren stoße. Aber warum gibt es soviel Unrecht auf der Welt. Warum gibt es soviele Lebensmittelskandale, Betrügereien ? Warum soviel Mißbrauch, Mord? Das Gewissen vieler Menschen ist nicht mehr in Ordnung. Zählt nur noch der Geld – und Macht – Gott? Und der wird genährt mit Intrigen, Lügen, Unehrlichkeit ect. Man wartet gespannt auf die Papstwahl.

 

Wird der Neue Papst das Frauenpriestertum in der katholischen Kirche einführen, erlauben?

Wird er dadurch den Hohepriester der Jesus Christus ist, der nur männliche Apostel gerufen hat, auf die Seite schieben?

Warum erwarten dies einige?

Damit viele wieder in die Kirche, in den Gottesdienst gehen?

Reicht es nicht, dass Frauen seit langer Zeit schon als Sakristan ( Mesnerin) Lektorin, Gemeindereferentin, und die Mädchen als Ministrantinnen in der Kirche mitwirken dürfen?

Aber so ist es oft;  wenn man den kleinen Finger reicht, möchte man eines Tages, die ganze Hand.

www.augsburger-allgemeine.de

Augsburger Allgemeine

 

 

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