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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Dr. Tartsch: Gewaltprobleme im Islam offen ansprechen 11. März 2013

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 19:46

al-Qaida-Gründer Osama bin Laden - der wohl bekannteste Dschihadist - Bild: CT

Diskussions-Papier der Stresemann Stiftung untersucht die Legitimation von Gewalt in Koran und Prophetenbiographie.

 

Die Debatten über den Islam und die Integration von Muslimen drehen sich immer wieder um die Frage nach der religiösen Legitimation von Gewalt. Muslime wie Kritiker argumentieren mit einzelnen Koranstellen, um wahlweise die genuine Friedfertigkeit oder Gewalttätigkeit des Islams zu begründen. Doch diese Relativierungen auf der einen und Pauschalisierungen auf der anderen Seite führen weder zu einem Erkenntnisgewinn, noch zu politischen Lösungen. Angesichts der immer häufiger ausbrechenden Konflikte mahnt ein Diskussions-Papier der Stresemann Stiftung an, die Diskussion offen und vorbehaltslos zu führen. „Solange man auf Seite der Muslime nicht bereit ist, den Koran und die Prophetenbiografie einer historisierenden Neubewertung zu öffnen und gewaltsame Suren außer Kraft zu setzen, kann eine vorurteilsfreie Diskussion zum Thema Gewalt und Islam überhaupt nicht beginnen“, definiert Dr. Thomas Tartsch, Autor des Diskussions-Papiers, einige Voraussetzungen. „Die Anführung einer selektiven Auswahl von friedfertigen Stellen aus der mekkanischen Zeit im Koran reicht eben nicht aus, um daraus eine allgemeine Friedfertigkeit des Islam abzuleiten“.

 

Gleichzeitig führe auf der anderen Seite auch die Propagierung einer generellen Gewaltbereitschaft des Islam mit der Abarbeitung an der Person Mohammeds nicht weiter, so der Sozialwissenschaftler. Dabei würden oftmals individuelle, subjektive Negativeinstellungen gegenüber dem Islam und den Muslimen insgesamt als angebliche Verteidigung des westlichen Normen- und Wertesystems vorgeblich objektiviert und verallgemeinert, ohne damit zu einer Problemlösung beizutragen. „Einerseits muss die bisher gepflegte Naivität gegenüber real existierenden Gewalt- und Konfliktpotenzialen innerhalb der Grundgesamtheit Islam aufgegeben werden“, fordert Tartsch. „Andererseits gilt es eine von den bisher prägenden Relativierungen und Generalisierungen befreite Diskussion wieder zu beleben. Dies wird von den involvierten Akteuren freilich Einiges abverlangen, weil man sich von gewohnten Sichtweisen und die Komplexität der Thematik reduzierenden Erklärungsansätzen verabschieden muss“.

 

Im Diskussions-Papier erläutert der Autor anhand des Korans die Entwicklung der religiösen Legitimation zur Gewaltausübung im Islam, ordnet sie in den historischen Kontext ein und zeigt Bezüge zum heutigen Dschihadismus. Auch die für Muslime vorbildhafte Biografie des Propheten Mohammed unterzieht er einer geschichtlichen Revision. Aufbauend auf diesen Fakten kann schließlich eine zielführende Diskussion geführt werden.

Das Diskussions-Papier kann auf der Webseite der Stresemann Stiftung als PDF heruntergeladen werden: www.stresemann-stiftung.de/islam-gewalt {Quelle: www.citizentimes.eu –

Weitere Diskussions-Papiere der Stresemann Stiftung zum Thema beschäftigen sich etwa mit dem Kampfbegriff “Islamophobie” (Englisch: Polemic Term “Islamophobia”) oder beleuchten Intrinsische Hindernisse des islamischen Finanzwesens (English: Instrinsic Barries of Islamic Finance in Germany) und loten bzgl. des Kriegs der vierten Generation neue Strategien gegen den Dschihad aus (Counterinsurgency)}.

 

Citizen Times

 

 

 

Disk.-Papier „Gewalt im Koran und Muhammad

von d. Gustav-Stresemann-Stiftung veröffentlicht

 

„Der Westen hält uns für den gefährlichsten Feind. Wir sind gefährlicher als nukleare Waffen, denn wir besitzen eine Sache: den Glauben, für den wir zu sterben bereit sind. Die Muslime lieben den Tod wie andere das Leben. Wenn Muslime angegriffen werden, dann werden sie alle zu Dschihadisten.“.  Mohammed Al-Sawahiri

 
 
 

An der Frage, ob Gewalt im Islam tatsächlich religiös legitimiert ist, scheiden sich die Geister. Der vorliegende Essay nutzt zur Klärung dessen den Koran als historisches Dokument und zeichnet die Entwicklung der Erlaubnis zur Gewaltausübung im Islam nach. Er fordert zugleich die Historisierung des Prophetenideals und eine offene, von den bisherigen Relativierungen und Generalisierungen befreite Diskussion.

 

Alle weiteren Informationen unter:

www.stresemann-stiftung.de

 

Dr. Thomas Tartsch

 

One Response to “Dr. Tartsch: Gewaltprobleme im Islam offen ansprechen”

  1. Erich Foltyn Says:

    wieso haben sie dann 1,5 Milliarden Lebende, wenn sie den Tod so sehr lieben ?


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