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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Dialüg unter Polizeischutz: Lukaskirche lässt Lügen-Imam Idriz predigen 11. März 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 19:35

Die Lukaskirche lädt Imam Idriz zu einer Kanzelpredigt ein und wird deswegen bedroht. Islamfeindliche Gruppierungen und Rechtsradikale protestieren gegen das Rederecht des Penzberger Imams.

 

Orientalische Klänge eines Saiteninstruments schweben zart durch das Kirchenschiff, dort, wo sonst die Orgel braust. Auf der Kanzel der evangelisch-lutherischen St.-Lukas-Kirche steht ein Imam mit weiß-roter Sarik auf dem Kopf und zitiert singend aus dem Koran. „Das Fremde macht Angst“, sagt Pfarrerin Beate Frankenberger zu Beginn des Gottesdienstes. „Manchmal zieht es uns an, manchmal stößt es uns ab.“ Die Kirche jedoch hat sich in der „Internationalen Woche gegen Rassismus“ zu einem ungewöhnlichen Dialog entschlossen: Der Penzberger Imam Benjamin Idriz hält die Predigt von der Kanzel. Zum ersten Mal predigt er in einer Münchner Kirche. Pfarrerin Frankenberger, ihre Kollegen und der Kirchenvorstand der Lukaskirche wollten die Einladung als Zeichen des religiösen Dialogs und der Toleranz verstanden wissen. Doch wie sehr das die Intoleranten in dieser Stadt auf den Plan rief, erschreckte die Pfarrerin dann zutiefst. Über 40 E-Mails, „zum Teil sehr bedrohlich formuliert“, habe sie in den Tagen vor dem Gottesdienst bekommen, erzählt Beate Frankenberger. Die meisten seien von „christlichen Fundamentalisten und Rechtspopulisten“ gekommen. „Ich habe mir nicht vorstellen können, mit welchem Hass und welcher Radikalität Menschen in dieser Stadt so reagieren würden“, erzählt die Pfarrerin. Die Drohungen waren schließlich so heftig, dass die Kirche die Polizei informierte.

 

Die rückt am Sonntagvormittag mit einem Großaufgebot am Mariannenplatz an, der Staatsschutz der Polizei ist auch da. Dort beobachten die Beamten vor allem ein kleines Grüppchen, das vor den Kirchentoren Flyer verteilt und gegen den Islam Stimmung macht. „Hier predigt ein vom Verfassungsschutz beobachteter Imam!“, wettert eine Frau mit schwarzem Pferdeschwanz und hält einem Besucher diverse Zettel unter die Nase. „Beobachtet, ja, das heißt aber noch lange nichts“, kontert dieser und sagt nicht weniger leise: „Ihre Organisation ist aber der Terrorisierung auch sehr nah.“ Die Stimmung ist aufgeheizt. Die Flyer, die draußen verteilt werden, werden den Kirchgängern an der Türe ins Gotteshaus wieder abgenommen, stattdessen erhalten sie einen Zettel mit den Liedern zum Gottesdienst. „Wir hatten unsere Gemeindemitglieder aufgerufen, Flagge zu zeigen und damit alles zu unterbinden, was den Gottesdienst stören könnte. Das hat funktioniert“, erzählt Pfarrerin Frankenberger nach dem Gottesdienst

Zu Beginn des Gottesdiensts ruft sie den rund 300 Besuchern zu: „Im Judentum, Islam und Christentum ist die Gastfreundschaft heilig.“ Dann steigt Imam Idriz hoch zur Kanzel. Dass Christen und Muslime „Schulter an Schulter in einem Gotteshaus“ sitzen, erfordere durchaus Mut, sagt er. Es werde aber auch „die Feigheit und Intoleranz sichtbar“. Idriz zitiert aus dem Koran, sagt: „Unser und Euer Gott ist ein- und derselbe“. Und: „Gott ist ein Licht, kein Faktor des Streites.“ Er beschreibt Muslime als friedliebende Menschen, sie sollen sich „als konstruktive Faktoren in den Gemeinden einbringen“. Die „drei“ Religionen, die in Europa aufeinandertreffen, müssten sich aufeinander stützen. Es müsse um Bildung, soziale Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und Menschenwürde gehen. Die Religionen sollten wetteifern um das Gute. Am Ende applaudieren die Besucher, die Polizisten können abrücken, ohne eingreifen zu müssen. Doch für Pfarrerin Frankenberger ist das Thema damit längst nicht erledigt: „All das zeigt, wie sehr wir uns um echten Dialog kümmern müssen“. {Quelle: www.sueddeutsche.de – Von Christian Krügel und Susi Wimmer}

 

 

 

 

Kritik an ImamEinladung

 

 

Der Arbeitskreis Bekennender Christen in Bayern (ABC) hat Kritik an der Einladung des Penzberger Imams Benjamin Idriz in den Gottesdienst der Münchner St. Lukas-Kirche am vergangenen Sonntag geübt. Die Pfarrerin der einladenden Kirche, Beate Frankenberger, berichtet aber nicht nur von friedlicher Kritik. Sie alarmierte im Vorfeld sogar die Polizei.

 
 

 

Der Arbeitskreis Bekennender Christen in Bayern (ABC) kritisiert, dass der Imam Idriz die Predigt in einem regulären Sonntagsgottesdienst gehalten habe. „Man kann nicht gleichzeitig das von unserem Herrn Jesus Christus eingesetzte Abendmahl feiern, wenn zuvor ein Geistlicher spricht, der als Muslim die Einheit von Jesus Christus mit dem Vater nicht akzeptieren kann“, teilte der stellvertretende Vorsitzende und Sprecher von ABC, Hans-Joachim Vieweger, mit. Wenn in einem christlichen Gottesdienst das Tagesgebet nach Sure eins aus dem Koran gestaltet werde, handele es sich um eine nicht zulässige Religionsvermischung und um einen Verstoß gegen das Erste Gebot. Dort heißt es: „Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.“ Vieweger erklärte: „Im christlichen Gottesdienst geht es nach einheitlichem kirchlichen Verständnis darum, dem dreieinigen Gott die Ehre zu geben. Anderes hat da keinen Platz“. Idriz hatte in seiner Predigt aus dem Koran zitiert und gesagt: Unser und Euer Gott ist ein und derselbe“. ABC-Sprecher Vieweger teilt diese Meinung nicht.

 

 

Umstrittener Imam

 

Imam Idriz ist nicht unumstritten. Auf Anfrage von pro teilte das Bayerische Landesamt für Verfassungsschutz mit, dass es „in der Vergangenheit erwiesenermaßen Beziehungen der Islamischen Gemeinde Penzberg und von Herrn Idriz zu Organisationen des islamistischen Extremismus wie der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs und der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland gegeben“ habe. Aktuell seien aber keine formalen Anknüpfungspunkte zwischen IGP und den islamistischen Organisationen feststellbar. „Auch liegen hier keine Anhaltspunkte dafür vor, dass Herr Idriz seine seelsorgerische Tätigkeit für extremistische Zwecke missbrauchen könnte“. Die Süddeutsche Zeitung berichtet in ihrer Onlineausgabe von unschönen Szenen, die sich am Sonntagmorgen vor der Lukaskirche ereignet hätten. Hier predigt ein vom Verfassungsschutz beobachteter Imam!“, zitiert die Zeitung eine Protestierende. Der Imam habe geantwortet: „Ihre Organisation ist aber der Terrorisierung auch sehr nah.“ Protestflyer seien verteilt worden, die Stimmung aufgeheizt gewesen. Im Vorfeld habe es „zum Teil sehr bedrohlich formulierte“ E-Mails gegeben, zitiert die Zeitung Pfarrerin Frankenberger. Sie habe sich nicht vorstellen können, mit welchem Hass und welcher Radikalität Menschen in dieser Stadt reagieren würden. Deswegen hätte sie sich dazu entschlossen, die Polizei zu informieren.

 

 

Dialog – aber bitte im Gemeindehaus

 

Pfarrerin Frankenberger sagte: „All das zeigt, wie sehr wir uns um echten Dialog kümmern müssen.“ Dies bezweifeln Kritiker nicht. ABC-Sprecher Vieweger erklärte: „Nichts gegen einen christlich-islamischen Dialog, aber der muss dann auch ehrlich sein und kann gerne im Gemeindehaus stattfinden. Die Kanzel aber muss der Verkündigung des Wortes Gottes vorbehalten bleiben“.

{Quelle: www.pro-medienmagazin.de}

 

6 Responses to “Dialüg unter Polizeischutz: Lukaskirche lässt Lügen-Imam Idriz predigen”

  1. Klotho Says:

    Tja das kommt wohl davon wenn bestimmte Frauen als Priester ordiniert werden, solche Frauen sind gleich den 5 törichten Jungfrauen, die zu wenig Öl haben für das Licht, wenn der Bräutigam kommt, der ist aber Jesus Christus und daher den Bräutigam und das Himmelreich sowie die Erlösung verpassen.
    Anstatt genügend Öl und Licht für Jesus Christus bereitzuhalten, verbrennen sie ihr Öl für falsche Propheten und werfen Perlen vor die Schweine.

  2. Ibrahim Says:

    DANN PREDIGT EBEN EIN CHRISTLICHER PFARRER IN EINER MOSCHEE!?

    ICH DENKE DAS WERDEN DIE NIEMALS ZULASSEN! DIE SOLLEN DOCH MAL ZEIGEN DAS SIE GUT

    SIND! DIE KÖNNEN DAS DOCH NICHT! ARME EVANGELISCHE KIRCHE!

  3. Erich Foltyn Says:

    im „Kampf“ Mann gegen Mann hat halt wieder einer versagt und wieder einer vom Westen.

  4. Emanuel Says:

    Abstoßend und einfach jeden Rest des Herrn in uns abtötend … Ich werde aus der ev. „Kirche“ jetzt austreten .. Es gibt keine Kirche mehr auf Erden .. Kirche bedeutet … „der Herr ist hier“ … Nirgendwo in einer Kirche ist heute hier und jetzt der Herr … die Teufel und -Satane .. die sind hier … sonst niemand ..
    Die Satane und Teufel sind in den Kirchen … in den Moscheen natürlich und in den jüdischen Tempeln erst recht … und in unseren Kirchen ebenfalls ..

    Der Herr ist heute ausschließlich nur in den Herzen der wahrhaften Christen ….. Die wahrhaften Christen müssen sich finden und vereinigen … das ist die einzige Chance …
    für die weitere Existenz dieser Erde .. Man denke mal – wie blöde die Juden sind … Sie sehen immer noch diese Erde als die Ihrige an, weil JHWH sie Ihnen versprochen hat …
    Wie kann man so blöd sein ??? Diese Erde wird mit einem einzigen Wimpernschlag des Herrn – vernichtet ! ER atmet einmal aus .. und schon gibt es diesen Erd- und Wasserball nicht mehr …. Wie fehlgeleitet ist doch dieses Volk … ? und die „Christen“ halten sie noch immer für die „Auserwählten“ …

    Alles ist vollkommen falsch … Das , was ihr Wahrheit nennt – ist Lüge ! Das , was ihr Lüge nennt – ist Wahrheit !

    Wir stehen auf dem Kopf!
    Die Füße zum Himmel !
    Der Kopf in der Hölle !

    Ich bitte euch ! Denkt nach ! Hört auf, dem Satan in euch zu folgen ………

  5. Emanuel Says:

    Denkt nach ! Hört auf, dem Satan in euch – zu folgen ………

    • Christina Says:

      Lieber Emanuel, wenn ich nicht eine wunderbare katholisch-charismatisch-bibeltreue Gemeinde und Kirche hätte, würde ich auch verzweifeln! Dort, und nur dort finde ich Ruhe und Frieden, denn da wartet Jesus auf mich. Alles Gute für Sie und Gottes Segen!


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