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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kirchen zu Moscheen! Kein Drama für Evangelisten 10. März 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 21:18

Abwendung von Kirche und Religion

 

Nicht nur in der beständig sinkenden Zahl der formellen Kirchenmitglieder zeigt sich der Rückgang der Bedeutung des Christentums in Deutschland, auch die Selbsteinschätzung der eigenen Religiosität, die sinkende Kirchganghäufigkeit und die Seltenheit des Tischgebets verdeutlichen die Selbst-Säkularisierung der Menschen.

 

ARNSDORF: In den letzten Jahrzehnten vollzog sich beständig eine Abwendung der Bevölkerung von der Kirche. Inzwischen gehören nur noch jeweils knapp 30% der Bevölkerung einer der beiden großen christlichen Kirchen an, zusammen sind nur noch 58% der Bevölkerung formelle evangelische und katholische Kirchenmitglieder. Diese Verringerung kommt auch in der Selbsteinschätzung der Menschen zu ihrer Religiosität zum Ausdruck. Wobei es bei dieser Aussage kaum darum geht, irgendeiner Kirche formell anzugehören. Ansonsten wäre es kaum erklärbar, dass sich auch 13% der Konfessionslosen als religiös bezeichnen. Auch das verdeutlicht, dass die Nennung der Zahl der formellen Kirchenmitglieder an der Realität des Glaubens vorbei geht. Insgesamt bezeichnen sich nur noch 43% der Deutschen als religiös, In den westlichen Bundesländern sind es 47%, in Ostdeutschland sind es nur 25%. Bei der altersmäßigen Verteilung wird deutlich, dass sich die christliche Sozialisation verringert. Je älter die Menschen sind, umso religiöser sind sie. Dennoch bezeichnen sich auch in der Altersgruppe der über 60-Jährigen nur die reichliche Hälfte als religiös, bei den Jungen ist es nur ein knappes Drittel.

 

 

Kirchganghäufigkeit

 

Bei der Umfrage durch das Allensbacher Institut im September 2012 wurde ein weiteres Indiz für die Religiosität der Bevölkerung untersucht – die Kirchganghäufigkeit. Dabei kam man zu dem Ergebnis, dass nur ein reichliches Drittel der Menschen überhaupt noch zur Kirche gehen. Die ermittelten 36% setzen sich aus „gehe jeden Sonntag”, „fast jeden Sonntag” und „gehe ab und zu” in die Kirche zusammen. Die große Mehrheit tut dies nicht (mehr). In Ostdeutschland gehen vier Fünftel selten oder nie in die Kirche. Dies ist sicher historisch bedingt, jedoch haben daran auch mehr als zwanzig Jahre Möglichkeit der freien Religionsausübung nichts geändert.

 

 

Tischgebet

 

Und noch ein weiterer Anhaltspunkt wurde in der Umfrage berücksichtigt – die Familientradition des Tischgebetes. Früher war dies in den meisten Familien üblich. Nach den Umfrageergebnissen kannten dies 1965 noch ca. zwei Drittel der Bevölkerung (Westdeutschland) aus ihrer Kindheit. Von denen praktizierten dies nur noch etwa ein Drittel im Jahr 1965. Heute sind es nur noch 9% von den 43%, die es aus ihrer Kindheit kennen. Während 1965 nur ein reichliches Drittel der westdeutschen Bevölkerung angab, keine Tischgebete zu den Mahlzeiten zu sprechen, sind es heute knapp zwei Drittel. Alle Tabellen und Grafiken im Datenblatt bei fowid.de. {Quelle: hpd.de– Elke Schäfer}

 

 

 

 

 

 

 

Kirchen zu Moscheen!

 

Und statt Glockenklang das Schreien des Muezzin! Einst hieß es: Schwerter zu Pflugscharen. Heute geht das auch ohne Schwerter. Vielleicht ab und zu ein Messerchen oder’n bissel tottreten. Aber grundsätzlich macht es die schiere Masse der hereinströmenden Eroberer. Alles nur Kassandra-Rufe oder irgendwelche bösen Antis oder Phobien? Nein, es ist deutscher Alltag. Europäischer Alltag: In Hamburg ist die Kapernaum-Kirche umgewidmet zur Moschee und am 3. Oktober wird sie eröffnet. Der Tag der deutschen Einheit gewinnt eine ganz neue Bedeutung: Anschluss demnächst an das Groß-Sultanat Türkei? Lacht nicht zu früh. Es könnte euch auf den Lippen gefrieren. Der Anfang wurde vor über 500 Jahren gemacht, als die größte Kirche der Christenheit, die Hagia Sophia im damaligen Konstantinopel und heutigen Istanbul, erobert und zur größten Moschee umgewidmet wurde. Von da an ging es bergab in der Levante. Von Ägypten bis Kleinasien verschwanden die Christen und ihre Kirchen. Im türkischen Nordzypern sind alle Kirchen geplündert oder zu Ziegenställen umfunktioniert. Sogar ganz ohne bürokratische Verfahren. In der Türkei subito. Alles mit dem Segen der Nato, also auch unserem allerchristlichsten deutschen.

 

 

Wir finden alles prima für Multikulti-Klima?

 

Wir rufen willkommen, denn wir brauchen sie doch. Wie sang einst Reinhard Mey so treffend von seiner Annabelle: „Komm, mach meine heile Welt kaputt“! Und wir haben’s noch viel leichter, denn wir brauchen sie nicht dazu auffordern. Nein, sie machen’s von ganz alleine, liebe Landsleute und vor allem ihr, liebe Mitchristen. In Hamburg guckten zwar manche etwas fassungslos aus der Wäsche, als es publik wurde, aber da waren die Messen schon gesungen – im wahrsten Sinne des Wortes.

 

 

Alle bunt-toleranten Gutmenschen aus Politik und Kirche klatschen Beifall.

 

Sie sind doch sooo integriert. Wie schön hat doch erst unser Bundespräses eine kinderreiche Moslem-Familie in Patenschaft genommen, wo auf dem Foto von der Frau nur zwei kleine Augenschlitze aus der schwarzen Kutte herausstachen. Da wächst heran, was nie zusammengehören sondern alles in Beschlag nehmen wird, was mal abendländische Kultur war. Wer Augen hat zu sehen und Ohren zu hören, der kann es warnehmen. Es sei denn, er will nicht. Apropos hören: In Eschweiler schweigen nun die Glocken – dafür schreit der Muezzin. Vier mal jeden Freitag über den Marktplatz. Mit „Allah ist der Größte. Es gibt keinen Gott außer Allah„! – werden die Eschweiler zum Hinwerfen und Gebet gerufen. Die Glocken der katholischen Sankt-Bonifatius-Kirche sind dafür abgestellt. Sie waren den Eschweilern zu laut, zumindest dem SPD-geführten Stadtrat. Übrigens erschallt der laute Muezzin-Ruf schon in mehreren Städten des katholischen Rheinlandes. Mir schwant langsam, daß Moslems nur beim Beten auf dem Bauch liegen – wir Deutschen immer?

 

Wir wissen nicht mehr, was wichtig ist im Leben. Laut Brecht erst das Fressen und Saufen und dann die Moral? „Ich bin doch nicht blöd“! – suggeriert uns die Werbung. Denkste! Haben uns etwa die staatlichen Medien blöd gemacht, ohne daß wir’s merken? Bei ganz ausgewogener Information? Haha – da haben doch Käpt’n Blaubär und Hein Blöd wohl noch mehr Durchblick! Freilich riefen auch im Rheinland alle Medien Hosiannaüber den Ruf des Muezzins und wie schön kulturell integrativ das alles ist. Aufgemerkt, Landsleute: Das ist Integration a la Levante und Kleinasien! Es ist schon mehr gemacht – als der Anfang. {Quelle: kompakt-nachrichten.de}

 

Siehe dazu auch:

Nimmt das Islamzentrum in München Gestalt an?

Islamisten rufen zu Anschlägen in Deutschland auf

Hamburg beschließt Sonderrechte für Muslime

Massenschlägerei und Messerstiche in Moschee

Wozu noch Gesetze? Al-Kaida-Terrorist darf trotz Abschiebeentscheidung in Deutschland bleiben

 

 

 

 

 

 

 

Verwandlung in Hamburg:

Moschee statt Kirchekein Drama für Evangelisten

 

Interview mit Matthias Benkert, Pressesprecher der evangelischen Kirche in Hamburg

 

Derzeit sorgt der Verkauf einer evangelischen Kirche an eine muslimische Gemeinde im Hamburger Stadtteil Horn für viel Aufregung. Unsere Korrespondentin Daniela Hannemann fragte den Pressesprecher der evangelischen Kirche in Hamburg, Matthias Benkert was die Kirche über den Verkauf denkt.

 

Die evangelische Kirche in Horn wurde von der islamischen Al-Nour Gemeinde gekauft. Wie ist es dazu gekommen?

Im engeren Sinne ist es gar keine evangelische Kirche mehr, es ist eine ehemalige evangelische Kirche, die 2002 endwidmet wurde, das heißt, seit Weihnachten 2002 hat sie keine religiöse Bestimmung mehr. Nichtsdestotrotz ist sie noch als Kirche erkennbar und emotional symbolisch natürlich weiterhin eine Kirche. Und ohne unseres Wissens, also uns heißt, ohne das Wissen der evangelischen Kirche in Hamburg hat dann der Inhaber dieser Kirche es Ende letzen Jahres, Anfang diesen Jahres an die Al-Nour Gemeinde verkauft.

 

Sie haben gesagt ohne unseres Wissens, war das nicht so von Ihnen gewollt?

Nein – es ist ganz klar so nicht von uns gewollt gewesen, damals 2004 und 2005 auch überhaupt nicht absehbar, das es noch einmal weiterverkauft werden würde und dann schon gar nicht an eine sogenannte „nichtchristliche“ Religionsgemeinschaft, wie das in unseren Rechtstexten heißt, denn später, also nach 2005 haben wir inzwischen die entsprechenden Kirchengesetze und Rechtsverordnungen, die ganz klar sagen, aus historischer Verantwortung, aus Verantwortung vor den Gemeindemitgliedern und weil es natürlich ein unterschiedliches Gottesbild ist, was in so einem Raum gepredigt wird, sagen wir, kein Verkauf, keine Nutzung und auch kein Weiterverkauf oder Weiternutzung durch z.B. eine Moscheegemeinde. Aber eins ist uns wichtig, wir sind nicht gegen die Präsenz einer Moscheegemeinde, das ist uns ganz wichtig. In Hamburg läuft ein sehr toller und intensiver interreligiöser Dialog, wir unterstützen unsere muslimischen Partner, das sie auch sichtbar ihre Religion leben – aber – man muss die Differenzen auch benennen, wir haben eine andere Vorstellung von Gotteshäusern mit entsprechender Predigt darin. Und das sind sozusagen die Bauchschmerzen…. aber die Situation ist wie sie ist jetzt und die Gemeinde vor Ort hat zum Beispiel auch schon Vertreter der Moscheegemeinde eingeladen und andersrum auch, sodass man schauen kann wie es weiter geht – und dass die gute Nachbarschaft in dem Ort erhalten bleibt.

 

Vor einiger Zeit wurde auch eine evangelische Kirche an eine russisch orthodoxe Gemeinde verkauft, war das kein Problem?

Genau, das ist auch klar geregelt, wenn es an eine christliche Konfession geht – die anerkannt ist – also ein anderes Beispiel ist eine griechisch orthodoxe Gemeinde oder ein drittes Beispiel: eine Kirche wird durch eine afrikanische christliche Gemeinde genutzt, das ist kein Problem, weil da ja der christlich-ökumenische Konsens eindeutig belegt ist.

 

Und was wäre mit einer jüdischen Gemeinde, das würde dann wieder nicht gehen?

Doch, das wiederum ist vorstellbar – wobei das wird im Einzelfall überprüft, das ist nicht automatisch, bei einer jüdischen Gemeinde wird nochmal konkret geschaut. Aber die christlich-jüdische Tradition ist viel enger und da gibt es viel stärkere Gemeinsamkeiten als im christlich-islamischen Dialog. Das ist ganz wichtig, also Jesus selbst war Jude, das Christentum ist direkt aus dem Judentum entstanden, wir haben das christliche alte Testament, dass gleichzeitig die hebräische alte Bibel für das Judentum – identisches Schriftgut – also da ist die Tradition, auch wie Gott in einem Haus gepredigt wird, viel näher dran als zwischen dem islamischen und christlichem Verständnis.

 

Jetzt beziehen Sie sich da immer zurück auf die Vergangenheit, aber vielleicht ist das ja auch die Aufgabe jetzt für die Zukunft, dass eben die muslimische und die christliche Tradition sich in der Zukunft weiter verbrüdern werden, als sie es bisher getan haben, wollen Sie das nicht weiter voran treiben, durch vielleicht so einen Gedanken, dass ein Gotteshaus ein Gotteshaus ist?

Die Diskussion läuft ja, die lief schon vereinzelt und ist durch dieses Beispiel jetzt in Hamburg wieder auferstanden – und das ist ja auch eine Diskussion der wir uns stellen, denn grundsätzlich ist das Problem vor dem wir gerade stehen, dass wir auch in Zukunft Kirchgebäude abgeben müssen. Also die Herausforderung ist da und wie gesagt, es wird diskutiert, das muss man zugeben, offiziell ist der Konsens, das es nicht erlaubt oder gestattet ist, das es ein islamisches Gotteshaus wird. {Quelle: german.ruvr.ru}

 

 

 

 

3 Responses to “Kirchen zu Moscheen! Kein Drama für Evangelisten”

  1. Bernhardine Says:

    OT

    …und kein Christ fackelt die Klopapier-Firma ab, gell!

    11. März 2013, 08:00
    Bibelworte auf Klopapier

    Nach heftiger Kritik nahm das Unternehmen die Rollen vom Markt – Finnischer Hersteller: Es war ein Versehen…
    http://kath.net/detail.php?id=40423

  2. Bernhardine Says:

    „“Man stelle sich vor, ein Chinese wird Papst

    Ein Gedanke mit Sprengkraft: Was, wenn am Ende dieser Woche kein Italiener, Ungar, Afrikaner oder Kanadier an die Loggia von Sankt Peter treten würde, sondern ein Mann aus „einem fernen Land“. Von Paul Badde

    …Spielen wir deshalb hier noch einmal kurz mit dem Gedanken, der Neue wäre ein Chinese, um die Sprengkraft zu skizzieren, die jeder Papstwahl innewohnt. Neben muslimischen Ländern wie Saudi-Arabien ist China derzeit das unchristlichste Land, das sich denken lässt. Es ist ein ideologisch verwüsteter Planet, auf dem der Markt die absolute Herrschaft an sich gerissen hat. Sklaverei ist weit verbreitet, mit akutem Frauenmangel als mörderische Konsequenz von Pekings Ein-Kind-Politik.

    Die ersten Opfer dieser Politik sind ungeborene Mädchen. Chinesen wollen Söhne, wenn sie schon nur ein Kind haben dürfen. An Zwangsabtreibungen und Zwangssterilisationen wurden sie seit Jahrzehnten gewöhnt. Der explodierende Verkehr, der Durst nach Öl, Energie und Waffentechnik vom Weltmarkt und die aggressive Umweltzerstörung haben Folgen für die ganze Welt. Vor den Heeren der chinesischen Billigstarbeiter und Lohndrücker zerbröselt die Architektur der sozialen Marktwirtschaft Europas zu Staub. Die Partei, die seit 1949 zur alles beherrschenden Kraft des Staates geworden ist und all dies regiert, ist streng atheistisch.

    Dennoch haben sich Chinas Katholiken unter den Kommunisten vervierfacht. Mit rund 14 Millionen stellen sie knapp ein Prozent der Gesamtbevölkerung. Sie formen die am schnellsten wachsende Kirche der Welt. Pro Jahr werden etwa 100.000 Menschen katholisch. Allein zu Ostern 2012 wurden 22.000 Menschen getauft, drei Viertel unter ihnen als Erwachsene. Schon seit der „Kulturrevolution“ verzeichnen Priesterseminare und Ordenshäuser regen Zulauf. Darüber ist in den letzten Jahren auch die Grenze zwischen der Untergrundkirche und der offiziellen „patriotischen“ Kirche immer fließender geworden. Der Partei wird dieser Prozess immer unheimlicher…““
    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article114306785/Man-stelle-sich-vor-ein-Chinese-wird-Papst.html

    • carma Says:

      völlige freiheit für china würde aber auch unweigerlich hunderte millionen wirtschaftsflüchtlinge bedeuten – wohin würden sie gehen?..


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