kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ab sofort fließt Wasser bergauf! 10. März 2013

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 22:11

Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen, und sie werden ein Fleisch sein „.

(Genesis 2:24)

 

Und das wird künftig nicht mehr so sein. Jedenfalls dann nicht, wenn es nach dem Willen des französischen Präsidenten Francois Hollande und seinen Parteigängern geht, die vor der Wahl die „Ehe für alle“ versprochen hatten. Das Parlament in Paris hatte nach heftigen Diskussionen diese „Neuerung“ mehrheitlich beschlossen, der allerdings der Senat noch zustimmen muss. Danach ist die Ehe der Zusammenschluss von zwei Personen unterschiedlichen oder gleichen Geschlechts. Man kann die unsinnigsten Dinge beschließen, wie der römische Kaiser Caligula, der ein Pferd zum Senator ernannt hatte. Aber genauso wie ein Pferd kein Senator sein kann, können zwei gleichgeschlechtliche Partner keine Ehe begründen. Das ist ebenso unmöglich wie bergauf fließendes Wasser, das auch dann nicht bergauf fließen würde, wenn es von einer Regierung so beschlossen würde.

 

Dass trotzdem solch grober Unfug, wie die Ehe für alle, beschlossen wird, zeigt allenfalls, dass wir uns auf den Spuren des untergegangenen römischen Reiches befinden. Aber ist das römische Reich wirklich untergegangen? Lebte es nicht in anderer Form weiter, unter anderem auch im „Heiligen römischen Reich deutscher Nation“? Und feiert das römische Reich jetzt vielleicht fröhliche Urstände? Könnte das auf das Tier passen, von dem in Offenbarung 17, Vers 8 geschrieben steht: „Das Tier, das du gesehen hast, ist gewesen und ist jetzt nicht und wird wieder aufsteigen aus dem Abgrund und wird in die Verdammnis fahren„?

 

 

 

Ist die EU, die ihre frühen Anfänge in den römischen Verträgen hatte, eine Neuauflage des römischen Reiches?

 

Wir wissen es nicht. Nur soviel ist sicher, nämlich dass widernatürliche Konstruktionen keinen Bestand haben. Egal ab Arischer- Sozialistischer- oder jetzt Gendermensch, das alles hatte seine Zeit um dann wieder im Abgrund zu versinken, aus dem es emporgestiegen ist. Das gleiche wird auch mit der Homo-Ehe geschehen.

Deshalb sollten wir uns durch solche Narreteien und Torheiten, wie sie jetzt in Frankreich etabliert werden, nicht beirren lassen, sondern fest und gewiss unseren Glaubensweg gehen.

Jörgen Bauer

(auftanken@evangelium.de)

 

 

 

 

16 Responses to “Ab sofort fließt Wasser bergauf!”

    • carma Says:

      diese meteoriten haben bestimmt extraterrestische moslems irgendwo in die atmosphäre gesprengt – so wie die kaaba auch schon…wir müssen auf alles gefasst sein?!

    • Emanuel Says:

      Komischerweise lese ich diese Nachricht sonst nirgends und kein Wort in den „Nachrichten“ darüber …. ? Sie wollen uns wohl nicht „nervös“ machen ….

      Aber zum jüdischen Glauben: Dieser ist definitiv nicht mit dem christlichen Glauben vereinbar – Es bestehen nicht die geringsten Gemeinsamkeiten !!!

      Das man das „AT“ gemeinsam hat, besagt gar nichts ! Die christliche Auslegung des AT müsste – wenn sie wahrhaft sein soll – völlig anders verstanden werden – als die jüdische Auffassung .. Sie beziehen alles Göttliche auf sich selbst und wollen darüber dann die „Welt“ – diese irdische Welt retten …!

      Für mich eine eher abstoßende Auffassung von Glaube an den Herrn – den Ewigen – den JHWH ..

      Das Einheitsgerede der Kirchen-Fürsten hat mit christlichem Glaube nichts mehr zu tun — das ist reine Politik !

    • carma Says:

      hab ich schon mal gelesen, andere artikel bekunden alle ähnliches. na ja, nicht wirklich was neues, aber ihre auffassung von einem eher „irdischen“ israel-u. weltweltertter ähnelt exakt den warnungen bezüglich des politisch-weltlichen „friedensstifters“, der die rettung der welt vorgaukelt und als messias fehlinterpretiert wird. zudem er soll er in jerusalem trohnen (neuer uno-sitz?), bevor er sich nach der hälfte seiner amtszeit zum tyrannen wandelt. bei DEM „messias-bild“ würde mich nicht wundern, das ausgerrechnet die gläubigsten juden eines tages (unwissentlich) ihren und unseren henker zur macht verhelfen…
      vorerst alles natürlich schwer hypothetisch – für juden sicherlich eine blasphemie sondergleichen?!

  1. Bazillus Says:

    Werter Emanuel, danke für die Verlinkung dieses Artikels. Habe mich damit noch nicht beschäftigt.

    Diese Forderungen des AT sind somit folgende nach dem Artikel des Rabbi:

    Was soll der Messias vollbringen? Die Bibel spricht von folgenden Aufgaben, die er erfüllen wird: Er wird den Dritten Tempel erbauen (Ezechiel 37,26-28). Er wird alle Juden im Land Israel versammeln (Jesaja 43,5-6). Er wird eine Zeit des weltweiten Friedens einleiten und allem Haß, aller Unterdrückung, allem Leid und aller Krankheit ein Ende machen („nicht hebt Volk wider Volk ein Schwert, sie lernen nicht mehr Krieg“, Jesaja 2,4).

    Er wird die Welt mit dem Wissen um den Gott Israels erfüllen, der die ganze Menschheit vereinen wird. Wie es heißt: „Und der Ewige wird König werden über die ganze Erde. An jenem Tag wird der Ewige einzig sein und sein Name einzig“ (Secharja 14,9).

    Das hört sich wunderschön an, kann aber den Realitäten bereits seit 3 000 Jahren nicht das Wasser reichen. Selbst die Juden sind in sich zerstritten. Selbst unter ihnen – und die Juden haben ja auch heute an der Weltbevölkerung gemessen – einen verschwindend geringen Anteil, verstreut über die ganze Erde. Israel muss sich letztlich mit A-Bomben -wenn es hart auf hart kommen sollte – gegen eine Übermacht der islamischen Welt verteidigen.

    DAS hört sich heute so ein wenig nach NEUE WELTORDNUNG, nach Globalisierungstendenzen an, bereits in der Bibel angelegt? Welches Unheil diese über die Völker bereits jetzt bringen, sehen wir an Europa. Nicht einmal Nachbarn im zivilen Leben schaffen es, echten Frieden (eher meistens Waffenstillstand) zu halten. Der Egoismus, der aus dem Selbsterhaltungstrieb gesteuert wird, regiert diese Welt bis auf die Knochen.Die gesamte Welt sitzt sowas von auf einem riesigen Pulverfass, welches jederzeit explodieren kann. Ich denke, dass sich der jüdische Messias aber stark beeilen muss, zu erscheinen.

    Und wenn der Rabbi diese Attribute so wörtlich nimmt, wie soll das gehen: Aller Krankheit ein Ende machen? Leid und Krankheit gehören wie Zwillinge zusammen. Das wäre dann das größte Wunder!! Hört dann der Tod auf und wir alle leben hier auf Erden dann ewig? Ist der Himmel hier dann auf Erden? Eine grauenhafte Vorstellung. Das, was da dem Messias zugedacht wurde, hat himmlische Maßstäbe. Nur im Himmel treffen diese Forderungen zu. Er wird uns mit Wissen um Gott erfüllen. Große Worte. Ich glaube, das genau das Jesus so wunderbar getan hat. Frieden hat er gebracht. Die Welt hat ihn aber nicht angenommen.

    Kein Messias kann hier auf Erden solche vom AT in Aussicht gestellte Zustände erreichen. Da müsste Gott selbst sich in seiner ganzen Macht und Herrlichkeit hier auf Erden offenbaren und sichtbar werden für alle. Das aber wäre eben nicht der Messias, ein Mensch, der die Welt (gemeint ist hier die Erde, oder?) zum Totalfrieden bringen will. Ich denke, dass Jesus diesem Ansinnen bislang auf das Beste gerecht geworden ist, wenn ihm alle nachfolgen würden. Aber vor diesem „würden“ hat Gott den freien Willen gesetzt. Und genau dieser hat schon einen Luzifer hervorgebracht. Selbst im Himmel, so wird berichtet, kam in der GEstalt des Lichtträgers der Keim des Stolzes, der Keim der Abwendung vom Schöpfer auf mit den uns bekannten Folgen, die auch hier auf Erden bis heute ihre Auswirkung haben, in die Welt (gemeint ist wohl auf die Erde). Im Paradies, so wird berichtet, hatten Adem und Eva direkten Kontakt zu Gott. Und wie haben sie sich verhalten? Wenn also im Himmel selbst, dieser in sich entstehende Keim des Bösen, der Auflehnung im Angesichte Gottes entstehen kann, muss dieser Messias, von dem die Juden träumen, ja, eigentlich was sein? Ich kann mir realiter keine Person aus dem Menschengeschlecht vorstellen, die diese Rolle übernehmen könnte?

    Sind diese Worte des AT nicht eher auf das Jenseits gerichtet? Jesus wirkte als der Sohn Gottes in dieser Welt und selbst er hat uns zwar gezeigt, wie Frieden geht, wer Gott ist, aber den Frieden muss jeder Einzelne im Herzen tragen und selber bewerkstelligen. Wie will ein Messias jeden einzelnen Friedensträger zum Gesamtfrieden führen, wo doch bereits im Kleinen, in der Nachbarschaft, in der Familie, der Keim des Unfriedens mitschwingen kann und leider auch mitschwingt. Die Patchworkfamilie lässt grüßen. Mit der Überbevölkerung und der daraus resultierenden Verknappung der Lebensmittel und des Wassers, der Überfischung und der Regenwald- und Umweltvernichtung werden die Egoismen eher größer werden als kleiner.

    Dieser Messias muss größer sein als Gott selbst. M. E. eine falsche Fährte. Der Messias in dieser Form kann nur in himmlischen oder paradiesischen Maßstäben gedacht werden. Alles andere greift zu kurz und ist eine echte Wunschvorstellung. Selbst die Rückkehr der Juden nach Israel ist sofort von Krieg der übelsten Sorte begleitet worden. Dieser Messias muss den Himmel mit der Erde verbinden. Und genau das hat m. E. Jesus in hervorragender Weise vollbracht, auch wenn es die Juden nicht erkennen können oder wollen. Trotzdem danke ich den Juden für das Hervorbringen von Jesus aus ihren Reihen und betrachte sie als die älteren Geschwister.

    In einem hat der Rabbi recht: Wunder reichen für einen Messias nicht aus. Da hat Jesus aber auch neben seinen Wundertaten fundierteres zu bieten, nämlich seine Lehre. Und bei Jesus muss all sein Wirken, Handeln und Lehre in einem großen Zusammenhang gesehen werden. Die 10 Gebote konnten vom Menschen nicht erfüllt werden. Levitikus hat diese GEsetzesflut über das Volk der Juden gebracht. Sie hat aber letztlich auch nichts bewirkt. Im Grunde kann dies nur die Liebe. die Liebe setzt aber guten Willen und Freiwilligkeit voraus. Diese Liebe ist auf Erden schwer zu vollbringen, weil wir in dem Kreislauf des selbsterhaltungstriebgesteuerten und somit dem Egismus leicht zu ergebenden Leben eingebunden sind. Davor kann uns im Grunde nur die innere Erkenntnis,d die Jesus uns hier auf Erden zu vermitteln versucht hat, bewahren. Und das ist Schwerstarbeit in Sachen Selbstdisziplin. IN Verfolgungssituation ist es schon fast unmöglich, Liebe gegen die Verfolger aufzubringen. Nur Jesus konnte dies in Vollendung.

    Der jüdische Messias: Eine Utopie?

    • Emanuel Says:

      Alle Vorstellungn der Juden drehen sich ausschließlich um sie selbst – Ein jüdischer Kabbalist hat mal gesagt : Die Juden sind die Schlimmsten auf dieser Erde, weil ihre Selbstliebe am ausgeprägtesten ist -weit über allen anderen liebt ein Jude sich mehr als alles ….. Das ist der direkte Gegenpol zur christlichen Nächstenliebe … in höchster Ausprägung lehrt uns der Herr, den Nächsten sogar mehr zu lieben, als uns selber …. Das ist himmlisch … die Selbstliebe ist höllisch ….

      In den Vorstellungen vieler heutiger Menschen gibt es gar kein „Geistiges“ mehr .. sie können mit ihren materiellen Augen nur materielle Dinge erkennen und streben ausschließlich nach den materiellen Gütern … das bestimmt wesentlich die jüdische Kirche — heute genau so oder noch mehr als vor 2000 Jahren – als der Herr hier erscheinen musste …. Ja ! ER musste hier erscheinen um die Menschen zu erretten vor der Vernichtung , die kurz bevor stand … Und er musste wohl auch die unteren Bereiche des Himmels säubern von den höllischen Genien – die bereits Besitz ergriffen hatten auch von Teilen des Himmels … dieses ist ein Geheimnis …. Wir können uns das nicht vorstellen … aber ich glaube daran !

      Schließlich sind wir Christen aus dem Herrn geboren worden ….. als Kirche auf Erden ….

      Alles Geistige wird leben – wenn der Körper abgelegt wird … Also sind die Worte in unseren Heiligen Schriften auch geistig gemeint – Wir sollten also versuchen, Die Schrift auch geistig zu verstehen – es zu lernen, wie das Wort im geistigen Sinn zu verstehen ist …..

      Werter Bazillus,

      bitte überdenken Sie nochmals ihren folgenden Satz … Mit ihrem gesamten Text kann ich mich ansonsten voll solidarisieren ….

      „Trotzdem danke ich den Juden für das Hervorbringen von Jesus aus ihren Reihen und betrachte sie als die älteren Geschwister.“

      Wer hat Jesus, den Herrn, Gott den Ewigen denn „hervorgebracht“ ?????

      Die Rolle der Juden bis vor 2000 Jahren sollte aus christlicher Sicht heute neu analysiert werden – ohne Politik im Hinterkopf …

      Die geistige Entwicklung fing nicht bei den Juden an .. Sie hatte ihren Anfang in ADAM !
      Dann weiter über Noach ! Dann Abra(ha)m, dann Jakob und die 10 Stämme und dann
      Jesus Christus und die 12 Jünger – In allen Namen befindet sich DER HERR – Das müssen wir lernen !

      LG
      Emanuel

  2. Bazillus Says:

    Werter Emanuel,
    ok, Gott ist in und aus sich selbst Jesus geworden. Da habe ich mich im Eifer des Gefechts falsch ausgedrückt. Er hat seinen Sohn, einen Teil von sich selbst gesandt. Aber er hat sich das jüdische Volk zu diesem Zweck ausgesucht. ER hat sich nicht die Baalsgemeinde, nicht die Zoroastrier, nicht die Buddhisten oder Hinduisten, die Maya, die Römer, die Griechen (Christen gab es noch nicht) oder andere Kulturvölker ausgesucht, um sich in Jesus hier auf Erden in Szene zu setzen, den Menschen zu zeigen, wie sie wirklich dienen können. Juden haben uns das Interpretieren, das Hinterfragen des Wortes Gottes sozusagen als Vermächtnis mitgegeben. Wenn dies nämlich nicht geschieht, haben wir Zustände wie im Koran. Dieser Gott war über viele Autoren geistiges Ziel des gesamten AT. Soviel ich weiß, waren seit Abraham alle Propheten des AT Juden. Aber wer hat uns denn von Adam, Abraham, Jakob und Noah berichtet? Waren das keine Juden. Ohne sie – so glaube ich – würden wir nichts über sie wissen. Sie zitieren sehr häufig aus dem AT. Juden haben dieses aufgeschrieben. Ich denke, wir haben Gott sehr viel zu verdanken, weil er sich in einem kleinen Volk im AT geoffenbart hat und in Jesus halt im NT. Ich verdanke den jüdischen Autoren den herrlichen Schöpfungsbericht. Jesus ist geboren von einer Jüdin. Jesus hat den jüdischen Tempel besucht. Jesus hat jüdische Feste gefeiert. Er war beschnitten. All das hat Gott mit sich geschehen lassen und mitgemacht!!!!. Jesus war dem jüdischen Glauben verbunden. Ob wir das nun gern sehen oder nicht. Es ist Tatsache. Darum mein Dank erst an Gott, aber auch an die Juden, die so treulich alles wahrheitsgemäß im AT aufgeschrieben haben. Sie waren bis auf die Knochen ehrlich, denn sie lieferten mit diesm Wort Gottes eine Breitseite der Kritik gegen sie selbst. Sie haben sich nicht als heldenvolles Volk dargestellt, sondern u. a. auch als sündhaftes Volk, welches ohne Gott dem Untergang geweiht war.

    Denn sie wurden nun einmal durch Gott-Vater auserwählt, das AT niederzuschreiben und uns zu überliefern. Sie haben Jesus bis zu seinem Tod in ihrem Volk auf Erden Heimat gegeben bis auf diejenigen, die durch Jesus ihre Macht gefährdet sahen. Aber wir müssen bedenken, dass Jesus aus freiem Willen die öffentliche Hinrichtung gewählt hat, um damit die Auferstehung vorzubereiten zu unserem Heil. Der Plan Gottes ist halt wunderbar.

    Die jüdische Geheimlehre Kabbala enstand nicht in biblischer Zeit, ebenso wohl nicht der Talmud. Darum sollte man auf einzelne Stimmen nicht hören oder aber ihnen zumindest nicht zuviel Gewicht beimessen. Sie wissen ja, es gibt immer Menschen im Volk, die Nestbeschmutzer sind. Habe da mal bei Wiki oder im „Jüdischen Wörterbuch“ nachgeschaut, weiß es aber letztlich nicht genau. Auch bei Christen gibt es diese Geheimoffenbarungen von privater Seite, denen jesus erschienen sein soll und Botschaften übermittelt, auch ziemlich dubios, zumindest ebenfalls schädlich geheimnisvoll. Die Juden zu der Zeit Christi waren wohl die ursprünglichen Thora-Juden, so nenne ich sie einmal . DAvon müssen wir ausgehen. Was nach Jesus und wie sich nach Jesus die jüdische Religion entwickelt hat, ist m. E. nicht von Bedeutung, da Jesus ja andere relgiöse Akzente setzte, die das AT durch seine Person letztlich anders deutete und wir halt unserem Herrn Jesus nachfolgen.

    Darum betrachte ich Juden als ältere Geschwister. Wir beten immerhin Gott-Vater an, den die Juden bereits, bevor es Christen überhaupt gab, anbeteten. Wir könne sie doch nicht einfach ignorieren.

    Und, werter Emanuel, streng genommen beten wir einen gebürtigen Juden als Gott an. Selbstverständlih spielt die „Nationaliät“ Gottes in keinster Weise ein Rolle. Aber wir dürfen einfach nicht so tun, als ob das alles, die gesamten Umstände, nicht Realität waren. Alle Apostel waren Juden, viele Jünger der Bibel waren Juden. Die ersten Anhänger Jesu waren Juden, Fischer wie Petrus und Co. Das ist nun einmal Tatsache. In der Gestalt des S(P)aulus wurde das ganze Dilemma offenbar. Paulus sprach nach seiner Befreiung durch Jesus von sich als Missgeburt, aber nicht weil er Jude war, sondern weil er Christen verfolgt hatte und an ihnen Unrecht tat.

    Wie sollten Juden denn reagieren, die Jesus nicht annehmen konnten, in ihren Augen verständlich, einen Mensch als Gott zu verehren, das war nicht drin. Da hielten sie sich an die 10 GEbote. KAnn ich ihnen doch nicht verdenken. In ihren Augen war das Blasphemie und war durch Gott-Vaters Gesetz mit dem Tode zu bestrafen. Darum kann ich den Juden nicht böse sein. Auf der anderen Seite hatte Jesus in den Juden viele treue Anhänger.

    Warum können Sie Juden denn nun wirklich nicht als die älteren „Religionsgeschwister“ akzeptieren? Bleiben Sie doch einfach bei der Bibel und die ist zutiefst -was das AT angeht – ausgesprochen jüdisch.

    • Emanuel Says:

      Werter Bazillus,

      deshalb mein Vorschlag, diese von Ihnen gut beschriebene Funktion des jüdischen und israelitischen Volkes – als Behüter und Verbreiter des Heiligen Wortes – bis zum Erscheinen des Herrn, einmal aufzuarbeiten , in einem geistigen Sinne – ohne ständig „politische Rücksichten“ oder Ähnliches nehmen zu müssen – das wäre eine lohnenswerte Sache.

      Das jüdische und israelitische Volk war ohne Zweifel von Gott erwählt, auf das Wort zu achten – es zu bewahren und zu ehren …. Diese Aufgabe haben Israeliten und Juden übernommen – und zwar in einer Form, zu der kein anderes Volk fähig gewesen wäre – zur damaligen Zeit …

      Ohne Zweifel – da stimme ich vollkommen mit Ihnen überein ! Die äußere Verwaltung des Wortes war bei ihnen in den besten Händen …. !

      Bis zu welchem Zeitpunkt war das jüdische Volk dazu auserwählt ???? Und wie sind sie mit DEM WORT „innerlich“ umgegangen ????

      War es denn ein „Zufall“, das der Herr genau damals erschien ????

      Die Antwort meine ich ,.. zu kennen …..

      • carma Says:

        >> Bis zu welchem Zeitpunkt war das jüdische Volk dazu auserwählt ? Und wie sind sie mit DEM WORT “innerlich” umgegangen ?
        War es denn ein “Zufall”, das der Herr genau damals erschien ? (…) <<

        – und ist es ein zufall, dass der Messias, ausgestattet mit der allmacht Gottes (oder "aspekt" von IHM) in israel, genauer JERUSALEM aller welt zur erlösung und errettung erscheinen wird?
        nicht in irgendeinem "christlichen" land, schon gar nicht vor deiner türe, werter EMANUEL?
        du machst deinem jüdischen pseudonym keine ehre, wenn du die juden, das judentum u.o. israel seit Jesus erscheinen zu satanssekte herabwürdigst.
        sag hast du vielleicht einen komplex, weil du womöglich selbst jüdischer herkunft bist?
        du wärst nicht der erste, dessen judenfeindlichkeit aus selbsthass resultiert…
        falls ich danebenliege: was KONKRET tun die juden oder israel DIR PERSÖNLICH an?
        glaubst du, SIE wären schuld an deinen ewigen glaubenszweifeln, die zur selbstgerechten glaubensgewissheit zu erstarren droht?!
        trennst du immer klar zwischen persönlichen, weltpolitischen und religiösen problemzusammenhängen?
        willst du den juden/israel die schuld für einen möglichen apokalyptischen verlauf der weltgeschichte verantwortlich machen – den Jesus selbst im N.T.!! als unausweichliches endzeitereignis anmahnt?
        wer so intensiv und dauerhaft gegen die juden polemisiert wie du, aus dem spricht EINDEUTIG der ANTICHRIST – lass die das gesagt sein!!
        ich werde diese seite zukünftig meiden, wenn du deine "christlichkeit" weiterhin zur abschussrampe gegen israel nutzt. was geht dich überhaupt das judentum an – wie besessen hackst du auf den juden herum, ohne das auch nur irgendeine von hunderten klarstellungen dich von deiner zentralauffassung abbringen könnte. du bleibst stur und verblendet wie ein moslem – oder nazi – da hilft keinerlei argumentation. wenn dein denken den himmel abbildet – na schönen dank, da bleib ich freiwillig einen stock tiefer…
        ich dachte ja, du wärst ein aufrichtiger Gottessucher, tatsächlich dient dir jedwede erkenntnis nur als beweis für die weltverzweigte "höllenhaftigkeit" des judentums?!
        sags doch den juden – wir wissen bereits, was du von ihnen hälst…

      • Bazillus Says:

        Werter Emanuel,

        deshalb war ich auch etwas irritiert, weil Sie mit meinem Begriff „ältere Geschwister“ Schwierigkeiten hatten, hätte vielleicht sagen können „Vorgängerreligionsangehörige“ Das wäre aber zu wenig menschlich gewesen.

        Zur Auserwählung des Volkes Israel durch Gott-Vater kann ich bis auf Grundwissen nichts Besonders beitragen.
        Die Frage jedoch bleibt bis heute real: Wird Gott einem Volk untreu, wenn er es einmal auserwählt hat auch nach Jesu Auftreten? Können wir wirklich sagen, dass er seine Wahl zurückzieht? Das, so meine ich, weiß nur Gott allein und wir sollten uns da nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Ich bin da sehr vorsichtig. Gott ist treu. Das zeichnet ihn aus. Sie beten immehin noch einen Bestandteil der Hl. Dreifaltigkeit an halt ohne religiöses Bewusstsein dieser Gottesfülle, einen Bestandteil, ohne den Jesus nicht möglich ist, nicht einmal denkbar wäre. Sie haben zwar nicht Gott in Fülle. Aber ein gewichtiger Teil ist eben auch mehr als viele andere Religionen haben, vom Islam ganz zu schweigen. Wir dürfen nicht vergessen. Wer den Vater hat, hat auch den Sohn und den hl. Geist. Wer Jesus hat, hat den Vater und den Hl. Geist. Und wer den Hl. Geist hat, hat jesus und den Vater, auch wenn es ihnen nicht bewusst ist.

        Werter Emanuel,
        können Sie sich wirklich vorstellen, dass Gott-Vater die Auserwählung des jüdischen Volkes zurücknimmt? Er würde wortbrüchig, was ich mir nicht vorstellen kann. Ich weiß, dass das jetzt starker Tobak für Sie ist. Ich möchte niemanden belehren, aber ich möchte einfach nur darum bitten: Ein endgültiges Urteil würde ich nie wagen. Es ist allein Gottes Beurteilung vorbehalten. I

        Juden waren schon zu lange, leider auch gerade im Christentum „Feindbild“. DAs war nie richtig, ist nicht richtig und wird auch nie richtig sein. Ohne Gottes Wahl der Juden keinen Jesus. Das gilt es immer zu bedenken, wenn wir vom Volk der Juden und auch von der Religion der „Thora-Juden“ sprechen. Kabbala und Talmud mögen Verirrungen sein, sie sind nicht wichtig für uns. Sie sollten keinesfalls ein Grund sein, Juden in einem schlechten Licht sehen zu lassen, als Menschen schon einmal gar nicht. Sie haben außer dem AT der Menschheit viel gegeben. Denken wir von Religion einmal abgesehen an Einstein, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Heine, Kafka und Co.

      • Emanuel Says:

        Während ich mit dem werten Bazillus überwiegend übereinstimmen kann – weil ich auch denke, daß er versteht, was meine Intention ist – habe ich bei dir, lieber Carma, das Gefühl, du verstehst mich absichtlich falsch !

        In unserer feinen Gesellschaft ist es bereits „Antisemitismus“ – wenn man Juden nicht ständig die Füsse küsst ! Warum sollte ich Juden in der Welt vor anderen Menschen in der Welt bevorzugen ????? Der MENSCH ist das Geschöpf GOTTES ! Nicht der Jude !!!! Warum du so schnell ausrastest, wenn man sich kritisch über israelische Politik äussert , ist mir rätselhaft !
        Ich beleidige keine Juden ! Sie sind mir ebenso nah oder fern wie andere Menschen !

        Wie oft habe ich das hier schon geäußert –

        SIE SIND NUR NICHTS BESONDERES FÜR MICH – Wenn du sie über alle anderen erheben willst – ist das dein Problem ….!!!!

  3. Emanuel Says:

    Liebe Christen !

    Juden sind für mich nicht böse oder schlecht !!!! Juden sind für mich wie jeder andere Mitmensch auch ! Nicht mehr und nicht weniger !

    Es gibt gute und schlechte Juden ! Es gibt gute und schlechte Christen usw.usw.

    ICH KANN SIE -DIE JUDEN ABER NICHT ALS VON GOTT AUSERWÄHLT ANSEHEN – DIESE UNSERE ERDE ZU RETTEN

    Wenn sie, liebe Christen – glauben , GOTT IST JUDE …. dann hat sich jegliche Diskussion mit ihnen, liebe Christen – aus meiner Sicht erledigt ……

  4. Emanuel Says:

    … und lieber , werter Bazillus …. Die Heilige Schrift ist für mich immer noch VOM HERRN SELBER ER IST DAS WORT !!!!!!!!!

    „Sie haben außer dem AT der Menschheit viel gegeben.“ das muss ich doch deutlich zurückweisen …..

    • Bazillus Says:

      Werter Emanuel,

      „Das muss ich doch deutlich zurückweisen!???
      Wunderbare Musik eines Menschen jüdischer Abstammung:

      Denken Sie mal an das Oratorium „Paulus“ von Felix Mendelssohn Bartholdy:

      Also, ich meine – selbst in religiösen Dingen – z. B. in der Vertonung biblischer Themen hat ein Jude Großes geschaffen, auch wenn Ihnen diese Musik nicht gefallen sollte, weil es sich um klassische Musik handelt (für den Fall, dass Sie klassische Musik nicht mögen sollten)

      Ich füsse niemandes Füße, auch nicht die Füße eines Juden, sondern die Füße keines Menschen. Jesus hat aber Juden ganz im Stile des Dienstes an den Menschen JUDEN die Füße gewaschen. Selbstverständlich dürfen wir Juden wie auch andere Menschen nicht in den Himmel heben (außer Jesus). Das tue ich auch nicht, nur weil ich sie als „ältere Geschwister“ ansehe. Aber weil Juden die älteren Geschwister sind, haben wir sie zu respektieren und ihnen eine gewisse besondere respektvolle Behandlung zukommen zu lassen, ja, weil Gott-Vater sie auserwählt hat.

      Sie, werter Emanuel, dürfen nicht vergessen: Nicht nur Christen werden verfolgt, weil wir Jesus als den Sohn Gottes und als Bestandteil der hl. Dreifaltigkeit anbeten, sondern auch Juden. Die sind schon vor uns und durch uns verfolgt worden. Darum sitzen Juden und Christen auch in dieser Hinsicht in einem Boot. Und das nicht ohne Grund! Denken Sie einmal darüber nach.


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