kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wehrbeauftragter legt mit Türkei-Kritik nach 9. März 2013

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 18:10

Istanbul: Besucher der Blauen Moschee sollen künftig Roben tragen

 

 

Umhänge mit Reißverschluss und Kopftücher: In der Blauen Moschee sollen Besucher künftig angemessen bekleidet durch die Touristenattraktion laufen. Der Imam möchte so die geistliche Atmosphäre des Gotteshauses erhalten.

 

Istanbul – Besucher der Sultan-Ahmed-Moschee, die aufgrund unzähliger blau-weißer Fliesen auch als Blaue Moschee bekannt ist, sollen in Kürze beim Betreten des Gotteshauses einheitliche Roben erhalten. Auf diese Weise solle die „geistliche Atmosphäre“ in der weltberühmten Moschee in der türkischen Metropole Istanbul gewahrt werden, sagte Imam Ishak Kizilaslan nach türkischen Zeitungsberichten vom Donnerstag. Die Umhänge sollen vorn mit einem Reißverschluss verschließbar sein; weibliche Besucher erhalten zusätzlich ein Tuch, um ihre Haare zu bedecken. Bisher erhalten leicht bekleidete Besucher der Moschee am Eingang Schals oder Tücher, um Arme und Schultern zu verhüllen. Die Arbeiten am Design der Touristenroben sind nach den Worten des Imams noch nicht abgeschlossen. Bei der Auswahl werde besonders auf Funktionalität geachtet. Wie die Zeitung „Sabah“ berichtete, wird die Blaue Moschee in den Sommermonaten durchschnittlich von etwa 40.000 Touristen täglich besucht. In der Wintersaison seien es etwa 10.000 am Tag. Das Bauwerk zählt zu den wichtigsten Touristenattraktionen in Istanbul, ist aber gleichzeitig auch ein Gotteshaus, in dem gebetet und gepredigt wird. {Quelle: www.spiegel.de}

 

 

 

Fahrzeug der deutschen Patriot-Abwehrstaffel im südtürkischen Kahramanmaras. Um die Einsatzbedingungen der Bundeswehr herrscht Streit zwischen der Bundesrepublik und der Türkei

 

 

Wehrbeauftragter legt mit Türkei-Kritik nach

 

Der türkische Generalstab hat die deutsche Kritik an den  miserablen Bedingungen für die Bundeswehr beim Patriot-Einsatz  zurückgewiesen. Der Wehrbeauftragte Königshaus ist darüber „sehr  erstaunt“.

 

Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hellmut Königshaus (FDP), hat seine Kritik an den Umständen des Bundeswehreinsatzes in der Türkei bekräftigt. Er sei „sehr erstaunt“ über die Erklärung des türkischen Generalstabs, der die Vorwürfe als weitgehend unzutreffend zurückgewiesen hatte, sagte Königshaus der „Süddeutschen Zeitung“. Es werde sich herausstellen, dass sein Bericht zutreffe, betonte Königshaus. „Natürlich“ stimme das, was er berichtet habe. Er warf der Bundesregierung zudem Untätigkeit vor. Auf die Frage, ob er sich vom Verteidigungsministerium alleingelassen fühle, antwortete Königshaus: „Wenn Sie auf meine Jahre im Amt zurückblicken, werden Sie feststellen, dass das keine ganz ungewöhnliche Situation ist“. Der Wehrbeauftragte hatte von Spannungen zwischen deutschen und türkischen Soldaten am Stationierungsort des deutschen Patriot-Kontingents in Kahramanmaras sowie von schlechten hygienischen Zuständen in der Unterkunft der Deutschen berichtet.

 

 

General soll Feldjägerin gestoßen haben

 

Der schwerste Vorwurf von deutscher Seite: Eine Feldjägerin der Bundeswehr sei von einem türkischen General beiseite gestoßen worden, als sie dessen Fahrzeug stoppte, um die Durchfahrt der Fahrzeugkolonne von Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) zu ermöglichen. Der türkische Generalstab hatte den körperlichen Übergriff des Generals dementiert und betont, dieser habe die deutschen Soldaten wegen der Sperrung eines Zufahrtsweges bei Ministerbesuchen Ende Februar lediglich gewarnt. Königshaus beharrte auf seiner Darstellung. Mehrere Beteiligte, die versucht hätten, der Feldjägerin zur Hilfe zu kommen, könnten den Vorfall bezeugen. Der Wehrbeauftragte hatte die deutschen Soldaten, die die türkische Stadt Kahramanmaras mit Patriot-Abwehrraketen vor Angriffen aus Syrien schützen sollen, vor gut einer Woche zwei Tage lang besucht. In einem siebenseitigen Bericht listete er anschließend Mängel an der Kaserne und im Umgang türkischer und deutscher Soldaten miteinander auf.

 

 

Türkei weist die meisten Vorwürfe zurück

 

Die türkische Armee widersprach Königshaus‘ Schilderungen weitgehend. So hätten die Unterkünfte in der Kaserne nach Darstellung der türkischen Seite keine Mängel. Die Fertighäuser entsprächen internationalem Standard und könnten mehr als die rund 300 in Kahramanmaras stationierten deutschen Soldaten aufnehmen, erklärte der Generalstab. Sie seien aber von der deutschen Seite noch nicht bezogen worden. Das deutsche Kontingent übernachte stattdessen in Vier- bis Fünf-Sterne-Hotels und mitgeführten Zelten und Containern. Auch die sanitären Einrichtungen, die Königshaus als völlig verdreckt und teilweise unbenutzbar kritisiert hatte, erachtete der türkische Generalstab als in Ordnung. Für die Reinigung der Anlagen seien die deutschen Soldaten eigentlich selbst verantwortlich, hieß es. Aufgrund der Beschwerden habe die türkische Seite aber mittlerweile eine örtliche Reinigungsfirma beauftragt. Die von Königshaus beschriebene Kontaktsperre für türkische Soldaten mit ihren deutschen Kameraden dementierte der Generalstab ebenfalls. „Das deutsche Kontingent hat selbst einen Stacheldraht um den eigenen Standort errichtet“, hieß es in der Erklärung. Der Generalstab bestätigte allerdings, dass das Hissen deutscher Fahnen in der Kaserne eingeschränkt worden sei. Er wies darauf hin, es befänden sich deutsche und türkische Flaggen sowie Nato-Fahnen vor der Kaserne. {Quelle: www.welt.de}

 

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