kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Dutzende Häuser von Christen in Pakistan angezündet 9. März 2013

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 20:00

Aufgebrachte Menschenmenge in Lahore

28-Jähriger soll Mohammed beleidigt haben

 

In der Großstadt Lahore im Osten Pakistans hat eine aufgebrachte Menschenmenge dutzende Häuser von Christen in Brand gesetzt. Rund 3000 Muslime beteiligten sich laut Polizeiangaben an einem Protest gegen eine angebliche Beleidigung des Propheten Mohammed durch einen 28-jährigen Christen. Der Zorn der Protestierenden entlud sich im Stadtteil Badami Bagh, in dem in der sogenannten Joseph Colony Angehörige der christlichen Minderheit wohnen. Der genaue Hergang des Konflikts war zunächst nicht aufzuklären. Der Barbier Shahid Imran klagte, der 28-jährige Sawan Masih habe am Mittwoch abfällige Bemerkungen über den Propheten gemacht. Masih sei am Freitag von der Polizei festgenommen worden, sagte Polizeisprecher Multan Kahn. Viele Christen seien schon am Freitag vorsorglich geflüchtet, weil sie Racheakte befürchteten. Die randalierende Menge setzte Möbel, Rikschas, Fahrräder und Motorräder in Brand. Ein AFP-Reporter berichtete von dichten Rauchwolken über dem Wohngebiet mit vorwiegend bescheidenen Zwei-Zimmer-Häusern. Die Polizei sprach zunächst nur von 25 in Brand gesetzten Häusern. Aber der örtliche Verantwortliche der Pakistanischen Menschenrechtskommission, Ahmad Raza, gab die Zahl mit „mindestens 160“ an. Zudem seien 18 Geschäfte und zwei kleine Kirchen in Brand gesetzt worden. Die Polizei vertrieb die Randalierer mit Schlagstöcken. Bei den Auseinandersetzungen wurden 20 Polizisten leicht verletzt. Berichte über Beleidigungen des Propheten führen in Pakistan immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen – unabhängig von ihrem Wahrheitsgehalt. {Quelle: www.welt.de}

 

 

Anfrage bei de Maizière:

Pakistan will Bundeswehr-Helikopter übernehmen

 

Der Bundesverteidigungsminister besucht Pakistan – und wird erneut mit einer Bitte seiner Gastgeber konfrontiert: Islamabad hat Interesse an Bundeswehr-Hubschraubern, die ausgemustert werden sollen. De Maizière reagiert verhalten: „Das ist ein komplizierter Vorgang“.

 

Islamabad: Pakistan hat sein Interesse an Bundeswehr-Hubschraubern bekräftigt – damit sollten künftig verwundete Soldaten gerettet werden. Verteidigungsminister Thomas de Maizière, der zurzeit Pakistan besucht, muss nun über das Gesuch entscheiden. „Wir mustern Hubschrauber aus und prüfen, ob das geht“, erklärte er. „Das ist ein komplizierter Vorgang“. Die pakistanische Regierung hatte bereits beim letzten Besuch des deutschen Ministers vor einem Jahr Interesse an Hubschraubern vom Typ Bo 105 bekundet. Sie werden derzeit von der Bundeswehr als Panzerabwehr- und Verbindungshubschrauber eingesetzt. De Maizière reiste zunächst zu politischen Gesprächen nach Islamabad. Anschließend wurde er ins Swat-Tal geflogen. Als erster deutscher Minister seit der pakistanischen Armeeoffensive dort besuchte er die einstige Taliban-Hochburg. Aufständische hatten das Swat-Tal 2007 unter ihre Kontrolle gebracht. Mit einer blutigen Offensive verdrängte die Armee die Taliban 2009 weitgehend. Nach offiziellen Angaben flohen zwei Millionen Menschen vor der Gewalt. Es gibt immer wieder Anschläge in der Region. Im Oktober geriet das Swat-Tal in die Schlagzeilen, als Taliban die 15 Jahre alte Aktivistin Malala Yousafzai mit einem Kopfschuss schwer verletzten. Sie wurde anschließend in England behandelt. Zum Abschluss seines Besuches sagte de Maizière, „durch eine Mischung von militärischer Stärke und Entwicklung“ sei in der Region viel in Gang gekommen. Dass es gelungen sei, das Swat-Tal wieder auf den richtigen Weg zu bringen, verdiene großen Respekt: „Aber man braucht auch noch Geduld für die weitere Entwicklung.“. Noch am Donnerstag wollte der Bundesverteidigungsminister von Islamabad aus nach Deutschland zurückkehren. Am Dienstag hatte er deutsche Soldaten in Nordafghanistan besucht. {Quelle: www.spiegel.de}

 

 Anschlag ereignete sich während Samstaggebet.  Bild: SN/APA (epa)/ARSHAD ARBAB

 

Attentäter richten Blutbad in pakistanischer Moschee an

 

Bei einem Bombenanschlag auf eine Moschee im Nordwesten Pakistans sind mindestens sechs Menschen getötet worden. Mindestens 30 Menschen wurden verletzt. Die Explosion ereignete sich in der Stadt Peshawar. Vier der Opfer waren sofort tot, zwei weitere erlagen im Krankenhaus ihren Verletzungen, wie ein Arzt sagte. „Der Zustand von zwei weiteren Opfern ist kritisch“. Nach Angaben von Bombenexperten der Polizei hatten die Attentäter etwa vier Kilogramm Sprengstoff nahe der Kanzel in der sunnitischen Moschee deponiert. Bisher bekannte sich niemand zu dem Anschlag. In der Vergangenheit hatten die pakistanischen Taliban öffentliche Gebäude in der Region zum Ziel ihrer Angriffe gemacht. {Quelle: www.salzburg.com}

 

Anschlag ereignete sich während Samstaggebet.  Bild: SN/AP

 

Salzburger Nachrichten

 

 

One Response to “Dutzende Häuser von Christen in Pakistan angezündet”

  1. Bernhardine Says:

    „Dutzende Häuser VON Christen in Pakistan angezündet“

    WIE BITTE? CHRISTEN HABEN HÄUSER ANGEZÜNDET? ICH GLAUB´ ES NICHT!

    RICHTIG: „Dutzende Häuser DER Christen in Pakistan angezündet“


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