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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Rätselraten um verschleppte philippinische Blauhelme in Syrien 8. März 2013

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 20:11

Verschleppte Uno-Soldaten: Syrische Entführer prahlen mit Exekutionsvideo

 
 
 
 

 

Das sollen die Amerikaner und Europäer Wort für Wort studieren und haargenau übersetzen

 
 
 
 

Die von syrischen Rebellen verschleppten Uno-Blauhelme sind offenbar in Lebensgefahr: Bei ihren Entführern handelt es sich wohl um Fanatiker – ein von ihnen ins Internet gestelltes Video soll zeigen, wie sie Soldaten des Assad-Regimes exekutieren.

 

 

 

 

Die im Niemandsland zwischen Israel und Syrien entführten Uno-Blauhelmsoldaten scheinen einer äußerst gefährlichen islamistischen Splittergruppe der Freien Syrischen Armee (FSA) in die Hände gefallen zu sein. Auf YouTube-Videos, die die Geiselnahme zeigen, brüsten sich die Entführer damit, einer sogenannten Märtyrer-Brigade Jarmuk anzugehören. Diese Brigade ist keine Unbekannte: Zwei am Dienstag online gestellte Videos zeigen allem Anschein nach, wie Mitglieder eben jener Brigade etwa ein Dutzend syrische Soldaten exekutieren. Die Rebellen hatten am Mittwoch 21 philippinische Uno-Soldaten auf den Golanhöhen gefangen genommen. Das Gebiet wird seit 1974 von Friedenstruppen der Vereinten Nationen überwacht. Nach eigenen Angaben wollen die Entführer durch die Geiselnahme einen Rückzug der syrischen Regierungstruppen aus dem Dorf Dschamla in der Nähe der Golanhöhen erzwingen. Wenn die Soldaten des Regimes sich nicht innerhalb von 24 Stunden aus Dschamla zurückzögen, würden sie die Blauhelme als Gefangene behandeln, sagt ein Rebell in dem Video.

 

Laut der oppositionellen Beobachtungsstelle für Menschenrechte haben die Entführer die Unversehrtheit und Freilassung ihrer Geiseln für den Fall in Aussicht gestellt, sollten sich die syrischen Soldaten und Panzer aus der Region zurückziehen. Wie die Jarmuk-Brigade mit Gefangenen umgeht, zeigen die Filmsequenzen, mit denen die Bartträger am Wochenanfang auf sich aufmerksam machten: Die Kamera filmt, wie die Freischärler gefangene Regimevertreter zusammenpferchen. Die Rebellen brüllen die Männer an, preisen Gott und nennen den Namen ihrer Brigade. Den sichtlich verängstigten Gefangenen befehlen sie, sich auf den Boden zu legen. Dann verwackelt das Bild, Schreie und Schüsse sind zu hören. Ein Mann – es muss ein Brigadier sein – scheint einen Kameraden beruhigen zu wollen. „Es reicht, es reicht“, sagt er mehrmals, dann bricht der Clip ab.

 

 

 

 

 

 

 

 

Entführung kommt für Rebellen zur Unzeit

 

Das zweite Video zeigt einen Mann, der eine Flasche Anisschnaps in die Kamera hält: Anscheinend hatten die Soldaten sie dabei, als sie von den Rebellen gefangen genommen wurden. Der Jarmuk-Brigadist wettert gegen den Alkohol, zerschmettert die Falsche, nimmt den Kameramann dann mit auf eine Tour über den Vorhof des Hauses. Die Echtheit und Herkunft der Bilder sind nicht zu überprüfen, aber es sieht ganz so aus, als lägen hier dieselben Männer, die im ersten Video noch lebten – nur sind sie nun alle tot, sie liegen in Blutlachen. Die Jarmuk-Brigade gab bei ihrer Gründung im vergangenen Spätsommer an, Teil der FSA zu sein. Auch der Gründungsakt wurde auf YouTube dokumentiert. Seitdem scheint sich die Truppe sehr schnell radikalisiert zu haben – so sehr, dass sie sich offenbar von den Dachverbänden der Rebellenkämpfer losgesagt hat und sich keinen Regeln der Kriegsführung mehr verpflichtet fühlt. Die Entführung kommt für die syrischen Rebellen zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt: Gerade hatte die Weltgemeinschaft ihnen nach langem Zögern mehr Hilfe zugesagt.

 

Die USA versprachen jüngst, ihre Finanzhilfe an die Rebellen zu verdoppeln. Großbritannien kündigte am Mittwoch an, Hilfen für die Rebellen auszuweiten und ihnen gepanzerte Fahrzeuge zu liefern. Und die Arabische Liga lud die syrische Exilführung ein, den Platz Syriens in der Liga einzunehmen und wertete die Rebellenführung dadurch enorm auf. Zudem stellte die Liga es ihren Mitgliedern frei, den Rebellen – auch ganz offiziell – militärische Unterstützung zukommen zu lassen. Querschläger wie die Jarmuk-Brigade könnten dem neu erworbenen Status der Regimegegner empfindlichen Schaden zufügen. Die Führung der FSA beeilte sich am Mittwoch, die Entführung der Uno-Beobachter auf das Schärfste zu verurteilen. Der Kommandeur der Rebellentruppe, General Salim Idriss, sagte der BBC, er werde alles dafür tun, um die Blauhelme frei zu bekommen. Westliche Diplomaten sehen den Fall auch als Test dafür an, wie viel Einfluss die Führung der FSA auf extremistische Splittergruppen hat. {Quelle: www.spiegel.de – Von Ulrike Putz, Beirut}

 

 

 

 

 

 

 

Blauhelmsoldaten bei Golan-Höhen verschleppt

 

UNO entsetzt über Geiselnahme in Syrien

 

Die UNO und die Regierung der Philippinen haben empört über die Verschleppung von 21 philippinischen UN-Beobachtern durch syrische Rebellen reagiert. Der UN-Sicherheitsrat verurteilte die Geiselnahme in einer Erklärung „auf das Schärfste“. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und die Regierung in Manila forderten die bedingungslose Freilassung der Soldaten. Dem philippinischen Außenministerium zufolge laufen Verhandlungen mit den Geiselnehmern. Ein Sprecher der philippinischen Armee sagte, die Verschleppten seien wohlauf; sie würden „als Gäste behandelt, nicht als Feinde“. Es bestehe die Hoffnung, dass die Verschleppten „bald“ freikämen. Die Blauhelmsoldaten waren gestern in der syrischen Provinz Daraa nahe den Golan-Höhen an der Grenze zu Israel entführt worden. Sie waren dort im Rahmen der UNDOF-Mission im Einsatz, die seit den 1970er-Jahren eine syrisch-israelische Waffenruhe auf den Golan-Höhen überwachen soll. Der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin erklärte, die UN-Soldaten seien unbewaffnet gewesen. Die Geiselnahme sei ohne Kämpfe abgelaufen und habe in einer Gegend stattgefunden, die weder von Syrien noch von Israel wirklich kontrolliert werde. Die in Großbritannien ansässige und der Opposition nahestehende Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte veröffentlichte zwei Amateurvideos, in der sich die aufständische Jarmuk-Märtyrer-Brigade zu der Geiselnahme bekannte. Die Rebellen warfen den UN-Beobachtern in einem zweiten Video vor, mit den Regierungstruppen gemeinsame Sache zu machen. Die UNO helfe Assad, seine Truppen in einer Gegend nahe den Golanhöhen zu restationieren, die Aufständische vor einigen Tagen unter ihre Kontrolle gebracht hatten. Sie tue dies, weil Assad mit den „Zionisten“ in Israel und den USA zusammenarbeite. {Quelle: www.tagesschau.de

 

 

 

Eine Krise der Kinder

 

Nahezu die Hälfte der eine Million syrischen Flüchtlinge ist nach Angaben des Kinderhilfswerks Unicef minderjährig. Ein ganze Generation, deren Zukunft ungewiss ist.

www.tagesspiegel.de

 

3 Responses to “Rätselraten um verschleppte philippinische Blauhelme in Syrien”

  1. carma Says:

    wer ist denn auch so dämlich, völlig unbewaffnete in dieser kriegsumtobten grenzregion zu stationieren? als ob man nicht seit jahrzehnten wüsste, dass insbesondere moslems auf jede vereinbarung schei….!

  2. Emanuel Says:

    Alles ist so pervers und abartig .. man versteht das kaum noch ! Wo war die militärische Allmacht Israels ? Lassen sie die 20 unbewaffneten UNO-Soldaten von ihren „Verbündeten“ den islamistischen Killern – massakrieren ? Warum haben die Juden nichts zum Schutz der Blauhelmsoldaten unternommen … ????

    Der Westen ist Verbündeter der islamistischen Killer – das ist Fakt – Wer das bestreitet, ist blind und taub – oder ebenfalls Verbündeter der Islamisten-Killer …

    Und Israel ist der kleine Bruder des großen Führers des „Westens“ ….

    • carma Says:

      tja, mein lieber – die israelis mischen sich doch nicht in uno-angelegenheiten ein, schließlich soll ihnen ja von dieser organisation das halbe land genommen werden- früher oder später…
      die israelis lachen sich eins, wie der westen mit den moslems zu kooperieren glaubt, wovon serbien/kosovo ein traurig lied zu singen weiß und syrien zu tode kommt…


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