kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die Kirche in Eritrea blutet 8. März 2013

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 18:32

Eritrea: Erneute Verhaftung on 45 Christen

 

 

Den Christen wird vorgeworfen, den Frieden und die Sicherheit des Landes zu gefährden.

Sie reagieren darauf mit Gebet für ihre Behörden.

 

 

 

 

Gegen die Christen in Eritrea hat wieder eine regelrechte Verhaftungswelle eingesetzt. Seit Anfang des Jahres sind bereits 125 verhaftet worden. Die letzte Polizeirazzia wurde am 27. Februar durchgeführt. An diesem Tag wurden 45 Personen in der Stadt Barentu im Südwesten des Landes festgenommen. Diese Frauen und Männer gehörten alle derselben Kirche an und wurden am hellichten Tag verhaftet. Die Polizei nahm sie zuhause oder am Arbeitsplatz fest und führte sie unter Schlägen zur städtischen Polizeistation ab. Vor den letzten Verhaftungen hatten die Behörden eine öffentliche Versammlung organisiert, an der sie die Mitglieder der unabhängigen Kirchen anklagten, eine Gefahr für den Frieden und die Einheit Eritreas darzustellen. Mehrere Personen benachrichtigten danach aber die Christen, um sie vor den drohenden Festnahmen zu warnen. «Ich achte die Regierenden meines Landes und bete täglich für sie», hat uns eine Mutter erklärt, die nicht verstehen kann, weshalb die Behörden von den Christen ein solch negatives Bild verbreiten. «Uns wird doch als Christen gelehrt, mit unseren Mitmenschen in Frieden zu leben. Wir wollen unsere Regierung im Einklang mit unseren Überzeugungen respektieren». Im Mai 2002 liess der eritreische Präsident Isaias Afewerki alle unabhängigen protestantischen Kirchen des Landes schliessen. Er verhängte gegen sie auch ein Versammlungsverbot und lässt seither alle verhaften, die sich trotzdem zusammenfinden. So sind nur noch die Eritreisch-Orthodoxe, die Katholische und die Evangelisch-Lutherische Kirche staatlich anerkannt. Die Regierung strebt danach, sämtliche religiösen Aktivitäten im Land zu überwachen.

 

Newsmail

 

 

 

 

 

 

 

Die Kirche in Eritrea blutet

 

 

Stimmen aus der Katholischen Kirche in Eritrea,

die aus Sicherheitsgründen anonym bleiben müssen, haben gegenüber dem internationalen katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“ beklagt,

die Kirche in Eritrea blute durch den erzwungenen Militärdienst.

 

Wien-Königstein (kath.net/KIN): Stimmen aus der Katholischen Kirche in Eritrea, die aus Sicherheitsgründen anonym bleiben müssen, haben gegenüber dem internationalen katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“ beklagt, die Kirche in Eritrea blute durch den erzwungenen Militärdienst personell aus. Die Arbeit der Kirche in den Pfarreien und in der Priesterausbildung werde immer schwieriger, weil geeignetes Personal in der Armee festgehalten werde. Die Zeit des Militärdienstes sei nicht zeitlich begrenzt, so dass er oft viele Jahre dauere. Die Kriegsgefahr werde seitens der Regierung übertrieben, was als Vorwand dazu diene, Militärdienstleistende nicht gehen zu lassen. Manche von ihnen seien bereits seit 16 Jahren in der Armee. Generell führe der Militärdienst dazu, dass es in dem Land einen Mangel an qualifizierten Arbeitskräften gebe. Dazu komme, dass viele Eritreer das Land verlassen. Somit gehe dem Land wertvolles Potential verloren. „Auch Jugendliche, die in Eritrea bleiben, sind im Geiste schon im Ausland“, heißt es aus katholischen Kreisen.

 

 

 

 

Es sei die Mentalität weit verbreitet: „Wer bleibt, ist dumm“. Bereits eine Million Eritreer lebten im Ausland. Zur Zeit leben in dem nordostafrikanischen Land 5,2 Millionen Menschen. Kritik wird in kirchlichen Kreisen ebenfalls daran geäußert, dass die kommunistische Regierung „sogar Priester mit Waffen ausstatten will“. Alle Einwohner Eritreas – auch Frauen – seien gezwungen, eine Waffe zu besitzen. Die Regierung schaffe „eine Atmosphäre der permanenten Kriegsbedrohung, um die Menschen gefügig zu halten“. Der Kirche sei zudem die karitative Tätigkeit verboten. „Die Regierung will, dass wir uns auf die Kirche und die Sakristei beschränken“. 47,3 Prozent der eritreischen Bevölkerung sind Christen. Die meisten davon sind orthodox. Katholiken bilden lediglich eine kleine Minderheit von 4 Prozent. Muslime machen knapp die Hälfte der Bevölkerung aus. Das Land, das 1993 nach einem dreißigjährigen Unabhängigkeitskrieg wieder unabhängig von Äthiopien wurde, wird kommunistisch regiert. Nach Angaben von „Kirche in Not“ ist die Kirche jedoch trotz großer Schwierigkeiten in seelsorglicher und karitativer Hinsicht sehr aktiv. {Quelle: kath.netKirche in Not Österreich – Kirche in Not Deutschland – Kirche in Not Schweiz}

 

 

 

 

 

 

Prayer Vigil at Eritrean Embassy

 
 

Friday, 27th May, 2011

 

 

 

 

Abba Seraphim visits the Eritrean Orthodox diocese of North America

 

 

 

 

britishorthodox.org

The British Orthodox Church

within the Coptic Orthodox Patriarchate

 

 

 

 

 

One Response to “Die Kirche in Eritrea blutet”

  1. ich Says:

    Diese Welt wird ein Ende haben und es gibt ein Endgericht .


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