kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Der Widersacher hat einen Namen: Der Islam! 7. März 2013

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 20:41

Sudan: Schließung von Kirchen und Hilfsorganisationen

 

 

 Kirche im Sudan vor schweren Zeiten 

 

„Den Sturm überstehen – dieses Seminar hätte zu keinem passenderen Zeitpunkt stattfinden können“,

kommentierte ein Teilnehmer von zwei kürzlich abgehaltenen Open Doors-Seminaren für kirchliche Leiter aus 13 verschiedenen Denominationen.

„Gott hat euch ins Herz gegeben, die Kirchen rechtzeitig vorzubereiten“. Die Seminare hätten zudem wesentlich zur Einheit der Gemeinden beigetragen. 

 

 

 Mit allen Mitteln zum Scharia Staat

 

Seit der Abspaltung des Süd-Sudan im Jahr 2011 hat die Regierung des Sudan unter Omar Al-Bashir ihre Pläne zur Errichtung eines Scharia Staates konsequent verfolgt. Wer diesem Vorhaben im Weg steht, wird rücksichtslos beseitigt. Am 24. Dezember 2012 kündigte die regierungsnahe Zeitung Akhir Lahza Razzien bei allen Nichtstaatlichen Hilfsorganisationen („NGOs“) an und listete alle Organisationen auf, die angeblich Gelder aus den USA erhalten. Mehrere wurden in der Folge geschlossen und enteignet. Früher im Jahr waren bereits presbyterianische, episkopische und katholische Kirchen zerstört worden. Christliche Hilfsorganisationen mussten schließen. Die nahezu tägliche Bombardierung der Zivilbevölkerung in den Nuba Bergen von Südkordofan, wo auch die meisten sudanesischen Christen leben, hält noch immer an. Die Christen der Hauptstadt Khartum mussten in den letzten Wochen die Schließung mehrerer Kirchen hinnehmen. Mehr als 100 ausländische Mitarbeiter von NGOs, denen christliche Aktivitäten vorgeworfen werden, wurden von Sudans Geheimdienst (NISS) angewiesen, das Land zu verlassen, andernfalls erfolge die Ausweisung. Der Sudan rückte im Jahr 2012 auf dem Weltverfolgungsindex von Open Doors von Platz 35 auf Platz 16 vor, überwiegend wegen der Abspaltung des christlich geprägten Süd-Sudan. Der diesjährige Rang 12 verdeutlicht jedoch die weitere Verschlechterung der Lage für die Christen im Land.

 

 

Glaubensmut hinter Gittern

 

Philip* ist Christ südsudanesischer Abstammung und in Khartum aufgewachsen. Im vergangenen Jahr wurde er wegen seiner Verbindung zu verschiedenen christlichen Organisationen überraschend verhaftet und in ein kleines schmutziges Gefängnis gesteckt. Trotz der misslichen Lage ermutigte Philip die sieben Mithäftlinge seiner Zelle – allesamt entweder Südsudanesen oder Oppositionspolitiker – und begann ihnen das Evangelium zu erklären. Als die wegen des verdorbenen Essens und Wassers erkrankten, betete er für sie und einige wurden geheilt. Nun hatte er ihre Aufmerksamkeit. Weil er zweimal pro Woche fastete, interessierten sich die muslimischen Mithäftlinge brennend für seinen Glauben. Bald waren drei Muslime überzeugt, dass Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Der älteste von ihnen war sehr bewegt: „Mein ganzes Leben habe ich Menschen den falschen Weg gewiesen. Heute gebe ich mein Leben Jesus Christus. Bete für mich, dass ich die Bibel noch besser verstehe und selbst die Wahrheit reden kann. Ich will Menschen aus der Finsternis ins Licht führen.“ Philip wurde nach 50 Tagen entlassen. {Quelle: www.opendoors.de}

 

 

 

 

 

Tansania: Zwei Pastoren ermordet, Kirche niedergebrannt

 

Pastor Mathayo Kachili von einer Gemeinde der Assemblies of God wurde am 2. Februar in der Region Geita im Norden Tansanias mit Machetenhieben ermordet, als eine Gruppe aufgebrachter Muslime sein Gemeindehaus stürmte. Die Muslime hatten sich für die Region von den Behörden das alleinige Recht gesichert, Tiere schlachten zu dürfen. Nun hatten die Christen anlässlich einer Beerdigungsfeier Fleisch von einem nichtmuslimischen Metzger bestellt, was zu dem wütenden Angriff aufgebrachter Muslime auf die Kirche führte. Als Pastor Kachili zwischen den Muslimen und Christen vermitteln wollte, wurde er von den Angreifern grausam getötet.

 

 

Katholischer Priester auf Sansibar erschossen

 

Am 17. Februar parkte Vater Evaristus Mushi von der St. Josef Kirche frühmorgens um 7 Uhr seinen Wagen, um den ersten Gottesdienst der beginnenden Fastenzeit abzuhalten. Seine Mörder hatten ihn bereits erwartet. Noch im Wagen sitzend wurde er erschossen. Der Priester hatte sich stark für den Dialog zwischen den Religionen engagiert.

 

 

Extremisten treiben Islamisierung voran

 

Während auf dem Festland von Tansania die Christen zahlenmäßig in der Mehrheit sind, stellen auf den Inseln Pemba und Sansibar Muslime die Mehrheit, auf Sansibar sogar 97% der Bevölkerung. Extremistische Gruppierungen wie die somalische Al Shabaab wollen ein „Haus des Islam“ schaffen. Terroristische Einzelaktionen bei gleichzeitiger strategischer Unterwanderung von Hauptteilen der Gesellschaft sollen das ‚Sultanat von Sansibar‘ wieder aufleben lassen. Demnach würden die Inseln Sansibar und Pemba vom Hauptland Tansania abgetrennt, um gemeinsam mit den Küstenregionen von Tansania und Kenia zu einem eigenständigen, rein muslimischen Staat zu werden. Die Brandschatzung der Kirche von Siloam in Kianga auf Sansibar am 19. Februar ist nur ein Beispiel für die zunehmenden Angriffe gegen die Christen. „Tansania ist ein friedliches Land, aber eine kleine Gruppe von Extremisten will mit ausländischer Hilfe das Land verderben“, so Bischof Kilaini. Bitte beten Sie für die Christen, deren Leiter ermordet wurden, dass sie in Zeiten der Bedrängnis den Mut nicht verlieren. Beten Sie für die Einheit der Christen im Land und beten Sie, dass die Strategie der Islamisierung nicht aufgeht. {Quelle: www.opendoors.de}

 

 

 

 

 

 

 

Libyen: koptische Ägypter verhaftet, geschlagen

 

Hier muss ein bischen Gedächtnisarbeit geleistet werden. Erinnern wir uns: Libyen wurde von der Gaddafi-Diktatur “befreit” unter massiver Mithilfe der USA, Großbritanniens und Frankreichs. Die Rebellen in Städten wie Benghasi wurden durch massive Luftschläge dieser Staaten gegen Gaddafi-treue Truppen unterstützt und so an die Macht gebombt.

 

Welche Konsequenzen hat dies nun nach sich gezogen?

 

1 – Als sie sahen, dass Gaddafi nicht mehr zu halten war, haben dessen malische Söldner Libyen in Richtung ihrer Heimat verlassen unter Mitnahme des “schweren Geräts”. De facto haben also schwerbewaffnete Nomaden-Söldner den Weg nach Mali gefunden, wo sie nix Besseres zu tun hatten, als einen Bürgerkrieg anzuzetteln, dessen schreckliche Konsequenzen Frankreich unter Mithilfe des Tschad nun einzudämmen versucht. Nebenbei wurden auch die Christen Nord-Malis, durch die Aufständischen (Islamisten und Tuareg) vertrieben, verfolgt und ermordet.

 

2 – Der US-Botschafter im nun “freien Libyen” wurde aus lauter Dankbarkeit für die Befreiung von Gaddafi erst einmal vergewaltigt und dann ermordet. Wobei obskure, islamistische Söldner, die als “Schutz” für die Botschaft angeworben worden waren, eine zwielichtige Rolle spielten, wie besser (als der Spiegel) informierte Kreise mittlerweile herausgefunden haben wollen.

 

3 – Im mittlerweile unter der Scharia stehenden Libyen werden nun Christen zu Freiwild. Unter dem Vorwurf zu “evangelisieren” wurden und werden recht willkürlich Gläubige verhaftet, misshandelt und z. T. ausgewiesen. Nach der Verhaftung von vier Christen mit US-Staatsbürgerschaft vor wenigen Wochen, wegen des “Verbreitens gefährlicher Schriften” (sie hatten Neue Testamente und Traktate gedruckt) kommt nun ein weiterer Fall von echter, schariakonformer, religiöser “Toleranz” ans Licht der Öffentlichkeit.

 

Ca. 100 ägyptische Kopten, die als Händler in Benghasi arbeiteten, wurden vor kurzem inhaftiert, dort misshandelt, ihre Köpfe geschoren, wie “voice of the copts” berichtet. Noch immer warten sie auf Nachricht darüber, was mit ihnen passiert. Ihnen wird ebenfalls “Evangelisation” vorgeworfen, was aber nicht nachweisbar ist. Nach Angaben ägyptischer Menschenrechtler gäbe es auch kein libysches Gesetz gegen die Evangelisation. Vermutlich reichte es bereits aus, dass sie in ihren Geschäften offen christliche Symbole ausstellten, um zur Zielscheibe der islamischen Fanatiker zu werden. Es wurde mittlerweile auch bekannt, dass die Bemühungen der ägyptischen Regierung unter Präsident Mursi, seine Staatsbürger wieder ins Land zurückzuholen, wohl eher weniger intensiv ausgeprägt seien, bzw. gar nicht stattfinden. Dies berichtet zumindest die “christian post”. Tja, sind halt “nur Christen”.

 

Vergessen wir nicht, was ich eingangs erwähnt habe: all diese Entwicklungen wurden mit Hilfe und durch massive Unterstützung der USA, Großbritanniens und Frankreichs freigesetzt. Gaddafi war ein Spinner, Mubarrak ein brutaler Machtmensch, aber gegen Christen so offen und brutal loszuschlagen, wäre beiden nie eingefallen, geschweige denn einen Botschafter zu ermorden. Wer jetzt noch an der These von der “Endzeit” zweifelt, in der wir uns befinden, ist als gläubiger Christ selbst Schuld an dem, was über ihn kommen wird. {Hauptquelle: “the christian post” vom 28. Februar 2013 – gebetskreis.wordpress.com}

 

3 Responses to “Der Widersacher hat einen Namen: Der Islam!”

  1. carma Says:

    kluge juden wußten schon anfang der dreißiger jahre, was ihnen blühen würde und verliessen rechtzeitig das land – abermillionen moslems sind aus wirtschaftlichen gründen in den letzten jahrzehnten in den westen geflohen… nicht so die orientalisch-afrikanischen christen, die doch schon seit den 80/90er jahren ahnen mussten, wohin die reise in einer islamischen mehrheitsgesellschaft gehen würde – nach gaddhafi, mubarak und co. jetzt ist die eu-bude voll – mit moslems aus den christenverfolger-staaten!!

  2. Kreuzritter Says:

    Die diabolische Wüstensekte ist dem Untergang geweiht! Zeit für einen neuen, vernichtenden Kreuzzug `gen Mekka!


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