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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Moslembrüder rächen sich an Sawiris-Clan und koptischen Milliardären 6. März 2013

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 18:34

Wael Elibraschy traf Herrn Nagib Sawiris in London: Er und sein Bruder Samih sind seit längst im Ausland, weil sie ahnten, dass die Moslembrüder den Clan sowie andere koptische Unternehmer wie Ghabour (Autoindustrie) und Bischy (Stahl) beseitigen wollten. Das Pleite-Land Ägypten will per neuen Gesetzt alte Steuern kassieren, obwohl die Familie davon befreit war.

 

 

Ägypten verhängt Reisesperre über Orascom-Gründer und seinen Sohn

 

Ägyptens Regierung hat laut Medienberichten eine Reisesperre für Orascom-Gründer Onsi Sawiris und seinen Sohn Nassef Sawiris angeordnet. Zuvor hatte das Finanzministerium ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung in Gang gebracht. Die Orascom-Gruppe soll offenbar Steuern in Milliardenhöhe hinterzogen haben.

 

 

 

 

Sawiris erzählt einen Witz, um die Skrupellosigkeit der Moslembrüder zu schildern: „Ein Hund floh zu Grenze zu Libyen. Als man ihn fragte, wovor er Angst hatte, sagte er: Sie verhaften die Kamele! Dann fragte man ihn: Und was hat das mit dir zu tun. Der Hund erwiderte: Wie soll ich ihnen das beweisen, dass ich kein Kamel bin“?

Khairat Alshater und Morsi erklärte dem Sawiris-Clan den krieg und zuvor vielen der koptischen Geschäftsleute wie Ghabour und Bischay

 

 

Ägyptens Regierung hat laut Medienberichten eine Reisesperre über zwei der grössten Industrie-Magnaten des Landes verhängt. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Mena am Sonntag berichtete, haben die Ermittlungsbehörden eine Auslandsreise-Sperre für Onsi Sawiris, Gründer der Orascom-Gruppe, sowie seinen Sohn Nassef angeordnet. Nassef führt die Gruppe zusammen mit seinen Brüdern Naguib und Samih Sawiris, dessen Name in der Schweiz eng mit dem Prestigeprojekt in Andermatt verbunden ist. Zuvor hatte das ägyptische Finanzministerium ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung in die Gänge gebracht. Unklar war aber zunächst, ob sich beide Männer zum Zeitpunkt der Anordnung in Ägypten befanden. Die Familie führt mit der Orascom-Gruppe und der dazugehörigen Baufirma Orascom Construction Industries eines der grössten Unternehmen des Nahen Ostens. Der Konzern soll seine Gewinne beim Verkauf eines Firmenteils an den französischen Baustoffhersteller Lafarge an der Steuer vorbei gemacht und dem Staat umgerechnet 2 Mrd. $ Steuern unterschlagen haben. Die «Forbes»-Liste 2012 zählt Nassef Sawiris, dessen Vermögen auf 5,5 Mrd. $ geschätzt wird, zu den 40 reichsten in Afrika lebenden Afrikanern. {Quelle: www.nzz.ch}

 

 

 

Sawiris an mehreren Fronten unter Druck

 

Die Zeiten für den Sawiris-Clan sind nicht rosig. In Kairo wird gegen das Familienoberhaupt wegen Steuersünden ermittelt, in Andermatt muss Samih Sawiris wohl erneut Geld einschiessen.

 

Was führt der Orascom-Mehrheitsaktionär Samih Sawiris im Schild?

 

Der arabische Frühling markiert den Anfang der ereignisreichsten Zeit für die ägyptische Industriellenfamilie Sawiris. Bevor der ehemalige Präsident Hosni Mubarak entmachtet wurde, liefen die Geschäfte des einflussreichen Clans wie geschmiert. Onsi Sawiris gründete 1972 das Unternehmen Orascom. Ob Tourismus, Telekommunikation, Immobilien oder Medien – die Sawiris waren dick im Geschäft. Sie hatten stets Zugang zur Machtzentrale. Dann kam der Bruch. Nach dem politischen Umsturz veränderte sich die wirtschaftliche Landschaft Ägyptens – der Einfluss der Sawiris und anderer Profiteure des Regimes schwand zusehends. Diese Woche nun überschlugen sich die Ereignisse. Die ägyptischen Behörden verhängten eine Ausreisesperre gegen Onsi Sawiris und seinen Sohn Nassif. Grund dafür ist ein seit langer Zeit schwelender Steuerstreit.

 

 

Politische und rechtliche Unsicherheit

 

Ägyptischen Medienberichten zufolge prüft das Finanzamt, ob die beiden beim Verkauf eines Teils ihrer Firmengruppe an den französischen Baustoffhersteller Lafarge 1,2 Milliarden US-Dollar hinterzogen haben. Die Eskalation erfolgt just in dem Moment, in dem Orascom dabei ist, seinen Geschäftssitz von Kairo nach Amsterdam zu verlegen und die Aktien dort an die Börse zu bringen. Orascom begründet den Schritt mit dem besseren Zugang zum internationalen Finanzmarkt. So zumindest die offizielle Version. Eine wichtigere Rolle dürfte die politische und rechtliche Unsicherheit in Ägypten spielen. Aus Angst, ihre Besitztümer zu verlieren, haben seit der Revolution viele Geschäftsleute das Land am Nil verlassen. Laut Nachrichtenagentur Reuters befinden sich Onsi und Nassif Sawiris derzeit ausser Landes.

 

 

Orascom mit Millionenverlust

 

Die juristische Auseinandersetzung mit den ägyptischen Behörden ist nur eine von vielen Fronten, an denen der Clan kämpft. Noch dramatischer ist der harzige Geschäftsgang von Orascom. Das Unternehmen leidet stark unter der anhaltenden Tourismusflaute. Das Ausbleiben gutbetuchter Gäste in den Luxusresorts der Sawiris und Sondereffekte in den ersten neun Monaten 2012 führten zu einem Verlust von 59 Millionen Franken. Seit dem Ausbruch des arabischen Frühlings vor drei Jahren verlor die Orascom-Aktie satte 80 Prozent. Der Konzern geriet in einen Liquiditätsengpass. Das hatte bereits Konsequenzen für Samih Sawiris’ 1,8-Milliarden-Prestigeprojekt im verschlafenen Hospental. Im Januar 2012 war der ägyptische Unternehmer gezwungen seine Privatschatulle zu öffnen und steckte 125 Millionen Franken aus eigener Tasche in den Bau des Andermatters Tourismus-Resorts. Seit damals hängt das Projekt an Sawiris Tropf. Falls nötig, liess das Unternehmen verlauten, werde der ägyptische Milliardär und Orascom-Mehrheitsaktionär weitere private Mittel einschiessen, um auch das Investitionsprogramm 2013 zu finanzieren. Ein Versprechen, das schon bald eingelöst werden könnte. Damit das Projekt, das von der Orascom-Tochtergesellschaft Andermatt Swiss Alps (ASA) realisiert wird, erfolgreich ist, braucht es eine kritische Grösse – ein Minimum an Bauten ist notwendig. Dazu gehören laut Sawiris neben dem Golfplatz und der Vergrösserung des Skigebiets zwei Hotels und einige Apartmenthäuser. Zudem ist Orascom verpflichtet ein Hallenbad zu bauen – das ist kostspielig und wirft angesichts der finanziellen Situation von Orascom einige Fragen auf.

 

 

Warten auf höhere Bodenpreise

 

Die «NZZ» schreibt in einem aktuellen Bericht, dass der Verkauf von Apartments und Villen nur schleppend verlaufe und die Beteiligung weiterer Investoren noch ausstehe. Eine gut unterrichtete Quelle sagt im Gespräch mit 20 Minuten Online, Andermatt sei ein langfristiges Projekt. Zwar sei die kritische Grösse noch nicht erreicht worden. Das mache jedoch nichts, denn der Plan sei, dass man die Villen erst später verkaufen wolle, nämlich dann, wenn die Bodenpreise angezogen hätten. Laut dem «NZZ»-Bericht liebäugelt Sawiris nun mit der Idee, das Andermatt-Projekt aus Orascom herauszulösen. Die Zeitung glaubt, die Tatsache, dass sich der Milliardär wieder direkt dort engagiere, könne dem Schweizer Projekt neuen Schwung geben. «Das ist reine Spekulation», sagt Regula Schweizer von Andermatt Swiss Alps dazu. Sie betont, das Projekt sei nicht gefährdet und Samih Sawiris stehe voll und ganz hinter Orascom. {Quelle: www.20min.ch –  von Sven Zaugg}

 

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