kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Mehr als 400 Verletzte bei Ausschreitungen in Port Said und Kairo 6. März 2013

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 19:41

„Drei Jahre Haft“ für „Augenjäger“ von KairoSchrotkugeln gegen Demonstranten

 

Er feuerte mit Schrotmunition und Gummigeschossen gezielt auf die Augen von Demonstranten – zahlreiche Ägypter starben, andere erblindeten. Für seine Taten während der Aufstände von Kairo 2011 muss ein Polizist nun drei Jahre ins Gefängnis.

 

 

 

 

 

Kairo: Die Bilder waren 2011 um die Welt gegangen. Demonstranten gegen das Regime von Ägyptens Machthaber Husni Mubarak, die aus schwersten Augenverletzungen bluteten. Viele überlebten nicht, andere verloren für immer ihr Augenlicht. Zahlreiche der Verletzungen hatte ein einzelner Polizist zu verantworten. Nun hat ein Strafgericht in Kairo den als „Augenschützen“ berüchtigten Offizier zu drei Jahren Haft verurteilt. Der Offizier der Ordnungspolizei hatte am 19. November 2011 während einer Protestaktion in Kairo sechs Demonstranten getötet, indem er mit einem Schrotgewehr gezielt auf ihre Augen schoss. Beobachter hatten die Taten des auch als „Augenjäger“ bekannten Mannes teilweise auf Video festgehalten. Zwischenzeitlich hatten Aktivisten eine Prämie für die Ergreifung des Polizisten ausgelobt. Nahe des Tahrir-Platzes wurde mit Hilfe von gesprühten Wandbildern nach dem Mann gefahndet. Auch bei Facebook und Twitter wurde der Fall zum Thema. CNN hatte 2011 berichtet, bei dem Täter handele es sich um einen ausgebildeten Scharfschützen. Ein Prozessbeobachter berichtete, die Angehörigen der Opfer hätten die Urteilsverkündung nicht im Gerichtssaal verfolgen dürfen. Der Richter habe befürchtet, dass es im Saal zu Krawallen kommen könnte. Er ordnete zudem an, dass ein anderes Gericht über eine ebenfalls anhängige Zivilklage gegen den Offizier entscheiden solle. {Quelle: www.spiegel.de}

 

 

 

 

 

 

 

Mehr als 400 Verletzte bei Ausschreitungen

in Port Said und Kairo

 

 

In den ägyptischen Städten Kairo und Port Said sind in den vergangenen Tagen bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei etwa 470 Menschen verletzt worden. Hintergrund ist ein Verfahren zur Tötung von 72 Fans des Kairoer Fußballvereins Al-Ahly.

 

Bei gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei sind in Ägypten mehr als 470 Menschen verletzt worden. Das berichteten lokale Medien am Mittwoch unter Berufung auf einen Funktionär des Gesundheitsministeriums. Er sagte, in Kairo und Port Said seien seit Montagnacht 471 Verletzte gezählt worden. Ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP beobachtete, wie Demonstranten in Port Said Brandsätze auf Beamte warfen, die ihrerseits Tränengas einsetzten. Das örtliche Gebäude der Sicherheitskräfte, das bereits am Montag in Brand gesteckt worden war, ging am Dienstagabend erneut in Flammen auf. „Wir hassen die Polizei“, rief ein 25-jähriger Demonstrant mit einem Molotowcocktail in der Hand. Polizeikritische Parolen waren an viele Mauern in dem Stadtbezirk geschrieben. In der Nacht zum Montag hatte es tödliche Ausschreitungen in Port Said gegeben, bei denen insgesamt sechs Menschen starben, darunter drei Polizisten. Vor zahlreichen öffentlichen Gebäuden und Firmensitzen standen gepanzerte Militärfahrzeuge. Tagsüber gab es Berichte und Gerüchte, wonach es zu Auseinandersetzungen zwischen Soldaten und Polizisten gekommen sei. Dies führte zu Spekulationen, dass die Polizei sich zurückziehen und die Armee die Kontrolle über die Stadt übernehmen könnte. Die ägyptische Präsidentschaft wies das aber zurück und erklärte: „Die Polizei macht ihre Arbeit, und die Armee unterstützt sie in vollständiger Koordinierung“.

 

 

 

 

 

 

 

Urteile werden am Samstag erwartet

 

Die Krawalle in Port Said stehen in Zusammenhang mit dem Verfahren wegen der Tötung von 72 Fans des Kairoer Fußballklubs Al-Ahly in Port Said im Februar 2012.  Am Samstag sollen die Urteile gesprochen werden. Bereits am Sonntag war es zu Zusammenstößen in Port Said gekommen. Sie entzündeten sich an der Entscheidung des Innenministeriums, 39 Gefangene aus der Stadt zu verlegen. Als Grund gab das Ministerium an, Unruhen vermeiden zu wollen. Im Zusammenhang mit der juristischen Verfolgung der Verantwortlichen gibt es seit Wochen Auseinandersetzungen. Todesurteile gegen 21 weitere Angeklagte führten im Januar zu schweren Unruhen mit mindestens 40 Toten. Auch in der ägyptischen Hauptstadt Kairo gab es nahe des zentralen Tahrir-Platzes am Dienstag erneut Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizisten. Die Menschen waren zur Trauerfeier eines im Januar getöteten Demonstranten gekommen, der erst nach Wochen identifiziert und obduziert worden war. {Quelle:

 

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