kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ägypten wählt offenbar doch nicht im April 6. März 2013

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 20:00

Verwaltungsgericht durchkreuzt Mursis Pläne

 

Die ägyptische Justiz hat den Termin für die Parlamentswahl im kommenden Monat für ungültig erklärt. Das Verwaltungsgericht in Kairo entschied außerdem, dass das Verfassungsgericht das Wahlgesetz überprüfen muss. Mursi hatte als Termin für den Beginn der Wahl den 22. April angesetzt. Die Abstimmung sollte sich in vier Etappen bis in den Juni hinziehen. Die Opposition hatte bereits den Boykott angekündigt.

 

 

Kein Parlament seit Juni 2012

 

Ägypten steckt derzeit in einer tiefen politischen Krise. Seit Sommer vergangenen Jahres gibt es kein Unterhaus mehr. Das Oberste Gericht hatte die Parlamentskammer im Juni 2012 wegen formaler Fehler im Wahlgesetz aufgelöst. Seither hatte der sogenannte Schura-Rat, das Oberhaus, die parlamentarischen Aufgaben übernommen. Immer wieder kommt es in dem Land zu gewalttätigen Protesten gegen Präsident Mursi. Am Mittwoch gab es wie in den Tagen zuvor Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften in der Küstenstadt Port Said. {Quelle: www.tagesschau.de}

 

 

 

Unruhen in Port Said

Auswärtiges Amt rät zu Vorsicht in Ägypten

 

In der ägyptischen Stadt Port Said ist es erneut zu heftigen Krawallen gekommen. Das Auswärtige Amt mahnt deutsche Touristen zur Vorsicht: Reisen sollten sich auf Kairo, Alexandria und wenige weitere Regionen des Landes beschränken.

www.spiegel.de

 

 

 

 

 

 

 

Rückschlag für Mursi

 

Ägyptens Justiz erklärt Wahltermin für ungültig

 

Ein ägyptisches Gericht stoppt die Vorbereitungen für die Parlamentswahl im kommenden Monat. Laut einem Medienbericht hat das Gericht eine Überprüfung des Wahlgesetzes durch das Verfassungsgericht angeordnet. Die Entscheidung fällt in eine Phase, in der Krawalle das Land zusätzlich destabilisieren.

 

Die ägyptische Justiz hat den Termin für die Parlamentswahl im kommenden Monat für ungültig erklärt. Das Kairoer Verwaltungsgericht entschied außerdem, dass das Verfassungsgericht das Wahlgesetz überprüfen muss. Dies meldete das Online-Portal „Ahram Online“.  Mohammed Mursi hatte im vergangenen Monat per Dekret als Termin für den Beginn der Parlamentswahl den 22. April angesetzt. Die Abstimmung sollte sich in vier Etappen bis in den Juni hinziehen. Die erste Sitzung des neuen Parlaments war für den 2. Juli geplant. Das Vorgängerparlament war im vergangenen Juni, nur fünf Monate nach der konstituierenden Sitzung, wieder aufgelöst worden. Zuvor hatte das Verfassungsgericht die Wahl wegen formaler Fehler im Wahlgesetz für ungültig erklärt. Das ägyptische Oberhaus, das bis zur Neuwahl für die Gesetzgebung zuständig ist, hatte eine neue Version des Wahlgesetzes bereits einmal durch das Verfassungsgericht prüfen lassen, das darauf nochmals mehrere Artikel beanstandet hatte. Das von den Muslimbrüdern dominierte Oberhaus beschloss darauf Nachbesserungen, legte das Gesetz aber nicht erneut den Verfassungsrichtern vor. Mursi, der selbst aus der Muslimbruderschaft stammt, setzte darauf den Wahltermin fest. Mit dem Urteil verlängert sich die Phase der Instabilität und Unsicherheit für die Ägypter. Allerdings erwarten Experten auch von den Wahlen keine dauerhafte Stabilisierung, sondern lediglich eine Legitimierung der islamistischen Regierung. Fraglich ist nun, wie lange es dauern wird, bis Wahlen stattfinden können.

 
 
 
 

Krawalle erschüttern Ägypten

 

Unterdessen wurde der Sicherheitschef der Hafenstadt Port Said nach den anhaltenden Protesten gegen Mursis Regierung entlassen. Mohsen Radi wurde seines Postens enthoben und den Haftbehörden in Kairo überstellt, wie Vertreter der Sicherheitskräfte sagten. Dies sei Folge „der Forderungen der Einwohner von Port Said“ und solle „die Lage beruhigen“. Als Nachfolger ernannte das Innenministerium den General Sajed Gad. Für das kommende Wochenende werden neue Unruhen in Ägypten erwartet, wenn im Prozess um die Fußballkrawalle in Port Said die Urteile gesprochen werden sollen. In dem Verfahren geht es um die Tötung von 72 Fans des Kairoer Fußballklubs Al-Ahly in Port Said im Februar 2012. Bereits am vergangenen Sonntag war es zu Zusammenstößen in Port Said gekommen. Sie entzündeten sich an der Entscheidung des Innenministeriums, 39 Gefangene aus der Stadt zu verlegen. Im Zusammenhang mit der juristischen Verfolgung der Verantwortlichen gibt es seit Wochen Auseinandersetzungen. Todesurteile gegen 21 weitere Angeklagte führten im Januar zu schweren Unruhen mit mindestens 40 Toten. In den vergangenen Tagen mehr als 470 Menschen sind bei gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei in Ägypten verletzt worden. Das berichteten lokale Medien am Mittwoch unter Berufung auf Chalid al-Chatib, einen Funktionär des Gesundheitsministeriums. {Quelle: www.sueddeutsche.de}

 

 

 

 

 

 

 

Wie Mursi das Urlaubsland Ägypten verändert

 

Übergriffe auf Frauen nehmen zu

Touristen reagieren geschockt auf die neue Lage.

 

Kairo/Hurghada. Es passierte auf der Fahrt von der Hauptstadt Kairo in die Touristenhochburg Scharm el Sheik: Katja Straniero war die einzige Europäerin im Bus, allein unterwegs. Plötzlich begannen Jugendliche sie zu belästigen und unsittlich zu berühren. „Die Leute im Bus ignorierten das oder feuerten die Täter auch noch an“, berichtet sie. Ein Schock für die Deutsche, die seit 2010 im Land lebt, mit einem Ägypter verheiratet ist und in der Tourismusbranche arbeitet. Seit dem Sturz Mubaraks und dem Beginn der Herrschaft der Muslimbrüder Mohammed Mursis habe sich viel verändert: „Beleidigungen, Beschimpfungen und Belästigungen sind mittlerweile an der Tagesordnung – vor allem europäischen Frauen gegenüber“, berichtet Straniero. Sie gehe kaum noch ohne die Begleitung ihres Mannes aus dem Haus.

 

 

Tugendwächter terrorisieren die Menschen auf den Straßen

 

Die Revolution war für viele Frauen in Ägypten zunächst ein Triumph der Gleichberechtigung. Doch zwei Jahre danach hat sich ihre Lage komplett gedreht: Sexuelle Übergriffe sind vielerorts an der Tagesordnung, in vielen Regionen terrorisieren die sogenannten Tugendwächter der islamistischen Muslimbrüder die Straßen, während die Polizei meist nur passiv zusieht, berichten Frauenrechtsgruppen. Das Ausmaß der Radikalität kann je nach Landesteil sehr unterschiedlich ausfallen. Relativ ruhig ist es noch in Hurghada, der Taucherstadt am Roten Meer: „Richtig unsicher fühlt man sich hier als europäische Frau nicht“, berichtet Nadine Rigöl, die für eine Tauchschule arbeitet. Jedoch achtet die 20-Jährige noch mehr auf ihr Auftreten in der Öffentlichkeit: keine provokante Kleidung, kein starkes Make-up. Zugleich sei aber das Misstrauen gestiegen, nachdem sich das früher allgegenwärtige Militär aus der Stadt zurückgezogen habe und auch die Polizei nur noch selten zu sehen ist. Folge: „Beängstigend sind die Jugendlichen, die sich mittlerweile auch in Hurghada immer mehr herausnehmen.“

 

Überall sei der Islamismus auf dem Vormarsch – wenn auch in den Touristenzentren vorsichtiger. „Es sind mehr Muslimbrüder bei öffentlichen Versammlungen zu sehen und sie versuchen, ihre religiösen Vorstellungen in den Alltag zu integrieren“, beobachtet die 20-Jährige. Doch gingen die Islamisten in den Urlaubsregionen achtsam vor: „80 Prozent der Ägypter wissen, dass eine Radikalisierung zulasten der Einnahmen aus dem Tourismus geht.“ Straniero sieht dennoch immer mehr Frauen in Burka, und selbst Europäerinnen griffen zum Kopftuch. Während Stammgäste mit Erfahrung in Arabien auch weiterhin regelmäßig kommen, erschreckt die Lage viele, die das erste Mal in Ägypten sind. Den Satz „Ich war das erste und das letzte Mal in hier“ hört Straniero immer häufiger. Nach erneuten Krawallen in Port Said riet das Auswärtige Amt deutschen Staatsbürgern, die sich in Ägypten aufhalten, zur Vorsicht. {Quelle:  www.wz-newsline.de – Von Peter Lausmann}

 

One Response to “Ägypten wählt offenbar doch nicht im April”

  1. Ibrahim Says:

    DER VERBRECHER UND SEINE LEUTE DIE MOSLEMBRÜDER UND SALAFISTEN MÜSSEN GEHEN!

    UNTERSTÜTZT ALLE DIE NATIONALE HEILSFRONT DER OPPOSITION! BETET FÜR SIE! AMEN!

    FÜR DEN FRIEDEN UND SICHERHEIT DER KOPTEN IN ÄGYPTEN! AMEN!


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