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Kaczyński: Stürzte polnische Präsidentenmaschine gar nicht in Smolensk ab? 2. März 2013

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 19:34

Tja, unsere »Verschwörungstheoretiker« – immer wieder kommen sie auf die »abstrusesten Ideen«.

 
 
 
 

Gerade kürzlich beklagte die Junge Freiheit die »Visionen« von KOPP-Autor Gerhard Wisnewski. Dabei könnte sich eine dieser »Visionen« wieder mal als wahr erweisen:

Der polnische Präsident Lech Kaczyński stürzte womöglich nie in Smolensk ab.

 

 

Schon am 10. Juni 2010 stellten wir hier die Frage, ob die Maschine des polnischen Präsidenten Lech Kaczyński am 10. April 2010 womöglich gar nicht im russischen Smolensk abstürzte, sondern an ihrer Stelle ein altes Wrack an der »Absturzstelle« deponiert wurde. Die Diskussion in Polen nähert sich dieser »Vision« inzwischen an. Zur Erinnerung: Am 10. April 2010 reiste der polnische Präsident Lech Kaczyński mit einer Delegation zu einer Gedenkfeier ins russische Smolensk. Die Reise wurde in der polnischen Präsidentenmaschine absolviert. Insgesamt waren 96 Menschen an Bord: Neben Präsident Kaczyński große Teile der Führungselite Polens. Morgens um 10.41 Uhr soll der Jet beim Landeanflug auf den russischen Militärflughafen Smolensk in einen Wald gestürzt sein. Alle 96 Insassen sollen dabei ums Leben gekommen sein.

 

Warum hat niemand überlebt?

 

Eine Reihe von Ungereimtheiten deutet jedoch darauf hin, dass diese Version nicht der Wahrheit entspricht. Da wäre zunächst mal die Behauptung, dass alle Passagiere des großen Jets bei einem derartigen Absturz ums Leben gekommen sein sollen. Laut Statistik beträgt die Chance, eine Bruchlandung oder einen Crash zu überleben, demgegenüber 95,7 Prozent. Eine Bruchlandung im Wald, die von niemandem überlebt wird, ist dagegen äußerst ungewöhnlich. Denn die Bäume wirken wie große Federn, die ein großes Flugzeug relativ sanft abbremsen:

1. Bei dem Airbus-Crash am 26. Juni 1988 in Habsheim setzte der große Jet in Landekonfiguration auf dem Wald auf – genau wie angeblich Kaczyńskis Maschine in Smolensk. Obwohl es einen riesigen Feuerball gab, überlebten 133 der 138 Insassen, also knapp 98 Prozent.

2. Sogar bei einer Bruchlandung auf einem Acker überlebten 93 Prozent der Passagiere. So geschehen am 26. Februar 2009 mit dem Turkish-Airlines-Flug 1951 kurz vor der Landung in Amsterdam. 125 von 134 Passagieren konnten sich retten.

3. Als am 22. März 2010 eine russische Tupolew 204 statt auf dem Moskauer Flughafen im Wald niederging, überlebten alle acht Besatzungsmitglieder der ansonsten leeren Maschine. Die Form des Flugzeugs war noch weitgehend erhalten.

 

 

 

Wie ein Messer durch Butter

 

Laut Junge Freiheit (Druckausgabe) vom 15. Februar 2013 sind genau solche Überlegungen nun Anlass für verstärkte Zweifel an der offiziellen Absturzversion von Präsident Kaczyński. »Auch nach zwei Untersuchungsberichten über die größte Luftfahrtkatastrophe der polnischen Geschichte … scheinen mehr Fragen offen als geklärt«, so das Blatt über den angeblichen Absturz von Kaczyński. Die Ergebnisse einer neuen Expertengruppe stünden »konträr« zu den Feststellungen der bisherigen polnischen und russischen Kommissionen. »Weder stellte der in Frage kommende Baumbewuchs ein Hindernis für ein Flugzeug dieser Größe dar…, noch habe sich das Flugzeug infolge der Kollision nach links überschlagen.« Der Flugzeugkonstrukteur Wacław Berczyński habe die »besonders starken Tragflächen der Tupolew« hervorgehoben, »die innen von drei und nicht nur zwei Trägern durchzogen seien. Durch eine Birke gingen die ›wie ein Messer durch die Butter‹«. Es sei nicht möglich, »dass ein Flugzeug, das aus einer Höhe von 20 Metern fällt, auf eine solche Weise auseinanderspringt«. Ein anderer Experte von der Universität Akron/Ohio wird zitiert, »in keiner seiner Computersimulationen vom Aufprall des Rumpfs« sei die Tu-154M »wie eine Kristallvase« zerplatzt.

 

 

 

Sprengstoff oder nicht

 

Damit nähern sich die Ergebnisse der neuen Expertengruppe meinen Recherchen auf KOPP Online und in meinen Jahrbüchern verheimlicht – vertuscht – vergessen an. Auch hier wurde bereits bemerkt, dass die Wrackteile für ein Aufsetzen auf dem Wald »zu klein« sind. Erklärung der polnischen Experten: Zwei Explosionen sollen die Tupolew im Landeanflug zerrissen haben. Darauf deuteten am Wrack gefundene Sprengstoffspuren hin. Das Problem ist jedoch, dass

  • wer ein Flugzeug sprengen will, dies normalerweise nicht erst im Landeanflug tut, so dass man noch jede Menge Spuren findet,

  • auch andere Chemikalien sprengstoffähnliche Bestandteile enthalten können, zum Beispiel Lacke,
  • von Sprengstoffspuren an den Leichen nicht die Rede ist, was bedeuten kann, dass die Menschen bei der mutmaßlichen Sprengung nicht zugegen waren,
  • ein Zusammenhang der Sprengstoffspuren mit dem Absturz nicht bewiesen ist.

 

Aber wo soll der mutmaßliche Sprengstoff denn sonst angewendet worden sein?

 

 

 

Nach der Landung liquidiert?

 

Darauf komme ich gleich. Denn mindestens ebenso wichtig wie das, was gefunden wurde, ist das, was nicht gefunden wurde. So gab es nun auch nach der Feststellung der polnischen Expertengruppe

  • keinen Aufschlagkrater und

  • keine Schleifspuren im Wald.

 

 

 

Das sauber zerlegte Wrack von Smolensk

 

Schon früher habe ich in einem Interview mit dem polnischen Magazin Nowe Państwo festgestellt, dass auch keine Spuren von einem Aufschlagbrand zu sehen waren, wie er entsteht, wenn ein kerosinbeladenes Flugzeug auf dem Boden aufprallt. Wenn aber all diese Spuren fehlen, kann das nur heißen, dass hier nie ein Flugzeug oder große Trümmerteile aufgeprallt sind – ob gesprengt oder nicht. Und das wiederum kann nur heißen, dass die Trümmerteile nicht von einem Absturz stammen, sondern dass sie in den Wald gelegt wurden, um einen Absturz zu simulieren. Und zwar von denselben Tiefladern, die das Wrack nach dem ganzen Absturzrummel wieder auf das Gelände des Militärflugplatzes von Smolensk zurückgefahren haben. Das benutzte Wrack wurde zuvor möglicherweise u.a. mit Hilfe von Sprengstoff zerlegt. Mit anderen Worten kam hier möglicherweise eine Variante der »Operation Northwoods« zum Einsatz, bei der ein real existierendes Flugzeug durch ein Double oder durch Trümmerteile ersetzt wird, um einen Absturz zu behaupten. In Wirklichkeit wurde die echte Maschine umgeleitet, gelandet und die Insassen liquidiert. Daher auch die 100-prozentige Todesquote. {Quelle: info.kopp-verlag.de – Gerhard Wisnewski}

 

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