kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Denn der Sünde Sold ist der Tod 1. März 2013

Filed under: Spiritualität,Werte für Jugend — Knecht Christi @ 22:17

Denn der Sünde Sold ist der Tod; Die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn„.

(Römer 6:23)

 

 

 

 

Ein Mitchrist regte sich einmal über meine Aussage, dass wir als Sünder geboren werden, auf. „Es sei unerhört und rege ihn immer wieder auf, wenn von einem kleinen, unschuldigen Säugling gesagt werde, dass er ein Sünder sei. Wie kann denn ein so kleines Kind sündigen? Gott hat uns doch so gemacht wie wir sind, und dafür können wir ja nichts“! So seine Worte, die nur so viel bezeugten, dass er nicht verstanden hatte, um was es bei dem Wort „Sünde“ geht, das heute zu den „Unwörtern“ gehört und deshalb ständig unterschlagen und verharmlost wird. Den Begriff „Sünde“ sollte man allerdings nicht mit dem pharisäerhaft erhobenen Zeigefinger und moralinsauren Ermahnungen, verbinden. Gerade das ist es ja, was den Sündenbegriff so „unmöglich“ gemacht hat, dass er heute weitgehend gemieden wird. Sünde ist Trennung von Gott und der Zustand in den wir, aufgrund der Ur- bzw. Erbsünde, ohne unser Zutun, hineingeboren werden. Das war mit ein Grund für die Säuglingstaufe, in welcher das neugeborene Kind sofort in die rettende Gemeinschaft mit Gott hinein genommen werden sollte.

 

 

 

 

 

 

Denn die Folge der Trennung von Gott, als der Trennung von der Quelle des Lebens, ist naturgemäß der Tod. Und die praktische Folge der Sünde ist, dass der Mensch nicht nach Gott fragt, sondern tut was ihm recht dünkt und sich dadurch immer weiter von Gott entfernt. Deshalb sind wir zur Umkehr eingeladen, um durch den Glauben an Jesus Christus das ewige Leben zu erlangen. Das geschieht durch die Annahme seines Heilsangebotes, das darin besteht, dass ER durch sein Leiden, Sterben und Auferstehen unseren Sündenschaden geheilt hat. Wie das sein kann, bleibt allerdings ein Rätsel. Es ist ein hochheiliges Geschäft in der unsichtbaren Welt. Wir können das nur im Glauben annehmen und uns immer wieder vergeben lassen um vor Gott gerechtfertigt zu sein. Das ist es, was uns in der jetzt begonnenen Passionszeit bewegen sollte. Wir machen uns dabei deutlich, dass die Sünde keine Lappalie ist, sondern dass dafür ein hoher Preis gezahlt werden musste, den Jesus für uns erbracht hat.

 

Wenn uns klar wird, dass Jesus am Kreuz den Platz eingenommen hat, der eigentlich unser Platz ist, dann wird uns die unermessliche Liebe Gottes zu uns Menschen deutlich. Das ist stehendes biblisches Zeugnis und zeigt das Gott die Sünde hasst, aber den Sünder liebt und ernst nimmt. Es ist nett und menschlich, Sterbende in Hospizen zu begleiten. Darüber wird manchmal berichtet. Was mich dabei erschüttert ist, dass dort anscheinend nie über Gott und das ewige Leben gesprochen wird. Über alles Mögliche spricht man und über ganz vieles, was sicher sehr wichtig ist – aber über das alles Entscheidende, nämlich wo der Sterbende in Bälde die Ewigkeit zubringen wird, verliert man kein Wort. Und bei vielen wird das auch nichts mehr bringen. Man wird das als „Belästigung“ und „unnötige Beunruhigung“ des Sterbenden ansehen. Ich erinnere mich an einen missionarischen Besuch in einem Altersheim, wo Einzelne ganz entschieden, in überheblicher Selbstsicherheit, den Hinweis auf Gott abgelehnt haben. So stirbt der fern von Gott geborene Mensch, der sein Leben in der Gottesferne zugebracht hat, in eben diesem Zustand, fern von Gott, und es ist zu befürchten, dass sich daran, bis in alle Ewigkeit, nichts ändern wird. Davor möge uns der Herr bewahren! Unsere Aufgabe als Christen ist es, unsere Mitmenschen auf die einmalige Chance der Umkehr und des ewigen Leben hinzuweisen. Über die Annahme der Einladung muss jeder selbst entscheiden.

rgen Bauer

 

 

 

 

 

 

Wie soll man die Botschaft Jesu verkündigen?

 

Wetzlar (idea): Wie sollte die Botschaft Jesu Christi heute verkündigt werden? Über diese Frage haben der Leiter und Hauptredner der Evangelisation ProChrist, Pfarrer Ulrich Parzany (Kassel), und der emeritierte Theologieprofessor Klaus-Peter Jörns (Berg/Starnberger See) ein Streitgespräch geführt. Sie diskutierten auf Einladung der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar/Mittelhessen). Jörns übte scharfe Kritik an Parzanys Verkündigung. Es sei ein Missbrauch der Seelen, wenn man Zuhörern sage, dass sie den Tod, den Jesus erlitten hat, eigentlich selbst verdient hätten. Hingegen habe sich Jesus um die „Religionsgeschädigten“ gekümmert, die von Angst- und Gerichts-Predigern produziert würden. Parzany rede „mit ausgesprochener Lust vom Gericht Gottes und von Verdammnis“. Dazu Jörns: „Ja, wir müssen gerettet werden – und zwar vor solcher Höllenpredigt!“ Er kritisierte ferner, dass Parzany von der „Trennung zwischen Gott und Mensch“ rede. Jesus habe gegen ein solches „Menschenbild der Sündekultur“ gekämpft. Gott vergebe ohne blutige Sühne, allein aus Liebe.

 

 

 

Jörns kritisiert Paulus

 

Dagegen mache es Parzany wie der Apostel Paulus. Dieser habe die bedingungslose Liebe Gottes wieder zu etwas gemacht, was vom Blut Jesu abhänge. Jörns kritisierte die Aussage von Paulus „Durch sein Blut sind wir gerettet vor Gottes Zorn“ im Römer-Brief (5,9). Dies würde bedeuten, „dass Gott seine Liebe dadurch ausdrückte, dass er den unschuldigen Jesus ans Kreuz – in diesen grauenvollen Tod – hineinschickte“. Den Kreuzestod als Sühne zu deuten, verdanke man einer kultisch orientierten Theologie. Jesus habe dieses Denken nicht geteilt. Jörns: „Er hat die Vergebung im Vaterunser vom Blutvergießen und Kult abgekoppelt. Den neuen Weg weisen die Seligpreisungen, weist die Bergpredigt: Weg vom Blut, weg von dieser elenden Logik, dass ein Unrecht mit dem nächsten Unrecht ausgeglichen werden soll. Unglücklicherweise hat Paulus das nicht übernommen. Er hat die ganze Jesus-Predigt ausgeblendet“.

 

 

 

Vom Kern des Evangeliums

 

Parzany wies die Vorwürfe zurück. Er halte es für verantwortungsvoll zu sagen, dass Gott durch den Kreuzestod seines Sohnes die Welt mit sich selbst versöhnt habe. Parzany: „‚Darum bitten wir an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott’ (2. Korinther 5,20) – das ist für mich der Kern des Evangeliums.“ Pfarrer brauchten die Sorge, „dass es um Tod und Leben in Zeit und Ewigkeit geht“. Die Bibel gebrauche dafür den Ausdruck „Rettung“. Parzany: „Denn an der Frage, wie wir zu Gott stehen, entscheidet sich unsere Existenz. Sind wir mit Gott verbunden, wird das Leben gelingen. Sind wir es nicht, werden wir scheitern.“ Zentrale Aufgabe der Christen sei es deshalb, Jesus Christus bekannt zu machen: „In ihm gibt sich Gott selbst in seiner leidenschaftlichen, voraussetzungslosen Liebe zu erkennen. Durch Jesus Christus will uns Gott zurückgewinnen und die Trennung zwischen Gott und Mensch überwinden“.

 

 

Gegen „Opiumreligion vom netten Gott“

 

Parzany warf Jörns vor, die Bibel willkürlich zu lesen und unbequeme Aussagen auszusortieren: „Sie suchen sich aus der Bibel den Jesus heraus, der Ihnen passt!“ Jesus selbst habe schroffste Gerichtsworte verwendet. Dagegen vertrete Jörns „eine Opiumreligion vom netten Gott“. Es sei unangemessen, Jesus auf einen Verkündiger der Liebe Gottes zu reduzieren, wie es liberale Theologen immer wieder getan hätten: „Jesus lehrte Vergebung nicht nur, sondern er allein ist es, der sie uns auch schenken kann!“ Parzany dankte Jörns zugleich für seine klaren Worte: „Dazu kann ich mich leichter verhalten als zu dem Geschwurbel, das ich sonst oft in der Kirche höre.“ Nach seiner Beobachtung trägt das Stammpersonal der Kirche die Kernaussagen des Glaubens nicht mehr mit. Diese Erkenntnisse fänden aber in den Kirchenleitungen keine Resonanz: „Darüber muss diskutiert werden“! {Quelle: www.idea.de}

 

2 Responses to “Denn der Sünde Sold ist der Tod”

  1. issachai Says:

    ….es sollte uns im Herzen hervorspringen:Die Botschaft Christus verkünden zu wollen..
    Jesus Christus schaffte es einem belanglosen Gespräch im Alltag eine Wendung zu einem Gespräch zu geben, das für den Zuhörer einen großen Nutzen hatte:Jesus Christus saß an einer Quelle.
    Johannes 4:7-10 „ 7 Da kam eine Frau aus Samaria, um Wasser zu schöpfen. Jesus sprach zu ihr: „Gib mir zu trinken.“ 8… 9 Darum sagte die samarịtische Frau zu ihm: „Wie kommt es, daß du, obwohl du ein Jude bist, mich um einen Trunk bittest, da ich [doch] eine samarịtische Frau bin?“ … 10 Jesus gab ihr zur Antwort: „Wenn du die freie Gabe Gottes gekannt hättest und [wüßtest,] wer es ist, der zu dir sagt: ‚Gib mir zu trinken‘, so hättest du ihn gebeten, und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben.““

    Was könnte einem Christen eine Hilfe sein Gelegenheiten wie Jesus Christus zum Zeugnisgeben zu nutzen? Zum einen sich folgende Bibelstelle vor Augen zu halten:
    1. Petrus 3:15 „Sondern heiligt den Christus als Herrn in eurem Herzen, stets bereit zu einer Verteidigung vor jedermann, der von euch einen Grund für die Hoffnung verlangt, [die] in euch [ist], doch tut es mit Milde und tiefem Respekt.“ Und um stets bereit zu sein ist es für einen Christen nützlich Gottes Wort, die Bibel, griffbereit zu haben. Hat man eine kleine Bibel ist dies einfacher. Und wenn man dann noch etwas biblische Literatur bei sich hat könnte man diese jemandem schenken, der Interesse an biblischen

    Jesus Christus: Jesus Christus nachfolgen: Verkündigen der guten Botschaft im Alltag

    Jesus Christus: Jesus Christus nachfolgen: Stolperstein: Hass | Jesus Christus: Jesus Christus nachfolgen: Stolperstein: Verleumdung | Jesus Christus: Jesus Christus nachfolgen:Was ist mit einem Stolperstein in der Nachfolge Christi gemeint? |

    Jesus-Jesus.de : Informationen über Jesus Christus

    Jesus-Jesus.de

    •Jesus Christus-Fragen und Antworten: Wann kam Jesus Christus ins Leben?-Was hat Jesus Christus gemacht bevor er auf die Erde kam?-Durfte Jesus Christus noch eine andere Aufgabe erfüllen?-Warum wurde Jesus Christus ein Mensch und kam hier auf die Erde?
    •Freude als Christ trotz Verfolgung: was kann einem als Christ helfen trotz Verfolgung Freude zu bewahren?
    •Geburt von Jesus Christus: Wann?
    •Geschenk: Jesus Christus: Lösegeld, Loskaufsopfer: Seiten-Wörter-Auswahl: Lösegeld, Jesus, Christus, Loskaufsopfer, Gott, Jehova, Liebe, Geschenk, größte Geschenk, Beweis der Liebe | Seitenbeschreibung: Das Lösegeld von Jesus Christus-das wertvollste, schönste, größte Geschenk aller Zeiten-Wieso? Wie können wir den Nutzen aus diesem größten aller Zeiten Geschenk ernten?
    •Gottes Namen: Jesus Christus gebrauchte den Namen Gottes Jehova und machte ihn bekannt
    •Liebe Opferbereitschaft Jesus Christus: Die Liebe von Jesus Christus zeigte sich in seiner außergewöhnlichen Opferbereitschaft
    •Messias: Beweise, dass Jesus von Nazareth der Christus bzw. Messias ist Seiten-Wörter-Auswahl: Jesus, Nazareth, Messias, Christus, Beweise
    •Mitleid Jesus Christus
    •Vergebung Liebe Jesus Christus: In Jesu Bereitschaft anderen ihre Sünden zu vergeben zeigte sich die Liebe von Jesus Christus
    •Weihnacht-en-wie denkt Jesus Christus darüber? Weihnachten: sind die Weihnacht-sbräuche heidnisch? Welche Richtlinien gibt Gottes Wort, die Bibel? Feierten die ersten Christen Weihnachten? Seiten-Wörter-Auswahl: Weihnachten, Jesus, Christus, Saturnalien, Weihnacht-sbräuche, Geburt Christi, Sonnenkult, heidnische Mitwinterfest, Geburtstag, Weihnachtsbräuche-n, Gottes Wort, Bibel, Geburtstag Jesu, Christen | Über Weihnachten in englischer Sprache: Christ-mas, Jesus, Christ :Christ-mas- how does Jesus think about it?

    Jesus Christus nachfolgen: Verkündigen der guten Botschaft im Alltag Seitenbeschreibung: Christ sein bedeutet Jesus Christus nachzufolgen, zum Beispiel: Verkündigen der guten Botschaft im Alltag
    Jesus Christus nachfolgen: Verkündigen der guten Botschaft im Alltag Seitenhauptwörter: Jesus, Christus, Christ, Jesus Christus, nachfolgen, Verkündigen, guten Botschaft

    Jesus Christus nachfolgen: Verkündigen der guten Botschaft im Alltag Beantwortete Fragen: Was bedeutet unter anderem ein Christ zu sein?

  2. “ Parzany: „Denn an der Frage, wie wir zu Gott stehen, entscheidet sich unsere Existenz. Sind wir mit Gott verbunden, wird das Leben gelingen. Sind wir es nicht, werden wir scheitern.“ “

    Eitelkeit oder Dummheit –
    Dies ist hier die Frage

    – Frieden den Verlorenen –
    Der ewige Bund grenzenloser Gemeinschaft in bedingungsloser Liebe, den die Göttin jedem Menschen ohne jede Voraussetzung schenkt, ist der einzige, ewige Bund Gottes mit den Menschen!


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s