kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Modern und neu ist nicht gleich besser 28. Februar 2013

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 22:31

Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet„.

(Apostelgeschichte 2:42)

 

 

 

 

 

Papst Benedikt XVI ist zurückgetreten, und das bewirkt das übliche Rauschen im Blätterwald wo die wildesten Spekulationen und Gerüchte gedeihen, die mich – ehrlich gesagt – nicht sonderlich berühren. Als Mensch und Christ hat mir Papst Benedikt XVI zugesagt. Ich selbst bin nicht katholisch. Was allerdings meine Aufmerksamkeit erregt, ist das ständige Gerede um notwendige Reformen und Veränderungen in der Katholischen Kirche. Auch hierzu kann ich nichts Konkretes sagen, sondern nur so viel: Was ich an der katholischen Kirche immer bewundert habe ist, dass sie hinsichtlich ihrer Lehren fest und unbeirrbar steht, wobei ich jetzt nicht darauf eingehen möchte, ob vielleicht das eine oder andere Dogma unbiblisch ist und abgeschafft werden müsste. Aber darum geht es bei der öffentlich vorgetragenen Forderung nach Reformen auch gar nicht. Es geht darum, dass sich die Katholische Kirche, ebenso wie die Evangelischen Kirche, dem Zeitgeist anpasst.

 

 

 

 

Hinter diesen Forderungen nach Reformen steht die Vorstellung, dass alles relativ ist, weshalb sich auch sämtliche Wertmaßstäbe und Wertvorstellungen ständig „fortentwickeln“ um dabei immer „moderner“, sprich: besser und vollkommener zu werden. Zwangsläufig ist dann der „rückständig“ und „fortschrittsfeindlich, der sich diesem evolutionären Denken entgegenstellt. Eine Kirche kann aber nur dann segensreich in die Welt hineinwirken, wenn sie ein auf festem Grund stehender Leuchtturm und Wegweiser ist, der Orientierung gibt, und das setzt voraus, dass sie sich zu den zentralen biblischen Lehren, die zeitlos gültig und deshalb nicht verhandel- und veränderbar sind, bekennt. Wenn sich eine Kirche, Organisation oder Einzelperson unbeirrt zu den zentralen Aussagen des Christentums bekennt, ist es nur zu natürlich, dass dadurch auch jede Menge Gegner auf den Plan gerufen werden, deren Forderungen aber nicht nachgegeben werden darf, selbst dann nicht wenn man dann als „Fundamentalist“, „intolerant“, „lieblos“, „rückständig“ und sonst was bezeichnet wird.

 

 

 

Aber genau das ist der gute Kampf der uns nach neutestamentlicher Aussage verordnet ist, und den wir, angetan mit der geistlichen Waffenrüstung, bestehen sollen. Was nicht bedeutet, dass man „fundamentalistisch“ ruppig und bissig ist, sondern die Dinge freundlich, moderat, aber deshalb trotzdem klar und deutlich sagt. Wenn eine Kirche nur noch auf allgemeine Zustimmung stößt und dadurch gar nicht mehr wahrgenommen wird, weil sie keinen Widerspruch mehr hervorruft, dann macht sie etwas falsch und erweist sich damit als überflüssig.
Das gilt es zu bedenken.

Jörgen Bauer   Mail:  auftanken@evangelium.de

 

 

 

 

Anmerkung:Jörgen Bauer geht es ganz sicher im obigen Bericht nicht um die Verteidigung der kath. Kirche, denn die Heilige Schrift kennt weder Dogmen noch Sakramente. Letztlich handelt es sich um eine sich irrende Kirche, denn Maßstab des Glaubens kann ausschließlich die Bibel sein. Dem wird die kath. Kirche nicht gerecht. Es geht allein um Wiederstand gegen den Zeitgeist. Die ev. Kirche versagt hier völlig. Jedem noch so irrsinnigen Gedanken und jeder noch so unsinnigen Forderung wird dort nachgegeben. Eine sog. Kirche, die in elementaren Lehraussagen wider die Heilige Schrift handelt, verwirkt ihre Existenzberechtigung. Papst und Christ ist ein Thema für sich. Hoffentlich bekommt Jörgen Bauer da einige „korrigierende“ Zuschriften. 

 

 

 

Auf Wiedersehen, Heiliger Vater!

Beten Sie für uns und wir werden Sie niemals vergessen …

 

 

8 Responses to “Modern und neu ist nicht gleich besser”

  1. Vor allem aber danken wir Papst Benedikt XVI. für seinen herausragenden Dienst in Kirche und Welt. Für den kommenden Lebensabschnitt erbitten wir ihm den überreichen Segen Gottes für Leib und Seele. Zugleich beten wir inständig für die Wahl eines würdigen Nachfolgers, der die Kirche auf ihrem fast zweitausendjährigen Weg in die Zukunft führt. Papst Benedikt XVI. hinterlässt uns ein Gebet, das er am 9. September 2006 in München auf dem Marienplatz sprach: „Lehre uns, die Großen und die Kleinen, die Herrschenden und die Dienenden, auf solche Weise (nämlich durch die Macht des Dienens) unsere Verantwortung zu leben. Hilf uns, die Kraft des Versöhnens und das Vergeben zu finden. Hilf uns, geduldig und demütig zu werden, aber auch frei und mutig, wie du es in der Stunde des Kreuzes gewesen bist.“

    In diesem Sinne danke ich Ihnen für Ihre Treue zu Glauben, Kirche und Papst, auch durch alle Irrungen und Wirrungen hindurch. Zugleich bitte ich um Ihr Gebet für das Schifflein Petri.

    Vor allem erbitte ich für Sie alle, besonders auch den Kindern und den älteren Schwestern und Brüdern sowie den Kranken, von Herzen den Segen des Dreifaltigen Gottes des + Vaters, des + Sohnes und des + Heiligen Geistes.

    Ihr Bischof
    Bischof von Mainz

    http://www.kath.net/detail.php?id=40295

  2. Wolf Says:

    „Modern und neu ist nicht gleich besser“

    Wie war diese Worte doch sind. Auch Papst Benedikt XVI. wird bestimmt Gefallen an diesem Satz finden, ist er doch auch ein Bewahrer der Tradition. Die EKD, welche dem zeitgeist längst angepasst hat, ist kein gutes Vorbild für die katholische Kirche. Eine Kirche die der Mode, dem Modernen, allem Neuen nachgibt, verliert für den Gläubigen das Gesicht und ist zur Beutungslosigkeit verdammt. Kirche muß ein beständiger, starker Halt für die Gläubigen sein, ohne sich dem Wankelmut der Zeit zu unterwerfen.
    Der Zeitgeist ist Satan, die Tradition ist Göttlich und heilig. Der traditionslose ist wie ein manschaftsloses Schiff, den Stürmen der Zeit ausgeliefert.

    Ich wünsche der katholischen Kirche und der gesamten Christenheit einen fest traditionell eingestellten Nachfolger von Papst Benedikt XVI.

    • und GOTT sagt: Says:

      welcher tadition? der aus dem 3., 6., 12., 17. oder 21. jahrhundert? der kirchlichen tradition mittelitaliens, spaniens, bayerns, österreichs, frankreichs, irlands oder polens?
      was ist mit der gegenwärtigen WELTkirche, deren mitglieder afrikanische, phillippinische, koreanische und lateinamerikanische traditionen und vorstellungen pflegen und zwei drittel der christenheit verkörpern?

      • Wolf Says:

        Zitat: „welcher tadition? der aus dem 3., 6., 12., 17. oder 21. jahrhundert…“

        Die Tradition der römisch-katholischen Kirche, ohne sich dem Zwang der sinnlosen Reformen zu unterwerfen, welche den katholizismus mehr schaden als nützen, sie EKD, dort fühlt man sich zwar „zeitkonform“ und weltoffen, was nichts anderes beinhaltet, als sich jeder noch so destruktiven Strömung der Gesellschaft zu unterwerfen.

  3. Bernhardine Says:

    „“01. März 2013, 10:00
    Atheistischer Schriftsteller bedauert Rücktritt Benedikts XVI.

    Es sei falsch, den Rücktritt Benedikts XVI. als Sieg des Fortschritts und der Freiheit zu feiern, schreibt der peruanische Literaturnobelpreistraeger Mario Vargas Llosa und lobt die geistige und intellektuelle Größe des scheidenden Papstes.

    Lima (kath.net/CNA/jg)
    Der Rücktritt Benedikts XVI. sei ein Verlust für das kulturelle und spirituelle Leben der Welt, sagt der peruanische Schriftsteller Mario Vargas Llosa. In einem Gastbeitrag in der spanischen Zeitung „El Pais“ lobte der Literaturnobelpreisträger, der sich selbst als Atheist bezeichnet, die geistige und intellektuelle Größe des scheidenden Pontifex…““
    http://kath.net/detail.php?id=40325

  4. fallenAngel Says:

    Nur wer die Bücher Benedikt’s XVI. nicht gelesen hat, kann seinen Rücktritt als Sieg des Fortschritts feiern. Dieser ist in der Tat sein grosser Verlust für das intellektuelle und spirituelle Leben der Welt. Denken wir nur an sein Gespräch mit Habermas, zwei Philosophen, ein klerikaler und ein sekularer die sich doch in der Sicht auf die Moderne einigen konnten. Benedikt XVI. war ein sehr moderner Papst der Aufklärung in einer schwierigen Zeit der Post-moderne. Beten wir für die Wahl eines würdigen Nachfolgers, der die Kirche auf ihrem fast zweitausendjährigen Weg in diesem Geiste weiter geht, am besten aus einem Kontinent der Erneuerung. Europa, gar Deutschland ist nicht der Nabel der Welt.

    • und GOTT sagt: Says:

      aus einem kontinent der erneuerung?: das kann nur ein außerirdischer sein…

    • Wolf Says:

      „…. am besten aus einem Kontinent der Erneuerung. Europa, gar Deutschland ist nicht der Nabel der Welt.“

      Wo und wie soll der „Kontinent der Erneuerung“ sein und…. gibt´s überhaupt einen „Nabel der Welt“???


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