kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Bundestag beschließt Mali-Einsatz 28. Februar 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 21:48

Kanzlerin Merkel bei Abstimmung über Mali-Einsatz: Breite Mehrheit

In Mali geht die Arbeit von Christen weiter

 

 

In Mali konnte die Arbeit christlicher Organisationen selbst während der politischen Krise weitergehen. Nun sei es Zeit, dass Christen den Muslimen die Hand reichen, sagt Regina Apel der Allianz-Mission.

 

Bei einem Impulstag für Gemeinde und Weltmission im Kronberg-Forum in Dietzhölztal, Mittelhessen, berichtete Regina Apel, die in dem westafrikanischen Land für die Allianz-Mission tätig ist: «Es ist nichts zusammengebrochen, weil wir vor Ort inzwischen gewachsene Strukturen haben. Das gilt sowohl für die Gemeindearbeit, als auch für die sozialen Projekte.» Nach einem Militärputsch hatten radikale Muslime im März 2012 den Norden Malis erobert. Sie wurden inzwischen von der französischen und der malischen Armee zurückgedrängt. Die Christen im Land sollten nun «ihren muslimischen Nachbarn die Hand reichen, um vom Islam enttäuschte Menschen für Jesus zu gewinnen», so Apel. Von den rund 14 Millionen Einwohnern sind über 87 Prozent Muslime, zehn Prozent Anhänger von Naturreligionen und 2,6 Prozent Christen. Mali galt lange Zeit als Modell friedlichen Zusammenlebens von Anhängern verschiedener Religionen.

 

 

Mission nicht aus dem Blick verlieren

 

Beim Impulstag rief der Bundessekretär der Region Mitte-West der Freien evangelischen Gemeinden, Burkhard Theis, vor rund 200 Besuchern dazu auf, die Weltmission nicht aus dem Blick zu verlieren. Das Thema Mission würde in manchen Gemeinden kaum eine Rolle spielen, bedauerte Theis, der früher selbst als Missionar in Mali tätig war.

Quelle: idea – www.jesus.ch-  Allianz-Mission

 

 

 

 

 

 

Bundestag beschließt Mali-Einsatz

mit großer Mehrheit

 

Startsignal für den Ausbildungs-Einsatz der Bundeswehr in Mali: Der Bundestag gibt den Soldaten starken Rückhalt. Wie lange ihr Einsatz dauern wird und wie gefährlich er wird, kann ihnen aber niemand sagen.

www.waz-online.de

 

 

 

Bundestag beschließt Mali-Einsatz

 

Deutschland beteiligt sich mit bis zu 330 Soldaten an der Krisenbewältigung im westafrikanischen Mali. Der Bundestag billigte mit großer Mehrheit die Mission – nur die Linke stimmte dagegen.

 

Der Bundestag hat der Entsendung deutscher Soldaten ins afrikanische Krisenland Mali am Donnerstag mit großer Mehrheit zugestimmt. Das gab Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) bekannt. Mit dem Votum können nun bis zu 180 Bundeswehrsoldaten für die EU-geführte Ausbildungsmission und 150 weitere Soldaten für die logistische Unterstützung des französischen Einsatzes nach Mali entsandt werden. Die Mandate sind zunächst auf ein Jahr befristet. Bereits jetzt sind 63 Soldaten mit drei Transall-Flugzeugen für den Transport französischer und afrikanischer Kampftruppen nach Mali im Einsatzgebiet. Für die Beteiligung an der EU-geführten Mission zur Ausbildung von Malis Armee stimmten in namentlicher Abstimmung 496 von 567 Abgeordneten. Es gab 67 Nein-Stimmen und vier Enthaltungen. Für die Unterstützung des französischen Einsatzes mit Transporthilfen und Luftbetankungen stimmten 492 von 566 Abgeordneten. 66 votierten mit Nein, acht enthielten sich. Als einzige Fraktion hatte die Linke vor dem Votum angekündigt, die Mandate abzulehnen. Von Union, SPD, FDP und Grünen kam Zustimmung.

 

In der vorangegangenen Debatte verwies der SPD-Außenexperte Gernot Erler darauf, dass die Entsendung von Uno-Resolutionen gedeckt sei und damit „auf einer einwandfreien völkerrechtlichen Grundlage“ stehe. Die Lage im Rückzugsgebiet der radikalislamischen Kräfte in Nordmali sei weiterhin „bedrohlich“. Der FDP-Abgeordnete Rainer Stinner sagte, dass die Lage in Mali „auch unsere deutschen Sicherheitsinteressen nachhaltig beeinflusst“. Es bestehe weiterhin die Gefahr, dass sich in Mali „terroristische Kräfte breitmachen“. Der CDU-Abgeordnete Andreas Schockenhoff sagte, die Militärmission in Mali könne „die Voraussetzung dafür sein, dass ein politischer Prozess wieder möglich ist“. Dabei müsse klar sei, dass dieser Prozess „noch lange Zeit“ der Unterstützung durch die internationale Gemeinschaft bedürfe. Auch die Grünen-Abgeordnete Kerstin Müller verteidigte die geplante Entsendung. Es handele sich um eine „Notoperation, um Schlimmeres zu verhindern“. Als einzige Fraktion kritisierte die Linke die Bundeswehr-Entsendung. „Mali hat viele Probleme, aber keines davon ist militärisch zu lösen“, sagte die Linken-Abgeordnete Christine Buchholz. „Sobald das Militär im Spiel ist, wird das Zivile verdrängt.“ Das Beispiel Afghanistan zeige, dass Terrorismus nicht „mit Krieg“ bekämpft werden könne. {Quelle: www.spiegel.de}

 

8 Responses to “Bundestag beschließt Mali-Einsatz”

    • carma Says:

      die verfolgen einen ganz klaren plan: erst wird syrien zur strecke gebracht, dann wird nicht iran, sondern israel durch obama und seine strategen in die knie gezwungen, um die wünsche der „gedemütigten“ palästinenser zu erfüllen. vielleicht nicht in diesem jahr, aber garantiert noch zu obamas zeiten. DAS ist der große coup, den er unbedingt für seine sunnitenbrüder einfahren will, der eigentliche sinn und zweck seiner präsidentschaft!!
      nun könnte uns ein geteiltes israel egal sein, aber dies entspricht exakt der vorbereitung jerusalems für den kommenden antichristen, der von dort aus seine 7-jährige regentschaft antritt. DESHALB fokussiere ich ständig israel, wo sich die dramatische zuspitzung der ereignisse in nahost letztlich finalisieren wird. der „fall“ der letzten christentümer in israels umfeld spiegelt diesen prozess: die länder des alten und neuen testaments sollen vernichtet oder radikal unterdrückt werden, eins nach dem anderen, bis von der bibelkernzone keine erinnerung mehr bleibt – so jedenfalls der masterplan?!
      (natürlich wird es nicht ganz soweit kommen, aber die satanische lawine hat sich bereits gelöst…)

    • issachai Says:

      .Waffen für alleDeutsche Rüstungsgüter werden in die ganze Welt exportiert und meistens siegen die wirtschaftlichen Interessen gegenüber den Menschenrechten. Einzig ein Verbot würde helfen, aber dazu kann sich die Bundesregierung nicht durchringen.

      .Nur Verbote helfen
      Nur Verbote helfen, die Rüstungsexporte zu stoppen. Windelweiche Nicht-Gesetze haben nichts gebracht, das zeigen die letzten zwölf Jahre, in denen trotz der „Politischen Grundsätze“ die Rüstungsexporte in schwindelerregende Höhen gestiegen sind. Ein erster, ganz wichtiger Schritt wäre das komplette Verbot, sogenannte Kleinwaffen und ganze Waffenfabriken zu exportieren. Aber dazu kann sich weder die jetzige Bundesregierung noch konnte sich Rot-Grün dazu durchringen. Leider – denn während Sie diesen Text gelesen haben, sind schon wieder drei Menschen irgendwo auf der Welt erschossen worden.

      In Deutschland ist es leider legal, Waffen an die gröbsten Menschenrechtsverletzer oder mitten hinein in Kriegs- und Krisengebiete zu verkaufen. Die Bundesregierung betreibt Augenwischerei, wenn sie auf ihre „Politischen Grundsätze der Bundesregierung für den Export von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern“ verweist. Diese Grundsätze sind nur vom Bundeskabinett verabschiedet. Sie sind kein Gesetz und nicht einklagbar. Das bedeutet, dass die Genehmigungsentscheidungen über Waffenexporte juristisch nicht anzufechten sind und Verstöße gegen die Grundsätze nicht mit Sanktionen verfolgt werden. Das bedeutet auch, dass wirtschaftliche und vermeintliche außen- und sicherheitspolitische Interessen stets die Abwägung gegen die Menschenrechtslage in den Empfängerländern gewinnen. Das bedeutet in letzter Konsequenz, dass unsere Bundesregierung ohne mit der Wimper zu zucken Panzer, Sturmgewehre und anderes Kriegsgerät in die ganze Welt verschickt. Die 270 Kampfpanzer und eine Waffenfabrik für Saudi-Arabien sind da nur die Spitze eines schmutzigen Eisberges.

      http://www.theeuropean.de/jan-van-aken/11332-deutschlands-waffenexport-praxis

      • und GOTT sagt: Says:

        krass, und alle, so auch ich, haben geglaubt, dass es da ganz strikte gesetze und sonderregelungen gibt, die von der regierung/parlament streng geprüft werden.
        man irrt nicht aus…

    • carma Says:

      falls du es übersehen hast, was sagst du dazu (es scheint definitiv keine spinnerei zu sein!)
      >> (:::) Hagel (neuer us-verteidigungsminister) hat sich diesen irrwitzigen Plan nicht alleine ausgedacht, aber er war daran beteiligt und er ist derjenige, dessen Nominierung zum Verteidigungsminister auf der Tagesordnung steht. Der Plan zielt auf eine Besetzung von Teilen Israels in noch nicht feststehender Größenordnung ab. Eine NATO-Untersuchung geht bei der Realisierung des Plans von einer 10 bis 15 Jahre dauernden Besatzung mit etwa 60.000 Mann starken Besatzungstruppen aus, wobei die Kosten um die 160 Milliarden Dollar betragen würden. Und das ist noch nicht alles.
      (…)
      Der Bericht deutet weiter an, dass eine Internationalisierung Jerusalems geplant ist – etwas, wovon die Leute aus der Anti-Israel Ecke schon seit langem wie besessen sind – dazu kämen noch besondere Bestimmungen für Flugzonen.
      mehr: http://www.pi-news.net/2013/02/der-obama-hagel-plan/

      das wäre ganz klar die erfüllung von hesekiel (71?) – und damit der countdown zur apokalypse!!

      • Emanuel Says:

        Ich glaube langsam, du hast Recht mit Israel. Mir fehlten da bisher die tieferen Kenntnisse .
        Das Wort bestätigt sich wohl auch im „äußeren Sinn“ !!!

        LG

  1. Erich Foltyn Says:

    was die Linke sagt: „wenn das Militär im Spiel ist wird das Zivile verdrängt“ und umgekehrt gilt „wenn kein Militär im Spiel ist, rührt zivil erst recht niemand einen Finger“, weil das Nichtstun, damit das Problem ins Unendliche wächst, das wollen ja alle. Und bitte 330 Soldaten, davon nur 110 aktiv und die anderen in Reserve, die kann man ja mit dem Feldstecher gar nicht ausmachen. Aber bitte, warum drängen sie nicht in der Heimat einfach den Islam hinaus, so daß es sich weltweit herumspricht ? Da bräuchten sie ja gar kein Militär. Da könnten sie sich aus allem heraus halten und das hätte dann einen Sinn. Aber so, das ist ja keine Poltik, das ist ja nur Goderlkratzen und die verhöhnen, die nicht auf den hohen Posten sind.


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