kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Pferdefleisch im Döner, Eselfleisch im Hack 19. Februar 2013

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 17:14

Pferd in Gourmetkost – und jetzt auch noch Esel

 

Der Pferdefleischskandal weitet sich aus – und es trifft nicht nur Billiganbieter: Produkte der Firma Schuhbecks Genießer Service könnten Pferd enthalten. In England stießen die Prüfer gar auf Eselfleisch im Hack. Was Verbraucher jetzt wissen müssen. Nicht nur Billigware und – wie jetzt entdeckt – Döner enthalten Pferdefleisch. Auch hochwertige Fertiggerichte wie einige von Sternekoch Alfons Schuhbeck lizensierte Produkte von Schuhbecks Genießer Service (SGS Genießer Service) könnten betroffen sein, wie die „Bild“-Zeitung vom Montag berichtet. Außerdem wies das RTL-Magazin „Extra“ im Zuge einer Stichprobe in einem Döner in Leipzig Pferdefleisch nach. Der europäische Fleischskandal weitet sich aus. Mittlerweile stehen folgende Gerichte unter Verdacht, Pferd statt Rind zu enthalten, wie die Verbraucherzentrale Hamburg mitteilt: 

 

 

Produkt

erhältlich bei

Tiefkühl Lasagne Bolognese (Tip)

Real

Tiefkühl Lasagne (A&P)

Kaiser’s Tengelmann

Tiefkühl Mini Cheeseburger (Agro on)

Real

Tiefkühl Lasagne

Eismann

Tiefkühl Lasagne Bolognese (gut & günstig)

Edeka

Cucina Ravioli Sorte Bolognese

Aldi Süd

Omnimax Rindergulasch in pikanter Bratensauce

Aldi Süd

Lasagne Bolognese (Gut & Günstig)

Konsum Leipzig

Combino Tortellini Rindfleisch

Lidl

Lasagne Bolognese Capri

Metro

Rewe Chili con Carne

Rewe

Rewe Spaghetti Bolognese

Rewe

Mou Lasagne Bolognese

Rewe

 

 

 

Europaweite Analysen haben bis jetzt ergeben, dass rund 750.000 Tonnen Pferdefleisch aus Rumänien eingeführt und auch als solches deklariert wurden. Danach beginnen die Kanäle der Lebensmittelmafia sich zu verästeln: Firmen in ganz Europa – vor allem in Frankreich, aber auch Luxemburg und Zypern – haben das Fleisch weiterverkauft und verarbeitet. Wann die Umdeklarierungen stattfanden und wer dafür verantwortlich ist, steht noch nicht fest. Erste Verhaftungen gab es in Großbritannien. Dort hatten Kontrolleure sogar Eselfleisch im Hack entdeckt. Ebenfalls in Großbritannien entdeckten Kontrolleure Rückstände des umstrittenen Schmerzmittels Phenylbutazon im Pferdefleisch. Das Rheuma-Medikament weist starke Nebenwirkungen auf. Welche Folgen das für die getäuschten Verbraucher hat, ist noch offen. Der offizielle Pro-Kopf-Verbrauch von Pferdefleisch soll in Deutschland nur rund 100 Gramm ausmachen. Diese Zahl dürfte den Tatsachen auf keinen Fall entsprechen, rechnet man die etwa 144 Tonnen Fertiggerichte mit Pferdefleisch mit ein, die nach Deutschland geliefert wurden. {Quelle: www.lifeline.de}

 

 

England: Im Hack wurden Spuren von Eselfleisch gefunden

 

Der Pferdefleischskandal zieht immer erschreckendere Kreise. Jetzt kam heraus, dass auch in Fertiggerichten von Starkoch Alfons Schuhbeck Pferdefleisch gefunden wurde. Doch es geht noch schlimmer. In Großbritannien wurde jetzt in Proben von Hackfleisch sogar Eselfleisch nachgewiesen.  Das soll angeblich aus Rumänien stammen, denn dort wurden Pferde- und Eselkarren verboten, die Tiere landeten vielfach einfach im Schlachthaus.

{Quelle: www.shortnews.de}

 

 

 

 

 

Haram, haram!

Auch in Dönern ist jetzt Pferdefleisch gefunden worden. RTL hatte für sein Magazin „Extra“, das heute abend ausgestrahlt wird, 20 Proben aus Berliner und Leipziger Dönerbuden vom Berliner

Institut für Produktqualität untersuchen lassen.

Ergebnis:

In einem Leipziger Döner wurde Pferdefleisch gefunden, und viel, viel schlimmer: in drei weiteren bis zu sieben Prozent Schweinefleisch, das für Moslems strengstens verboten ist. Wir sind geschockt! Da muß ein Schariagericht durchgreifen!

 

 

 

 

 

 

Der Skandal zieht weitere Kreise

Pferdefleisch in Döner entdeckt

 

Auch im Fleisch eines Döners in Leipzig ist Pferdefleisch entdeckt worden. In Brandenburg ist erstmals auch ein Konservenhersteller vom Skandal betroffen.

 

Das wird viele Berliner erschrecken: Auch in Dönern ist jetzt Pferdefleisch gefunden worden. Der Fernsehsender RTL hatte für sein Magazin „Extra“, das an diesem Montagabend ausgestrahlt wird, 20 Proben aus Berliner und Leipziger Dönerbuden vom Berliner Institut für Produktqualität untersuchen lassen. Ergebnis: In einem Leipziger Döner wurde Pferdefleisch gefunden, in drei weiteren bis zu sieben Prozent Schweinefleisch, das Muslime nicht essen. Die Berliner Proben waren insoweit sauber. Aber: „Man muss sicherlich damit rechnen, dass der Skandal weitere Kreise zieht“, sagte die Sprecherin der Senatsverwaltung für Verbraucherschutz, Claudia Engfeld, dem Tagesspiegel am Sonntag. Auch in Brandenburg gab es schlechte Neuigkeiten. Das Land ist noch weitaus stärker vom europaweiten Pferdefleischskandal betroffen als bislang bekannt, diesmal trifft es erstmals sogar einen Hersteller. Nachdem in der vergangenen Woche in drei Lagerhäusern mehr als 28 000 Tiefkühlpackungen mit Lasagne sichergestellt wurden, wurde nun auch bei einem Konservenhersteller im nordbrandenburgischen Neuruppin Pferdefleisch nachgewiesen. Betroffen ist Rindergulasch in Dosen. Allerdings soll die Ware nicht in Berlin und Brandenburg in den Handel gekommen sein, sondern ausschließlich in Nordrhein-Westfalen, wie das brandenburgische Verbraucherschutzministerium mitteilte.

 

Zudem ist das Verbraucherschutzministerium in Potsdam darüber informiert worden, dass vermutlich zwei weitere Warenlager mit nicht deklariertem Pferdefleisch beliefert wurden. Damit wären insgesamt fünf Warenlager in Brandenburg betroffen. Es gebe aber keine Hinweise, dass diese Ware in den Handel gelangt sei. Ergebnisse des Landeslabors sollen am Donnerstag vorliegen. In Berlin wurden die Bezirke am vergangenen Mittwoch angewiesen, jeweils zwei Proben von Fleischprodukten zu nehmen und diese im Landeslabor untersuchen zu lassen, sagte Engfeld. Dafür hätten sie bis zum 20. Februar Zeit. An diesem Montagmorgen treffe Verbraucherschutzsenator Thomas Heilmann (CDU) mit Lebensmittelkontrolleuren der Bezirke zusammen; es sei aber unklar, ob dann schon erste Ergebnisse mitgeteilt werden könnten. Döner zählen zu den beliebtesten Schnellmahlzeiten überhaupt; sie werden normalerweise mit Rind- oder Lammfleisch oder auch Puten- und Hühnerfleisch gemacht. Wer im Internet die Seiten von Dönerfabriken aufruft, kann auf den Zutatenlisten der einzelnen Produkte große Qualitätsunterschiede erkennen – manche enthalten sehr viele umstrittene Zusatzstoffe, andere fast gar keine. Insgesamt wurden möglicherweise mehr als 100 Tonnen mit Pferdefleisch verunreinigte Produkte nach Deutschland geliefert. Betroffen ist außer den Handelsketten Rewe, Metro und Edeka der Lebensmitteldiscounter Aldi mit seinen etwa 3300 Filialen hierzulande.

 

Der Konservenhersteller Dreistern, der 1934 in Potsdam gegründet wurde, sich 1947 wegen Enteignung in Spandau neugründete und 1994 nach Neuruppin umzog und dort 200 Mitarbeiter beschäftigt, hatte allein für das Konservengulasch sechs verschiedene Lieferanten, vier in Deutschland, einen in Belgien und einen in den Niederlanden.
In einer Produktionscharge wurden nach den ersten Meldungen über Pferdefleischfunde in Lasagne und daraufhin verschärften Kontrollen Spuren von Pferde-DNA gefunden. Der Hersteller ordnete sofort den Rückruf aller Chargen an und stoppte die Produktion, bis die Herkunft der Spur geklärt ist. Die nachgewiesenen Spuren von Pferde-DNA könnten „im Rahmen der Fleischverarbeitung bereits durch die Nutzung gemeinsamer Schlachthäuser oder Transportbehälter entstanden sein“, hieß es. Angesichts des Skandals sprachen sich Verbraucherschützer dafür aus, dass die Lieferwege solcher Produkte künftig im Internet nachzuverfolgen sind. Am heutigen Montag wollen Bund und Länder über Konsequenzen beraten. Ein Aktionsplan von Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) sieht vor, dass bei Fleischgerichten die Herkunft der Zutaten aufgeführt wird. Brandenburgs Verbraucherschutzministerin Anita Tack (Linke) verlangt darüber hinaus mehr Eigenkontrollen der Hersteller. {Quelle: www.tagesspiegel.de}

 

 

 

5 Responses to “Pferdefleisch im Döner, Eselfleisch im Hack”

  1. Wolf Says:

    Es sollte schon „drin sein was drauf steht, aber mal davon abgesehen ist Pferdefleisch gesundheitlich absolut unbedenklich und sogar gesünder als das meiste andere Fleisch. Weshalb soll man kein Pferd essen? Es ist lecker, kräftig im Geschmack und gesund obendrein.

    • ..Wolf Sagt:
      19. Februar 2013 at 19:03
      Es sollte schon “drin sein was drauf steht

      sehe ich ebenso……so wie beim Menschen,,sollt schon wahr sein,..daßGeschöpf Gottes–

    • Klotho Says:

      Na warte bis Hundefleisch oder Katzenfleisch in Fertiggerichten nachgewiesen wird. Hundefleisch ist auch sehr lecker und bekömmlich, Ratten und Mäuse sind auch sehr bekömmlich und auch sehr gesund. In Tessin gilt Hundefleisch als Delikatesse. Man ja auch alles Fleisch in der Welt esssen oder, da gibt es keine Grenzen. Denken Sie mal an Soylent Green, das wird das Ende aller Fleischfresserei sein. Und im übrigen ist ja alles Fleisch lecker, gesundheitlich vollkommen unbedenklich und auch gesünder als die eigenen Artgenossen.
      Meine Konsequenz, ich will nicht noch vor lauter Fleischfresserei zum Kannibalen werden, also Fleisch kommt mir nicht mehr auf den Teller.
      Bedenken Sie einer unserer frühen Vorfahren Homo Antecessor frass auch gelegentlich seine eigenen Kinder auf, daher weiss ich das es unter den männlichen Artgenossen viele verkappte Kannibalen gibt. Fleisch macht aggressiv und Fleischfresser wie viele Männer sind sehr aggressiv.

  2. Patriot Says:

    Ich habe auch schon Pferdefleisch gegessen. Es ist wirklich ein sehr gesundes Fleisch und auch relativ teuer. Gemischt mit Schweinefleisch ist es nicht so trocken. Quelle: Pferdemetzger in Waiblingen / BW

    • <<>>generell
      ist ja nichts einzuwenden,esse man das.
      Nur sollte man bei der Wahrheit bleiben,..wie es so schön heißt,da ging die Frage daneben,..

      Danke für diesen Artikel
      Wird höchste Zeit für ein Umdenken.
      Ich befürchte nur, dass es sehr schwierig wird – wo findet man in der Stadt noch einen guten Metzger?

      Fleisch muss wieder Luxusgut werden

      Schärfere Kontrollen für Fleisch sind sinnvoll, aber nicht die Lösung. Wir müssen bereit sein, wieder mehr Geld für Fleisch auszugeben,

      Seit in Produkten mehrerer deutscher Supermarktketten Pferdefleisch gefunden wurde, ist die Empörung der Verbraucherschützer groß: Die „kriminellen Betrüger“ hätten „eine ganze Branche in Verruf gebracht“, sagt Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner. Man müsse ihnen das „Handwerk legen“, wettert der EU-Verbraucherkommissar Tonio Borg. Die „Machenschaften“ gehörten „mit aller Energie verfolgt und bestraft“, stimmt auch die hessische Umweltministerin Lucia Puttrich ein und plädiert dafür, die Übeltäter an den „Pranger“ zu stellen
      Vermutlich treibt uns also nicht die Unwissenheit dazu, Billigfleisch zu kaufen. Wir weigern uns schlicht, Fleisch als das anzuerkennen, was es ist: ein Luxusgut. Wenn wir Discount-Bratwürste für 70 Cent, Billig-Bolognesesoße für 99 Cent oder Räucherlachs für 2,50 Euro kaufen, sagen wir damit auch: Sie sind nicht mehr wert. Täglich billiges und leckeres Fleisch zu konsumieren, scheinen wir als Grundrecht zu betrachten. Um nicht darauf verzichten zu müssen, kaufen wir lieber täglich Billigfleisch als einmal pro Woche gutes. So ist es kein Wunder, dass der Druck auf die Hersteller steigt, noch mehr Tiere für noch weniger Geld auf noch weniger Platz zu halten. Oder das Fleisch zur Not mit dem rund viermal billigeren Pferdefleisch zu strecken.

      Schuld am Pferdefleisch-Betrug sind also zweifellos die Hersteller. Doch auch der Verbraucher sollte sich bewusst machen, dass er beim Kauf eine Verantwortung trägt und den Machenschaften der Lebensmittelindustrie nicht hilflos ausgeliefert ist. Er muss hinterfragen, wo sein Essen herkommt und sein Bewusstsein für den Wert von Fleisch und Tierprodukten schärfen. Vor allem aber muss er sich klarmachen, dass Billigpreise selten ein glücklicher Zufall sind, sondern meistens ein Zeichen dafür, dass in der Handelskette jemand zu kurz gekommen ist – entweder die Zwischenhändler, die Tiere oder die Fleischqualität.

      Danke für diesen Artikel
      Wird höchste Zeit für ein Umdenken.
      Ich befürchte nur, dass es sehr schwierig wird – wo findet man in der Stadt noch einen guten Metzger?

      Rind und Schwein, das lass sein.
      „Wir müssen bereit sein, wieder mehr Geld für Fleisch auszugeben“

      Solche Kampagne gibt es schon, nennt sich „Bio“ und dafür gibt es diverse Sigel die das Fleisch um ca. 40% teurer werden lässt.

      „Vermutlich treibt uns also nicht die Unwissenheit dazu, Billigfleisch zu kaufen.“

      Nein, vermutlich treibt es viele Leute dazu weil sie sich nunmal kein Luxus-Bio-Import Fleisch leisten können, bspl. Hartz IV, was soll man essen?
      Da kann man auch auf die Packung schreiben „Diese Kuh hieß Ilse und lebte unter schrecklichen Bedingungen“, keiner hungert aus Mitleid.

      „Er muss hinterfragen, wo sein Essen herkommt und sein Bewusstsein für den Wert von Fleisch und Tierprodukten schärfen.“

      Ich als Verbraucher muss nichts hinterfragen, denn dafür haben wir diverse Ministerien und Ämter, das Verbraucherschutzamt und Landwirtschaftsministerium muss dafür sorge tragen das ich – der Verbraucher – keine Cholera o.ä. bekomme.

      Zum anderen kommt jährlich ein Lebensmittelskandal, letztes Jahr waren es verseuchte Sojasprossen, und auch der armen Gurke wollte man die Schuld geben. Fleisch ist also nicht per sé immer ein Skandal.

      Auf der anderen Seite gibt es wundervolle EU-Gesetze die ebenfalls alles regeln, so das in einer Kalbsleberwurst, nichtmal Kalbsleber drinne sein muss, wieso muss also im Rindfleisch Rind drinne sein?
      Wo also die Profitgier der Hersteller beginnt, hört die Logik des Gesetzgebers auf.


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