kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kommentar zu „Moslemisches Massaker von 1480“ 19. Februar 2013

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 20:23

800 Märtyrer von Otranto werden heiliggesprochen

 

Vatikan: Am Montag, den 11. Februar findet in Rom die Heiligsprechung von 800 Christen statt, die im 15. Jahrhundert in Otranto das Martyrium erlitten. Die Erhebung zu den Altären erfolgt im Rahmen eines ordentlichen Konsistoriums des Kardinalskollegiums, das Papst Benedikt XVI. einberufen hat.   Der Heiligsprechungsakt nennt Antonio Primaldo und 800 Gefährten. Unter den christlichen Einwohnern der Stadt Otranto im süditalienischen Apulien richteten osmanische Truppen am 29. Juli 1480 bei einer Razzia ein Blutbad an. Sie töteten mehr als 800 Fischer, Handwerker, Bauern, Kaufleute, Landarbeiter einfach nur wegen ihres Glaubens.

 

 

 

 

1480 taucht türkische Flotte vor der Küste Apuliens auf  

 

An jenem Tag im Hochsommer tauchte  in den frühen Morgenstunden eine türkische Flotte von 90 Galeeren und weiteren 66 Schiffen auf. Die Flotte transportierte eine Armee von 18.000 Soldaten unter dem Kommando von Gedik Ahmed Pasha, einem Feldherrn von Sultan Mehmed II. dem Eroberer, der 1451 im Alter von erst 21 Jahren die Herrschaft im Osmanischen Reich übernommen hatte.   1453 gelang ihm an der Spitze eines Heers von 260.000 Soldaten die Eroberung Konstantinopels und damit die Vernichtung des Oströmischen Reichs. Die größte Kirche des „Zweiten Roms“ und des gesamten Ostens, die Hagia Sophia wurde profaniert und in eine Moschee umgewandelt. Seither verfolgte Mehmed II. das Ziel, auch das Erste Rom zu erobern und den Petersdom in einen Stall für seine Pferde zu verwandeln.

 

 

Denkmal für die 800 Märtyrer in Otranto, errichtet 1922

www.heiligenlexikon.de

 

 

 

Mehmed II. zielte nach der Eroberung Konstantinopels auf Rom

 

Im Juni 1480 lenkte er sein Eroberungswerk gegen das eigentliche Rom, nachdem die Eroberung der Insel Rhodos am hartnäckigen und heldenhaften Widerstand der Ritter des Johanniterordens (heute Malteserorden) gescheitert war. Die türkische Flotte segelte Richtung Westen und nahm Ziel auf Otranto an der südlichen Adria. Die südöstlichste Stadt Italiens mit damals rund 6000 Einwohnern war ein wichtiger Hafen zwischen Ost und West.   Beim Angriff mußte die Bevölkerung ihre Stadt aufgeben und sich in die befestigte Burg flüchten, in der sich lediglich 400 Soldaten befanden, die mit der Bevölkerung auf sich allein gestellt waren.

 

 

Schädel der Märtyrer in der Kathedrale in Otranto
 

Schädel der Märtyrer in der Kathedrale in Otranto

 

 

Türkisches Massaker forderte 17.000

 

Menschenleben: Männer hingerichtet, Frauen und Kinder versklavt   Nach 15tägiger Belagerung gelang es den türkischen Angreifern am 11. August durch konzentriertes Kanonenfeuer eine Bresche in die Befestigungsmauer zu schlagen, durch die sie in die Burg eindringen konnten. Gedik Ahmed Pasha ordnete an, alle männlichen Bewohner über 15 Jahren umzubringen, während die Frauen und Kinder versklavt wurden. Ein Teil der Bewohner konnte sich vor dem Massaker mit dem Klerus in die Kathedrale der Stadt flüchten. Dort trat den Türken Erzbischof Stefano Pendinelli mit dem Kreuz in der Hand entgegen und forderte die Angreifer auf, die Leben der Menschen im Haus Gottes zu schonen und Christus auch als ihren Retter anzunehmen. Er wurde dafür auf besonders brutale Weise getötet, ihm der Kopf abgeschlagen und dieser auf einer Lanze als Trophäe durch die Straßen der Stadt getragen. Der Kommandant der Burgmannschaft wurde bei lebendigem Leib zersägt.

 

 

 

 

 

 

Erzbischof enthauptet

800 Christen fanden Zuflucht in Kathedrale

 

Gedik Ahmed Pasha forderte die mindestens 800 Christen in der Kathedrale auf, zum Islam zu konvertieren, wofür er ihnen eine Nacht Bedenkzeit ließ. Am 12. August weigerten sich alle, unter ihnen auch der betagte Schneider Antonio Pezzulla, genannt Primaldo. Er gab Gedik Ahmed Pasha die Antwort der Eingeschlossenen: „Alle, die wir an Jesus Christus, den Sohn Gottes und unseren Heiland glauben, sind bereit, tausendmal für ihn zu sterben“.   Der türkische Kriegsherr gab darauf Befehl, alle in Ketten zu legen. Die Kathedrale wurde in einen Stall umgewandelt. Am 14. August ließ er alle Gefangenen auf einen Hügel außerhalb der Stadt bringen.

 

 

Die 800 lehnten Übertritt zum Islam ab

und wurden enthauptet

 

Der Handwerker Antonio Primaldo, der den anderen in dieser schwierigen Stunde zur Stütze geworden war, sollte als erster hingerichtet werden. Unmittelbar vor der Enthauptung rief er den anderen zu, sie sollten den Mut nicht verlieren, er habe soeben den Himmel geschaut, der sie erwarte. Dann enthaupteten ihn die Scharfrichter des Pasha. Wie die Überlieferung sagt, blieb er auf wunderbare Weise auch nach seiner Enthauptung den seinen eine Stütze. Sein kopfloser Körper sei stehengeblieben, bis auch der Letzte der Otranter Christen hingerichtet worden war.   Wie die Chroniken überliefern, bekehrte sich einer der moslemischen Scharfrichter, namens Bersabei durch die Unerschrockenheit, mit der die Christen für ihren Glauben in den Tod gingen. Er bekannte sich laut zu Christus und wurde auch enthauptet. Insgesamt wurden in der Stadt und dem Umland 17.000 Menschen von den Türken getötet. Dreizehn Monate später gelang es Alfons von Aragon Otranto zu befreien. Am 13. Oktober 1481 wurde das Massengrab der 800 Enthaupteten gefunden. Ihre Körper waren unverwest und wurden in die Kathedrale überführt. Ab 1485 wurden Teile der Märtyrer auch in andere Kirchen gebracht. Ein Teil wird in der Kirche Santa Caterina a Formiello von Neapel unter dem Altar  der Rosenkranzmadonna aufbewahrt, der an die siegreiche Schlacht von Lepanto erinnert, bei der die Türken von den Christen geschlagen wurden.

 

 

1771 Seligsprechung

2007 als Märtyrer des Glaubens anerkannt

 

Das kanonische Seligsprechungsverfahren wurde 1539 eingeleitet und 1771 abgeschlossen. Damals erkannte Papst Klemens XIV. die 800 Märtyrer als Selige an und erlaubte ihre Verehrung in Otranto. Seither sind sie die Schutzpatrone der Stadt und der Erzdiözese.   Vor einigen Jahren wurde von der Erzdiözese Otranto die Wiederaufnahme des Heiligsprechungsverfahrens erbeten. Am 6. Juli 2007 erfolgte durch Papst Benedikt XVI. die kanonische Anerkennung ihres Martyriums, da sie in odium fidei, aus Haß gegen den Glauben ermordet wurden.   Am 20. Dezember 2012 erkannte der Papst eine wunderbare Heilung der Ordensfrau Francesca Levote auf Fürsprache der Seligen Antonio Primaldo und Gefährten an und unterzeichnete das Dekret für die Heiligsprechung. {Quelle: www.katholisches.info – Text. Giuseppe Nardi  Bild: Erzdiözese Otranto}

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Der Rücktritt des Papstes hat das mediale Interesse für diese Heiligsprechung völlig untergehen lassen. Wir sollten diese Heiligsprechung – mag man zur Heiligsprechung stehen wie man will – nicht unterschätzen. Sie zeigt uns, zu was eine Religion, die Hass in ihrem Inneren als Legalisationsprinzip in sich trägt,  politisch, aber auch religiös fähig ist. Die Türkei beherbergt noch heute 99 % Muslime in ihren Grenzen. Das zeigt, dass die Türkei genau wie Mehmet II. ganze Arbeit geleistet hat, nämlich Christen zu töten, zu verfolgen und ihnen bis heute Rechte vorenthält. Einige Sätze dieses Textes zeigt auch heute bestechende, aber auch besorgniserregende Aktualität, z. B. Die Kathedrale wurde in einen Stall umgewandelt. In Zypen wurden Kirchen auch genau auf diese Weise in heutiger Zeit entweiht. Parallelen zur Enthauptung von 800 Christen zeigt uns der Koran selbst auf. Eine ähnliche Anzahl von jüdischen Kriegsgefangenen fiel auf dieselbe Weise den muslimischen Machthabern, damals unter direkter Führung des Propheten selbst zum Opfer. Grabenkrieg wurde dieses mit dem Segen Mohammeds ausgestattete Massaker genannt.

 

Und bitte: Dieser Mehmet II war ein Eroberer (fatih), der wie wir in dieser Heiligsprechung erkennen müssen, wahrlich über Leichen, u. a. auch über christliche Leichen ging. Nach ihm sind hier in Deutschland viele Moscheen benannt, welches zeigt, dass der Islam noch heute genauso denkt wie der Namensgeber. Muslime verehren wie selbstverstänldlich einen Mörder, der aus relgiösen Gründen heraus korangemäß Christen und ander Menschen mordete. Das alles scheinen wir hier im Westen völlig vergessen zu haben. Wie groß wäre das Geschrei, wenn auch nur ein christliches Gotteshaus „Erobererkirche“ genannt werden würde. Das zeigt aber auch, dass die Moschee eine ganz andere Bedeutung hat als die Kirche. In der Moschee wurden Kriege durch Mohammed selbst vorbereitet. Es wurden dort Waffen gelagert.

 

 

Fatih-Moscheen (nur) in Deutschland

 

 

Diese Liste zeigt, wie präsent und leider auch völlig islamisch-korrekt dieses Erobererdenken von Muslimen ist.

 

Welch eine Perversion, ein „Gotteshaus“ mit dem Namen eines Mörders,  eines Kriegsverbrechers zu benennen, im Islam wird ja schließlich auch  ein Mörder und ein Kriegsverbrecher in einem Atemzug mit dem Namen  Gottes genannt, mit dem Gebet, dass Frieden auf ihm liegen solle.  Frieden war für den Propheten des Islam keine Option für die Welt, sondern nur eine unter den islamischen Gläubigen selbst. Denn er selbst  hatte die Ausbreitung des Islam ja nur mit kriegerischen  Unterwerfungsmitteln bewerkstelligen können. Aus dem Buch von Mark A. Gabriel (Nach eignen Angaben war Gabriel Dozent für islamische Geschichte an der Al-Azhar-Universität in Kairo und Imam in Gizeh. Nachdem er versucht hatte, mit seinen akademischen Kollegen an der  Universität über Widersprüche im Koran zu diskutieren, erlebte er Folter und Gefängnis) „Jesus und Mohammed“ zitiere ich: „Sie ist als die Predigt (letzte Predigt Mohammeds) auf dem Berg Arafat wohlbekant. Die islamische Geschichtsschreibung überliefert Mohammeds Worte folgendermaßen: „Heute ist unsere Religion vollendet, und die Gnade Gottes hat sich in eurem Leben erfüllt. Und ich bin Zeuge, dass der Islam eure Religion ist. O Volk der Muslime, euch ist es verboten, untereinander Blut zu vergießen, voneinander zu stehlen, einander zu übervorteilen oder die Frauen oder Ehefrauen anderer Muslime zu rauben. Von heute an wird es keine zwei Religionen in Arabien mehr geben. Ich bin durch Allah herabgekommen mit dem Schwert in meiner Hand, und mein Reichtum wird vom Schatten meines Schwertes kommen. Und wer mir widerspricht, der wird gedemütigt und verfolgt werden“.

 

Ende des Zitats aus einer Predigt des großen Propheten des Islam. Dies Predigt wurde mit der Bergpredigt Christi verglichen. Welch ein diametraler Unterschied Feuer und Wasser können nicht gegensätzlcher sein als diese Wort. Jesus sagte: „Liebet Eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen“. Diese Predigt Mohammeds war es wohl, die dem Islam das Schwert als Symbol gab. Beachten wir, dass es laut Mohammed nur verboten ist, Blut zu vergießen unter Muslimen, nicht jedoch unter Menschen unterschiedlichen Glaubens. Die Heiligsprechung dieser tapferen Christen (deshalb ist diese  Heiligsprechung auf diesem blog gut verortet, weil viele Kopten noch  heute dem Islam zu Opfer fallen und ebenfalls Märtyrer sind, weil sie  vor unseren Augen ihrem Glauben an die hl. Dreifaltigkeit treu bleiben)  sollte uns vor Augen führen, dass das Christentum keine  Kirchensteuerwohlfühl-Gemeinde ist, sondern auch in diesen Tagen in der  Nachfolge Christi, nämlich dessen Tod am Kreuz  stehen kann und steht  und in Europa für die Zukunft ansteht und die Tötungshandlungen laut  mehrfacher Prophezeiung Jesu von Menschen aus Religionen erfolgen kann,  die mit dem Töten von Christen und Juden meinen, ihrem Gott einen Dienst zu erweisen. Diese Heiligsprechung zeigt uns, dass die Verfolgung und  Diskriminierung von Christen und Juden im Islam noch heute Gebot und  Anliegen dieser Religion ist.

 

One Response to “Kommentar zu „Moslemisches Massaker von 1480“”

  1. vigilantia Says:

    Danke für diesen Artikel! Ich sehe in der Heiligsprechung der Märtyrer von Otranto seitens des Heiligen Vaters eine besondere Botschaft….
    Und: Rom wird niemals untergehen!!!!


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